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“Wow das war weird, aber irgendwie auch cool” – Drag Queen und „Skinny Legend“ Trixie Mattel über Mainstream, Gayming und Barbara.

(Trixie Mattel; Bild: Albert Sanchez)

Ganz ehrlich? Ich war selten so aufgeregt vor einem Interview wie am heutigen Tag. Und das obwohl ich schon ganz andere Musiker und bekannte Gesichter interviewt habe. Es ist 22:20 Uhr. Ich hänge mehr oder weniger nervös in der Warteschleife meines Interview-Calls und trinke mich locker. Brian Michael Firkus a.k.a. Trixie Mattel ist längst nicht nur Dragrace-Ikone und „Skinny Legend“. Sie ist Stand-Up Queen, CEO und Gründer von „Trixie Cosmetics“ und ist mit über 3 Millionen Followern auf Instagram, YouTube, Twitter, Facebook und Twitch eine der ganz großen Social Media Dragqueens. Viele kennen sie durch Formate wie „UNHhhh“, ihre „Full Coverage Fridays“ oder „Twitch Tuesdays“, welche jetzt schon legendär sind.
Und als wäre das nicht genug, hat sie mittlerweile ihr bereits drittes Album „Barbara“ veröffentlicht und ist auch als erste Drag-Folkmusikerin erfolgreich. Die Dokumentation „Moving Parts“ ist aktuell auf Netflix zu sehen und zeigt Trixie auf ihrer „Moving Parts“-Tour, sowie ihren persönlichen Struggle während der Zeit zwischen Tour, Drag Race Allstars und den Problemen mit ihrer langjährigen Weggefährtin und Freundin Katya. Grund genug also ein wenig aufgeregt zu sein. Daher platze ich auch gleich mal 15 Minuten zu früh in den Call, da ich die letzte Mail ihres Managements überlesen habe.

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Filmtipp Fotografie Inspiration Interview Mode News

Hinter den Kulissen der Mode – Doku Tipps

(Courtesy of Dior – Christian Dior in „The World of Dior in his own words“)

Wenn das Homeoffice mal Pause macht oder man keine Lust mehr auf Netflix und Co. hat, dann macht es vielleicht dem ein oder anderen Spaß, ein bisschen die Geschichte hinter den Modehäusern zu erkunden, die Entstehung einer Kollektion zu beobachten oder auch vielleicht das ein oder andere aus der Modegeschichte wiederzuentdecken.
Wie verschieden Mode ist, zeigt, glaube ich, mein kleiner Strauß an Youtube-Videos. Ich habe einen Mix aus ein bisschen längeren Dokus und auch kürzere Clips für euch zusammengestellt, denn trotz Quarantäne hat man ja manchmal nur kurz Zeit …

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“Ich würde gerne mal ein Album in Japan aufnehmen“ x Jan Who trifft Agnes Obel

(Agnes Obel; Bild: Alex Flagstad)

Die dänische Sängerin, Songwriterin und Musikerin veröffentlicht morgen ihr neues und viertes Album „Myopia“. Jan Who traf sie in Berlin und sprach mit ihr über Isolation während der Arbeit, Gerhard Richter, „Pan’s Labyrinth“ und ihre gemeinsame Liebe zu Japan.

Jan Who: Dein neues Album heißt „Myopia“, was soviel wie „Kurzsichtigkeit“ bedeutet. Eine Kurzsichtigkeit, die du dir auch während der Aufnahme auferlegt hast.
Agnes Obel: Richtig, ich nehme alle meine Alben so auf. Ich schließe mich sozusagen ein und kreiere diesen leeren Raum um mich herum für mich allein, frei von Zwängen, Anforderungen etc.. Der Unterschied bei „Myopia“ ist, dass ich dieses Mal auch beobachtet habe, warum ich so arbeite. Daher hat das Album auch den Namen bekommen.
(Handy klingelt)
Oh sorry, das ist mein Freund.

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Berlin kann schlimm riechen

(Ted Young-Ing und Stefan Kehl; Bild: AER)

4.533! Es klingt unglaublich, aber lt. der Online-Community „Parfumo“ wurden allein im Jahre 2017 4.533 neue Düfte auf dem Markt gebracht. Natürlich verschwindet ein Großteil dieser Neuerscheinungen nach wenigen Saisons, nur die wenigsten überdauern einige Jahre und noch viel weniger haben das Zeug zum Klassiker.
Kaum Marketingbudget, keine großen Werbegesichter – Nischendüfte haben es im Verhältnis zu den Duft-Blockbustern naturgemäß schwerer, sich am Markt zu behaupten. Dabei sind es doch gerade die kleinen, feinen Düfte, die sich ganz besonders lohnen, entdeckt zu werden.

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“I’m a slow love maker”: Adam Naas über Voldemort und rhytmisches Liebe machen

(Adam Naas; Foto: Universal Music)

Zweifelsohne ist „The Love Album“ eines der außergewöhnlichsten Alben des Jahres. Der Mann, dem wir dieses Album zu verdanken haben, heißt Adam Naas. Er kommt aus Frankreich und ist stimmlich, wie auch persönlich eine Erscheinung. Und manchmal ist es mit Interviews wie mit Serien: Übersetzt man sie, geht vieles an Komik, Kuriosität und Absurdität verloren. Und deshalb bleibt das Interview mit Adam, geführt per Email, in Originalsprache und wir sagen einfach nur viel Spaß beim Lesen …

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Eugen Merher, der Macher von „Calvin Klein – Love“, im Interview

(Eugen Mehrer „Calvin Klein – Love“; Behind the Scenes; Bild: Franziska Kabutke)

