Serie Tragbar – Wie versprochen bin ich drangeblieben und informiere euch nun über den Stand meiner nicht enden wollenden Rücksacksuche: Heute scheine ich ganz nah dran bzw. habe ich meine (Aus-)Wahl bereits zu Schultern parat: Fossil ist es geworden und ich zeig` euch, warum …
Männermode

Decke „Avalon“; Bild: © Hermès
Nein, natürlich ist heute noch nicht Weihnachten, aber das Fest der Feste kommt ja bekanntlich immer schneller als man denkt. Deswegen sollte man sich jetzt schon mal Gedanken über die richtigen Geschenke machen, oder? Entweder für seine Lieben oder aber natürlich auch, um sich selbst eine Freude zu machen. Komischerweise suchen ja viele Leute nach Weihnachtsgeschenken für andere, aber es ist auch die Jahreszeit, wo man sich das gönnen sollte, was man sich im Jahr verkniffen hat.
Bevor das Fest aber kommt, machen wir uns auch in diesem Jahr auf die Suche nach Anregungen. Mit den Fenstern von Selfridges haben wir ja schon gezeigt, dass in den Weltstädten viel Gas bei den Dekorationen gegeben wird, um die Kunden anzulocken. Ich werde dann Anfang Dezember für einige Tage nach Rom fahren und für Euch fotografieren, was denn die Hauptstadt Italiens für spektakuläre Schaufensterdekorationen zu bieten hat.
© adidas
… insbesondere auch, weil ständig neue Sneaker zum Objekt der Begierde avancieren. Ganz aktuell ist wieder mal Pharrell Williams dafür verantwortlich, dass das Schuh-Herz etwas höher schlägt.
Diesmal hat Pharrell sein Label Billionaire Boys Club hinzugezogen und das ikonische „Diamanten und Dollar“-Logo auf Ponyfell drucken lassen. Die Schuhe gibt es in zwei Farbvarianten, wobei mir die dunkle Version um einiges besser gefällt, oder?
Bild: Karim Saldi
Für das Spring-Summer 2016 Lookbook scharte Kris Van Assche eine durchaus kreative Truppe um sich herum: Mathias Augustyniak und Michael Amzalag von der französischen Kunst- und Designagentur M/M (Paris) als Produzenten, Karim Saldi als Fotograf und Serge Rigvava, Ruben Pol und Thibaud Charon als Models rückten die Entwürfe von Van Assche ins rechte Licht.
Die Schauplätze für die Fotos waren das Institut Océanographique, der Parc Monceau und ein Künstleratelier in der 9. Arrondissement und so macht man ganz nebenbei einen Bummel durch eine der schönsten Städte der Welt …
Dinge, die ich als Kind gerne gelernt hätte: Erstens wäre da mein mangelndes Selbstvertrauen. Ich bin und war nie ein Kind, dass einfach mal auf den Tisch haut oder den Mittelpunkt des Geschehens ausmacht. Manchmal freue ich mich über diese Eigenschaft, oftmals steht mir diese latente Schüchternheit aber auch ordentlich im Weg – ganz gleich, ob im Umgang mit Arbeitskollegen oder im privaten Bereich. Hätte ich das nicht irgendwie als kleiner Stöpsel erlernen können? Zweitens wäre da eine latente Unwilligkeit, Gewalt anzuwenden. Schön und gut werden sich hoffentlich viele denken, auch ich kann zu 99,9 Prozent wunderbar damit leben. Trotzdem würde ich in Notsituationen oder damals in unfair verteilten Club-Schlägereien gerne zurückhauen können. Fehlanzeige! Ich versuche zu schlichten und schlage dabei stimmlich an wie eine Sirene …
Bild: Diadora
Even if it ain’t all it seems, I got a pocketful of dreams Baby I’m from New York, Concrete jungle where dreams are made of There’s nothing you can’t do. Now you’re in New York, These streets will make you feel brand new Big lights will inspire you. Hear it for New York, New York, New Yoooork
Mein Soundtrack – ganz egal ob in Altona, D`dorf oder eben Manhattan. Ich trällere beim Anklingen des Ohrwurms immer sofort drauf los und ertappe mich als Stimmungsmacher in Sachen Fernweh. „Where dreams are made of“ ist erklärtes Lebensmotto und allzeit gesuchtes Ziel auf all meinen Wegen. Ebenfalls gesucht auf diesem Weg? Kleine und große (Mode-)Schätze!
