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“I’m a slow love maker”: Adam Naas über Voldemort und rhytmisches Liebe machen

(Adam Naas; Foto: Universal Music)

Zweifelsohne ist „The Love Album“ eines der außergewöhnlichsten Alben des Jahres. Der Mann, dem wir dieses Album zu verdanken haben, heißt Adam Naas. Er kommt aus Frankreich und ist stimmlich, wie auch persönlich eine Erscheinung. Und manchmal ist es mit Interviews wie mit Serien: Übersetzt man sie, geht vieles an Komik, Kuriosität und Absurdität verloren. Und deshalb bleibt das Interview mit Adam, geführt per Email, in Originalsprache und wir sagen einfach nur viel Spaß beim Lesen … Continue Reading

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Eugen Merher, der Macher von „Calvin Klein – Love“, im Interview

(Eugen Mehrer „Calvin Klein – Love“; Behind the Scenes; Bild: Franziska Kabutke)

Eugen Merher hat erneut einen sehr sehenswerten „Spec Spot“, also einen Film, der auf gut Glück („on spec“) dem potenziellen Kunden präsentiert wird, in der Hoffnung, dass dieser drauf anspringt, gedreht.
Zur Erinnerung: Der 27-jährige Student der Filmakademie Baden-Württemberg wurde Ende 2016 mit dem vermeintlichen Adidas-Spot „Break Free“ bekannt, den der ein oder andere Leser sicherlich noch kennen wird – bei über 14 Millionen Aufrufen würde mich alles andere auch verwundern. Doch schaut einfach selbst nochmal den Spot an – es lohnt … Continue Reading

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„In diesen Zeiten positiv zu sein, ist revolutionär“ – Nakhane im Interview

(Jan links, Nakhane rechts)

Eine bombastische Stimme irgendwo zwischen männlich und weiblich. Der in London lebende Südafrikaner hat mit seinem zweiten Album „You Will Not Die“ nicht nur sein erstes Album in Europa veröffentlicht. Er hat am Abend seines Konzertes in Berlin auch bewiesen: Ein Ledergeschirr unter einem Blazer ist ohne Weiteres ein bühnentaugliches Outfit. Macht er auf der Bühne noch Witze über Christentum und seine davon geprägte Vergangenheit, schlägt er in unserem Interview ernstere Töne an. Wir haben ihn vor seinem Konzert in Berlin zum Interview getroffen.

JanWho: Schön, dass es dich mal wieder nach Berlin verschlägt. Wie oft warst du schon hier? Continue Reading

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„Schwierigkeiten sind ein notwendiger Teil meines Lebens.“ x Joan as Police Woman im Interview

(Joan as Police Woman; Bild: Allison Michael Orenstein)

Joan as Police Woman ist die erste Band, von der ich nach Konzertende ein Bandshirt gekauft habe. Das macht die Band natürlich nicht automatisch gut, allerdings wissen wir ja alle, wie schlecht Merchandise aussehen kann. Natürlich überzeugt Joan As Police Woman nicht (nur) durch Shirts und Jacken, bedruckt mit ihrem Bandnamen. Vielmehr war das Konzert Anfang April eine Mischung aus Kaminfeuer-Romantik und Jazzbar-Atmosphäre, vorgetragen von einer durchweg sympathischen Joan Wasser. Das alles wurde dann mit bombastischer Stimme in einer viel zu warmen Location präsentiert. Grund genug, sie nach dem Konzert persönlich zu treffen und zu interviewen. Continue Reading

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„Meine Songs sind Schnappschüsse und ich sehe jeden Song als eine eigene Welt“ x Jan Who trifft Kat Frankie

Brennnessel- oder Pfefferminztee? Das ist an diesem von Sturmtief „Friederike“ geplagten Tag die Frage. Die Entscheidung fällt auf Brennnessel und der Tee, das ist das Außergewöhnliche, wird von Kat Frankie selber aufgegossen. Im Büro von „Grönland Records“ in Berlin treffe ich die in Australien geborene und in Berlin lebende Singer/Songwriterin, die nun vergangenen Freitag ihr neues Album „Bad Behaviour“ veröffentlicht hat. Ganz anders als es der Albumtitel vermittelt, ist sie sehr höflich. „Obnoxious“ und „Messy“ klingt aber das neue Album. Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Also habe ich mit Kat über einem Brennnesseltee auf Deutsch und Englisch über ihr neues Album, Chicks on Speed, Loopstations und Rummach-Songs gesprochen. Continue Reading

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Nachgefragt bei … Nicola Stäubli, Produktdesigner bei Freitag

(Bild: Lina Suter)

