Foto: Courtesy of Gucci
Es gibt Momente in Mailand, in denen man sich unweigerlich an die Ära von Tom Ford bei Gucci erinnert fühlt: jene kalkulierte Sinnlichkeit, das selbstbewusste Spiel mit Körper, Oberfläche und Pose. „Gucci Primavera“ knüpft atmosphärisch an dieses Kapitel an – ohne es zu kopieren.
Inszeniert in einem monumentalen, museumshaften Raum zwischen Marmorstatuen, formuliert die Kollektion (die übrigens Damen- und Herrenkollektion beinhaltet) den Anspruch, Gucci als kulturellen Bezugspunkt zu begreifen. Unterschiedliche Archetypen, Identitäten und Dresscodes werden nicht nivelliert, sondern bewusst nebeneinandergestellt. Der Soundtrack – fünf Genres, kuratiert von loki – verdichtet sich zu einer einheitlichen Klangästhetik. Vielfalt als kontrollierte Komposition.










