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Ausstellung

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Ist das Mode oder kann das weg!?

(© VOGUE Deutschland 2019; Foto: Priya Ahluwalia)

Wir hatten vor einigen Tagen schon am Rande drüber gesprochen, nun gibt es nähere Infos zur „Vogue Ausstellung“. Die gemeinsame Ausstellung der deutschen Vogue und des Museums Villa Stuck hat sich das Ziel gesetzt, Mode im Kontext von Gesellschaft und Kultur zu zeigen. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Mode kommt nicht überraschend; dass man sich zu Führungen durch Mitglieder der Redaktion anmelden kann, hingegen schon.
Die Vorstellung, sich von Christiane Arp durch die Räume führen zu lassen oder durch Robert Emich, dem stellvertretenden Chefredakteur des Magazins, einen Blick hinter die Kulissen der Vogue vermittelt zu bekommen, klingt spannend und für die Vogue ungewohnt nahbar. Continue Reading

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Ernst Barlach Museum: Karl Lagerfeld – Visions

(Hommage á Feininger Parade, 1998; © Karl Lagerfeld)

Am 19. Februar 2019 starb Karl Lagerfeld. Er war zweifelsohne der bekannteste Modeschöpfer seiner Zeit. Nun wird – passend zu seinem Geburtstag am 10.9.1933 – im Ernst Barlach Museum Wedel eine Ausstellung eröffnet, die Karl Lagerfelds besondere Liebe zur Fotografie in den Mittelpunkt stellt. Zu sehen sind Bilder, die Lagerfeld zu unterschiedlichen Themen (Mode, Werbung, Kunst, Kultur, Körper) mit vielen außergewöhnlichen Persönlichkeiten und weltberühmten Models aufgenommen hat. Continue Reading

Kunst

Eis am Stil

(Beachsicle 250; Betsy Enzensberger)

Sommerferien adé – Sechs Wochen Urlaub in Italien, Schweiz und Frankreich machen es schwer, den Anschlusszug Richtung Realität zu erwischen. Machen es besonders schwer, den Hamburger Alltag zurückzuerobern und dabei nicht nur an Strand, Badehose und Eisbomben zu denken. Ich kann das aus erster Nähe bezeugen, stecke gerade nämlich mittendrin in der Misere Urlaubsblues. Alles steht im Zeichen von Steuererklärung statt Sonnenschutzfaktor, das heimliche Motto lautet „daheim nacharbeiten“ und dementsprechend verblasst auch die tiefste Bräune im Schnelldurchlauf. Morgens ziehe ich die Decke über den Kopf und schlafe einfach weiter: Supermarkt vs. Sandstrand? Wem fällt es da noch schwer, eine Entscheidung gegen den Wecker zu fällen! Ehrlicherweise übertreibe ich an dieser Stelle etwas, Klagen auf hohem Niveau könnte man dieses Intro zurecht nennen. Um Jammerei und dem Urlaub-Hinterhersehnen soll es in diesem Artikel überhaupt nicht gehen, das wäre schlichtweg tragisch bzw. keine weitere Zeile wert. Vielmehr geht es heute um eine Empfehlung, eine waschechte Sommerverlängerungsrunde auf Kunstebene: Continue Reading

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LV in L.A.

(Arty Capucines; Bild: © Studio Lenthal)

Mit nur 16 Jahren traf Louis Vuitton eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Söhne und ganzer Generationen verändern sollte: Er wollte Kofferhersteller werden. Nur fünf Jahre später, 1859, beschloss Vuitton, seine Werkstätten vom Laden in der Pariser Rue Neuve-des-Capucines auszulagern und zu professionalisieren. Asnières schien für dieses Vorhaben ideal: Der Ort liegt weniger als 10 Kilometer vom Zentrum der Hauptstadt entfernt und ist gut per Bahn zu erreichen. Das 4.500 m² große Grundstück bot alles, was er brauchte, um die Gepäckstücke zu produzieren. Selbst die Infrastruktur stimmte: Das für das Hartgepäck benötige Holz konnte – über die Seine geschifft – angeliefert werden und es gab genug Platz für die Metallwerkstätten. Also ließ Vuitton von den Architekten Henri Labrouste und Victor Baltarde in Asnières eine radikal moderne, luftig-verglaste Manufaktur im „Eiffel Stil“ erbauen.
Das ist nun 160 Jahre her und Louis Vuitton – heute eines der erfolgreichsten Luxuslabels der Welt – begeht dieses Jubiläum mit einer Ausstellung in Beverly Hills: „Louis Vuitton X“. Continue Reading

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„Dior: From Paris to the World“-Ausstellung in Dallas

(„Dior: From Paris to the World“-Ausstellung in Dallas; Bild: © James Florio)

„Dior: from Paris to the World“ zieht weiter um die Welt. Nach Denver wird die Ausstellung nun in Dallas fortgesetzt.
Die Retrospektive zeigt über 70 Jahre Haute Couture auf einer Zeitreise durch Länder und Städte, von denen Christian Dior und seine Nachfolger geprägt wurden. Doch welchen Bezug hat Monsieur Dior mit der Metropole im Norden von Texas, die – der imaginären Firma „Ewing Oil“ und der Serie „Dallas“ sei Dank – wie keine andere Stadt für Ölmagnaten und Cowboyhüten steht? Am 1. September 1947, wenige Monate nach dem Triumph des „New Look“, wie Carmel Snow, die damalige Chefredakteurin von Harper’s Bazaar, die bahnbrechenden Entwürfe der „Ligne Corolle“ euphorisch genannt hatte, kam der Couturier und Modehausgründer nach Dallas. Dort erhielt er den renommierten Neiman Marcus Award – sozusagen der damalige „Oscar der Mode“ – und traf die elegante Gesellschaft aus Amerika. Continue Reading

