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Düfte News

Parfum-News: Moncler lanciert Düfte

(Moncler Pour Homme; Bild: Moncler)

Jedes Jahr werden unzählige Parfums lanciert, ein Großteil verschwindet ebenso schnell, wie der Duft verfliegt. Insbesondere Kreationen von Popstars und Models haben heutzutage eine Halbwertszeit im Bereich von Eintagsfliegen und nur die wenigsten überdauern einige Jahre und noch viel weniger haben das Zeug zum Klassiker. Was passiert aber, wenn ein klassisches Label einen Duft auf den Markt bringt? Wir werden es am Beispiel von Moncler beobachten können, denn das italienische Unternehmen schlägt mit „Moncler Pour Femme“ und „Moncler Pour Homme“ ein neues Kapitel auf. Wir sind optimistisch – und das nicht nur wegen des ungewöhnlichen Flakons.

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Düfte

Duft-Trio: Miraceti, Karst und Erémia – Aesop lanciert Othertopias

(Aesop Othertopias:, Karst, Erémia und Miraceti; Bild: Aesop)

Düfte lösen nicht nur Assoziationen zu bestimmten Orten aus, sondern lassen uns durch ihre Inhaltsstoffe auch auf der Suche nach unerwarteten Emotionen vereisen: nach solchen, die man empfindet, wenn man den Duft exotischer und seltener Stoffe einatmet, sich fern der Heimat der Selbstvergessenheit hingibt oder sich durch die Fantasie beflügeln lässt. Auf dieser Basis entwarf Barnabé Fillion für die australische Marke Aesop drei olfaktorische Reisen, die unterschiedlicher nicht sein können und die nun als „Othertopias“ lanciert werden.

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Beauty

Le Grand Tour: Auf großer Tour mit Diptyque

(Diptyque, Le Grand Tour, Milies; Foto: Diptyque)

1961 wurde Diptyque gegründet – das ist insofern besonders bemerkenswert, als dass Diptyque – zumindest gefühlt – schon immer da war. Doch weit gefehlt: Christiane Montadre-Gautrot, Yves Coueslant und Desmond Knox-Leet begegnen sich erstmals 1959. Der eine Maler, die anderen beiden entwerfen Stoffe für die englischen Prestige Häuser Liberty’s und Sanderson – und das, obwohl sie gerade erst die Uni verlassen haben.
Montadre-Gautrot, Coueslant und Knox-Leet entsprangen einer Generation, die sich stark von der Schriftstellerin Françoise Sagan inspirieren ließ. Sie begeisterten sich für die Kunst des Jugendstils und für die Kunst des schönen Schreibens, der Kalligrafie – Einflüsse, die sie in ihren Entwürfen umsetzten.

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News

Chanel Factory No.5 – 100 Jahre Chanel Nummer 5

(Foto: © Chanel)

Es ist fast unvorstellbar, dass das berühmteste Parfum der Welt, Chanel No.5, 100 Jahre alt wird. Alt? Ein Flakon, der eine Designikone der Moderne ist, klar und grafisch und analog mit dem Bauhaus 1921 das klassische Design der Neuzeit begründete. Als erster Parfümflakon überhaupt schaffte er es in die Sammlung des Metropolitan Museums in New York. Zeitlos ist schon fast untertrieben für die Form und Typografie des Etiketts, das damals revolutionär und heute immer noch zukünftig erscheint.

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Düfte News

Der Duft Schottlands

(Der Duke of Westminster und Gabrielle Chanel, 1924; Courtesy of Chanel)

In den letzten Monaten fanden Reisen meist nur im Kopf statt: Wer nicht an seinem Arbeitsplatz saß, der war zu Hause in seinem Homeoffice. Nicht zuletzt ein schöner Duft am Morgen brachte einen gleich auf andere Gedanken und lud zum Träumen von fernen Ländern ein.
Seit 2018 gibt es die von Olivier Polge kreierten „Les Eaux de Chanel“-Düfte, die mit ihrer Leichtigkeit und Frische die bevorzugten Reiseziele von Gabrielle Chanel beschreiben. Paris-Deauville, Paris-Venise oder auch Paris-Biarritz avancierten bereits zu Klassikern, Paris-Riviera kam 2019 hinzu. Deauville, Venedig, Biarritz, die Riviera – alles Orte, die eng mit der Gründerin des Modehauses verbunden sind. Die leichten Eau-de-Toilette-Düfte lassen den Träger je nach Stimmung auch immer wieder zum eigenen Lieblingsurlaubsort greifen.
Jetzt kommt eine neue Destination hinzu – das schöne Edinburgh in Schottland. Eine Stadt, die eng mit Chanel verbunden ist und die ikonische Klassiker hervorgerufen hat, wie dem Tweed oder Elemente aus der Männermode, die die Designerin in ihren femininen Stil übersetzte.

