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Ausstellungstipp

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Cinquanta: C.P. Company eröffnet temporäre Retrospektive

(Cinquanta: Eine Retrospektive über 50 Jahre innovative Sportbekleidung von C.P. Company; Bild: C.P.Company)

Wir hatten es schon erwähnt: Die Marke C.P. Company feierte im vergangenen Jahr seinen 50. Geburtstag. Zum Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten präsentiert das italienische Label in Mailand eine Ausstellung: „Cinquanta: A retrospective on 50 years of sportswear innovation by C.P. Company – Cinquanta: Eine Retrospektive über 50 Jahre innovative Sportbekleidung von C.P. Company“.
Die in Zusammenarbeit mit der Amsterdamer Kreativagentur Random Studio konzipierte Ausstellung „Cinquanta“ ist eine Retrospektive über fünf Jahrzehnte italienischer Sport- und Freizeitbekleidung. Die Ausstellung läuft vom 15. bis 17. Januar 2022.

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Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Science-Fiction-Expressionismus ganz nah – der Taschen Verlag zeigt André Butzer

André Butzer; Ohne Titel / Untitled, 2019; © 2021: André Butzer

Über dreißig Jahre sollte es dauern, dass der Taschen Verlag erstmals eine eigene Ausstellung konzipiert: „André Butzer Works from the Taschen Collection 2000–2021“. Dabei liegt es doch eigentlich auf der Hand: Seinen Fokus hat der Verlag seit jeher auf den schönen Dingen des Lebens: Kunst, Fotografie, aber auch Popkultur und Sex gehören zu den Rubriken. Zum Teil sind die Bücher so spektakulär, dass sie selbst museumsreif sind: „Helmut Newton Sumo“ beispielsweise. Die 394 Bilder des Fotobuches wurden 2009 in Berlin in einer komplexen Ausstellung gezeigt. Eine eigene Ausstellung in den eigenen vier (Verlags-)Wänden kam es hingegen noch nicht. Bis jetzt.
Den Anlass für die Ausstellung liefert – natürlich – ein Buch, um genau zu sein eine Monografie über André Butzer.

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News

Das Kunstgewerbemuseum Berlin widmet Christian Dior und seinen Nachfolgern eine Ausstellung

(Christian Dior, Perlenbesticktes Abendkleid mit großer Samtschleife, Modell „Mexique“, Ligne Longue, Herbst/Winter 1951, Blick in die Restaurierungswerkstatt, © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Raban Renatus)

Es ist zwar noch etwas hin, aber die schönste Art des Wartens ist die Vorfreude. Ab 16. Dezember 2021, also vielleicht passend zu einem vorweihnachtlichen Städtetrip in die Hauptstadt, zeigt das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin die Sonderpräsentation „Christian Dior und seine Nachfolger“.
Den Anlass für diese Ausstellung liefern die jüngsten Zugänge von Dior-Modellen in die Sammlung des Kunstgewerbemuseums, das übrigens als eine der bedeutendsten Sammlungen europäischen Kunsthandwerks vom Mittelalter bis zur Gegenwart gilt.

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Ausstellung

Ausstellungstipp: „Lady Dior As Seen By“ in Berlin

(„Lady Dior As Seen By“ Olympia Scarry; Bild: Courtesy of Dior)

Ende der 1980er-Jahre sorgte der Designer Gianfranco Ferré für frischen Wind bei Dior. Handwerklich war zuvor an den Kollektionen natürlich nichts auszusetzen. Während aber andere Häuser nach und nach besonders auf dem Gebiet der Accessoires für Furore sorgten, gab es bei Dior kein wirkliches Teil, das Potenzial zum „Must-have“ hat.
Bernard Arnault ist es zu verdanken, dass Gianfranco Ferré zum Nachfolger von Marc Bohan als künstlerischer Leiter der Damenmode unter Vertrag genommen wurde – als erster Nicht-Franzose in dieser Rolle. Eine Personalentscheidung, die zur damaligen Zeit neu war und die für große Irritationen sorgte. Ein Italiener bei Dior – kann das funktionieren?
Es funktionierte. Gianfranco Ferré bestand 1989 seine Feuertaufe. Und auch wenn er nie mit Christian Dior zusammengearbeitet hat, teilen sich beide Designer eine Leidenschaft für die Mischung aus Männlich- und Weiblichkeit sowie die Farbe Rot, Blumen und Gärten, Musik und Oper.

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Ausstellung News

Ausstellungstipp: „Helmut Newton One Hundred“ in Berlin

(Foto: Max von Gumppenberg)

Wo wir doch gerade über Helmut Newton gesprochen haben … Neben der Neuauflage des legendären Buches „Helmut Newton: SUMO“ gibt es noch eine andere Newton-Neuigkeit.
Am vergangenen Samstag wäre der Fotograf 100 Jahre alt geworden. Dieses besondere Jubiläum nimmt die Helmut Newton Stiftung, deren Sitz übrigens in Berlin ist, zum Anlass, den Fotografen zu ehren, indem ein Teil seiner Werke erstmals und frei zugänglich ist – in einer Outdoor-Ausstellung in Berlin-Kreuzberg.