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Musik trifft Fotografie

(Foto: Dieter Blum; Pariser Oper; Herbert von Karajan und Seiji Ozawa; Courtesy of CAMERA WORK)

Das Treppchen, vielmehr Leiter, in der Musikwelt ganz weit nach oben geklettert. Ziemlich erfolgreich, bisweilen weltbekannt und berühmt geworden. Die Rede ist von Namen, die auch weniger versierten Fans der klassischen Musik sicherlich ein Begriff sind: Daniel Barenboim, Kent Nagano, Sir Simon Rattle, Christian Thielemann und Leonard Bernstein. Sie alle eint eine kometenhafte Karriere als Dirigent und Künstler, Konzerte in sämtlichen wichtigen Konzerthäusern der Welt inbegriffen.
Bald vereint sie jedoch auch – neben ihrem fulminanten musikalischen Renommee – eine feine Ausstellung in der Berliner Galerie CAMERA WORK. Ab 15. Juni werden dort zahlreiche Fotografien verschiedenster Fotografen der oben genannten Genies in „Maestri: Musik und Leidenschaft“ gezeigt. Insgesamt werden 14 Künstlerinnen/ Künstler und sechs Dirigenten präsentiert und wir dachten: das ist doch eine Vorab-Info wert, oder nicht? schließlich gibt es den ein oder anderen Klassik-Enthusiast unter uns! Continue Reading

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MAXXI widmet Paolo Di Paolo eigene Ausstellung: „Paolo Di Paolo. Mondo perduto“

(Pier Paolo Pasolini, Monte Testaccio, Rom, © Paolo Di Paolo Archiv)

Er war der beliebteste Fotograf von Mario Pannunzios politischer Wochenzeitung Il Mondo, in der er im Laufe von 14 Jahren 573 Fotos veröffentlichte, mit denen er bildhaft über Italien und den Rest der Welt berichtete. Er porträtierte Filmstars, Schriftsteller, Künstler, den Adel und die einfachen Menschen.
Paolo Di Paolo war ein außergewöhnlicher Chronist des Italiens der 1950er- und 1960er-Jahre, der mit Feingefühl, Strenge und Geschicklichkeit das Land festhielt, das aus der Asche des Zweiten Weltkriegs wiederaufgebaut wurde. Continue Reading

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Männer, wie Gott sie schuf: George Quaintance in Berlin

(„The Bandit“, 1953, Private collection, © George Quaintance, courtesy of TASCHEN)

Heute kaum vorstellbar, aber es gab eine Zeit, in der Homosexualität ein Tabuthema war und in der sich erotische Kunst am Rande der Legalität bewegte. Es brauchte einige Vorreiter, die den Weg für Künstler wie Tom of Finland, James Bidgood, Harry Bush, Etienne und Pierre et Gilles ebneten und die eine sexualisierte Darstellung des männlichen Körpers überhaupt salonfähig machte.
Der Maler George Quaintance war ein solcher Vorreiter. Er war ein Meister der Darstellung männlicher Physis und lebte offen schwul in einer Zeit, in der das Bekenntnis zur Homosexualität nicht nur riskant, sondern sogar verboten war. Seine Bilder idealisierter männlicher Körper bildeten die Blaupause für eine Ästhetik, die bis heute maßgeblich die schwule Kultur prägt – ein Blick auf das Folsom Europe genügt und man weiß, was ich meine. Continue Reading

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Farbenreich kuratiert

(„Bonaveri – Ein Fan von Pucci“; Credit: Emilio Pucci, Bonaveri, Lodenfrey, Philip Maier)

Man, das hat aber lange genug gedauert: endlich mal wieder etwas mehr Sonne, blauer Himmel und Vogelgezwitscher. Kurzum, der Frühling ist auf dem Weg und bringt Farbe ins spätwinterlicher Grau. Bis es auch in Hamburg soweit ist, zieht es mich aktuell immer wieder in den Süden. Die letzten Tage war ich in der Schweiz unterwegs, in Süddeutschland und Frankreich wurde auch Halt gemacht. Überall explodieren die Farben und ich mache wie verrückt Fotos von blühenden Knospen und Blumen – werde ich langsam naturnostalgisch? Vermutlich! Als Nächstes würde ich gerne nach München reisen, denn aus dem Englischen Garten sehe ich bei Instagram aktuell Blumen-Blüh-Fotos noch und nöcher. Mindestens genauso sehr lockt mich jedoch eine Ausstellung der besonderen Art in die Bayrische Hauptstadt: bei Lodenfrey wird diesen Monat Pucci unter die Lupe genommen. Continue Reading

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Ausstellungstipp: „Thierry Mugler: Couturissime“ in Montreal

(Manfred Thierry Mugler; Foto © Max Abadian)

Zugegeben, das Montreal Museum of Fine Arts (MMFA) liegt nicht direkt um die Ecke, aber eine Nachricht ist es trotzdem wert, dass das Museum dem Modedesigner Manfred Thierry Mugler eine Ausstellung widmet. „Thierry Mugler: Couturissime“, so der Name der Retrospektive, widmet sich dem gesamten Schaffensgebiet des Ausnahmetalents: Couturier, Regisseur, Fotograf und Parfümeur – kaum ein kreativer Bereich, der nicht von Mugler abgedeckt wurde. Hauptaugenmerk von „Thierry Mugler: Couturissime“ liegt naturgemäß aber bei der Mode und der Haute Couture, also Bereiche, die Mugler revolutionierte. Continue Reading