Eugen Merher hat erneut einen sehr sehenswerten „Spec Spot“, also einen Film, der auf gut Glück („on spec“) dem potenziellen Kunden präsentiert wird, in der Hoffnung, dass dieser drauf anspringt, gedreht.
Zur Erinnerung: Der 27-jährige Student der Filmakademie Baden-Württemberg wurde Ende 2016 mit dem vermeintlichen Adidas-Spot „Break Free“ bekannt, den der ein oder andere Leser sicherlich noch kennen wird – bei über 14 Millionen Aufrufen würde mich alles andere auch verwundern. Doch schaut einfach selbst nochmal den Spot an – es lohnt …

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„In diesen Zeiten positiv zu sein, ist revolutionär“ – Nakhane im Interview

(Jan links, Nakhane rechts)

Eine bombastische Stimme irgendwo zwischen männlich und weiblich. Der in London lebende Südafrikaner hat mit seinem zweiten Album „You Will Not Die“ nicht nur sein erstes Album in Europa veröffentlicht. Er hat am Abend seines Konzertes in Berlin auch bewiesen: Ein Ledergeschirr unter einem Blazer ist ohne Weiteres ein bühnentaugliches Outfit. Macht er auf der Bühne noch Witze über Christentum und seine davon geprägte Vergangenheit, schlägt er in unserem Interview ernstere Töne an. Wir haben ihn vor seinem Konzert in Berlin zum Interview getroffen.

JanWho: Schön, dass es dich mal wieder nach Berlin verschlägt. Wie oft warst du schon hier?

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„Schwierigkeiten sind ein notwendiger Teil meines Lebens.“ x Joan as Police Woman im Interview

(Joan as Police Woman; Bild: Allison Michael Orenstein)

Joan as Police Woman ist die erste Band, von der ich nach Konzertende ein Bandshirt gekauft habe. Das macht die Band natürlich nicht automatisch gut, allerdings wissen wir ja alle, wie schlecht Merchandise aussehen kann. Natürlich überzeugt Joan As Police Woman nicht (nur) durch Shirts und Jacken, bedruckt mit ihrem Bandnamen. Vielmehr war das Konzert Anfang April eine Mischung aus Kaminfeuer-Romantik und Jazzbar-Atmosphäre, vorgetragen von einer durchweg sympathischen Joan Wasser. Das alles wurde dann mit bombastischer Stimme in einer viel zu warmen Location präsentiert. Grund genug, sie nach dem Konzert persönlich zu treffen und zu interviewen.

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„Meine Songs sind Schnappschüsse und ich sehe jeden Song als eine eigene Welt“ x Jan Who trifft Kat Frankie

Brennnessel- oder Pfefferminztee? Das ist an diesem von Sturmtief „Friederike“ geplagten Tag die Frage. Die Entscheidung fällt auf Brennnessel und der Tee, das ist das Außergewöhnliche, wird von Kat Frankie selber aufgegossen. Im Büro von „Grönland Records“ in Berlin treffe ich die in Australien geborene und in Berlin lebende Singer/Songwriterin, die nun vergangenen Freitag ihr neues Album „Bad Behaviour“ veröffentlicht hat. Ganz anders als es der Albumtitel vermittelt, ist sie sehr höflich. „Obnoxious“ und „Messy“ klingt aber das neue Album. Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Also habe ich mit Kat über einem Brennnesseltee auf Deutsch und Englisch über ihr neues Album, Chicks on Speed, Loopstations und Rummach-Songs gesprochen.

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Nachgefragt bei … Nicola Stäubli, Produktdesigner bei Freitag

(Bild: Lina Suter)

Trolley klein, Trolley groß – Über die Schweizer Taschenmarke Freitag haben wir bereits mehrfach berichtet (den letzten Artikel gibt’s hier zum Nachlesen), als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit in der Modewelt überraschen die Firmengründerbrüder Daniel und Markus seit bald 25 Jahren den Markt mit jeder Menge Ideenreichtum. Da wäre zum einen das Alleinstellungsmerkmal schlechthin zu nennen, recycelte LKW-Planen-Taschen made in Zürich. Weltweit, in beinahe jeder Groß- und Kleinstadt, trifft man auf die farbenfrohen Unikate. Selbst in der Designsammlung des MoMA ist das Label vertreten. Schaut man auf deren Auszeichnungen und Nominierungen in Sachen Designwettbewerben, könnte man meinen: Rubel und Geschäft rollen wie von selbst, da lässt es sich getrost zur Ruhe setzen! Falsch gedacht: Statt sich auf seinen Taschenerfolgen auszuruhen, setzen die Macher von Freitag auf immer neue Konzepte. Seit 2010 wird, neben dem steten Ausbau der Hauptlinie, auf das Konzept REFERENCE gesetzt. Erwachsener und schlichter im Auftritt, werden hier Accessoires und Taschen im höheren Preissegment angeboten. Zudem launchte das Label 2014 mit F-ABRIC eine Kleiderkollektion, die aus biologisch abbaubaren Textilien in Europa gefertigt wird. Warum beginne ich jedoch mit einem zeitlichen Abriss des Unternehmens und rede um den heißen Brei herum? Ganz einfach, denn Freitag kommt ab sofort mit einem weiteren Coup um die Ecke: Unter dem Arbeitstitel ZIPPELIN wird es fortan einen Reise-Trolley der besonderen Art geben. Soviel sei verraten: Es wird platzsparend, volumenflexibel und ziemlich praktisch. Um Euch weitere Informationen nicht vorzuenthalten, habe ich Nicola Stäubli zum Interview gebeten. Der Schweizer ist eigentlich als Produktmanager bei Freitag tätig, hat mit ZIPPELIN jedoch erstmals auch als Entwickler und Designer fungiert. Ein Gespräch über Fahrradschläuche, Kickstarter und Zürich als Produktionsstandort.

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