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Die Fondazione Prada präsentiert “Love Stories – A Sentimental Survey by Francesco Vezzoli”

Kunst, vom Sofa aus betrachtet: Die Fondazione Prada präsentiert ab dem 4. Mai 2020 auf ihrem Instagram-Konto „Love Stories – A Sentimental Survey by Francesco Vezzoli“. Die Idee des virtuellen Kunstprojekts ist es, den emotionalen, psychologischen und sentimentalen Status einer breiten Online-Community durch die Sprache der sozialen Medien zu erforschen.
Kuratorin von „Love Stories – A Sentimental Survey by Francesco Vezzoli“ ist Eva Fabbris. Die Kunsthistorikerin konnte aus dem Vollen schöpfen: Mit „Love Stories“ übernimmt Francesco Vezzoli die oft belächelten Kommunikationsstrategien von Instagram. Der Fokus lag insbesondere auf den Abstimmungsfunktionen der Instagram-Stories.

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Ausstellung

Lindberghs unerzählte Geschichten

(Peter Lindbergh; Uma Thurman, New York, 2016 © Peter Lindbergh; Courtesy Peter Lindbergh, Paris)

Bildgewordene Legende – Vor rund dreieinhalb Jahren habe ich die einmalige Ehre gehabt, kurz mit Peter Lindbergh zu sprechen. Mich mit diesem Genie an Fotografen über seine Ausstellung in Rotterdam auszutauschen und klar, auch ein Fan-Foto zu schießen. Man war das klasse und bis heute ganz sicher eines meiner größten Modehighlights (dicht gefolgt vom Selfie-Schießen mit Karl Lagerfeld himself) mit allerhöchstem Gänsehautpotential. Dass Lindbergh dieses Jahr verstorben ist, hat mich dann irgendwie richtig traurig gestimmt – normalerweise habe ich das bei berühmten Personen nie, also den Hang zum Mitgenommen-Werden. Wisst ihr, was ich meine? Mich berührt es in den seltensten Fällen, wenn die sozialen Medien plötzlich mit Fotos und Anekdoten zu irgendwelchen Personen des öffentlichen Lebens überspült werden und jeder den Eindruck erwecken möchte: Ach Mensch, den kannte ich. Ich kannte Lindbergh nicht, nicht mal im Einsatz. Aber ich bilde mir ein, sagen zu können: Seine Bilder schon.

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Mode-Ausstellungs-Macht

(Prada Resort-Kampagne 2020; Fotos: Keizo Kitajima und Drew Vickers)

Puh, seit Abgabe meiner Masterarbeit sind zwar schon Monate vergangen und trotzdem fühlt es sich wie gestern an: Recherchieren, Ideen konkretisieren und das passende, finale Thema finden – Schweißattacken, größere wie kleinere Schreibblockaden und Abgabestress inklusive. In meinem Fall des wissenschaftlichen Arbeitens ging es um die Entwicklung von Modeausstellungen in den letzten Jahrzehnten. Ein spannendes Feld, wie ich finde. Hierfür habe ich diverse Experten von Häusern wie dem V&A, andere Institutionen sowie Designer zum Gespräch getroffen und einen einmaligen Einblick erhalten. Ich konnte mir ein mehr als umfangreiches Bild machen und wurde glücklicherweise auch mit einer Bestnote belohnt (worum es hier jedoch keinesfalls gehen soll. Angeben können andere überzeugender). Wie so oft folgte danach erst mal ein Loch, ein tiefes. Plumps, war ich da schnell reingefallen. Eine weitere Auseinandersetzung perlte in den Wochen nach Abgabe an mir ab, von Modeausstellungen wollte ich vorerst nichts mehr wissen.

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Ausstellung

Ernst Barlach Museum: Karl Lagerfeld – Visions

(Hommage á Feininger Parade, 1998; © Karl Lagerfeld)

Am 19. Februar 2019 starb Karl Lagerfeld. Er war zweifelsohne der bekannteste Modeschöpfer seiner Zeit. Nun wird – passend zu seinem Geburtstag am 10.9.1933 – im Ernst Barlach Museum Wedel eine Ausstellung eröffnet, die Karl Lagerfelds besondere Liebe zur Fotografie in den Mittelpunkt stellt. Zu sehen sind Bilder, die Lagerfeld zu unterschiedlichen Themen (Mode, Werbung, Kunst, Kultur, Körper) mit vielen außergewöhnlichen Persönlichkeiten und weltberühmten Models aufgenommen hat.

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Ausstellung

LV in L.A.

(Arty Capucines; Bild: © Studio Lenthal)

Mit nur 16 Jahren traf Louis Vuitton eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Söhne und ganzer Generationen verändern sollte: Er wollte Kofferhersteller werden. Nur fünf Jahre später, 1859, beschloss Vuitton, seine Werkstätten vom Laden in der Pariser Rue Neuve-des-Capucines auszulagern und zu professionalisieren. Asnières schien für dieses Vorhaben ideal: Der Ort liegt weniger als 10 Kilometer vom Zentrum der Hauptstadt entfernt und ist gut per Bahn zu erreichen. Das 4.500 m² große Grundstück bot alles, was er brauchte, um die Gepäckstücke zu produzieren. Selbst die Infrastruktur stimmte: Das für das Hartgepäck benötige Holz konnte – über die Seine geschifft – angeliefert werden und es gab genug Platz für die Metallwerkstätten. Also ließ Vuitton von den Architekten Henri Labrouste und Victor Baltarde in Asnières eine radikal moderne, luftig-verglaste Manufaktur im „Eiffel Stil“ erbauen.
Das ist nun 160 Jahre her und Louis Vuitton – heute eines der erfolgreichsten Luxuslabels der Welt – begeht dieses Jubiläum mit einer Ausstellung in Beverly Hills: „Louis Vuitton X“.

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