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Wirtschaft

News

Condé Nast plant Rückzug von Glamour aus Deutschland

Noch steht sie im Regal, die „Glamour“; Bild: Horstson

Condé Nast richtet sein Portfolio neu aus – mit direkten Folgen für den deutschen Markt: Der Medienkonzern plant, die publizistischen Aktivitäten der Marke „Glamour“ in Deutschland im Zuge eines strategischen Umbaus schrittweise herunterzufahren. Wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht, ist ein sogenannter „Wind-down“ vorgesehen, der sowohl Print- als auch Digitalangebote betreffen kann, ohne dass bislang ein konkreter Zeitplan oder ein vollständiger Rückzug im Detail bestätigt wurde.

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Event News

Warum Events und Partys im Lifestyle- und Modebereich unverzichtbar sind

Foto: Ramiro Almeida

In der Lifestyle- und Modebranche sind Events längst mehr als reine Präsentationsformate. Sie sind strategische Bühnen, auf denen Marken Identität inszenieren, Produkte emotional aufladen und kulturelle Relevanz erzeugen. Gerade in einer Zeit, in der Konsumenten täglich mit digitalen Inhalten überflutet werden, gewinnen physische Erlebnisse wieder enorm an Bedeutung.

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Meinung News

Weniger Glanz, mehr Haltung: Wie Modemagazine ihre Auflagen retten können

Totgesagte leben länger: Modemagazine; Foto: Horstson

Die gute Nachricht zuerst: Modemagazine sind nicht tot. Sie liegen nur etwas zu lange dekorativ auf dem Couchtisch – neben der Duftkerze, die man auch eher fürs Ambiente als für den eigentlichen Zweck gekauft hat. Die schlechte Nachricht: Die Auflagen sinken seit Jahren. Papier wird teurer, die Inflation nagt am Portemonnaie, und die Leserinnen und Leser haben gelernt, dass man Trends auch kostenlos im Sekundentakt auf dem Smartphone serviert bekommt. Warum also noch drucken?

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News

Vom Spiel zur Schaufensterfläche – Wie „Total Looks“ die Modebilder verarmen lassen

Es gibt sie noch: Modemagazine; Foto: Horstson

Es gibt diese alten Modestrecken, die heute fast wie aus einer anderen Welt wirken: überraschende Kombinationen, Brüche, Humor. Ein Couture-Jacket zu Secondhand-Jeans, ein Abendkleid mit Turnschuhen, ein bewusst „falscher“ Look, der gerade deshalb funktioniert. Mode war einmal ein Experimentierfeld, ein wildes Spiel.

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News

Zwei Logos, ein Gefühl von Neuheit

Foto: Courtesy of Asics

Kooperationen im Modebereich sind längst kein kurzfristiger Trend mehr, sondern ein festes Prinzip der Branche. Sie funktionieren, weil sie ein einfaches Versprechen einlösen: das Bekannte neu erscheinen zu lassen. Zwei Marken, zwei Handschriften – und plötzlich wirkt ein Produkt wie eine Weiterentwicklung, ohne tatsächlich bei null anzufangen.

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News

KaDeWe Group eröffnet fünften Luxury Department Store: Das Lamarr in Wien

Lamarr Wien; Foto: ©K18

Das KaDeWe in Berlin, das Alsterhaus in Hamburg, das Oberpollinger in München und das Carsch Haus in Düsseldorf unter dem Namen KaDeWe Group sammelt sich das Who’s who der Luxuskaufhäuser. Zu dieser illustren Liste der Luxury Department Stores gesellt sich voraussichtlich ab Herbst 2024 auch das Lamarr in Wien.
Die Namensgeberin für das Warenhaus Lamarr ist die Schauspielerin Hedy Lamarr. Die gebürtige Wienerin machte Mitte des vorigen Jahrhunderts eine Weltkarriere und avancierte zur Hollywood-Ikone und Erfinderin: Sie entwickelte Anfang der 1940er-Jahre eine Funkfernsteuerung für Torpedos, bei der die Frequenzen immer wieder wechselten. Den Ausschlag dafür, das Kaufhaus nach Hedy Lamarr zu benennen, dürfte aber der Mix aus Schauspielerin und Erfinderin gewesen sein: Hedy Lamarr ist für uns eine Ikone. Sie war ein Weltstar, bestechend klug, glamourös und international – für viele die schönste Frau der Welt“, wie André Maeder, CEO der KaDeWe Group, erklärt „Viele Legenden ranken sich bis heute um sie, eine unglaublich spannende Persönlichkeit, die wir hier in ihrer Heimat würdigen.“

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Meinung

Und alle so: Hä?

