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Parfum

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Pharrell Williams und Louis Vuitton launchen Duft: LVERS

Foto: Courtesy of Louis Vuitton

Luxus, Mode, Koffer und Taschen, Taschen, Taschen. Mit Louis Vuitton assoziiert man zuerst all das, was man bei dem Träger auch auf den ersten Blick sieht. Doch dass das Haus eine lange Duft-Geschichte hat, wird oftmals vergessen. So wurde im legendären Store an der Champs-Élysées in den 1930er-Jahren eigene Duftkreationen angeboten, die die häufig extra nach Paris gereisten Kunden kaufen konnten, wenn sie sich ihre Reisekoffer bestellten. Namen wie „Eau de Voyage“ (1946), „Je tu il“ sowie „Heures d’Absence“ (jeweils aus dem Jahr 1927) entlehnten schon damals ihre Inspirationen und Namen aus dem Gefühl des Fernwehs. Apropos Fernweh: Kein Reiseziel, aber der Inbegriff des Sommers ist die Sonne.

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News

Gegen das Anti-sein. Duft-Review: Anti Anti von Atelier PMP

Müde? Bild: Courtesy of Atelier PMP

4.953! Es klingt unglaublich, aber lt. der Online-Community „Parfumo“ wurden allein im vergangenen Jahr 4.953 neue Düfte (wohlgemerkt Unisex-, Damen- und Herrendüfte) auf den Markt gebracht. Doch neue Düfte, insbesondere solche von Designerlabels und Popstars, haben heutzutage eine Halbwertszeit im Bereich von Eintagsfliegen. Ein Großteil dieser Neuerscheinungen verschwindet nach wenigen Saisons, nur die wenigsten überdauern einige Jahre und noch viel weniger haben das Zeug zum Klassiker.

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Diptyque lanciert neuen Duft: Eau Nabati

Bild: Courtesy of Diptyque

Vor über 60 Jahren, um genau zu sein 1961, wurde Diptyque gegründet – das ist insofern bemerkenswert, als dass Diptyque – zumindest gefühlt – schon immer da war. Doch weit gefehlt: Christiane Montadre-Gautrot, Yves Coueslant und Desmond Knox-Leet begegnen sich erstmals 1959. Der eine Maler, die anderen beiden entwerfen Stoffe für die englischen Prestige Häuser Liberty’s und Sanderson – und das, obwohl sie gerade erst die Uni verlassen haben.
Montadre-Gautrot, Coueslant und Knox-Leet kommen aus einer Generation, die sich stark von der Schriftstellerin Françoise Sagan inspirieren ließ. Sie begeisterten sich für die Kunst des Jugendstils und für die Kunst des schönen Schreibens, der Kalligrafie – Einflüsse, die sie in ihren Entwürfen umsetzten.

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Düfte

Kühle Briese

Pacific Chill; Bild: Louis Vuitton

Sommerdüfte sind per se nicht neu, wenngleich es natürlich jedem selbst überlassen ist, zu welcher Jahreszeit ein Duft getragen wird. Was aber allein Namen wie „Cactus Garden“ und „Afternoon Swim“ implizieren, ist die zu erwartende Frische, wenn der Duft auf die Haut aufgesprüht wird. Es ist das Gefühl, um das es geht.
Die „Cologne Parfums“-Serie von Louis Vuitton bilden zusammen eine Odyssee sommerlich-frischer Düfte, die von der Landschaft der amerikanischen Pazifikküste inspiriert sind. Sie vermitteln Eindrücke von Los Angeles, einer Stadt, deren Vielschichtigkeit, Stimmungen und Atmosphären dem Parfümeur Jacques Cavallier Belletrud die notwendige Inspiration liefern.
Als neuesten Streich gesellt sich Pacific Chill zu den Düften von Louis Vuitton hinzu, bei denen die Schlagworte Sonne, Himmel, Garten und Meer sinnbildlich für nicht enden wollenden Urlaub stehen. Für das Packaging-Design ist wieder der Multimedia-Künstler Alex Israel verantwortlich.

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News

Penhaligon’s lanciert Highgrove Bouquet

Bild: Penhaligon’s

Wer hätte das gedacht: König Charles III. gärtnert gerne. Diese Vermutung liegt zumindest nahe, da seine Majestät seit 1980, als er zum ersten Mal in Highgrove House eintraf, viel Energie und mindestens ebenso viel Geschick in die Umgestaltung der Gärten rund um den Landsitz gesteckt hat. Heute gelten die Gärten als einige der innovativsten im Vereinigten Königreich. Ein Duft, der seinen Ursprung in den Highgrove Gardens hat, liegt also auf der Hand und eine Zusammenarbeit der The Prince’s Foundation mit Penhaligon’s nahe: Das britische Parfümhaus wurde immerhin schon mehrfach zum Hoflieferanten des englischen Königshauses ausgezeichnet – zuletzt 1988 durch Lady Diana Princess of Wales. Erstmals wurde Penhaligon’s diese Ehre durch Queen Alexandra zuteil, als sie vom Tod des Firmengründers William erfährt. Seine Königliche Hoheit, der Herzog von Edinburgh, zeichnet Penhaligon’s 1956 zum zweiten Mal als Hoflieferant des englischen Königshauses aus.
Doch zurück zu König Charles III.: Highgrove Bouquet von Penhaligon’s ist ein Duft, der von seiner Majestät inspiriert wurde. Er versteht sich als eine Hommage an den Sommer in den Highgrove Gardens.

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Chanel widmet den Düften eine Ausstellung: „Le Grand Numéro de Chanel“

Le Grand Numéro de Chanel; Scenography – N°5 Erik Salin Pompe à essence de parfum CHANEL 2019 Collection Chanel © Erik Salin Burton Morris Chanel Perfume 2008; Collection Chanel © Burton Morris Studios; Bild: Courtesy of Chanel

Wir schreiben das Jahr 1921: Willkommen im Jahr 1921. Ein talentierter Parfümeur wird von einer sehr bekannten Designerin beauftragt, einen Duft zu kreieren, der „künstlich wie ein Kleid“ ist. Die Designerin war Gabrielle Chanel wählt die 5. Probe aus, die ihr Ernest Beaux präsentiert und beschließt, es nach eben dieser Zahl zu benennen. Sie, die ihre Kollektionen am fünften Tag des fünften Monats des Jahres vorstellt, hofft, dass dies
Glück bringen … Und es brachte Glück: Chanel N°5 gilt als erfolgreichster Duft der Welt, ein Klassiker, in einem Flakon, der so minimalistisch ist, dass sogar drauf verzichtet wird, „Duft“ auf das Etikett zu drucken.
Es ist der archetypische Duft. Seine Eleganz machte ihn zu einem Design-Meisterwerk und erhielt sogar einen Platz im MoMA.

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Düfte

Duft-News: Gaultier2 feiert Comeback

Foto: Gaultier

Ein Schicksal, das die Besten ereilen kann: Heaven von Chopard verschwand irgendwann vom Markt, das Eau de Cologne von Mark Cross ebenso und Jil Sanders „Background“ auch. Warum einzelne Düfte nicht mehr erhältlich sind, bleibt ein großes Rätsel. Lieferketten verändern sich genauso wie Geschmäcker des Kunden, Lizenzen enden, Marken verschwinden vom Markt.

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Düfte

City of Stars von Louis Vuitton: Hommage ans nächtliche Los Angeles

Louis Vuitton „City of Stars“; Bild: Louis Vuitton

Luxus, Mode, Koffer und Taschen, Taschen, Taschen. Mit Louis Vuitton assoziiert man zuerst all das, was man bei dem Träger auch auf den ersten Blick sieht. Doch dass das Haus eine lange Duft-Geschichte hat, wird oftmals vergessen. So wurde im legendären Store an der Champs-Élysées in den 1930er-Jahren eigene Duftkreationen angeboten, die die häufig extra nach Paris gereisten Kunden kaufen konnten, wenn sie sich ihre Reisekoffer bestellten. Namen wie „Eau de Voyage“ (1946), „Je tu il“ sowie „Heures d’Absence“ (jeweils aus dem Jahr 1927) entlehnten schon damals ihre Inspirationen und Namen aus dem Gefühl des Fernwehs.

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Düfte

Wenn jemand eine Reise tut …

(Les Eaux de Chanel – „Paris – Paris“; Foto: Chanel)

… so kann er was erzählen. So oder so ähnlich lässt sich die Idee hinter Les Eaux de Chanel erklären. Die Parfum-Serie ist inspiriert von den Orten, die für Gabrielle Chanel zu Lebzeiten von Bedeutung waren. Mit Glück können wir heute resümieren, dass Mademoiselles Lieblingsreiseziele von Paris aus nicht Wuppertal oder Castrop-Rauxel waren, sondern so klangvolle Gemeinden wie Biarritz oder Deauville, die dann den Düften ihre Namen liehen.
Als neuesten Streich gesellt sich nun das limitierte „Paris – Paris“ zum bisherigen „Les Eaux de Chanel“-Quintett. Chanel zog es also nicht immer an die Sehnsuchtsorte in Frankreich oder Schottland, sondern bleib auch gerne mal in ihrer Heimatstadt.

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Düfte

Penhaligon’s erweitert „Portraits“-Serie: The World According To Arthur

(Penhaligon’s Eau de Parfum „The World According To Arthur“; Foto: Penhaligon’s)

Die „Portraits“-Serie dürften die meisten Horstson-Leser kennen. Das britische Parfumhaus Penhaligon’s markierte 2016 mit den vier Düften „The Tragedy of Lord George“, „Much Ado About The Duke“ „The Coveted Duchess Rose“ und „The Revenge Of Lady Blanche“ den Start einer ganz besonderen Reihe. Schon auf den ersten Blick fallen die Tierköpfe auf, die jeden Flakon adeln. Diese Köpfe sollen für die Charaktere der jeweils porträtierten Adeligen stehen: Hirschkopf, Löwe, Fuchs und Greyhound sind es bei den genannten Düften, es folgten unter anderem die Ente („The Impudent Cousin Matthew“), der Stier („The Blazing Mister Sam“) und dann im vergangenen Jahr mit „The Inimitable William Penhaligon“ der Widder. Das auffallende Design der Boxen verantwortet seit jeher die isländische Künstlerin Kristjana S Williams, wohingegen die Düfte selbst jeweils mit einer poetischen Erzählung erklärt werden – ja, die „Portraits“-Duftkollektion von Penhaligon’s ist auf einer liebevollen Art exzentrisch.

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