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Ist das Mode oder kann das weg!?

(© VOGUE Deutschland 2019; Foto: Priya Ahluwalia)

Wir hatten vor einigen Tagen schon am Rande drüber gesprochen, nun gibt es nähere Infos zur „Vogue Ausstellung“. Die gemeinsame Ausstellung der deutschen Vogue und des Museums Villa Stuck hat sich das Ziel gesetzt, Mode im Kontext von Gesellschaft und Kultur zu zeigen. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Mode kommt nicht überraschend; dass man sich zu Führungen durch Mitglieder der Redaktion anmelden kann, hingegen schon.
Die Vorstellung, sich von Christiane Arp durch die Räume führen zu lassen oder durch Robert Emich, dem stellvertretenden Chefredakteur des Magazins, einen Blick hinter die Kulissen der Vogue vermittelt zu bekommen, klingt spannend und für die Vogue ungewohnt nahbar. Continue Reading

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Danke, Peter

(Estelle Lefébure, Karen Alexander, Rachel Williams, Linda Evangelista, Tatjana Patitz & Christy Turlington – Santa Monica, 1988; Bild: Peter Lindbergh / Courtesy of Camera Work)

Als Anna Wintour 1988 Chefredakteurin der Vogue wurde, mit der Idee im Hinterkopf, die US-amerikanischen Ausgabe zu verjüngen, war es Peter Lindbergh, der das erste Cover unter der Ägide der Engländerin schießt. Er setzt damit ein klares Zeichen für den Umbruch – und zwar nicht nur die Veränderungen des Magazins. Nur wenige Monate später lichtet er Estelle Lefébure, Karen Alexander, Rachel Williams, Linda Evangelista, Tatjana Patitz und Christy Turlington in Santa Monica ab und läutet damit ein neues Frauenbild ein. Ende 1989 dann das Foto schlechthin: Linda Evangelista, Naomi Campbell, Tatjana Patitz, Cindy Crawford und Christy Turlington – aufgenommen auf den Straßen von New York. Das Januar-Cover der Vogue wurde Kult, der Schönheitsbegriff von Weiblichkeit revolutioniert und die Models galten fortan als die »Big Five«. Ein neues Modezeitalter begann mit der Ära der Supermodels, zu denen sich hier zu noch Nadja Auermann und Claudia Schiffer gesellten. Beide Fotos sind – ebenso wie der Fotograf, Peter Lindbergh – Legenden.
Peter Lindbergh ist vor wenigen Tagen gestorben. Die Berliner Galerie Camera Work gedenkt ihm, einem der bedeutendsten Fotografen in der Geschichte, in einer Werkschau. Continue Reading

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Ernst Barlach Museum: Karl Lagerfeld – Visions

(Hommage á Feininger Parade, 1998; © Karl Lagerfeld)

Am 19. Februar 2019 starb Karl Lagerfeld. Er war zweifelsohne der bekannteste Modeschöpfer seiner Zeit. Nun wird – passend zu seinem Geburtstag am 10.9.1933 – im Ernst Barlach Museum Wedel eine Ausstellung eröffnet, die Karl Lagerfelds besondere Liebe zur Fotografie in den Mittelpunkt stellt. Zu sehen sind Bilder, die Lagerfeld zu unterschiedlichen Themen (Mode, Werbung, Kunst, Kultur, Körper) mit vielen außergewöhnlichen Persönlichkeiten und weltberühmten Models aufgenommen hat. Continue Reading

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Ausstellung: Camera Work präsentiert Patrick Demarchelier in Berlin

(© Patrick Demarchelier, „Christy, Linda and Naomi“, New York, 2016; Courtesy of Camera Work)

„Hat Demarchelier zugesagt?“ Andy Sachs ist völlig überfordert. Emily Charleton muss ihre neue Kollegin aus der unangenehmen Situation retten und stellt kurzerhand für Miranda Priestly, der Chefredakteurin der amerikanischen Ausgabe der »RUNWAY«, eine Telefonverbindung zu Patrick Demarchelier her: „Patrick ist dran!“ Es dürfte eine der bekanntesten Szenen in „Der Teufel trägt Prada“ sein, die ich vor meinem inneren Auge Revue passieren lassen muss, wenn ich den Namen Patrick Demarchelier höre. Heute war es wieder soweit: Die renommierte Galerie Camera Work gab bekannt, dass sie mit einer Auswahl von 30 Werken einen umfassenden Einblick in das Oeuvre des Fotografen gewährt. Continue Reading

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LV in L.A.

(Arty Capucines; Bild: © Studio Lenthal)

Mit nur 16 Jahren traf Louis Vuitton eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Söhne und ganzer Generationen verändern sollte: Er wollte Kofferhersteller werden. Nur fünf Jahre später, 1859, beschloss Vuitton, seine Werkstätten vom Laden in der Pariser Rue Neuve-des-Capucines auszulagern und zu professionalisieren. Asnières schien für dieses Vorhaben ideal: Der Ort liegt weniger als 10 Kilometer vom Zentrum der Hauptstadt entfernt und ist gut per Bahn zu erreichen. Das 4.500 m² große Grundstück bot alles, was er brauchte, um die Gepäckstücke zu produzieren. Selbst die Infrastruktur stimmte: Das für das Hartgepäck benötige Holz konnte – über die Seine geschifft – angeliefert werden und es gab genug Platz für die Metallwerkstätten. Also ließ Vuitton von den Architekten Henri Labrouste und Victor Baltarde in Asnières eine radikal moderne, luftig-verglaste Manufaktur im „Eiffel Stil“ erbauen.
Das ist nun 160 Jahre her und Louis Vuitton – heute eines der erfolgreichsten Luxuslabels der Welt – begeht dieses Jubiläum mit einer Ausstellung in Beverly Hills: „Louis Vuitton X“. Continue Reading

