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Der Fotograf Peter Beard ist tot

(Peter Beard by Zara Beard, Montauk, 2016, Copyright: © 2020 Peter Beard)

Er lieferte Kim Jones die Inspiration für seine Debütkollektion bei Louis Vuitton, Olivier Rousteing ließ sich für seine Pre-Fall-Kollektion 2014 inspirieren. Der Creative Director des Luxuslabels Balmain sagte über ihn, dass er ein Mann sei, der nach Afrika ging, dort die Kultur entdeckte, dann zurück nach Amerika kam und einen glamourösen Auftritt im Studio 54 hatte.

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Männermode News

Uniqlo launcht „Daniel Arsham x Pokémon“-Kollektion

(Daniel Arsham x Pokémon; © 2020 Pokémon. TM, ® Nintendo; © Daniel Arsham Courtesy of Nanzuka; Bild: Uniqlo)

Daniel Arsham ist ein alter Bekannter auf Horstson: Spätestens seit seiner Kollaboration mit dem französischen Luxushaus Dior dürfte der Amerikaner den meisten Lesern ein Begriff sein.
Daniel Arshams Idee ist es, die Linie zwischen Kunst, Architektur und Performance zu verwischen. Arsham wuchs in Miami auf und besuchte anschließend das Cooper Union College in New York City. Seine Werke wurden bereits im MOMA PS1, dem Museum moderner Künste, der Athener Biennale, dem New Museum, Mills College Art Museum, Carré d’Art – musée d’art contemporain de Nîmes und dem How Art Museum ausgestellt.
Beschreiben lassen sich Arshams Werke am besten mir „Fiktiver Archäologie“ – so ließ er für seine künstlerische Serie ‚Future Relics‘ Gegenstände künstlich erodieren. Dadurch entstand der Effekt des neuzeitlichen Artfakts, also eine Fiktion, wie Dinge des alltäglichen Lebens in einigen Jahrtausenden aussehen und von Archäologen ausgegraben werden könnten.
Nun gab der japanische Textilriese Uniqlo eine Kooperation mit Daniel Arsham bekannt. Die „Daniel Arsham x Pokémon“-Kollektion zeigt, wie Pokémon 1000 Jahre in der Zukunft aussehen würde.

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Tristate International SA und Louis Vuitton spenden Schutzkleidung

(Bild: Piotr Stoklosa; Courtesy of Louis Vuitton)

Es gibt ein Sprichwort, das besagt: „Wenn an einer Stelle Ärger auftritt, kommt Hilfe von allen Seiten“. All dies geschah in den letzten Monaten, seitdem das Coronavirus in China ausbrach. So konnten wir immer wieder Initiativen vorstellen, die ihren Beitrag zum Kampf gegen die COVID-19-Pandemie leisten.
Nun gesellen sich zwei weitere Aktionen hinzu: Tristate International SA, die Muttergesellschaft der italienischen Marke C.P Company, spendet Schutzkleidung und Louis Vuitton stellt welche her.

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Louis Vuitton produziert Corona-Schutzmasken

(Bild: David Gallard)

Louis Vuitton hat letzte Woche damit begonnen, in ihren französischen Ateliers in Marsaz und Saint-Donat (Drôme), Saint-Pourçain (Allier), Ducey (Manche) und Sainte-Florence (Vendée) Corona-Schutzmasken zu produzieren – und nein, damit meine ich nicht eine Maske, wie sie das australische Model Jessica Hart vor wenigen Tagen trug. Während es sich bei Hart’s Maske um eine Canvas-Gesichtsschutz mit Monogram-Muster handelt, die vermutlich aus einer Tasche gebastelt wurde, werden mit den offiziell von Louis Vuitton hergestellten Masken die Beschäftigten im Gesundheitswesen ausgestattet – kostenlos, versteht sich.

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Grand Dames im Gespräch: Helen Mirren und Iris Berben im Gespräch

(Helen Mirren & Iris Berben; Producer & Director: Alexandra Bondi de Antoni & Tereza Mundilová)

Mir fällt zunehmend die Decke auf den Kopf, das geht aktuell vermutlich vielen so. Sämtliche Lieblingsserien sind ausgeschaut, die Arbeit hält mich zwar ordentlich auf Trab und doch ist auch abends im Home Office irgendwann Zapfenstreich. Zeitweise habe ich Podcasts en masse gehört, viel gelesen und mich beim Spazieren gehen abgelenkt. Mir geht es soweit echt gut und ich kann und möchte gar nicht klagend wirken. Langeweile ist schließlich meckern auf hohem Niveau, so finde ich. Warum schreibe ich das jedoch so ausführlich in der Einleitung? Nun ja, in erster Linie soll das meine Jetzt-Situation schildern und in zweiter den Weg Richtung „Langeweil-Ablösung“ ebnen.

