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Brillen

Interview

Nachgefragt bei … Jiyoon Yun, Gründerin von YUN Eyewear

(Foto: © 2017 YUN Eyewear)

Gleichermaßen geschützt und glasklar – Über das koreanische Brillenlabel YUN habe ich erstmals vor rund einem Jahr berichtet (den Artikel gibt’s hier zum Nachlesen), nun ist es Zeit für ein umfangreiches Interview mit der Gründerin Jiyoon Yun. Im Herzen von Berlin gelegen, werden im Store in der Rosenthaler Straße schnieke Modelle in 20 Minuten gefertigt. Ziemlich futuristisch und ohne Wartezeit bekommt man hier das passende Stück für den Nasenrücken. Für Horstson wollte ich etwas mehr über das zeitgemäß-schnelle Format erfahren und durfte dabei erstmals einen Blick auf die brandneue YUN Boho PC Collection werfen. Ein Gespräch über große Träume, Expertise und schmerzende Augen.

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News

Moin Mykita, moin Hamburg!

(Modell „Tequila“; Bild: Mykita)

Nanu, da vergeht ja fast kein Monat in dem wir nicht über unsere Lieblingsbrillen von Mykita berichten. Während letztes Mal noch das zehnjährige Store-Jubiläum in Berlin unter die Lupe genommen wurde (den ganzen Artikel könnt ihr hier Nachlesen), gibt’s jetzt großartige Neuigkeiten für alle Hamburger und Hamburg-Besucher: Bis zum 2. September eröffnen die Brillenästheten einen Pop-Up Store bei Neonbox in Altona.

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In Zusammenarbeit mit Lunor

Made in Schwarzwald

(Bild: Lunor)

Ein Kriterium, sich für etwas zu entscheiden, ist für viele Konsumenten immer noch das Markenlogo. Da ist ein Unternehmen, bei dem es Teil der Philosophie ist, gänzlich auf ein gut sichtbares Branding zu verzichten, eine Seltenheit – insbesondere dann, wenn wir uns in dem Segment der Marken bewegen, die noch nicht auf eine 100-jährige Firmengeschichte zurückblicken können und die allein schon durch die Firmengeschichte eine gewisse Sexyness bekommen.

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Accessories

Happy Mykita-Day

Na, wieder so ein Tag, an dem ich mir denke: „Du wohnst in der falschen Stadt!“ Diesmal löst der Geburtstag des Mykita-Stores in Mitte Hauptstadtsehnsucht in mir aus – echte Berlinbrillen halt. Seit zehn Jahren gibt es nun schon den Store in der Rosa-Luxemburg-Straße 6 und immer wieder tingele ich dorthin, um mich „live“ von den neuesten Modellen/ Kooperationen zu überzeugen. Klar, auf Horstson flattern regelmäßig Pressemitteilungen und Neuankündigungen ins Postfach, trotzdem kommt nichts gegen die Haptik vor Ort an. Ich gehöre zu den Interessenten, die gut und gerne alles anpatschen, testen und doch in den seltensten Fällen zuschlagen: Stichwort Studentenbudget. Bei ein paar Modellen war ich in den letzten Jahren mehr als schockverliebt, dazu später mehr.

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Accessories

Durch die rosarote Brille sehen: Petra Collins für Gucci

Erinnerungen und Orte ihrer Kindheit, schöne ländliche Landschaften und Interieurs ihrer Heimat Ungarn stehen im Mittelpunkt eines, nun ja, „surrealen“ Kampagnenfilms, den Petra Collins der Gucci Frühling/Sommer 2017 Brillenkollektion gewidmet hat.
Warum es mir etwas schwer fällt, den 1:39 Minuten dauernden Spot zu beschreiben, wird klar, wenn man ihn sich angeschaut hat. Collins schafft sozusagen eine Welt, in der alles nicht ganz so ist, wie es scheint. Was als ein Fenster auf das ländliche Familienleben beginnt, weicht bald einem Traum, in dem im Hintergrund „Eyes without a Face“ spielt – wohlgemerkt in einer sphärischen Version, die ich noch nicht kannte.

Für das Casting des Films musste Petra Collins gar nicht lange suchen: Zentrale Rolle haben die Großmutter und die jungen Cousinen der Kanadierin, die – durch die rosarote Brille, die sie ihrer Oma stibitzen, auf eine surreale Reise gehen.
Im Verlauf des Films heben sich Schlüsselkonzepte der Gucci Frühjahr/Sommer 2017-Brillenkollektion ab, die sich dann der Umgebung und den Charakteren anpassen – aber guckt einfach selbst:

Petra Collins ist sicher den meisten Lesern noch ein Begriff: 2013 löste sie mit einem „Menstruations-Shirt“, das sie für American Apperal entworfen hatte, eine Kontroverse aus. Eine menstruierende Vagina war für viele Medien einfach zu viel des Guten, für andere hingegen galt Collins fortan als Feministin.
Für eine Debatte sorgt Petra Collins mit ihrem „ungarischen Traum“ mit Sicherheit nicht, dafür aber mit einem würdigen Rahmen einer beeindruckenden Brillenkollektion von Alessandro Michele für Gucci. Zuviel des Guten kann wundervoll sein …

Wem der Film zu schnell ging – hier die komplette Gucci Frühling/Sommer 2017 Brillenkollektion:

Interview

Mark de Lange, der Gründer von Ace & Tate, im Interview

(Mark de Lange; Foto: Goekhan Tas)

Leser aus Hamburg werden es vielleicht schon mitbekommen haben: Das niederländische Brillenlabel Ace & Tate hat vor wenigen Tagen einen Store im Schanzenviertel eröffnet.
Mit der Idee, die Räumlichkeiten mit der Stadt zu verbinden, hat Ace & Tate „Hide & Seek“ als Thema für ihren Store gewählt und wurde dafür in der Umsetzung von der dänischen Designagentur Standard Studio unterstützt.
Hide & Seek? Das Raumkonzept sieht also vor, den „Entdeckergeist“ des Kunden einzufangen, weshalb sich Ace & Tate und Standard Studio mit dem Hamburger Künstler Stefan Marx und dem Plattenlabel Smallville Records zusammengetan haben. Okay, klingt spannend. Trotzdem blieben einige Fragen bei unserem Besuch des Stores offen. Also trafen wir uns mit Mark de Lange, dem Gründer von Ace & Tate, zu einem Gespräch über günstige Preise, die Gefahr, als Discounter wahrgenommen zu werden und warum er sich selbst einmal als „schlechtesten Manager der Welt“ beschrieben hat …

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Accessories

Nils Kaesemann und Ralf Schmidt, die Gründer von Coblens, im Interview

„Pinkelpause“, „Mittelleitplanke“, „Radarfalle“ – das, was des Autofahrers Leid ist, verspricht für Brillenträger größte Freude: Nils Kaesemann und Ralf Schmidt, die Gründer des Brillenlabels COBLENS sind nicht nur in der Namensgebung ihrer Brillen äußerst kreativ – auch das Design fällt ins Auge und bleibt im Gedächtnis hängen.
Wir trafen Nils Kaesemann und Ralf Schmidt im Rahmen der opti 2017 zum Gespräch über den Flair der 80er Jahre, über Brillentrends und warum der Onlinevertrieb für sie undenkbar wäre …

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Accessories

Brillenbaukasten

(© Italia Independent)

Stilberater Bernhard Roetzel brachte es vor einigen Jahren im Interview mit Horstson auf den Punkt: „Lapo Elkann hat Stil und bleibt dabei aber ein Kerl!“ Recht hat er, der Herr Roetzel. Umso spannender ist es, die Entwicklung von Italia Independent zu verfolgen – immerhin ist der Agnelli-Enkel, neben Giovanni Accongiagioco und Andrea Tessitore, einer der Mitbegründer des Labels.
Die neueste Idee der italienischen Brillenmarke nennt sich „Me, Myself and Eye“ und liefert die Möglichkeit, die Brille ohne großen Aufwand zu variieren.

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Accessories

Bin ich auf dem Holzweg?

(Bild: PR)

Da ich nur beim Lesen und während der Arbeit vor dem Computerbildschirm ein Korrektionsmodell tragen muss, darf dieses gerne etwas extremer ausfallen. Als mir kürzlich, auf der Suche nach einem neuen Gestell – schließlich will man ja auch mal wechseln – diese Brille aus Holz ins Auge fiel, war es um mich geschehen.
Aber sollte ich wirklich als maskuline Iris Apfel meine Kollegen überraschen? Der Optiker war sich ganz sicher: ich sollte! Entworfen hat mein Objekt der Begierde das Nachhaltigkeitslabel Kerbholz, das mit jedem verkauften Produkt einen kleinen Betrag für Aufforstungsprojekte spendet.

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Accessories

Der Schönschreiber: Paul Antonio Scribe für Persol

(Bild: Courtesy of Persol)

Es gibt wenige Kalligrafen, denen ich auf Instagram folge. Um es genau zu sein, ist es nur einer: Paul Antonio Scribe, oder pascribe, wie er sich bei der Bilder-App nennt.
Während im chinesischen Raum, Korea und Japan die Kalligrafie immer noch einen hohen Stellenwert im gesellschaftlichen Leben hat, gerät die Kunst des Schönschreibens hierzulande immer mehr in Vergessenheit. T9 und Swype hinterlassen eben ihre Spuren. Dennoch gibt es sie, die Kalligrafen, die dafür sorgen, dass ab und zu einer wunderschöne Karte ins Haus flattert oder die Speisekarte ganz besonders ins Auge sticht.

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