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Horst

Lookbook

Fred Perry kooperiert mit Thames London

(Fred Perry x Thames London; Bild: Fred Perry)

Während ich mit 15 gerade zum zweiten Mal in der achten Klasse einer Realschule in Niedersachsen saß, wurde Blondey McCoy im selben Alter zum Vorbild der Skater-Community. Nur drei Jahre später arbeitete er als Model für Marken wie Valentino, Palace, Supreme und Adidas und – fast nebenher – gründete er seine Marke „Thames London“, die (nicht nur, aber hauptsächlich) zum Lieblinglabel der Skater avancierte.
Nun kollaboriert Thames London mit Fred Perry, was insofern Sinn ergibt, als dass sich Blondey McCoy eh von britischer Mode vergangener Jahrzehnte inspirieren lässt.
Das Ergebnis der „Fred Perry x Thames London„-Kollektion sind Entwürfe, die das Ziel haben, sowohl die Tradition Fred Perrys, als auch Trends jüngerer Generationen zu vereinen.

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In Kooperation mit St-Germain

Vive le Liqueur!

(St-Germain Elderflower Collins; Foto: Horstson)

St-Germain – schon der Name klingt nach Frankreich in seiner schönsten Form. Unweigerlich kommt einem Saint-Germain-des-Prés in den Sinn, das kreative Zentrum im 6. Arrondissement von Paris, in dem sich die Boutiquen aller Luxusmarken in die Klinke in die Hand geben und in dem man unter keinen Umständen im unteren Teil des legendären Café de Flore seinen Aperitif nehmen sollte, um in den Abend zu starten. Man sitzt oben, wie Leser von Horstson wissen – auf gar keinen Fall draußen oder gar im Erdgeschoss.

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News

Ufa Fiction verfilmt Geschichte des Berliner KaDeWe

(Das KaDeWe 1907; Bild: KaDeWe)

Kaum ein Kaufhaus hat – zumindest in Deutschland – einen solchen Klang wie das „Kaufhaus des Westens“, oder kurz KaDeWe. Gegründet wurde es vor 110 Jahren von Adolf Jandorf, der bis 1905 in Berlin bereits sechs Warenhäuser für den „einfachen Bedarf“ führte. Doch Jahndorf strebte nach etwas Repräsentativen – seine Mitbewerber, Rudolph Karstadt, Hermann Tietz und Georg Wertheim, machten es ihm vor und eröffneten Häuser, die die amerikanische Erfindung des Kaufhauses Mitte des 19. Jahrhunderts nach Deutschland holten.
Über die Grenzen Deutschlands hinweg bekannt, war das KaDeWe schon immer ein Spiegel der Gesellschaft und der historischen Entwicklung: Von der Entstehung zur Kaiserzeit, der Nazizeit und Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, dem erfolgreichen Wiederaufstieg im Nachkriegsdeutschland, über die Symbolkraft des freien Westens während des Kalten Krieges.

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Sneakers

Objekte der Begierde: die Joriko-Sneaker von Acne Studios

(Joriko-Sneaker von Acne Studios; Bild: Acne Studios)

Ich gebe zu: Das Headerbild hätte eigentlich „Zum Dahinschmelzen“ als Headline verdient. Nun befinden wir uns hier nicht in einem Groschenroman, wo man dahinschmelzt sondern bei Horstson – also habe ich mich stattdessen entschieden, die Joriko-Sneaker von Acne Studios zum Objekt der Begierde zu ernennen.
Insbesondere die pinkfarbene Variante würde ich gerne mein Eigen nennen. Warum, sollte klar sein, wenn man ihn in sieht, bevor er dahingeschmolzen ist:

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Schaufenster

Schaufensterbummel bei Vetements und Saks Fifth Avenue New York

(Foto: Michael Ross for Saks Fifth Avenue)

Wo wir doch gerade über Schaufenster gesprochen haben: Demna Gvasalia hat für Saks Fifth Avenue in New York einige Auslagen gestaltet – ganz ohne Kleidung von Vetements, dem Label des radikalen Designers. Stattdessen türmen sich in den Schaufenstern meterhoch alte Klamotten, die Mitarbeiter des amerikanische Luxuskaufhauses zusammengetragen haben. Hinzu kommen Teile vergangener Saison, die von Saks Fifth Avenue nicht verkauft wurden.

