(David LaChapelle; Foto: Thomas Schweigert)
David LaChapelle hat – mich eingeschlossen – eine große Fangemeinde. Völlig unverständlich für mich, dass es Menschen gibt, die das, was der Fotograf und Künstler macht, nicht mögen oder einen Tick zu ordinär empfinden. Doch wer Fotografie immer mit den gelernten Ansprüchen an Ästhetik, gefällig komponierter und wohl temperierter Inhalte verbinden will, kann an den Werken des Amerikaners nur verzweifeln. Alle anderen werden seine Arbeiten, die sich irgendwo zwischen Religion, Apokalypse, Sexyness und Pop ansiedeln, vermutlich lieben.
