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Corona

Mode

Die Frontrow ist das heimische Sofa: Carine Roitfeld initiiert digitale Modenschau

(Virgil Abloh, Noémie Lenoir, Halima Aden, Gigi Hadid, Carine Roitfeld und Bella Hadid; Foto: Courtesy of Lucas Possiede)

Nachdem der diesjährige Tanz in den Mai eher zu Distanz in den Mai wird, hat der Großteil der Horstson-Leser sicher genug Zeit, um am Tag der Arbeit ein ganz besonderes Mode-Schmankerl per Videostream zu verfolgen: Carine Roitfeld, die Gründerin Modemagazins „CR Fashion Book“, hat „Fashion Unites“ angekündigt. Hierbei handelt es sich um ein „CR Runway“-Special, also einer Modenschau, die von der ehemaligen Chefredakteurin der französischen „Vogue“ ins Leben gerufen wurde. Die virtuelle Modenschau hat das Ziel, einige der bekanntesten Gesichter der Branche ins Boot zu holen, um das Bewusstsein für die Forschungsbemühungen des amfAR-Fonds zur Bekämpfung von COVID-19 schärfen.
Moderiert wird das Spektakel von dem US-amerikanischen Journalisten Derek Blasberg, der seit 2018 den klangvollen Posten des „Head of Fashion and Beauty“ bei Youtube, wo „Fashion Unites“ gestreamt wird, innehat.

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Saint Laurent verzichtet auf Modenschauen – zumindest vorerst

(Saint Laurent Rive Droite / Lomography; Foto: Saint Laurent)

Nachdem die Pariser Männer- als auch Haute-Couture-Schauen schon vor wenigen Wochen offiziell abgesagt wurden – sie waren ursprünglich für Juni bzw. Juli 2020 geplant – und die Fashion Week in Mailand den Schauenplan radikal gestrafft hat (Männer- und Damenschauen werden gemeinsam im Spätsommer gezeigt), geht Saint Laurent einen eigenen, sehr konsequenten Weg.

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Tristate International SA und Louis Vuitton spenden Schutzkleidung

(Bild: Piotr Stoklosa; Courtesy of Louis Vuitton)

Es gibt ein Sprichwort, das besagt: „Wenn an einer Stelle Ärger auftritt, kommt Hilfe von allen Seiten“. All dies geschah in den letzten Monaten, seitdem das Coronavirus in China ausbrach. So konnten wir immer wieder Initiativen vorstellen, die ihren Beitrag zum Kampf gegen die COVID-19-Pandemie leisten.
Nun gesellen sich zwei weitere Aktionen hinzu: Tristate International SA, die Muttergesellschaft der italienischen Marke C.P Company, spendet Schutzkleidung und Louis Vuitton stellt welche her.

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News

Louis Vuitton produziert Corona-Schutzmasken

(Bild: David Gallard)

Louis Vuitton hat letzte Woche damit begonnen, in ihren französischen Ateliers in Marsaz und Saint-Donat (Drôme), Saint-Pourçain (Allier), Ducey (Manche) und Sainte-Florence (Vendée) Corona-Schutzmasken zu produzieren – und nein, damit meine ich nicht eine Maske, wie sie das australische Model Jessica Hart vor wenigen Tagen trug. Während es sich bei Hart’s Maske um eine Canvas-Gesichtsschutz mit Monogram-Muster handelt, die vermutlich aus einer Tasche gebastelt wurde, werden mit den offiziell von Louis Vuitton hergestellten Masken die Beschäftigten im Gesundheitswesen ausgestattet – kostenlos, versteht sich.

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Hermès verzichtet auf staatliche Unterstützung während der Corona-Krise

Es gibt verschiedene Ansätze, wie man als Unternehmen der Corona-Krise begegnen kann: Einige zeigen sich solidarisch und engagieren sich auf verschiedenen Ebenen, andere wollen die Miete nicht zahlen (und rudern dann zurück, weil sie sich selbst ins Auge eines Shitstorms katapultiert haben). Gerade in der aktuellen Situation ist es angebracht, sich seiner Unternehmensverantwortung bewusst zu sein, denn egal, was hergestellt oder verkauft wird, es hat Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf die Mitarbeiter.
Hermès ist sich seiner Verantwortung bewusst und wird weiterhin – getreu der humanistischen Kultur und der Verpflichtung als verantwortungsvoller Arbeitgeber – das Grundgehalt der 15.500 Mitarbeiter zahlen, ohne auf zusätzliche staatliche Unterstützung durch die jeweiligen Länder zurückzugreifen. Doch nicht nur das.

