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Kim Jones

Coffee Table Book

Nikolai von Bismarck und Kim Jones präsentieren „The Dior Sessions“

(Dior – The Dior Sessions; Germain Louvet; © Nikolai Von Bismarck)

Googelt man nach Nikolai von Bismarck, stößt man gleich auf einen Beitrag der Kollegen des Online-Magazins „Très Click“: »6 Fakten, die ihr jetzt über Kate Moss‘ neuen Boyfriend wissen müsst«, steht da geschrieben. En détail ist es seine Verwandtschaft zu Otto von Bismarck (Urenkel), er ist super vernetzt in der Londoner Society, er hat eine Schwäche für Models und Töchtern von Rock-Musikern, seine Mutter Debonnaire hat ihn mit Kate Moss bekannt gemacht, er ist unter 30 (na ja, der Beitrag ist vier Jahre alt, mittlerweile ist er 32) und er ist ein erfolgreicher Fotograf.
Nun kann ich nicht einschätzen, inwieweit Nikolai von Bismarck wirklich eine Schwäche für Models hat, kann aber berichten, dass er sein Fotografentalent mit einer äußerst spannenden Zusammenarbeit mit Kim Jones und Dior unter Beweis gestellt hat: „The Dior Sessions“. Continue Reading

Kampagne

Steven Meisel fotografiert Dior-Kampagne Herbst/Winter 2019/20 …

(Dior-Kampagne Herbst/Winter 2019/20; Foto: Steven Meisel)

… und ließ sich dafür von Raymond Pettibon inspirieren. Um das Chaos komplett zu machen: Dior-Menswear-Designer Kim Jones und Meisel wollen mit den Bildern Christian Dior in einer Art Hommage ehren, denn bevor die Designlegende sein gleichnamiges Modehaus gründete, war er Galerist und Kunstsammler.
Doch von Anfang an: Für seine Dior-Herbst/Winter-Kollektion kooperierte Kim Jones mit der Künstlerlegende Raymond Pettibon. Der US-Amerikaner gilt seit den 1980er-Jahren zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern, der durch seine Arbeiten für Punkbands wie Black-Flag und Firehose zur Ikone der kalifornischen Punkszene der 1970er-Jahre avancierte. Viele Leser dürften das Cover der Sonic-Youth-LP „Goo“ noch im Gedächtnis und das Album noch im Plattenregal stehen haben – Raymond Pettibons Originalzeichnung wurde vor wenigen Jahren für 183.425 US-Dollar versteigert. Continue Reading

News

Kim Jones kuratiert neueste Ausgabe von „A Magazine Curated By“

(A Magazine Curated By Kim Jones; Bild: Courtesy of Dior)

„A Magazine Curated By“ ist, und das ist wahrlich nicht übertrieben, ein einzigartiges Zeitschriftenkonzept. Der etwas sperrige Name beschreibt auch schon recht gut, worum es überhaupt geht: Jede Ausgabe wird von einem „Gastkurator“ gestaltet.
Die Idee hierfür hatte Walter Van Beirendock, der 2001 „A Magazine“ ins Leben rief: „N°A Featuring Dirk Van Saene“ war die erste Ausgabe, die anlässlich des Modefestivals in Antwerpen erschien. Es folgten die Zahlen N°B, N°C, N°D und N°E Magazine, kuratiert von Bernhard Willhelm, Hussein Chalayan, Olivier Theyskens sowie Viktor & Rolf, wobei die Buchstaben des Alphabets in aufsteigender Reihenfolge verwendet wurden. Seit 2004 erscheint das Magazin unter dem Namen „A Magazine Curated By“ und kann auf äußerst namhafte Gastkuratoren zurückblicken. Continue Reading

Shopeinrichtung

Peter Marino gestaltet neuen Dior Flagship-Store in München

(Dior Boutique München, Maximilianstraße; Design: Peter Marino; Foto: Kristen Pelou)

