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Mapleton – Brillen der Extraklasse. Made in Germany.

Bild: PR

Trotz immer größer und breiter werdenden Angebot in fast jedem Gebiet von Mode und Accessoires, wird es immer schwieriger, das zu finden, was dem persönlichen Geschmack und Empfinden von Qualität entspricht. Zudem wird es, gerade wenn man bereit ist, ein bisschen mehr auszugeben, komplizierter, das Verhältnis von Preis, Herkunftsland und Qualität in Relation zu setzen. Immer mehr Menschen mit häufig ganz anderen Berufen machen sich auf, um die Dinge, die ihnen am Herzen liegen, oder die man oft vergeblich im Handel sucht, zu verbessern und selbst herzustellen und zu vertreiben. Ob es nun T-Shirts sind, wie bei den Jungs von ASKET, oder wie in unserem Fall Klaus Stiegemeyer und Florian Baron, die schon immer prägnante Brillen liebten. Wenn die Hamburger eine Brille suchten, standen sie vor dem einerlei von Brillenkonzernen und Designerbrillen und stellten dann am Ende doch fest, das, egal welches Label draufsteht, es häufig genug aus demselben Konzern kommt und nur mit unterschiedlichen Brands versehen ist.
Mapleton Brillen 2
Bild: Mapleton

Wenn man klassische Brillen mag, kommt man am Vintage-Markt nicht vorbei. Gerade zwischen Dreißiger und den Sechziger Jahren gibt es eine breite Range von superschönen Modellen, die teilweise liebevoll per Hand und aus natürlichen Materialien gemacht wurden. Will man keine Vintage-Brillen tragen, steht man als Erstes vor dem Problem des Materials, das, außer bei Maßbrillen und Manufakturen, die Schildpatt verarbeiten, meistens aus Plastik oder plastischem Acetat besteht und ein Massenprodukt „Made in Asia“ ist.
Klaus Stiegemeyer und Florian Baron, eigentlich in der Fotografie und im Kunsthandel selbstständig, ergriffen nach langen Diskussionen selbst die Initiative, um diesen Missstand zu ändern und gründeten mit „Mapleton“ ein Label, das ihre Philosophie widerspiegelt.
Mapleton Brillen 3
Bild: Mapleton

Was macht eine Form zum Klassiker? Sind traditionelle Materialien noch zeitgemäß? Und wann wird Arbeit zu echter Handarbeit? Diese Grundfragen wollten Stiegemeyer und Baron in ihren Produkten widerspiegeln und machten sich mit dem Ziel, nicht zu kopieren, sondern die Modernität mit der Tradition zu verbinden, an die Entwicklung. „Vintage Contemporary“ beschreibt ihr Lebensgefühl und ihre Produkte am besten.
Um diese Haltung vertreten zu können, muss vom Entwurf bis zur Fertigung jeder Schritt überzeugen. So wird bei Mapleton kein Plastik verarbeitet, sondern Materialien wie Bio-Acetat, Messing und Glas. Hergestellt werden die Fassungen in reiner Handarbeit in einer Manufaktur in Süddeutschland. Mit über 50 Arbeitsschritten ein Kleinod, das sicherlich nicht massentauglich ist, aber eine gute Investition für etwas ist, was einen täglich begleitet und hundertprozentig dem entspricht, was man an Anspruch hat. Die Brillen können als Sonnenbrillen, aber auch als Korrekturbrillen genutzt und bestellt werden und überzeugen mich nicht nur wegen ihrer Einstellung und dem Handwerk. Zusätzlich dazu sind sie in äußerst hübschen maronenbraunen und cognacfarbenen Lederetuis untergebracht.
MAPLETON DETAIL 1967 MATT M08+0.0
Bild: Mapleton

Die Fassungen sind in glossy und matt erhältlich. Ein Besuch der Website lohnt sich in jedem Fall. Wir mögen die Brillen und die Einstellung von Klaus Stiegemeyer und Florian Baron. Hoffentlich werden auch andere Menschen dazu bewegt, bei ihrem Lieblingsprodukt nicht nur auf die Veränderung zu warten, sondern sie selbst in die Hand zu nehmen. Nachhaltigkeit ist gerade im hochwertigen Mode- und Accessoires-Bereich etwas, was immer wichtiger und richtiger wird. Verändern kann man aber selbst etwas, wie es Stiegemeyer und Baron beweisen …
MAPLETON 1949 GLOSSY M02+0.0MAPLETON 1949 MATT M01+0.0 7
Bilder: Mapleton
MAPLETON 1967 GLOSSY M01+0.0 4MAPLETON ETUI M06+0.0 V02
Bilder: Mapleton

Hier ein Eindruck der ersten Modelle und sicherlich gibt es bald auch noch weitere Brillen der Extraklasse – Made in Germany.

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  • Siegmar
    6. August 2015 at 13:28

    die Brillen gefallen mir sehr gut und ich wünsche dem Unternehmen wirklich Erfolg, die Nachhaltigkeit steht im Vordergrund und die Herstellung rechtfertigt auch den Preis. Ich mag ja „Mykita “ sehr und da haben auch sehr klein angefangen und sind mittlerweile sehr international.

  • PeterKempe
    7. August 2015 at 11:49

    Wird definitiv meine nächste Brille ❤️