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Frankreich News

Die wahre Freiheit beginnt im Kopf

(Thomas Kuball)

Tag X der Quarantäne hier bei uns in Frankreich. Und damit meine ich nicht den 10. Tag. Ich habe nach dem 2. oder 3. Tag aufgehört zu zählen, da mir bewusst war und ist, die Zeit der Isolation wird andauern.
Die Franzosen sind Deutschland einen Schritt voraus und laut meiner Ansicht ist das richtig so. Ein Land, eine Regelliste, an die sich alle Bürger zu halten haben, um sich selbst und andere zu schützen. Und keine „Empfehlungen“ wie in Deutschland.

Auf die Schließung der Restaurants, Cafés, Geschäfte folgte auf dem Fuße die Ausgangssperre. Ab Mitternacht von Dienstag auf Mittwoch vor zwei Wochen. Wie pünktlich und genau das begann, haben wir unmittelbar erlebt. Peter war noch für einen „eventuell letzten bezahlten“ Job nach Zürich geflogen und auf dem Heimweg vom Flughafen Marseille Marignane. An genau dem Abend fuhren wir um 23:55 in unseren französischen Heimatort Saint-Rémy-de-Provence (keine 10.000 Einwohner) ein und wurden schon von der Gendarmerie abgehalten, befragt woher, wohin, und ermahnt schnell nach Hause zu fahren, es würde die Ausgangssperre unmittelbar bevorstehen! Ich war wahrlich deeply impressed, dennoch keinesfalls verwundert, in dem Wissen, dass die Gendarmerie hier eher streng ist, eine absolute Autorität darstellt (nicht zuletzt, weil sie dem Militär gleichgestellt ist), mit der ist nicht zu scherzen oder gar zu diskutieren ist.
Somit sind wir mit dem Bewusstsein der Kontrolle, im wahrsten Sinne des Sprichwortes „Es ist fünf vor zwölf!“, in die Quarantäne gezogen.

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News

Mey produziert Mund- und Nasenschutz

(Mey produziert Mund- und Nasenschutz; Bild: Mey)

Was für verrückte, beklemmende und surreale Zeiten: Ich möchte an dieser Stelle gar nicht mein Herz auszuschütten und würde außer einem minimalen Lagerkoller ehrlicherweise nichts Schlimmes hervorbringen. Klar, es ist alles ziemlich unpassend und alles andere als cool, aber im Vergleich zu anderen Menschen – die wirklich existenzielle Probleme plagen – habe ich wirklich 0% zu meckern. Ich muss einfach im Home Office sitzen und ausharren, das ist nun wirklich nicht zu schwer. Vor allem nicht im direkten Vergleich zu den vielen helfenden Händen, die unseren Alltag beim Arzt, Supermarkt, etc. am Laufen halten. Ich habe mir vielmehr zur Aufgabe gemacht, dass man mehr Bühne denjenigen gibt, die in dieser schwierigen Zeit Hoffnung schenken und wortwörtlich anpacken.

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Podcast

Podcast-Tipps: Hermès, Belstaff und Gucci

(Gugu Mbatha-Raw im Gespräch mit Scarlett Curtis; Bild: Gucci)

Ein Großteil der Horstson-Leser (und übrigens der Horstson-Autoren) befindet sich aktuell im Home Office. Das, was anfangs sogar ein wenig lustig war, entwickelt sich spätestens in der zweiten Woche zu einer kleinen Herausforderung.
Damit einem zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir hier zwei Podcast-Tipps, die die Zeit des Wartens auf das Ende der Ausgangsbeschränkungen vielleicht etwas verkürzen.

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News

Prints for Good: Giampaolo Sgura startet Initiative zur Unterstützung von italienischen Krankenhäusern

(Bild: Prints for Good / Giampaolo Sgura; Instagram)

Viele Firmen starten wegen der andauernden Corona-Krise Initiativen, um Krankenhäuser zu unterstützen. Der italienische Fotograf Giampaolo Sgura schließt sich der Idee an: Die von ihm gegründete Initiative Prints for Good sammelt Geld, um bedürftige Krankenhäuser in der Region Apulien, Italien, zu unterstützen.
18 verschiedene Bilder kann man bei „Prints for Good“ kaufen – darunter Fotos der legendären „Like a Doll“-Serie, die Giampaolo Sgura für die italienische Vogue produziert hat.

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