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Schaufenster

Schaufensterbummel

(Galeries Lafayette Haussmann Paris; Bild: Prada)

Meine erklärte Lieblingsbeschäftigung an einem Sonntagnachmittag: einen Schaufensterbummel machen. Okay, in Hamburg macht es – leider – meist wenig Sinn, so lieblos wie die Auslagen gestaltet sind. Allen voran vermiesen die Fenster bei Karstadt auf der Mönckebergstraße das sonntägliche Vergnügen, wo man in regelmäßigen Abständen von großen Aufklebern erschlagen wird, die wieder irgendeinen Sale oder wahlweise einen Feiertag ankündigen, zu dem man „endlich“ die heißersehnten, keksbeigen Chinos kaufen kann. Da war die Verbarrikadierung zum G20-Gipfel ehrlich gesagt auch egal und dürfte niemanden aufgefallen sein.
Ganz anders gestalten sich die Schaufenster traditionell in Paris und – ganz aktuell – insbesondere die Galeries Lafayette Haussmann.

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Shopeinrichtung

Raf räumt den Laden auf

(Calvin Klein Flagship-Store; Madison Avenue in New York; © 2017 Elizabeth Felicella/Esto Photographics)

Wenn ein neuer Designer das kreative Zepter eines Labels übernimmt, gehören scheinbar große Veränderungen dazu – fast schon legendär die Umstrukturierungen der Marke Yves Saint Laurent durch Hedi Slimane, der kurzerhand das „Yves“ aus dem Namen strich und das ursprüngliche Markenlogo reanimierte. Ein solcher Schritt kann erfolgreich sein, wie im Falle von Saint Laurent, oder eben nicht, wie Brioni eindrucksvoll bewies.

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Kampagne

Mariacarla, Grace, Eva und Simon (nicht) allein im Lee House 2

Das Tolle an Kampagnen, Lookbooks und Modenschauen ist, dass man nicht nur die entsprechenden Kollektionen sieht, sondern gleichzeitig ferne Länder und Klassiker der Architektur frei Haus geliefert bekommt. So konnten wir, Dior sei Dank, schon einen Blick ins legendäre Bubble-House von Pierre Cardin werfen, Louis Vuitton gab einen Einblick ins Niteroi-Museum, während man bei Chanel über den Paseo del Prado schlendern konnte. Der Boulevard war menschenleer – ein Anblick, der sicher selbst für die heimischen Kubaner ungewohnt war.

Einer, durch den man auch immer wieder Land und Leute kennenlernt, ist Tomas Maier: „Ich liebe Architektur, deshalb nehmen wir unsere Kampagnen immer in weltbekannten Gebäuden auf,“ wie der Bottega-Veneta-Designer erklärt. „Da die Frühjahr/Sommer-Kampagne 2017 im Paul Rudolph House in einem städtischen Setting aufgenommen wurde, mussten wir eine Location finden, die das gleiche Niveau aufweist, und ich wusste, dass das Lee House 2 das Richtige war. Der Umstand, dass es schneite, gab den Models, den Kleidungsstücken und der Architektur eine zusätzliche Dimension.“ Gut, der Schnee kam insofern sicher auch sehr gelegen, als dass es um die Herbst/Winter-Kampagne geht. Sommer, Sonne, Sonnenschein wäre da auch unpassend.

Tomas Maier wählte für die Bilder wieder den Fotografen Todd Hido, der schon für die Frühjahr/Sommer-Kampagne 2017 verantwortlich war. „Todd ist bekannt für seine stimmungsvollen Innenaufnahmen, doch seine persönliche Bildersprache ist einzigartig,“ sagt Maier. „Er setzt das Licht so ein, dass er sowohl eine Verbindung als auch einen Abstand zu seinem Subjekt herstellt. Beide Kampagnen, die er aufgenommen hat, umfassen Männer und Frauen aller Altersgruppen und zelebrieren deren Stil.“

