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Dries Van Noten verkauft Mehrheit

(Marc Puig, Chairman und CEO von Puig, und Dries Van Noten; Bild: Puig/PR)

Dries Van Noten, einer der letzten unabhängigen Designer, und die spanische Unternehmensgruppe Puig sind eine „strategische Partnerschaft“, wie es in der Pressemitteilung heißt, eingegangen. Diese Partnerschaft soll die Basis für ein langfristiges Wachstum schaffen.
Puig wird neben Dries Van Noten, der als Minderheitsaktionär an Bord bleibt, Mehrheitseigentümer sein. Darüber hinaus wird der 60-jährige Designer weiterhin als Chief Creative Officer und Vorstandsvorsitzender für das 1986 von ihm gegründete Label tätig sein. Continue Reading

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Tomas Maier verlässt Bottega Veneta

(Bild: Collier Schorr)

Eins muss man Tomas Maier lassen: Der Designer erweckte Bottega Veneta aus dem Dornröschenschlaf, in den das Unternehmen in den 80er-Jahren gefallen ist, und führte es wieder zu Weltruhm. Nun gab François-Henri Pinault, CEO von Kering, dem Pariser Mode- und Accessoires-Konzern, zu dem Bottega Veneta gehört, das Ende der 17-jährigen Zusammenarbeit bekannt: „Ich bin Tomas Maier sehr dankbar und möchte ihm persönlich für die Arbeit, die er geleistet hat, und den außergewöhnlichen Erfolg, zu dem er beigetragen hat, danken.“ Continue Reading

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Makeover in Mache

(Legendär: Jeans von Hedi Slimane für Dior; Foto: Menswear Market; Robert Sheie; CC BY 2.0)

Dass der geplante Céline-Designerwechsel von Phoebe Philo durch Hedi Slimane schon vor ein paar Wochen für Kopfschütteln bzw. Freudentänze sorgte, ist per se nichts Neues. „Hier scheiden sich die Geister“, dachten wir uns bei Horstson zum damaligen Zeitpunkt. Zahlreiche Pressestimmen und gefühlt zig Modemenschen ließen in den sozialen Netzwerken und Kolumnen ihrem Ärger freien Lauf. Das klang ungefähr so, oder so ähnlich: „Was das denn solle, nach Saint Laurent würde das nächste Label à la Slimane durchgeschüttelt“, so würde „ein weiteres Label dem omnipräsenten Hype-Diktat“ unterworfen und der ein oder andere prophezeite, ironische GIF’s inbegriffen, eine Markennamenkürzung aka -anpassung. Continue Reading

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Miley Cyrus entwirft eine Pride-Kollektion …

(Bild: Converse)

… für Converse und das finde ich – äähm – tatsächlich irgendwie passend. Die Sängerin und Skandalnudel setzt sich schon seit Längerem für die Rechte der LGBTQ+-Community ein – ohne dass ein Label mit Geld winkt. „I put what they love about me and what I love about them into the design. No age, no gender, no sex – I wanted everyone to feel included”, wie Miley Cyrus ihre Inspiration für die Pride-Kollektion für Converse.
Der gesamte Nettoerlös der Pride-Kollektion wird LGBTQ+-Organisationen unterstützen, darunter die Happy Hippie Foundation, It Gets Better Project, Minus 18 und RainbowYOUTH. Einziger Wermutstropfen: Die Kollektion an sich, die meiner Meinung nach nur wegen des guten Gedankens dahinter erwähnenswert ist. Nun das T-Shirt wäre eine Überlegung wert. Doch macht euch selbst einen Eindruck davon. Continue Reading

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Personalisierung 3.0

(Virgil Abloh; Bild: Rimowa)

Bisher wurde beim Packen eines Koffers insbesondere darauf geachtet, möglichst viel Kleidung zu verstauen. Zukünftig geht es – zumindest bei einigen Menschen – möglichst dekorativ zu packen. Den Grund hierfür liefert der Kofferhersteller Rimowa, der eine Kooperation mit Off-White eingegangen ist. In ihrer Zusammenarbeit haben die beiden Marken ein transparentes Polycarbonat-Handgepäck entwickelt. Continue Reading

