Foto: Lottermann and Fuentes
Früher begegnete man beim Gallery Weekend Berlin vor allem Galeristen, Sammlern und Menschen, die sehr lange über sehr große Leinwände sprechen konnten. Heute trifft dort Kunstpublikum auf Schauspieler, Creator, Musiker und jene internationale Szene, die Berlin seit Jahren zu einer kulturellen Dauerbühne macht.
Genau diese Mischung zeigte sich auch am Wochenende über den Dächern der Stadt. Zwischen DJ-Sets und Vernissagen entstand jener typisch Berliner Moment, in dem Kunst, Nachtleben und Mode beinahe selbstverständlich ineinander übergehen. Gäste wie Palina Rojinski, Jeanne Goursaud oder Marcus Butler sorgten dabei für internationale Aufmerksamkeit.
Ganz nebenbei wurde der Abend auch zu einer Art Laufsteg der neuen Gucci-Ära: Viele Gäste trugen bereits Looks aus der aktuellen Kollektion von Demna, wodurch sich die neue kreative Richtung der Marke fast beiläufig beobachten ließ — weniger inszeniert als selbstverständlich Teil des Abends.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Stärke solcher Veranstaltungen in Berlin: Nicht die große Show steht im Mittelpunkt, sondern das Gefühl, dass sich Kunst, Stil und Stadtleben für ein paar Stunden ganz natürlich miteinander verbinden.






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