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„Dior: From Paris to the World“-Ausstellung in Dallas

(„Dior: From Paris to the World“-Ausstellung in Dallas; Bild: © James Florio)

„Dior: from Paris to the World“ zieht weiter um die Welt. Nach Denver wird die Ausstellung nun in Dallas fortgesetzt.
Die Retrospektive zeigt über 70 Jahre Haute Couture auf einer Zeitreise durch Länder und Städte, von denen Christian Dior und seine Nachfolger geprägt wurden. Doch welchen Bezug hat Monsieur Dior mit der Metropole im Norden von Texas, die – der imaginären Firma „Ewing Oil“ und der Serie „Dallas“ sei Dank – wie keine andere Stadt für Ölmagnaten und Cowboyhüten steht? Am 1. September 1947, wenige Monate nach dem Triumph des „New Look“, wie Carmel Snow, die damalige Chefredakteurin von Harper’s Bazaar, die bahnbrechenden Entwürfe der „Ligne Corolle“ euphorisch genannt hatte, kam der Couturier und Modehausgründer nach Dallas. Dort erhielt er den renommierten Neiman Marcus Award – sozusagen der damalige „Oscar der Mode“ – und traf die elegante Gesellschaft aus Amerika. Continue Reading

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Musik trifft Fotografie

(Foto: Dieter Blum; Pariser Oper; Herbert von Karajan und Seiji Ozawa; Courtesy of CAMERA WORK)

Das Treppchen, vielmehr Leiter, in der Musikwelt ganz weit nach oben geklettert. Ziemlich erfolgreich, bisweilen weltbekannt und berühmt geworden. Die Rede ist von Namen, die auch weniger versierten Fans der klassischen Musik sicherlich ein Begriff sind: Daniel Barenboim, Kent Nagano, Sir Simon Rattle, Christian Thielemann und Leonard Bernstein. Sie alle eint eine kometenhafte Karriere als Dirigent und Künstler, Konzerte in sämtlichen wichtigen Konzerthäusern der Welt inbegriffen.
Bald vereint sie jedoch auch – neben ihrem fulminanten musikalischen Renommee – eine feine Ausstellung in der Berliner Galerie CAMERA WORK. Ab 15. Juni werden dort zahlreiche Fotografien verschiedenster Fotografen der oben genannten Genies in „Maestri: Musik und Leidenschaft“ gezeigt. Insgesamt werden 14 Künstlerinnen/ Künstler und sechs Dirigenten präsentiert und wir dachten: das ist doch eine Vorab-Info wert, oder nicht? schließlich gibt es den ein oder anderen Klassik-Enthusiast unter uns! Continue Reading

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MAXXI widmet Paolo Di Paolo eigene Ausstellung: „Paolo Di Paolo. Mondo perduto“

(Pier Paolo Pasolini, Monte Testaccio, Rom, © Paolo Di Paolo Archiv)

Er war der beliebteste Fotograf von Mario Pannunzios politischer Wochenzeitung Il Mondo, in der er im Laufe von 14 Jahren 573 Fotos veröffentlichte, mit denen er bildhaft über Italien und den Rest der Welt berichtete. Er porträtierte Filmstars, Schriftsteller, Künstler, den Adel und die einfachen Menschen.
Paolo Di Paolo war ein außergewöhnlicher Chronist des Italiens der 1950er- und 1960er-Jahre, der mit Feingefühl, Strenge und Geschicklichkeit das Land festhielt, das aus der Asche des Zweiten Weltkriegs wiederaufgebaut wurde. Continue Reading

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Farbenreich kuratiert

(„Bonaveri – Ein Fan von Pucci“; Credit: Emilio Pucci, Bonaveri, Lodenfrey, Philip Maier)

Man, das hat aber lange genug gedauert: endlich mal wieder etwas mehr Sonne, blauer Himmel und Vogelgezwitscher. Kurzum, der Frühling ist auf dem Weg und bringt Farbe ins spätwinterlicher Grau. Bis es auch in Hamburg soweit ist, zieht es mich aktuell immer wieder in den Süden. Die letzten Tage war ich in der Schweiz unterwegs, in Süddeutschland und Frankreich wurde auch Halt gemacht. Überall explodieren die Farben und ich mache wie verrückt Fotos von blühenden Knospen und Blumen – werde ich langsam naturnostalgisch? Vermutlich! Als Nächstes würde ich gerne nach München reisen, denn aus dem Englischen Garten sehe ich bei Instagram aktuell Blumen-Blüh-Fotos noch und nöcher. Mindestens genauso sehr lockt mich jedoch eine Ausstellung der besonderen Art in die Bayrische Hauptstadt: bei Lodenfrey wird diesen Monat Pucci unter die Lupe genommen. Continue Reading

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Ausstellungstipp: „Thierry Mugler: Couturissime“ in Montreal

(Manfred Thierry Mugler; Foto © Max Abadian)

Zugegeben, das Montreal Museum of Fine Arts (MMFA) liegt nicht direkt um die Ecke, aber eine Nachricht ist es trotzdem wert, dass das Museum dem Modedesigner Manfred Thierry Mugler eine Ausstellung widmet. „Thierry Mugler: Couturissime“, so der Name der Retrospektive, widmet sich dem gesamten Schaffensgebiet des Ausnahmetalents: Couturier, Regisseur, Fotograf und Parfümeur – kaum ein kreativer Bereich, der nicht von Mugler abgedeckt wurde. Hauptaugenmerk von „Thierry Mugler: Couturissime“ liegt naturgemäß aber bei der Mode und der Haute Couture, also Bereiche, die Mugler revolutionierte. Continue Reading