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Karl Lagerfeld

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Hamburg bekommt Karl-Lagerfeld-Promenade

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Karl-Lagerfeld-Promenade, Hamburg; Bild: Horstson

Geboren wurde er 1933, hatte eine für damalige Zeit typische Kindheit, die durch Abstand zu den Eltern und die damalige Zeit geprägt wurde: Die Rede ist von Karl Lagerfeld, der in der Nachkriegszeit sowohl in der Schleswig-Holsteiner Provinz als auch in Hamburg als Kind großbürgerlicher Eltern aufwuchs.
Dass die Verbindung des Designers zu Hamburg aber besonders eng war, wurde spätestens 2018 klar, als Lagerfeld der Metropole eine ganze Métiers d’art-Kollektion von Chanel widmete. „Ich bin nie weggegangen, das ist ein Teil von mir“, ließ sich Lagerfeld nach der Show zitieren. „Ich mag Hamburg als Idee, als etwas, das ich im Hinterkopf habe.
Nun revanchiert sich die Stadt Hamburg.

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News

Das Leben von Karl Lagerfeld als Serie

(Karl Lagerfeld, 2012, Bild: Horstson)

Geboren wurde er 1933, hatte eine für damalige Zeit typische Kindheit, die durch Abstand zu den Eltern und die damalige Zeit geprägt wurde: Die Rede ist von Karl Lagerfeld, der in der Nachkriegszeit in der Provinz als Kind großbürgerlicher Eltern aufwuchs. Die Geschichte ist bekannt und oft erzählt, zuletzt durch Alfons Kaiser, der den Designer persönlich kannte. Kaiser machte sich für sein Buch, „Karl Lagerfeld: Ein Deutscher in Paris„, die Mühe, sich durch Briefe von Vorfahren und Verwandten bis hin zum Archiv in Wladiwostok zu arbeiten, wo Otto Lagerfeld, der Vater des Designers, für die Amerikaner ein Dosenmilch-Imperium aufbaute.

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Buchtipp Gewinnspiel

Lesetipp: Alfons Kaiser – „Karl Lagerfeld: Ein Deutscher in Paris“

Trifft man einen Franzosen, würde der über den im letzten Jahr verstorbenen Karl Lagerfeld sagen: Er war ein französischer Designer, der in Hamburg geboren wurde. Suzy Menkes fragte mich einmal vor mehreren Jahren, warum Karl Lagerfeld in Deutschland als deutscher Designer gilt? Schließlich hat er doch kaum in Deutschland gearbeitet.
Zu Lebzeiten gehörte das Genie irgendwie durch seine Omnipräsenz allen, nach seinem Tod begann dann die Manifestation der Zugehörigkeit. Den Anfang machte im letzten Jahr die Französin Raphaëlle Baqué mit ihrem Buch „Kaiser Karl“, das zwar auch in Frankreich den deutschen Titel führte, aber auf die Jugend des Modeschöpfers weniger einging und eher sein umfangreiches Modeschaffen und die französische Sichtweise in den Vordergrund gestellt hat.

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Filmtipp Fotografie Inspiration Interview Mode News

Hinter den Kulissen der Mode – Doku Tipps

Wenn das Homeoffice mal Pause macht oder man keine Lust mehr auf Netflix und Co. hat, dann macht es vielleicht dem ein oder anderen Spaß, ein bisschen die Geschichte hinter den Modehäusern zu erkunden, die Entstehung einer Kollektion zu beobachten oder auch vielleicht das ein oder andere aus der Modegeschichte wiederzuentdecken.
Wie verschieden Mode ist, zeigt, glaube ich, mein kleiner Strauß an Youtube-Videos. Ich habe einen Mix aus ein bisschen längeren Dokus und auch kürzere Clips für euch zusammengestellt, denn trotz Quarantäne hat man ja manchmal nur kurz Zeit …

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Ausstellung News

Ausstellung: Karl Lagerfeld in Berlin

„Berlin ist wunderbar. Die Leute, die Architektur. Hier ist Reibung. Hier entsteht etwas. Man merkt, eine große Stadt wächst zusammen.“ Karl Lagerfeld 2002 über seinen Besuch in Berlin. Den Anlass für diese immerhin 3-tägige Stippvisite in der Hauptstadt gab, neben der Präsentation eines Buches und der Eröffnung einer Vernissage, ein Interviewtermin mit der WELT am Sonntag.
Für eben dieses Interview zog der in Berlin lebende Fotograf Daniel Biskup mit Karl Lagerfeld durch die nächtliche Metropole. Die Bilder sind – und das ist das ungewöhnliche – so normal, dass sie, abgesehen vom Motiv, auch bei einem Kneipenbummel jedes anderen Menschen hätten entstanden sein können. Kein aufwendiges Setting, keine Beleuchtung, es scheint, als würden Biskup und Lagerfeld nicht einmal von einer großen Entourage und Fans begleitet werden.
Eine Auswahl dieser Bilder werden nun unter dem Namen „Karl Lagerfeld in Berlin“ im Hotel de Rome präsentiert.

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News

Marke Karl Lagerfeld verzichtet auf Verarbeitung von Pelz

(Bild: © PETA Deutschland e. V.)

