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News

Coffee Table Book

Dior widmet Gianfranco Ferré ein Buch

(Gianfranco Ferré, fotografiert von Jeanloup Sieff für Elle US, Februar 1995 © Jeanloup Sieff)

Ende der 1980er Jahre war Dior, Fans des Hauses mögen bitte über den Satz hinweglesen, etwas, nun ja, in die Jahre gekommen. Handwerklich war an den Kollektionen natürlich nichts, aber auch wirklich gar nichts, auszusetzen, aber es fehlte defacto an frischem Wind. Während andere Häuser nach und nach besonders auf dem Gebiet der Accessoires für Furore sorgten, gab es bei Dior kein wirkliches Teil, das Potenzial zum „Must-have“ – Stichwort: „It-Bag“ – hatte. Es galt also, durch eine dringend notwendige Repositionierung junge Kundinnen anzusprechen. Kurzum, ein neuer Designer musste her.
Bernard Arnault ist es zu verdanken, dass Gianfranco Ferré zum Nachfolger von Marc Bohan als künstlerischer Leiter der Damenmode unter Vertrag genommen wurde – als erster Ausländer in dieser Rolle, der zudem auch weiterhin seine eigene Linie verantwortete. Arnault lieferte damit eine Personalentscheidung, die zur damaligen Zeit neu war und die für große Irritationen sorgte. Ein Italiener bei Dior – kann das funktionieren?

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Interieur

Alle Tassen im Schrank

(Bild: © Acne Studios)

Man hat zwar nicht drauf gewartet und es fehlt das Konzept, aber hübsch ist es trotzdem, was Acne Studios seit einigen Tagen in einer sehr limitierten Interieurkollektion anbietet: Kissenbezüge, eine Wolldecke und jede Menge Becher. Meiner Meinung nach fehlen zumindest noch Teller und vielleicht sogar Gläser, um dem Oberbegriff ‚Interieur‘ gerecht zu werden. Sei’s drum …
So kann der geneigte Kunde von Carl Sandgren handgefertigte Becher kaufen, die in den verschiedenen Farben und Prints von den Schals der Herbst/Winter-Kollektion 2018 inspiriert wurden. Fans des skandinavischen Designs werden über diesen kleinen Umstand hinwegsehen.

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Lookbook

Vivienne Westwood für Burberry

(Andreas Kronthaler und Vivienne Westwood; Bild: © Courtesy of Burberry/David Sims)

Eins vorweg, ich liebe das Foto von Andreas Kronthaler und Vivienne Westwood. Nun hat sich das Designerpaar nicht ohne Grund von David Sims fotografieren lassen, vielmehr galt es, das Lookbook der Capsule-Kollektion, die Westwood und Kronthaler für Burberry entworfen haben, ins rechte Licht zu rücken.
Die Zusammenarbeit kam nicht von ungefähr: „Vivienne Westwood war eine der ersten Designerinnen, die mir den Ansporn gab, selbst Designer zu werden“, wie Riccardo Tisci erklärt. „Als ich bei Burberry anfing, wusste ich, das ist die perfekte Gelegenheit, um für ein gemeinsames Projekt an sie heranzutreten. Vivienne Westwood ist eine Rebellin, ein Punk und konkurrenzlos in ihrer einzigartigen Interpretation des britischen Stils, der so viele inspiriert hat. Ich bin unglaublich stolz auf das, was wir zusammen erschaffen werden.“ Stolz kann Tisci tatsächlich sein, so zumindest mein Eindruck, wenn ich mich durch das Lookbook klicke:

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News

Wir tragen jetzt alle nur noch Living Coral

(Bild: Pantone)

Da haben wir den Salat: 2019 tragen wir nur noch Kleidung im Farbton „Living Coral“ – sagen zumindest die Farbexperten des Pantone Color Institute. Den Angaben des Unternehmens zufolge ist die „Farbe des Jahres“ nicht das Ergebnis einer frei aus der Luft gegriffenen Prognose, sondern als solches, das viele Spezialisten recherchiert, konzipiert und dokumentiert haben.
Bei ihren Analysen berücksichtigen sie unter anderem Farbtrends in der Unterhaltungs- und Filmbranche, in Kunstsammlungen und Werken neuer Künstler, in der Mode, in allen Designbereichen, an beliebten Reisezielen sowie in neuen Life- und Playstyles und im sozioökonomischen Umfeld.