Hinter der Idee des Films steht eine neue Plattform von Bottega Veneta: „The Art of Collaboration Film“. Das Projekt „Art of Collaboration“ wurde 2001 von Tomas Maier kurz nach seinem Eintritt in das Unternehmen ins Leben gerufen. Das fortlaufende Projekt lädt renommierte Fotografen und zeitgenössische Künstler ein, zusammen mit Maier an der Werbekampagne der Marke für jeweils eine Saison zu arbeiten.
Im Einklang mit der Bildsprache von Hido entwickelte Maier nun also das Kampagnenkonzept mit „Mixed Messages“ weiter. Das Video folgt den Models bei provokatorischen Handlungen, verzichtet aber auf ein eigentliches Ende: „Der Film fordert dazu auf, sich selbst eine Ende auszudenken“, wie Tomas Maier erklärt.
Ideen, wie der Film enden könnte, nehmen wir gerne in den Kommentaren entgegen …

Kampagne

Guccilla

Lustig, erst vorgestern fanden wir Gucci schon ein wenig eintönig – ein Wort, was bei den Entwürfen von Alessandro Michele verwundert – überrascht das Label mit einer überaus spannenden Kampagne und insbesondere mit einem dazugehörigen Film, den man unter keinen Umständen verpassen darf: “Gucci and Beyond”. Doch gucken wir uns das 1:14 Minuten lange Werk erst mal im Director’s Cut an …

Gedreht wurde “Gucci and Beyond” von Glen Luchford, der ja schon in der Vergangenheit für den ein oder anderen Gucci-Kampagnenfilm verantwortlich war. Inspirieren lassen hat sich der Fotograf und Regisseur von einer skurrilen Mischung aus Star Trek und japanischen Science-Fiction-Filmen der 60er- und 70er-Jahren.
Ergänzt wird “Gucci and Beyond” durch Kampagnenmotive, die sicher auch für Gesprächsstoff sorgen werden. Ob sie auch für rege Umsätze sorgen werden, bleibt abzuwarten.

Hier die Bilder der “Gucci and Beyond”-Kampagne:

“Gucci and Beyond”;  Courtesy of Universal Studios Licensing LLC ; Bild: Glen Luchford

“Gucci and Beyond”; Bild: Glen Luchford

“Gucci and Beyond”; Bild: Glen Luchford

“Gucci and Beyond”; Bild: Glen Luchford


“Gucci and Beyond”; TM & © 2017 CBS Studios Inc. STAR TREK and related marks are properties owned by CBS Studios Inc. All Rights Reserved; Bild: Glen Luchford

“Gucci and Beyond”; TM & © 2017 CBS Studios Inc. STAR TREK and related marks are properties owned by CBS Studios Inc. All Rights Reserved; Bild: Glen Luchford

“Gucci and Beyond”; TM & © 2017 CBS Studios Inc. STAR TREK and related marks are properties owned by CBS Studios Inc. All Rights Reserved; Bild: Glen Luchford

“Gucci and Beyond”; Bild: Glen Luchford

“Gucci and Beyond”; Bild: Glen Luchford

“Gucci and Beyond”; Bild: Glen Luchford

“Gucci and Beyond”; TM & © 2017 CBS Studios Inc. STAR TREK and related marks are properties owned by CBS Studios Inc. All Rights Reserved; Bild: Glen Luchford

“Gucci and Beyond”; TM & © 2017 CBS Studios Inc. STAR TREK and related marks are properties owned by CBS Studios Inc. All Rights Reserved; Bild: Glen Luchford

“Gucci and Beyond”; Bild: Glen Luchford

Kampagne

Calvin Klein präsentiert Kampagne zur „205W39NYC“-Kollektion

(Calvin Klein 205W39NYC; Bild: © 2017 Willy Vanderperre)

Calvin Klein präsentiert die Kampagne zur „205W39NYC“-Kollektion. „205W39NYC“? Das, was sich anfangs etwas kryptisch anhört, ist im Grunde genommen nur die Adresse des Calvin Klein in New York: 205 West 39th Street. Was die Kampagne aber besonders interessant macht, ist, dass sie die gleichnamige Debütkollektion von Raf Simons für Calvin Klein vorstellt.
Fotografiert wurden die eindrucksvollen Bilder von Willy Vanderperre. Zu sehen sind insgesamt 22 Models, wie sie in der kalifornischen Wüste vor Billboards stehen, die Bilder der „American Classics“-Kampagne der letzten Saison zeigen.

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