Dior eröffnet in München einen neuen Flagship-Store – mitten auf der Luxusmeile Maximilianstraße, nur wenige Schritte vom Bayerischen Nationaltheater entfernt. Seit dem 24. Mai werden dort dem Kunden die aktuellen Damen- und Herren-Kollektionen sowie Schuhe, Accessoires und Lederwaren von Maria Grazia Chiuri und Kim Jones präsentiert. Das ist, man mag es kaum glauben, eine Premiere: Zum ersten Mal in der Geschichte von Dior werden die Herren- und Damendivisionen in einem Store vereint. Continue Reading

Sonnenbrillen

Sunglasses at Night

(Dior Homme Diorchroma1 Sonnenbrille; Bild: Dior)

Ich zieh‘ das jetzt durch. Nachdem ich in vergangener Woche schon die neuen Sonnenbrillen von Berluti und Fendi gezeigt habe, sind jetzt die Entwürfe von Kim Jones für Dior Homme an der Reihe.
Dass ich für die Headline den New-Wave-Song „Sunglasses at Night“ von Corey Hart – nein, Tiga hat den Song nicht geschrieben – bemühe, liegt nicht an mangelnder Kreativität und maximaler Cheesyness, sondern an dem Umstand, dass man den Großteil der Diorchroma1- & Diorchroma2-Sonnenbrillen-Kollektionen wunderbar nachts im Club tragen kann. Das funktioniert allerdings nur bei leicht getönten Sonnenbrillen als mobiler Lidschatten; bei sehr dunklen Gläsern wirkt es immer etwas tragisch, außer natürlich man heißt Stevie Wonder, Udo Lindenberg oder Anna Wintour – und für die hält die Kollektion auch einige Modelle vor … Continue Reading

News

Dior on Stage: Kim Jones entwirft Bühnenoutfits für BTS

(Entwürfe von Kim Jones für BTS; Bild: Courtesy of Dior)

Woran man merkt, dass man alt wird? Man muss bei einigen Bandnamen schon sehr grübeln, um zu wissen, wer das ist und für welche Musik die Gruppe steht. BTS ist so ein Fall – ich habe noch nie von der Band gehört, bis ich gerade über die Nachricht gestolpert bin, dass Kim Jones, der Artistic Director of Menswear von Dior, Bühnenoutfits für sie entworfen hat. Die Looks werden von BTS während ihrer bevorstehenden Welttournee getragen.
Für Dior Homme ist es das erste Mal, Bühnenlooks für eine Popband zu kreieren – insofern scheint es schon eine Bildungslücke zu sein, BTS nicht zu kennen.
Also schauen wir uns doch erstmal ein BTS-Video an … Continue Reading

Kampagne

Laser Dance

(Dior Pre-Fall-Kampagne 2019; Bild: Steven Meisel)

Laser Dance: Die futuristische Dior Pre-Fall-Kampagne 2019 zeigt sich – umgeben von allerlei Laserstrahlen – in einem ziemlich knalligen und gleichzeitig kühlen Sujet.
Das Auge des Betrachters fällt unweigerlich auf die metallische Interpretation des Dior-Logos von Hajime Sorayama, dem japanischen Künstler, der mit Kim Jones, dem Künstlerischen Leiter der Dior-Menswear, sowohl für die Kollektion als auch für das komplette Schauendekor zusammengearbeitet hat. „Ich wollte, dass die Kampagne die Energie der Tokio-Schau mit den atemberaubenden Lasern des Finals einfängt und widerspiegelt“, wie Jones erklärt. Continue Reading

Männermode

Die Herrenhandtasche in schön

Bild: Dior

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Herrenhandtaschen verpönt waren. Die Frage nach dem Warum ließ sogar Stephan Hilpold, einem originellen und kompetenten Vertreter des Berufsstandes des Journalisten, dazu hinreißen, 2011 in seiner Kolumne „Hilpold im Anzug“ fünf Gründe zusammenzutragen, warum sich heterosexuelle Männer nicht vor Handtaschen fürchten müssen. Kurz gesagt ging es ihm um Stauraum, waffentechnische Emanzipation, Ersatz für die Handygürteltasche, Weiterentwicklung des Aktenkoffers und der Unterstützung des Fitnessprogramms. Continue Reading