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Harry im Chippy

(Harry Styles für Gucci, Bild: Glen Luchford)

Was fällt auf, wenn man sich die Bilder der Gucci Herbst/Winter 2018-19 Tailoring-Kampagne für Herren anschaut? Die Bilder wirken – ganz im Gegensatz zu vorherigen Kampagnen des italienischen Labels – fast schon clean, regelrecht aufgeräumt (zumindest wenn man sich die diversen Kleintiere „wegdenkt“. Ganz ohne Klimbim geht es eben nicht bei Gucci).
Als Location wurde eine britische Institution gewählt: der Fish-and-Chip-Shop. In London sind diese Shops als „Chippy“ bekannt und regelrecht eine Instanz, an der Menschen zusammenkommen und Kabeljau, Pommes frites und Mushy Peas (ihr wisst schon – dieses merkwürdige Erbsenpüree, auf das die Briten so abfahren) kaufen. Continue Reading

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Ernie und Bert zum Anziehen

„KAWS x Sesamstraße“-Kollektion; Bild: Uniqlo

Brian Donnelly gehört sicherlich zu den Menschen, die dafür sorgen, Kunst greifbarer zu machen. Die Werke des New Yorkers, der unter dem Namen „KAWS“ bekannt wurde, umfassen Street Art, Grafik- und Produktdesign, Malerei, Murals und übergroße Skulpturen. Seine Figur „Companion“ erreichte vor wenigen Tagen bei der Supreme-Auktion einen Endpreis von 80.600 € – nicht schlecht, wenn man den damaligen Releasepreis von 3.000 $ bedenkt.
KAWS zieht seine Inspiration oft aus der Popkultur und kreiert sein eigenes künstlerisches Vokabular für seine Werke, in denen er oftmals Comiccharaktere zitiert. Diese Liebe zu Comics dürfte auch ein Grund dafür sein, dass KAWS erneut mit Uniqlo kooperiert. Standen bei der letzten Zusammenarbeit noch die Peanuts und insbesondere Snoopy im Fokus, sind es dieses Mal Figuren aus der Sesamstraße. Continue Reading

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Paul Smith kooperiert mit New Balance

(Plagt sich vielleicht auch gerade mit der DSGVO: Paul Smith; Bild: Courtesy of Paul Smith)

Drei Fragen haben mich in den letzten Tagen umtrieben:
1.) Warum sorgt mein MacBook in regelmäßigen Abständen dafür, wie aus dem Nichts das komplette heimische WLAN-Netzwerk zu zerstören und einige Stunden später – wieder wie aus dem Nichts – den Fehler ungeschehen zu machen?
2.) Wie genau setzt man die – an sich sinnvolle – DSGVO um?
3.) Warum kooperiert aktuell gefühlt jedes Label mit mindestens einem anderen Label? Continue Reading

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Supreme kooperiert mit Clarks

(Supreme x Clarks; Foto: Clarks Originals)

Der britische Schuhhersteller Clarks Originals kooperiert ein weiteres Mal mit dem ehemaligen New Yorker Streetwearlabel Supreme. Ehemaligen? Ja, weil sich Supreme im Laufe der letzten Jahre und spätestens mit der Kooperation mit Louis Vuitton von den Skatern, die das Label ursprünglich bekannt und so reizvoll gemacht haben, entfernt hat – Street Credibility adé … Von “We’re a brand for the people”, wie es der Supreme-Gründer James Jebbia prägte, ist nichts mehr übrig geblieben. Schlimm ist das sicher nicht, vielleicht schade aber vermutlich auch egal, welches Fashionbrand aktuell durchs Dorf getrieben wird, oder?
Wie dem auch sei, in der Zusammenarbeit zwischen Clarks und Supreme wird die klassische Weaver-Form mit dem Box-Logo kombiniert. Das sieht dann im Detail so aus: Continue Reading