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News

Netflix-Doku „7 Days Out“ widmet sich Chanel

(„7 Days Out“; Bild: Netflix)

Dokumentationen über Chanel oder Karl Lagerfeld gibt es viele – alleine der französische Regisseur Loïc Prigent verantwortet zwei Reportagen, die einige Leser sicher mitsprechen können: „Im Hause Chanel“ und „Karl Lagerfeld: Lebens-Skizzen“. Hinzu kommt „Ein Kleid von Chanel“ von Rita Knobel-Ulrich aus dem Jahre 2006, nur ein Jahr später drehte Rodolphe Marconi „Lagerfeld Confidential“. 20 Jahre früher – 1986 – drehten Eila Hershon und Robert Guerraund den Dokumentarfilm „Chanel“, den man vielleicht noch irgendwo als VHS-Kassette auftreiben kann. Selbst ein Privatsender versuchte sich an einer Lagerfeld-Dokumention: „Karl Lagerfeld – Mode als Religion“. Ich bin mir aber sicher, einige Dokumentationen vergessen zu haben – über Ergänzungen in den Kommentaren freue ich mich.
In diesem Monat gesellt sich noch eine Doku zu dieser illustren Liste hinzu: Die Netflix-Reihe „7 Days Out“ startet am 21. Dezember mit einem Beitrag über das Modehaus Chanel.

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News

Zalando stampft Bread&&Butter ein – zumindest vorerst

(© Sam Smelty for Zalando | Filiz Serinyel)

Es ist noch gar nicht lange her, dass Zalando die Bread&&Butter als Erfolg feierte: Im August verkündete der Moderetailer, dass die Verkaufsmesse, die zum Teil als “Festival of Style and Culture” wahrgenommen wurde, an allen drei Tagen ausverkauft war und am Veranstaltungssamstag sogar ein Rekordhoch bei den Besuchern verzeichnete.
Doch nun das: „Alles, was wir investieren und ausprobieren, muss uns als Unternehmen strategisch weiterbringen und zugleich skalierbar sein“, sagte David Schneider im Interview mit dem Handelsblatt. „Da stoßen wir mit der Bread & Butter einfach an natürliche Grenzen. Deshalb werden wir – zunächst mal 2019 – keine Messe mehr veranstalten.“ Ob es im drauffolgenden Jahr eine Bread&&Butter-Neuauflage geben würde, konnte der Zalando-Mitbründer noch nicht sagen.

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„Deutschlands beste Feel-Good-Managerin“ x Helene Fischer auf dem Jubiläumscover der deutschen VOGUE

(Helene Fischer; VOGUE-Cover 01/2019; Bild: Peter Lindbergh)

Erst einmal das Wichtige vorweg: Die deutsche VOGUE wird 40 Jahre alt (erste Ausgabe Oktober 1979). Und anlässlich des 40-jährigen Bestehens, wird die VOGUE 2019 jeden Monat mit unerwarteten Cover-Persönlichkeiten aufwarten und letztendlich im Oktober 2019 eine große Jubiläumausgabe erscheinen.

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Comme des Garçons kooperiert mit Gucci

(Comme des Garçons x Gucci; Bild: Courtesy of Gucci)

Gegensätze ziehen sich an: Das italienische Luxushaus Gucci und das japanische Label Comme des Garçons geben ihre erneute Zusammenarbeit bekannt.
Während Comme des Garçons für einen designorientierten Minimalansatz steht, ist Gucci für seinen eklektischen und dekorativen Stil bekannt. Passt nicht? Passt sehr wohl!

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News

Good Books!

(Gucci Wooster Bookstore; Bild: Courtesy of Gucci)

Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich Gucci mit Gucci Wooster einen eigenen (Shopping-)Tempel erschaffen hat. Seit Mai 2018 residiert der 3.000m² große Store in einer 155 Jahre alten ehemaligen Stiftfabrik. Er umfasst einen kompletten Häuserblock – von der Wooster Street bis zum West Broadway.
Seit einigen Tagen ist Gucci Wooster um eine Attraktion reicher – dem Gucci Wooster Bookstore, der das Sortiment, das sich bisher insbesondere um Musik, Film, Mode, Kunst und einige Souvenirs drehte, um Bücher ergänzt.

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In Kooperation mit Taschen Verlag

Rem Koolhaas kommt nach Berlin

(Rem Koolhaas; Courtesy of OMA / Photography by Fred Ernst)

Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir hier über Rem Koolhaas plauderten – allerdings nur am Rande: Hauptsächlich ging es um den aufblasbaren Hocker, der ursprünglich von Verner Panton entworfen wurde und nun von Verpan für Prada neu aufgelegt wird. Der an das Architekturbüro des niederländischen Architekten Rem Koolhaas angeschlossene Thinktank AMO verantwortete das Setdesign der Prada Frühling/Sommer-Kollektion für 2019, wo eben auch diese Hocker eingebunden wurden.

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