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Parfum

Düfte

Wenn jemand eine Reise tut …

(Les Eaux de Chanel – „Paris – Paris“; Foto: Chanel)

… so kann er was erzählen. So oder so ähnlich lässt sich die Idee hinter Les Eaux de Chanel erklären. Die Parfum-Serie ist inspiriert von den Orten, die für Gabrielle Chanel zu Lebzeiten von Bedeutung waren. Mit Glück können wir heute resümieren, dass Mademoiselles Lieblingsreiseziele von Paris aus nicht Wuppertal oder Castrop-Rauxel waren, sondern so klangvolle Gemeinden wie Biarritz oder Deauville, die dann den Düften ihre Namen liehen.
Als neuesten Streich gesellt sich nun das limitierte „Paris – Paris“ zum bisherigen „Les Eaux de Chanel“-Quintett. Chanel zog es also nicht immer an die Sehnsuchtsorte in Frankreich oder Schottland, sondern bleib auch gerne mal in ihrer Heimatstadt.

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Düfte

Penhaligon’s erweitert „Portraits“-Serie: The World According To Arthur

(Penhaligon’s Eau de Parfum „The World According To Arthur“; Foto: Penhaligon’s)

Die „Portraits“-Serie dürften die meisten Horstson-Leser kennen. Das britische Parfumhaus Penhaligon’s markierte 2016 mit den vier Düften „The Tragedy of Lord George“, „Much Ado About The Duke“ „The Coveted Duchess Rose“ und „The Revenge Of Lady Blanche“ den Start einer ganz besonderen Reihe. Schon auf den ersten Blick fallen die Tierköpfe auf, die jeden Flakon adeln. Diese Köpfe sollen für die Charaktere der jeweils porträtierten Adeligen stehen: Hirschkopf, Löwe, Fuchs und Greyhound sind es bei den genannten Düften, es folgten unter anderem die Ente („The Impudent Cousin Matthew“), der Stier („The Blazing Mister Sam“) und dann im vergangenen Jahr mit „The Inimitable William Penhaligon“ der Widder. Das auffallende Design der Boxen verantwortet seit jeher die isländische Künstlerin Kristjana S Williams, wohingegen die Düfte selbst jeweils mit einer poetischen Erzählung erklärt werden – ja, die „Portraits“-Duftkollektion von Penhaligon’s ist auf einer liebevollen Art exzentrisch.

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Düfte

If you want a boxer … Robert Pattinson für Dior Homme Sport

Robert Pattinson für Dior Homme Sport; Bild: © Parfums Christian Dior

Die Produktentwickler der Kosmetik- und Parfumindustrie sind perfekte Marketingmaschinen. Da ist es keine Option, sich auf den Lorbeeren bereits erfolgreicher Düfte auszuruhen. Märkte sind auch nur Menschen und diese Menschen wollen mit Emotionen angesprochen werden.
Zu seiner Zeit, in den späteren Sechzigerjahren, war Eau Sauvage der erste Duft für Männer aus dem Haus Dior. Es war ein frischer Duft, der Duft moderner junger Männer.
Die 2020er-Jahre verlangen aber nach einem Duft, der junge und vielleicht nicht mehr ganz so junge Männer auf der Höhe der Zeit anspricht. Da ist es ganz sicher kein Zufall, dass man sich für den Duft Dior Homme Sport Robert Pattinson geholt hat; Horstson-Leser wissen das, Robert Pattinson ist dem Haus Dior schon lange verbunden.

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Düfte

Zu Dir oder zu mir?

„Dans Ton Lit“, Frédéric Malle; Foto: Frédéric Malle

Es ist nicht neu, dass der Schlafbedarf eines Menschen im Alter sinkt. Nichtsdestotrotz möchte man aber mehr Zeit im Bett verbringen, als man es als Kind vielleicht wollte. Aus diesem Phänomen ergeben sich Folgen: Gemütlichkeit wird im Schlafzimmer wieder groß geschrieben, das Ambiente wird wohnlicher – sprich: Das Schlafen bzw. die Zeit vorm Einschlafen und nach dem Aufwachen wird kultiviert, wozu natürlich auch Düfte gehören. Vorgemacht wurde es schon für über 50 Jahren – Marilyn Monroe war es, die in einem Interview sagte, dass sie zum Schlafen nur einen ganz bestimmten Duft tragen würde und sich ansonsten nackt ins Bett kuschelt.
Mittlerweile kommen in den Schlafzimmern auch andere Düfte zum Einsatz: Angefangen von Duftkerzen bis hin zu Düften, die speziell dafür entwickelt wurden, auf Bettwäsche gesprüht zu werden.

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Düfte

Diptyque gibt der Rose ein Update

(Blumen-Bouquet: Maurice Harris; Bild: Courtesy of Diptyque)

Es kommt nicht von ungefähr, dass Rosen für Liebe stehen – immerhin war die Pflanze der griechischen Göttern der Liebe, Aphrodite und Eros, geweiht. Schenkt man antiken Sagen Glauben, sind Rosen sogar aus dem Blut des Adonis entstanden – das Adonisröschen verdankt dieser Mythologie ihren Namen. Ob dem so ist, sei mal dahingestellt, dennoch dürfte das mit der Liebe und den Rosen dann auch einen nicht unerheblichen Teil dazu beigetragen haben, dass wir uns zum 14. Februar Blumen schenken.
Nun gibt, pünktlich zum Valentinstag, Diptyque dem Eau Rose ein Update, oder, um genau zu sein, sogar ein Upgrade: dem beliebten Eau de Toilette stellt das Dufthaus zum zehnten Jubiläum (Eau Rose wurde 2012 lanciert) seine neueste Kreation zur Seite.
Verantwortlich hierfür war der Parfümeur Fabrice Pellegrin, der den Duft zu einem reichhaltigen Eau de Parfum umgestaltet hat.

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Düfte

Carolina Herrera lanciert neuen Duft

(Bild: Carolina Herrera)

Ende der 1970er-Jahre erreichte das Discofieber seinen Höhepunkt und der Ort, von dem alle sprachen, aber nicht jeder reinkam, war das von Steve Rubell und Ian Schrager geführte „Studio 54“ in New York. Die Prominenz stand Abend für Abend Schlange vor der berühmten Kordel und auf der Empore waren neben Halston, Andy Warhol, Capote und Liza Minelli der gesamte Jet Set dieser Zeit.

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Düfte News

Parfum-News: Moncler lanciert Düfte

(Moncler Pour Homme; Bild: Moncler)

Jedes Jahr werden unzählige Parfums lanciert, ein Großteil verschwindet ebenso schnell, wie der Duft verfliegt. Insbesondere Kreationen von Popstars und Models haben heutzutage eine Halbwertszeit im Bereich von Eintagsfliegen und nur die wenigsten überdauern einige Jahre und noch viel weniger haben das Zeug zum Klassiker. Was passiert aber, wenn ein klassisches Label einen Duft auf den Markt bringt? Wir werden es am Beispiel von Moncler beobachten können, denn das italienische Unternehmen schlägt mit „Moncler Pour Femme“ und „Moncler Pour Homme“ ein neues Kapitel auf. Wir sind optimistisch – und das nicht nur wegen des ungewöhnlichen Flakons.

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Düfte

Duft-Trio: Miraceti, Karst und Erémia – Aesop lanciert Othertopias

(Aesop Othertopias:, Karst, Erémia und Miraceti; Bild: Aesop)

Düfte lösen nicht nur Assoziationen zu bestimmten Orten aus, sondern lassen uns durch ihre Inhaltsstoffe auch auf der Suche nach unerwarteten Emotionen vereisen: nach solchen, die man empfindet, wenn man den Duft exotischer und seltener Stoffe einatmet, sich fern der Heimat der Selbstvergessenheit hingibt oder sich durch die Fantasie beflügeln lässt. Auf dieser Basis entwarf Barnabé Fillion für die australische Marke Aesop drei olfaktorische Reisen, die unterschiedlicher nicht sein können und die nun als „Othertopias“ lanciert werden.

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News

Chanel Factory No.5 – 100 Jahre Chanel Nummer 5

Es ist fast unvorstellbar, dass das berühmteste Parfum der Welt, Chanel No.5, 100 Jahre alt wird. Alt? Ein Flakon, der eine Designikone der Moderne ist, klar und grafisch und analog mit dem Bauhaus 1921 das klassische Design der Neuzeit begründete. Als erster Parfümflakon überhaupt schaffte er es in die Sammlung des Metropolitan Museums in New York. Zeitlos ist schon fast untertrieben für die Form und Typografie des Etiketts, das damals revolutionär und heute immer noch zukünftig erscheint.

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Düfte

Der unnachahmliche William Penhaligon

(The Inimitable William Penhaligon; Foto: Penhaligon’s)

Als erstes der zwölf Tierkreiszeichen steht der Widder für Kraft und Selbstbewusstsein, also genau die Eigenschaften, die 1870 nötig waren, ein Parfumhaus zu gründen. Es war eine holprige Zeit, Frankreich steckte im Krieg mit dem Norddeutschen Bund, mit dem Bau der Brooklyn Bridge, die Manhattan und Brooklyn verbinden sollte, wurde begonnen und der britische Fußballverband, The Football Association, begrenzt die Anzahl der Spieler bei einem Fußballspiel auf elf.
Ob William Penhaligon im Sternzeichen des Widders geboren wurde, kann ich nicht mit Gewissheit sagen, aber charakterlich würde es passen. Immerhin braucht es eine gehörige Portion Mut, ausgerechnet da ein Geschäft zu eröffnen, wo damals die feine Gesellschaft einkaufte: Die Jermyn Street galt als das Who-is-who des Schneiderhandwerks, also das, was heute die Savile Row für Männer ist. Durch die räumliche Nähe zur damaligen High Society gelang es dem Barbier, eine illustre Kundschaft aufzubauen, die er charmant als Steigbügelhalter für seinen Erfolg zu nutzen wusste. Ja, selbst die Bitte um Ernennung zum königlichen Hoflieferanten erhielt rasch die königliche Zustimmung.

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