Trolley klein, Trolley groß – Über die Schweizer Taschenmarke Freitag haben wir bereits mehrfach berichtet (den letzten Artikel gibt’s hier zum Nachlesen), als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit in der Modewelt überraschen die Firmengründerbrüder Daniel und Markus seit bald 25 Jahren den Markt mit jeder Menge Ideenreichtum. Da wäre zum einen das Alleinstellungsmerkmal schlechthin zu nennen, recycelte LKW-Planen-Taschen made in Zürich. Weltweit, in beinahe jeder Groß- und Kleinstadt, trifft man auf die farbenfrohen Unikate. Selbst in der Designsammlung des MoMA ist das Label vertreten. Schaut man auf deren Auszeichnungen und Nominierungen in Sachen Designwettbewerben, könnte man meinen: Rubel und Geschäft rollen wie von selbst, da lässt es sich getrost zur Ruhe setzen! Falsch gedacht: Statt sich auf seinen Taschenerfolgen auszuruhen, setzen die Macher von Freitag auf immer neue Konzepte. Seit 2010 wird, neben dem steten Ausbau der Hauptlinie, auf das Konzept REFERENCE gesetzt. Erwachsener und schlichter im Auftritt, werden hier Accessoires und Taschen im höheren Preissegment angeboten. Zudem launchte das Label 2014 mit F-ABRIC eine Kleiderkollektion, die aus biologisch abbaubaren Textilien in Europa gefertigt wird. Warum beginne ich jedoch mit einem zeitlichen Abriss des Unternehmens und rede um den heißen Brei herum? Ganz einfach, denn Freitag kommt ab sofort mit einem weiteren Coup um die Ecke: Unter dem Arbeitstitel ZIPPELIN wird es fortan einen Reise-Trolley der besonderen Art geben. Soviel sei verraten: Es wird platzsparend, volumenflexibel und ziemlich praktisch. Um Euch weitere Informationen nicht vorzuenthalten, habe ich Nicola Stäubli zum Interview gebeten. Der Schweizer ist eigentlich als Produktmanager bei Freitag tätig, hat mit ZIPPELIN jedoch erstmals auch als Entwickler und Designer fungiert. Ein Gespräch über Fahrradschläuche, Kickstarter und Zürich als Produktionsstandort. Continue Reading

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„Wir spielen auf Augenhöhe mit unseren Fähigkeiten“ – Wanda im Interview

Trafen sich im Gasthaus Valentin auf ein Bier: Manuel, Jan, Marco

Gasthaus Valentin in der Berliner Hasenheide, Donnerstag, 19.40 Uhr. Wo sonst sollte ein Wanda Interview stattfinden. Ein kleiner Raum im hinteren Bereich der Kneipe. Es ist das bereits zwölfte Interview an diesem Tag und der Raum hat heute definitiv noch keinen Sauerstoff gesehen. Die beiden Jungs wirken noch erstaunlich „frisch“. Ein Bier ist bestellt, ein kleiner Schnaps (selbstgebrannter Himbeerschnaps des Hauses) zum Einstieg und los geht’s. Continue Reading

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Nachgefragt bei … Jiyoon Yun, Gründerin von YUN Eyewear

(Foto: © 2017 YUN Eyewear)

Gleichermaßen geschützt und glasklar – Über das koreanische Brillenlabel YUN habe ich erstmals vor rund einem Jahr berichtet (den Artikel gibt’s hier zum Nachlesen), nun ist es Zeit für ein umfangreiches Interview mit der Gründerin Jiyoon Yun. Im Herzen von Berlin gelegen, werden im Store in der Rosenthaler Straße schnieke Modelle in 20 Minuten gefertigt. Ziemlich futuristisch und ohne Wartezeit bekommt man hier das passende Stück für den Nasenrücken. Für Horstson wollte ich etwas mehr über das zeitgemäß-schnelle Format erfahren und durfte dabei erstmals einen Blick auf die brandneue YUN Boho PC Collection werfen. Ein Gespräch über große Träume, Expertise und schmerzende Augen. Continue Reading

Auf Einladung von Montblanc Interview

Nachgefragt bei … Nicolas Baretzki, CEO von Montblanc

(Nicolas Baretzki; Bild: Courtesy of Montblanc)

Wechsel der Federführung – Im wahrsten Sinne des Wortes ging es so im April diesen Jahres bei Montblanc zu: Nicolas Baretzki hält seitdem die Führung inne und löste damit Jérôme Lambert ab. Der wiederum leitete knapp vier Jahre das Hamburger Traditionsunternehmen, ist nun konzernintern in der Leitung von Richemont tätig, und stand mir 2015 Rede und Antwort (das Interview von damals gibt’s hier zum Nachlesen). Es war also konsequent, dass ich auch an Baretzkis Türe klopfe und einen Gesprächstermin erfrage. Gesagt, getan: Anlässlich der Vorabpräsentation der „1926 Montblanc Heritage Collection“ in Florenz nahm sich der charmante Franzose Zeit für einen Schnack. Ein Gespräch über Beständigkeit, Handwerk und das passende Storytelling. Continue Reading

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Nachgefragt bei … Anton Meyer – Teil 2 des Interviews mit Max Meyer-Abich

(Bild: Mit freundlicher Genehmigung, Anton Meyer)

Fein gekleidet, guter Sitz – Wo findet man heutzutage den perfekten Anzug? Polyesterfalle oder Massenabfertigung beim Discounter ausgeschlossen! Einen zeitlosen Schnitt, hochwertig verarbeitet und nicht dem Modezirkus samt Mustermix verfallen? Keine plakativen Extravaganzen, schlichtweg: Gute Qualität zu einem bezahlbaren Preis? Max Meyer-Abich und Marc Anthony schaffen Abhilfe, soviel steht fest! Mit ihrem Label Anton Meyer folgen sie dem Vorhaben, deutsche Männer besser anzuziehen. Spätestens an dieser Stelle bin ich neugierig geworden und möchte natürlich mehr über die Geschäftsidee erfahren. Für Horstson horche ich nach, das klingt doch mal nach einem spannenden Thema. Also: Hörer in die Hand, Interviewtermin vereinbart. Ein Gespräch über Bestseller, Zweireiher und das britische Königshaus – Max Meyer-Abich steht Rede und Antwort, Teil 1 unserer Unterhaltung gibt’s hier zum Nachlesen. Continue Reading