Trotz immer größer und breiter werdenden Angebot in fast jedem Gebiet von Mode und Accessoires, wird es immer schwieriger, das zu finden, was dem persönlichen Geschmack und Empfinden von Qualität entspricht. Zudem wird es, gerade wenn man bereit ist, ein bisschen mehr auszugeben, komplizierter, das Verhältnis von Preis, Herkunftsland und Qualität in Relation zu setzen. Immer mehr Menschen mit häufig ganz anderen Berufen machen sich auf, um die Dinge, die ihnen am Herzen liegen, oder die man oft vergeblich im Handel sucht, zu verbessern und selbst herzustellen und zu vertreiben. Ob es nun T-Shirts sind, wie bei den Jungs von ASKET, oder wie in unserem Fall Klaus Stiegemeyer und Florian Baron, die schon immer prägnante Brillen liebten. Wenn die Hamburger eine Brille suchten, standen sie vor dem einerlei von Brillenkonzernen und Designerbrillen und stellten dann am Ende doch fest, das, egal welches Label draufsteht, es häufig genug aus demselben Konzern kommt und nur mit unterschiedlichen Brands versehen ist.
Männermode
Nachdem wir Euch August Bard Bringéus und Jakob Dworsky und ihr Label „ASKET“ bereits vor einigen Wochen vorgestellt haben und ihre Idee, perfekt sitzende T-Shirts in Europa zu fairen Preisen herstellen zu lassen, Erfolg hatte, wollen wir nicht versäumen, Euch auf den Start des Onlineshops am Montag hinzuweisen. Da es für Freunde von ASKET aber die Möglichkeit gibt, schon vorab einen Blick auf das Angebot zu werfen, und ihr sozusagen auch unsere Freunde seid, laden wir Euch zur Preview ein.
Athletic Sport BOOST Mid; Bild: Porsche Design Sport by adidas
Das ich Porsche Design Sport by adidas-Fan bin, wisst ihr ja spätestens seitdem ich mit den Sportbekleidungsexperten der oberen Preisklasse im Stanglwirt unterwegs war (den Beitrag vom Workshop der etwas anderen Art gibt’s hier zum Nachlesen). Jetzt erreichen mich Neuigkeiten von der BOOST-Schuhserie, die ich euch keinesfalls vorenthalten will. Es geht um neue Modelle…
Bild: PR
Mick Jagger heiratete 1971 in einem grünen Anzug und weißen Turnschuhen. Die Marke des Anzuges ist nicht überliefert, die der Schuhe hingegen schon: Der Sänger der Rolling Stones wählte zur Hochzeit den „Chuck Taylor All Star“ von Converse. Seit seinem Debüt 1917, wurde der Chuck Taylor All Star zu einem der meist gefeierten Sneakers der Welt und wurde nicht nur zur Hochzeit oder Sport getragen. Für Fans, Künstler und Musiker wurde er zum Kennzeichen für Kreativität und galt lange Zeit als einzig akzeptabler Sneaker für Punks – die Ramones prägten den passenden Look zum Trend. Der Chuck hatte allerdings ein Problem: er war unglaublich unbequem. Bis jetzt.

LIBERTY GOLD LADY PAISLEY; Bild: PR
Obwohl ich derzeit in Italien verweile und mir abwechselnd den Bauch mit Antipasti, Pizza oder Eis vollschlage, geht’s outfittechnisch heute nach Großbritannien: Der alteingesessene Londoner Departement Store Liberty hat sich mit der Marke Mi-Pac zusammengetan und beweist einmal mehr, dass die hauseigenen Muster in jeglicher Kombination funktionieren.
Egal ob Nike-Sneaker, H&M-Hemd oder Hèrmes-Tücher (Peter´s wunderbar passenden Artikel von vor beinahe fünf Jahren gibt’s hier zum Nachlesen) – das Traditionshaus mit der feinen Auswahl überzeugt mich immer wieder mit seinen spannenden Kooperationen. Gerade bei den Taschen von Mi-Pac habe ich mich subito schockverliebt und verspüre immense Kaufgelüste.
„Mamma mia“, wenn das nicht mal freudig stimmende Neuigkeiten sind: Ab sofort gibt’s bei MR PORTER, neben einer bereits bestehenden Mischung der international renommiertesten Menswear-Marken, eine Auswahl des italienischen Modehauses Brunello Cucinelli zu kaufen. Der Online-Riese hat es mir seit seiner Gründung im Jahr 2011 angetan und so gibt es einmal mehr 40 Gründe öfters auf der Website vorbeizuschauen.
Wer jeden Tag einen Anzug oder sehr formelle Kleidung tragen muss, ist oft im Zwiespalt. Auf der einen Seite will man täglich gut aussehen, aber auf der anderen Seite ziert man sich, viel Geld für Kleidung auszugeben, die man nicht liebt. Leider sieht man das vielen Männern auch an: schlecht sitzende oder langweilige Anzüge dominieren das Bild des deutschen Büroangestellten. Will man nicht bei Zara oder Cos einkaufen, aber auch nicht die deutsche Standardmarke „Boss“ tragen, bleiben einem nur wenige Alternativen. Oder man entscheidet sich dazu, seinen täglichen Businesslook zu individualisieren und steigt auf Maßanzüge oder kleinere Brands um, die mit sartorialer Verarbeitung an englische oder italienische Schneiderkunst anknüpfen …
Ich spreche hier nicht von Menschen, für die Anzüge und Sakkos eine Lebenseinstellung sind und die Attolini, Brioni oder Kiton tragen. Gemeint sind diejenigen, die formelle Kleidung tragen müssen.
Musik & Mode, juhuu – Diese Pressemitteilung kommt genau zur richtigen Zeit ins Mailfach geflattert: Meine Klausurenphase ist noch immer im vollen Gange und so sitze ich tagein, tagaus am Schreibtisch oder watschele ablenkungssuchend durch die Wohnung. Mein Garant für gute Laune? Countrymusik auf Spotify und YT suchen! Kein Witz, ich steppe dann im Akkord durch die Bude und bekomme akutes Fernweh.

Bild: Patrice Stable; Courtesy of Dior Homme
Kris Van Assche, seit 2007 Head of Design bei Dior Homme, ist ein zuverlässiger Garant für kontinuierlich gute Kollektionen – nicht ohne Grund kann er auf eine lange Zugehörigkeit zu einer der größten Modemarken Frankreichs zurückblicken. Dass es ohne den finanziellen Background von LVMH schwieriger ist, mit einer eigenen Linie zu bestehen, hat ihn vor einigen Monaten dazu bewegt, sein eigenes Label einzustellen. Nun kann sich Van Assche also vollkommen auf Dior konzentrieren. Ein Schritt, der dem mittlerweile 39-jährigen Belgier sicherlich so manche Sorge, die man mit eigenem Risiko hat, nimmt …
Bild: Tod’s
Während gestern die Sandalen regelrecht geschlossen waren, sind sie heute um so luftiger. Tod’s ist das dafür verantwortlich, dass man sich schnell entscheiden muss, ob man die Metallic-Sandalen gut oder nicht gut findet – sie sind nämlich streng limitiert.
Wem blau etwas zu bunt ist und wer es etwas schlichter mag, bitteschön:




