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Horst

Männermode

Lookbook Gucci Cruise 2018

(Fotos: Elaine Constantine)

Unglaubliche 93 Looks umfasst die Cruise-Männerkollektion von Gucci. Schaut man sich die Bilder an, die Elaine Constantine für das Lookbook aufgenommen hat, fällt zumindest mir auf, dass ich langsam gesättigt von dem „Wimmelbild der Mode“, wie es Peter gerne nennt, bin. Vermutlich bin ich aber der Einzige, der so denkt und ihr seid alle ganz verzückt von dem, was zu sehen ist …
Was mir aber bleibt, ist die tolle Location, in der die Bilder aufgenommen wurden: Die Villa Adriana in Tivoli wurde von 118 bis 134 n. Chr. als Sommerresidenz und Alterssitz des römischen Kaisers Hadrian ausgebaut, wie mir Wikipedia erklärte. Die Erklärung der Cruise-Kollektion von Gucci überlasse ich hingegen Euch und freue mich über Feedback!

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Interieur

Hibbelig auf Ypperlig

(Ikea „Ypperlig“; Bild: Courtesy of Inter IKEA Systems B.V. 2017)

Wenn ein Möbelkonzern (Ikea) mit einer Designfirma, die hauptsächlich Möbelstücke gestaltet (HAY), kooperiert, lohnt sich auf jeden Fall ein genauerer Blick.
Hinter HAY verbergen sich Mette und Rolf Hay. Das Augenmerk liegt seit der Gründung im Jahr 2002 auf modernem Wohndesign unter Nutzung industrieller Herstellungsmethoden, wobei sich das Ehepaar dabei von Architektur, Mode und Kunst inspirieren lässt. Für mich wirkt HAY immer ein wenig wie die mobiliare Antwort auf COS – nur eben für die Wohnung. So hat es mich auch nicht verwundert, dass COS und HAY vor einigen Jahren kooperiert haben.
Das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Ikea und HAY sind Möbelstücke mit geradlinigem, funktionellem und irgendwie ästhetischem Design, die allesamt, und das lässt sich nicht wegdiskutieren, einen sehr skandinavischen Touch haben. Das mag gerade irgendwie modern sein, sieht in der Masse aber immer etwas uninspiriert aus – die Dosis macht eben das Gift.

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Sneakers

Er ist wieder da: Der adidas BW Army

Vielleicht ist es der Turnschuh, den Martin Margiela gerne entworfen hätte? Der Designer hat sich vor Jahren von einem Bundeswehr-Hallenturnschuh inspirieren lassen und machte da auch gar keinen Hehl draus: „Reproduction of Found Garments of Varying Sources and Periods“ war in den Teilen der lockeren „Replica“-Serie eingenäht. Der Schuh avancierte zum Klassiker, wobei das Originalmodell von adidas immer noch begehrt war – wohl dem, der bei der Bundeswehr gedient hat (oder in einer Garnisonsstadt aufgewachsen ist, in der es gefühlt mehr Army-Shops gab als Supermärkte).
Adidas hat den „BW Army“, der eigentlich eine Abwandlung des „Samba“ ist, jetzt wieder aufgelegt …

Der“BW Army“ ist eine originalgetreue Neuauflage des Sneakers, der von der Bundeswehr getragen wurde und kommt in zwei Farben daher: Weiß und Schwarz, wobei mein Herz eindeutig für die weiße Variante schlägt – die mochte ich bei Margiela auch immer lieber.
Etwas lieber ist mir auch der Preis: Während bei Margiela der „Replica“ ca. 400 Euro kostet, muss man bei adidas nicht so tief die Tasche langen – mit ca. 110 Euro ist man dabei. Der Wehrsold war ja auch nie sonderlich hoch …

Männermode

Uniqlo präsentiert Kooperation mit JW Anderson

(JW Anderson x Uniqlo; Bild: Uniqlo)

Während den Designerkooperationen eines schwedischen Textildiscounters grundsätzlich etwas Unangenehmes anhaftet, überrascht Uniqlo immer wieder auf’s Neue mit der Auswahl der Kollaborationsspartner. Eigentlich verwunderlich, spielen doch beide Label in einem ähnlichen Preissegment. Vielleicht liegt es ja daran, dass Uniqlo gar nicht erst so tut, als ob und eben nicht die halbe Modewelt um den Erdball fliegt, um eine Kollektion zu zeigen, die nur durch geschicktes Marketing Begehrlichkeiten weckt.

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Männermode

Lookbook: Acne Studios Blå Konst Fall/Winter 2017

(Bild: Acne Studios)

Okay, Alex Knost wird nicht jedermann ein Begriff sein – mir auch nicht. Anders verhält es sich – so glaube ich zumindest – bei Fans des Surfsports. Auf Prime Surfing konnte ich lesen, dass es im heutigen „Profizirkus der Surfindustrie“ keinen Surfer gibt, „der durch seinen Style mehr hervorsticht als Single-Fin-Wizard Alex Knost.“ Gemeint ist sicherlich der Surfstil, wobei zumindest Jonny Johansson so von Knosts Stil im Allgemeinen beeindruckt war, dass sich der Kreativdirektor von Acne Studios von dem Surfer für die „Acne Studios Blå Konst“-Kollektion-Fall/Winter-Kollektion für 2017/18, also der neuen Jeanskollektion des schwedischen Labels, inspirieren lassen hat.

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In Zusammenarbeit mit Krug Champagner

„Ganz einfach ist nicht so mein Ding“ – Tim Raue im Interview

(Konstantin Filippou, Karl-Heinz Hauser und Tim Raue beim Opening des Krug Kiosks; Foto: Franziska Krug/Getty Images für Krug)

Sein gleichnamiges Restaurant in der Berliner Rudi-Dutschke-Straße ist seit fünf Jahren konsequent mit zwei Sternen vom Michelin gesegnet. In der renommierten Liste The World’s 50 Best Restaurant steht er derzeit auf Platz 48. Anfang diesen Jahres hat ihm die Reihe Chef’s Table auf Netflix als erstem Deutschen überhaupt eine Folge gewidmet. Es läuft richtig gut für Tim Raue, der in Berlin außerdem noch das „Sra Bua“ im Hotel Adlon betreibt und das „Studio Tim Raue“ im Stadion von Hertha BSC. Das „Dragonfly“ in Dubai, das „Hanami“ auf der Mein Schiff, die Brasserien „Colette“ in Berlin, München und Konstanz: allesamt unter der Regie des Spitzenkochs entstanden. Der Weg dahin: ein ungerader, zunächst.
Wir trafen den Sternekoch anlässlich des Openings des Krug Kiosks, für den Raue Trüffel-Dim-Sum und Brioche beisteuerte, zum Interview.

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News

Designerkooperation 2017: H&M x Erdem

(Ann-Sofie Johansson, Creative Advisor von H&M, Erdem Moralioglu, Designer, und Baz Luhrmann, Filmemacher; Bild: H&M)

Einer muss es ja machen – vergleichsweise spät gab der Textildiscounter „H&M“ heute seine neueste Designerkooperation bekannt: Erdem Moralioglu hat für „H&M“ eine Damen- sowie – Achtung, Premiere! – zum ersten Mal überhaupt auch eine Herrenkollektion entworfen. Moralioglu glaubt, so konnte ich der Pressemitteilung entnehmen, „an die Kraft der Schönheit und vereint historische Bezüge und persönliche Geschichten in jedem Teil, das er anfertigt“. Oha, tief wurde bei „H&M“ noch nie gestapelt. Vielleicht glaubt er auch an die Kraft des Geldes, das durch eine solche Zusammenarbeit in die Kasse fließt.

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News

Der Concept-Store Colette Paris schließt

(Bild: Colette Paris; Instagram)

„Ich sehe mich selbst als Arbeiterin im Modezirkus. Es bereitet mir also schon Kopfzerbrechen, wenn ich eine Show besuchen will und der VIP-Eingang ist heute größer als der Eingang für Einkäufer […] Ich finde es für eine Marke peinlich, wenn die VIP-Kultur wichtiger als die Mode selbst ist“, so die Einkäuferin von Colette, Sarah Andelman, im Interview in der Mai-Ausgabe der „Style in Progress“.
Gewohnt kritisch gab sich die Tochter von Gründerin Colette Rousseaux, dem Concept Store in Paris, über den Karl Lagerfeld ggü. Business of Fashion gesagt, dass es der einzige Shop ist, in dem er einkauft, weil es dort Dinge gibt, die es sonst nirgends gibt. Colette gab nun bekannt, dass der Store nach 20 Jahren zum 20. Dezember 2017 schließt.

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Uhren

Louis Vuitton stellt Smartwatch vor: Tambour Horizon

(Tambour Horizon; Bild: Louis Vuitton)

Tag Heuer, Bulgari, Breitling und Montblanc haben es vorgemacht, Louis Vuitton zieht jetzt mit einer eigenen Smartwatch nach. „Tambour Horizon“ nennt sich das Meisterwerk, das laut Pressemitteilung „das Beste an Expertise, Design und Technologie“ mit sich bringt. Konzipiert wurde die „Tambour Horizon“ in Paris und das Gehäuse dann in den hauseigenen Haute-Horlogerie-Werkstätten gefertigt. Die Technik wurde übrigens in Kaliforniens Silicon Valley entwickelt. Zum Einsatz kommt Google‘s Android Wear™ 2.0 mit einem „Snapdragon-Wear-2100“-Prozessor – den kennen Liebhaber von Smartwatches schon von günstigen Anbietern wie „LG“.

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Geschmacksache

Der Leoparden-Rucksack von Dolce & Gabbana: Top oder Flop?

(Leoparden-Rucksack von Dolce & Gabbana; Bild: Luisa Via Roma)

Das wird man ja wohl mal fragen dürfen – ist der Leoparden-Rucksack von Dolce & Gabbana eigentlich Top oder Flop? Ich zähle wahrlich nicht zu den Fans des italienischen Designerduos Infernale. Das liegt allerdings weniger an diesen merkwürdigen Influencer-Schauen, sondern an den merkwürdigen Schlagzeilen, mit denen die Italiener erst vor wenigen Wochen auf sich aufmerksam gemacht haben, als sie Melania Trump ausstatteten. Die Kritik und die Boykottaufrufe folgten auf dem Fuße. Doch statt sich zu besinnen, reagierten Domenico Dolce (58) und Stefano Gabbana (54) trotzig und boten „#Boycott Dolce & Gabbana“-T-Shirts an, die man für € 175 kaufen kann.

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