2015 äußerte sich Karl Lagerfeld im Interview mit der New York Times über die Verwendung von Pelzen in der Mode. Den Anlass lieferte damals die erste „Haute Fourrure“-Kollektion für Fendi. Der Journalist Matthew Schneier fragte, wie die Idee zur Kollektion entstand.
„Ich erinnere mich nicht, woher die Idee stammt. Vielleicht war es sogar meine“, antwortete Lagerfeld. „Ich finde die Idee sehr gut. Solange die Menschen Fleisch essen und Leder tragen, verstehe ich die Aufregung einfach nicht. […] Hinter den Pelzen steht eine ganze Industrie. Wer wird die Leute bezahlen, die arbeitslos werden, wenn man die Pelzindustrie abschafft? Die Länder im Norden bieten kaum andere Möglichkeiten, als Zobel zu jagen.“
Die Zeiten haben sich geändert:

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News

Chapeau, Choupette!

Choupette by Karl Lagerfeld; Bild: Steidl Verlag

Choupette ist ein alter Hase im Social-Media-Business: Schon Anfang 2012 feierte sie ihr Medien-Debüt mit einem eigenen Twitter-Kanal. Es folgte ein überaus erfolgreicher Instagram-Kanal, um dem nach dem Tod ihres „Vaters“, Karl Lagerfeld, der die Birmakatze 2011 von Baptiste Giabiconi geschenkt bekommen hat, ein kleiner Erbstreit ausbrach. Es galt zu klären, wer die Accounts weiterhin – finanziell sicherlich attraktiv – pflegen darf.

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Ausstellung

Ernst Barlach Museum: Karl Lagerfeld – Visions

(Hommage á Feininger Parade, 1998; © Karl Lagerfeld)

Am 19. Februar 2019 starb Karl Lagerfeld. Er war zweifelsohne der bekannteste Modeschöpfer seiner Zeit. Nun wird – passend zu seinem Geburtstag am 10.9.1933 – im Ernst Barlach Museum Wedel eine Ausstellung eröffnet, die Karl Lagerfelds besondere Liebe zur Fotografie in den Mittelpunkt stellt. Zu sehen sind Bilder, die Lagerfeld zu unterschiedlichen Themen (Mode, Werbung, Kunst, Kultur, Körper) mit vielen außergewöhnlichen Persönlichkeiten und weltberühmten Models aufgenommen hat.

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Damenmode

Chanel Haute Couture Winter 2019 – Bücher-Träume

(Chanel Haute Couture Fall/Winter 2019 – Photo by Olivier Saillant)

Als Anfang Juli Virginie Viard ihre erste eigene Haute-Couture-Kollektion für das Haus Chanel im Grand Palais zeigte, war die Fashion Welt gespannt, wie sie den Bogen schlagen würde zwischen der Tradition des Hauses und ihrer eigenen modernen Interpretation der neuen Chanel-Frau. Eines sei gleich vorweggenommen, Virginies Kollektion verknüpft perfekt die Wurzeln und Codes der Gründerin Coco Chanel, den Elementen und Inspirationen Karl Lagerfelds und ihrer eigenen Version der modernen Couture-Kundin, die Haute Couture als täglich tragbaren Luxus für sich selbst sieht. Chanel-Kundinnen sind moderne Frauen, die sich handgearbeitete, auf sie zugeschnittene Garderobe leisten, die sie lange in ihrem Kleiderschrank begleiten wird. Unaufgeregt und voller Raffinesse, der neue Chanel-Stil 2019 – Parisienne und „très Chanel“ schlägt Viard wunderbar ein neues Kapitel, der über hundertjährigen Geschichte des Hauses und des Savoir-faire der Haute-Couture-Ateliers auf.

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News

Karl forever 2019 – Grand Palais Paris

(Karl forever 2019 Grand Palais; Bild: David Atlan)

Als Hommage für das Jahrhundertgenie Karl Lagerfeld fand am vergangenen Donnerstag im Pariser Grand Palais die gemeinsam von den Marken Chanel, Fendi und Karl Lagerfeld eingeladene Gedenkfeier statt.
Einerseits um ihn und sein Werk zu würdigen, aber auch um mit vielen Mitarbeitern, Freunden, Prominenten und den Inhabern der einzelnen Häuser auf die Zukunft anzustoßen, so wie er sich es immer gewünscht hatte, denn nichts liebte Lagerfeld so sehr wie die Zukunft zu kreieren. Das schwarz-weiß Dekor von dem kanadischen Opernregisseur Robert Carsen genau so erdacht, wie die 56 großen Lagerfeld Porträts, die das gesamte Grand Palais wie eine übermächtige Lagerfeld-Galerie erscheinen ließen. Bilder, die wir alle kennen.
Ob sein Debüt bei Jean Patou mit dicker James-Dean-Haartolle und schmolligen Lippen, Porträts von Helmut Newton in seiner 18. Jahrhundertwohnung oder Karl lachend mit seinen Freunden in der Brasserie Lipp. Lagerfeld in allen Aggregatzuständen, Aug in Aug mit allen, die gekommen waren, um ihn zu ehren.
Das Who-is-who der Pariser Gesellschaft erschien an diesem Abend fast vollständig. Und weil Lagerfeld das Spiel der Gesellschaft und seiner Branche so liebte, erklangen beim Hinsetzen viele seiner klassischen Lieblingsmusikstücke – ob Bachs Cembalo Konzerte, die er schon in seinem Kinderzimmer vor einer Kopie von Adolph von Menzels „Tafelrunde in Sanssouci“ gern hörte bis zu „Le Sacre du Printemps“ von Igor Strawinski.

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