Objekt der Begierde: Gaultiers Matelot Mütze für Le Slip Français
Posted on 6. November 2015Ein bisschen Pierre et Gilles, ein bisschen französischer Matrose und eigentlich ein echter Klassiker durch keinen geringeren als Couturier Jean Paul Gaultier: Die französische Matelot Mütze mit den Streifen und dem fröhlichen roten Pompon oben drauf.
Dass man jetzt auch noch Gutes damit tun kann, verdanken wir dem Zusammenschluss von Le Slip Français und Jean Paul Gaultier. Von dem sowieso schon günstigen Verkaufspreis von 35 Euro werden 10 Euro direkt an AFM Téléthon (eine gemeinnützige Organisation, die sich im Kampf gegen Muskelerkrankungen stark macht) weitergegeben. Der Preis ist auch deshalb nur möglich, weil die Produktion durch die Kisskiss Bank (ja, die heißt wirklich so) unterstützt wird.
Wenn es ein Label der Stunde gibt, dann ist es Gucci. Nun bietet für das neueste Kampagnenvideo eine runtergerockte Villa eine spektakuläre Kulisse. Gedreht hat das Schmankerl der britische Fotograf und Regisseur Glen Luchford, der Models wie Kadri Vahersalu, Rhiannon McConnell, Tami Williams, Laurie Harding und Taavi Mand zum Joy Division-Cover „She’s lost control“ von Alive She Died in Entwürfen von Alessandro Michele tanzen ließ.
Nun finden wir Cover von Joy Division schon aus Prinzip daneben, allerdings ist die Version der griechischen Band mit 30 Jahren auch fast schon so alt wie das Originalwerk von Joy Division, dass 1978 seine Premiere feierte.
Beide Bands gibt es nicht mehr – weder Joy Division noch Alive She Died, doch den Tanz der Models in Slow Motion untermalt „She’s lost control“ perfekt …
Parallel wurde nun auch das neueste Lookbook zur Cruise Spring-Summer-Kollektion veröffentlich – ich bin mir sicher, dass sich auch dort Klassiker finden, die noch in 30 Jahren erstaunlich modern wirken, oder?
Ein Wunsch, ein Revival – Ich bin mal wieder auf Rucksacksuche und stöbere dabei nicht nur durch Hamburgs, wahlweise Londons oder Berlins Secondhand-Shops, nein: Ich tippe mir zusätzlich die Finger in sämtlichen Suchmaschinen wund. Wofür soll er gut sein, was soll er aushalten und optisch anbieten können? Fragen über Fragen. Vielleicht lieber dem Strom folgen à la „Ich-Schwimme-Auf-Der-Ewigen-Studenten-Erkennt-Man-Am-Identischen-Rucksack-Welle“ oder doch nach dem Motto „Ich-Reiße-Aus-Und-Mache-Mein-Eigenes-Ding“?!
Wenn es jemand schafft, dann Kanye West! Niemand sonst hätte es gewagt, die textile Antwort auf die Eierlegende Wollmilchsau zu liefern. Kanye macht sowas mit links. Der Musiker lieferte Anfang des Jahres mit „YEEZY SEASON 1“ eine Kollektion, mit der man wirklich immer und insbesondere überall modisch betrachtet richtig liegt – zumindest sagt das West: „Ich wollte etwas, das sich mit einer gewissen Leichtigkeit wie New York oder Paris oder Tokio oder Santa Barbara oder in Chicago anfühlt.“ Es handele sich um Kleidung, die man im Fitnessstudio genauso tragen kann, wie im Büro oder auf dem Weg zum Flughafen. Es fällt mir schwer vorzustellen, selbst am Dress-Down Friday, obigen Pulli in der Büroküche zu begegnen.