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Düfte

Der unnachahmliche William Penhaligon

(The Inimitable William Penhaligon; Foto: Penhaligon’s)

Als erstes der zwölf Tierkreiszeichen steht der Widder für Kraft und Selbstbewusstsein, also genau die Eigenschaften, die 1870 nötig waren, ein Parfumhaus zu gründen. Es war eine holprige Zeit, Frankreich steckte im Krieg mit dem Norddeutschen Bund, mit dem Bau der Brooklyn Bridge, die Manhattan und Brooklyn verbinden sollte, wurde begonnen und der britische Fußballverband, The Football Association, begrenzt die Anzahl der Spieler bei einem Fußballspiel auf elf.
Ob William Penhaligon im Sternzeichen des Widders geboren wurde, kann ich nicht mit Gewissheit sagen, aber charakterlich würde es passen. Immerhin braucht es eine gehörige Portion Mut, ausgerechnet da ein Geschäft zu eröffnen, wo damals die feine Gesellschaft einkaufte: Die Jermyn Street galt als das Who-is-who des Schneiderhandwerks, also das, was heute die Savile Row für Männer ist. Durch die räumliche Nähe zur damaligen High Society gelang es dem Barbier, eine illustre Kundschaft aufzubauen, die er charmant als Steigbügelhalter für seinen Erfolg zu nutzen wusste. Ja, selbst die Bitte um Ernennung zum königlichen Hoflieferanten erhielt rasch die königliche Zustimmung.

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Düfte

Rote Beete zum Sprühen

(Bild: Comme des Garçons)

Bereits 1994 lancierte Comme des Garçons den ersten Duft – eine Kreation, für die sich der Parfümeur Mark Buxton verantwortlich zeigte. „Works like a Medicine, behaves like a Drug“ war damals der Slogan.
27 Jahre und unzählige Düfte später lanciert Comme des Garçons nun den neuesten Streich: Rouge heißt die Kreation, die sich nahtlos in die Serie der handschmeichelnden Flacons einfügt. Überhaupt die Flacons – sie sind bei Comme des Garçons ein Kapitel für sich: Rei Kawakubo engagierte damals den noch relativ unbekannten Pariser Grafikdesigner Marc Atlan, dem etwas völlig Neues gelang: Auf den Flacons prangt neben dem Markennamen noch ein Recycling-Symbol, die Mengenangabe und ein als unsexy geltender Strichcode, den man sonst eher versteckte, statt an prominenter Stelle zu platzieren. Durch die Form, ganz ohne Ecken und Kanten, einem Kieselstein nachempfunden, bekommt der Nutzer schon ein gutes Gefühl, ohne überhaupt den ersten Sprüher getätigt zu haben.

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Schönes aus Norwegen: Sprekenhus

Foto: Sprekenhus

Jeder von uns wird jemanden derer Menschen kennen, die nicht müde werden, zu beteuern, ihre Haut bräuchte nicht mehr als Wasser, Seife und eine Creme aus der blauen Dose, um so schön und glatt zu bleiben, wie sie ist. Das ist natürlich alles nur Verklärung von Fakten und dermatologische Romantik, verbreitet von den Glücklichen, deren Gene und noch so zwei drei Voraussetzungen, die bei anderen Menschen einfach nicht gegeben sind, länger für glatte und schöne Haut sorgen. Alle anderen Menschen brauchen definitiv wesentlich mehr und da kommen Marken, die wir noch nicht kannten, gerade recht – warum nicht mal was Anderes ausprobieren? Schließlich gilt es dem Verfall der Jugendlichkeit unserer Haut und den damit einhergehenden Verlust von natürlicher Schönheit entgegenzuwirken. Sprekenhus gehört dazu, und zwar nicht nur wegen des reduzierten Designs, das aktuell als State of the Art im Badezimmer gilt und für das L:A Bruket und Aesop andere prominente Vertreter sind.

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Beauty

Wonach riecht eigentlich Sternenstaub?

(„Travx – Space Rage“; Bild: Byredo)

Die wenigsten Leser dürften schon im Weltraum gewesen sein, insofern müssen wir uns bei der Beantwortung der Frage, wonach Sternenstaub riecht, auf die Profis der NASA verlassen.
Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde hat sich vor einigen Jahren tatsächlich mit dem Geruch des Weltalls beschäftigt, um zukünftige Astronauten auf ihren Flug ins All vorzubereiten: An eine Mischung aus „Steak, Himbeere und einem Hauch Rum“ soll das Odeur der unendlichen Weiten erinnern. Ob das nun wirklich so ist, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, aber vielleicht hatte Travis Scott mal das Vergnügen, an einer Probe des Duftes zu schnuppern?

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Düfte

Neues vom Duftmarkt: Penhaligon’s „Brilliantly British“

(Foto: Penhaligon’s)

Der ein oder andere Leser wird sicherlich in den letzten Tagen die neueste „The Crown“-Staffel gesehen haben. Die Serie, das sei kurz erklärt, widmet sich dem Leben von Elisabeth II. seit ihrer Hochzeit mit Prinz Philip im Jahr 1947 und zeichnet in mittlerweile 40 Episoden das Leben der Queen, das manchmal einer Seifenoper gleicht, nach.

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