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Leïla Menchari – Schaufenster der Träume

(Courtesy of Hermès: L‘Annee du Cheval 1993 Leïla Menchari Photo: Guillaume de Laubier. Archives Hermès Paris)

Die Frau, die mich schon als Kind vor ihren fantastischen Schaufenstern für das Haus Hermès in der Rue du Faubourg Saint Honoré in Paris träumen ließ, starb jetzt 93-jährig in Paris. Ein Grund, der berühmtesten Schaufenstergestalterin eine Hommage zu widmen. Eigentlich trifft dieser Begriff sie gar nicht, denn sie war viel mehr eine Träumerin, die uns das zeigte, wovon die meisten noch nicht einmal zu träumen wagten. Visionärin des Schönen schuf sie mit ihren Auslagen eine Pilgerstätte für alle Schaufensterdekorateure der Welt und die Visitenkarte des Hauses Hermès über das man Jahrzehnte sprach. Aber ihre Kunst lag nicht nur in den großartigen Fantasien und Szenarien, die sie jede Saison neu erdachte, sondern passend zu den Kollektionen wurden Hunderte Gegenstände und Objekte zu den Jahresthemen extra angefertigt. Ob der Fuß des Götterboten Olymp oder ein weißes lebensgroßes Nashorn aus weißem Leder, nichts schien unmöglich für die Ateliers anzufertigen, was sich diese charmante Frau ausdachte, die 1927 in Tunis geboren wurde.

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Hermès verzichtet auf staatliche Unterstützung während der Corona-Krise

Es gibt verschiedene Ansätze, wie man als Unternehmen der Corona-Krise begegnen kann: Einige zeigen sich solidarisch und engagieren sich auf verschiedenen Ebenen, andere wollen die Miete nicht zahlen (und rudern dann zurück, weil sie sich selbst ins Auge eines Shitstorms katapultiert haben). Gerade in der aktuellen Situation ist es angebracht, sich seiner Unternehmensverantwortung bewusst zu sein, denn egal, was hergestellt oder verkauft wird, es hat Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf die Mitarbeiter.
Hermès ist sich seiner Verantwortung bewusst und wird weiterhin – getreu der humanistischen Kultur und der Verpflichtung als verantwortungsvoller Arbeitgeber – das Grundgehalt der 15.500 Mitarbeiter zahlen, ohne auf zusätzliche staatliche Unterstützung durch die jeweiligen Länder zurückzugreifen. Doch nicht nur das.

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Die Brille des Professors: Persol lanciert „Haus des Geldes“-Kollektion

In einer Zeit, in der man zwischen Kantine (Küche) und Homeoffice (Esstisch) hin und her pendelt und man statt Fitnessstudio das Binge Watching für sich als Ablenkung entdeckt, kommt die vierte Staffel „Haus des Geldes“ bzw. „La Casa de Papel“, wie die Serie im Original heißt, gerade recht.
Heute um 9 Uhr starteten auf Netflix die neuen Folgen, in denen Sergio Marquina (bzw. Salvador Martín) mit seiner achtköpfigen Bande einen Raubüberfall auf die spanische Banknotendruckerei plant und hierfür die Polizei manipuliert.

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Zusammen gegen Corona – Chanels Aktivitäten der Solidarität

(Paris 31 rue Cambon 2019/20 Métiers d’art collection Photo: Olivier Saillart)

Die französische Luxusindustrie, einer der größten Wirtschafts-und Imagefaktoren des Landes reagiert seit Anfang der Corona-Krise verstärkt auf die Solidarisierung mit dem Gesundheitswesen und den Hilfsorganisationen des Landes. So hat die LVMH Gruppe mit Firmen wie Dior oder Louis Vuitton schon seit Wochen seine Parfum-Produktion auf Desinfektionsmittel umgestellt, die an die französischen Krankenhäuser gespendet werden. Geldspenden und vor allem die Umstellung in Kriegs- und Notzeiten haben Tradition in Frankreich und schon Paul Poiret entwarf die Uniform der französischen Soldaten des Ersten Weltkrieges, Lanvin schneiderte die Overalls der Frauen, die in Fabriken Dienst verpflichtet waren.

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Frankreich News

Die wahre Freiheit beginnt im Kopf

(Thomas Kuball)

Tag X der Quarantäne hier bei uns in Frankreich. Und damit meine ich nicht den 10. Tag. Ich habe nach dem 2. oder 3. Tag aufgehört zu zählen, da mir bewusst war und ist, die Zeit der Isolation wird andauern.
Die Franzosen sind Deutschland einen Schritt voraus und laut meiner Ansicht ist das richtig so. Ein Land, eine Regelliste, an die sich alle Bürger zu halten haben, um sich selbst und andere zu schützen. Und keine „Empfehlungen“ wie in Deutschland.

Auf die Schließung der Restaurants, Cafés, Geschäfte folgte auf dem Fuße die Ausgangssperre. Ab Mitternacht von Dienstag auf Mittwoch vor zwei Wochen. Wie pünktlich und genau das begann, haben wir unmittelbar erlebt. Peter war noch für einen „eventuell letzten bezahlten“ Job nach Zürich geflogen und auf dem Heimweg vom Flughafen Marseille Marignane. An genau dem Abend fuhren wir um 23:55 in unseren französischen Heimatort Saint-Rémy-de-Provence (keine 10.000 Einwohner) ein und wurden schon von der Gendarmerie abgehalten, befragt woher, wohin, und ermahnt schnell nach Hause zu fahren, es würde die Ausgangssperre unmittelbar bevorstehen! Ich war wahrlich deeply impressed, dennoch keinesfalls verwundert, in dem Wissen, dass die Gendarmerie hier eher streng ist, eine absolute Autorität darstellt (nicht zuletzt, weil sie dem Militär gleichgestellt ist), mit der ist nicht zu scherzen oder gar zu diskutieren ist.
Somit sind wir mit dem Bewusstsein der Kontrolle, im wahrsten Sinne des Sprichwortes „Es ist fünf vor zwölf!“, in die Quarantäne gezogen.

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