Das Bild ist 2017 während der Bauarbeiten entstanden, als Chanel von der Maximilianstraße 20 zur Hausnummer 6 zog; Bild: Horstson

Die russische Nachrichtensprecherin und Influncerin Marina Ermoshkina ist sauer. Und wenn sie sauer ist, also so richtig sauer, muss sie scheinbar ihrer Wut freien Lauf lassen. Das macht sie, ganz ihrem Influncer-Dasein gerecht, vor ihren knapp 300.000 Followern. Sie zerschneidet eine Chanel-Handtasche, weil die Luxusmarke keine Ware mehr an Menschen verkauft, die ihren Hauptwohnsitz in Russland haben. „Für uns – russische Mädchen – spielt es keine Rolle, Chanel in unserem Leben zu haben“, wie Ermoshkina unter dem Video schreibt, bei dem Anblick sich ein Gefühl der Fremdscham einschleicht. „Wir waren immer das Gesicht dieser Marke, wir waren diejenigen, die seit unserer Kindheit eine Tasche dieser Marke kaufen wollten. Und das haben wir getan. Aber keine Tasche, kein Ding ist meine Liebe für mein Heimatland wert, nicht meinen Respekt für mich selbst.“ Sie sei gegen Russophobie und zur Folge auch gegen eine Marke, die ihrer Meinung nach Russophobie unterstützt. Ermoshkina fordert ihre Follower zudem auf, es ihr gleichzutun, um Chanel-Produkte zu zerstören.

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News

Können die Luxusmarken auf Russlands Oligarchen, Multimillionäre und deren Entourage verzichten?

(Kaufhaus GUM in Moskau; Bild: Horstson)

Um es gleich vorwegzunehmen, auch in der Ukraine gibt es zahlreiche Oligarchen, die ihr sagenhaftes Vermögen ähnlich wie die Kollegen in Russland zur Zeit Jelzins und Putins angehäuft haben dürften und aktuell weiter vermehren. Wir sollten also auch nach deren Engagement gegen die Not der Landsleute fragen.
Aber hier geht es um die Haltung der Luxusmarken in der Angelegenheit des Krieges, den Russland gegen den Nachbarn führt.

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News

„Crypto King“: Philipp Plein akzeptiert jetzt Kryptowährungen als Zahlungsmittel

(Bild: Philipp Plein, PR)

Kryptowährungen sind nicht neu, nur begegnet man ihnen im Normalfall im Alltag als Zahlungsmittel immer noch äußerst selten. Seit einigen Tagen akzeptiert nun auch Philipp Plein insgesamt 15 verschiedene digitale Währungen: Bitcoin, Bitcoin Cash, BNB Mainnet, Bitcoin SV, Dogecoin, Ethereum, Litecoin, Nano, OmiseGo, Paxos Standard Token, Qtum, Tron, TrueUSD, USD coin und Tether ERC-20.
Mit diesem Schritt ist das Label, das oftmals als, nun ja, laut beschrieben wird, der erste Modekonzern, der diesen Schritt wagt. „Zu den progressivsten und disruptivsten Modemarken zu gehören, ist für mich nichts Neues“, wie Philipp Plein erklärt. „Ich glaube, dass Kryptowährungen die Zukunft sind. Ich freue mich sehr, dass wir unseren Kunden dieses zusätzliche Zahlungsmittel und die damit verbundene Flexibilität anbieten können.“

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News

Mr Porter lanciert Nachwuchsprogramm: „Mr Porters Futures“

(Sam Kershaw; Bild: Mr Porter)

Wie wird man eigentlich Modedesigner? Klar, man kann Modedesign studieren, überdurchschnittliches Talent ist hier von Vorteil, um eine entsprechend gute Ausbildung auf internationalem Niveau erfolgreich zu absolvieren. Hinzu kommen Fähigkeiten und Fertigkeiten und vielleicht schafft man es damit, als Assistent des Chefdesigners bei einer guten Modemarke mit viel Können und noch mehr Fleiß einen guten Namen in der Branche zu erlangen… oder man kann als ein weiterer der auch sehr spannenden Jungdesigner in Berlin, Hamburg oder sonst wo vom Direktverkauf der Kleinserien mehr schlecht als recht leben, die man selbst mit etwas Hilfe durch Praktikanten und/oder Lohnwerkstätten herstellt.

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