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Mr Porter lanciert Nachwuchsprogramm: „Mr Porters Futures“

(Sam Kershaw; Bild: Mr Porter)

Wie wird man eigentlich Modedesigner? Klar, man kann Modedesign studieren, überdurchschnittliches Talent ist hier von Vorteil, um eine entsprechend gute Ausbildung auf internationalem Niveau erfolgreich zu absolvieren. Hinzu kommen Fähigkeiten und Fertigkeiten und vielleicht schafft man es damit, als Assistent des Chefdesigners bei einer guten Modemarke mit viel Können und noch mehr Fleiß einen guten Namen in der Branche zu erlangen… oder man kann als ein weiterer der auch sehr spannenden Jungdesigner in Berlin, Hamburg oder sonst wo vom Direktverkauf der Kleinserien mehr schlecht als recht leben, die man selbst mit etwas Hilfe durch Praktikanten und/oder Lohnwerkstätten herstellt.

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Fred Perry kollaboriert mit dem Londoner Store Goodhood

(Fred Perry x Goodhood; Bild: Fred Perry)

Fred Perry kollaboriert mit Goodhood. Wer den Store nicht kennt, dem sei kurz erklärt, dass es sich bei Goodhood nicht um irgendeinen Shop in London handelt, sondern um einen preisgekrönten Multimarken-Einzelhändler, der über 200 Marken aus den Bereichen Herren- und Damenmode, Lifestyle und Kosmetik vertreibt. Das erklärte Goodhood-Ziel ist es, eine einzigartige Vision eines mühelosen Lebensstils zu kultivieren und dabei die Idee des Luxuslebens neu zu definieren. Der Einkauf gestaltet sich kuratorisch, d.h. jedes Produkt soll gleichermaßen Geschichte, Relevanz für das Ethos des Stores vertreten. Die Kollektion aus der Kollaboration zwischen Fred Perry und Goodhood ist entsprechend klein: Nur drei Kleidungsstücke finden sich in der Kapsel – je ein kurz- und langärmligen Poloshirt sowie ein Parka reichen aus, um den Goodhood-Stil zu transportieren.

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Heron Preston für Calvin Klein

(Heron Preston für Calvin Klein; Foto: Renell Medrano)

Nach dem Weggang von Raf Simons bei Calvin Klein hat das Label modisch betrachtet leider an Relevanz verloren. Raf Simons hob die Marke auf ein ganz neues Level – ästhetisch und preislich. Nur vier Kollektionen hat Simons für Calvin Klein entworfen, allesamt mit Referenzen an Amerika, dem Land, für das die Marke steht, gespickt. Modisch war der Ansatz bahnbrechend, kommerziell soll es leider ganz anders ausgesehen haben, was dann auch der Grund dafür gewesen sein dürfte, dass der Belgier nach etwas mehr als zwei Jahren Calvin Klein den Rücken kehren musste.

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Gucci-Talkshow: James Corden interviewt Harry Styles

(Bild: Harmony Korine)

Während sich in Deutschland Late-Night-Talkshows nicht etabliert haben, erfreut sich der Mix aus Comedy und Talkshow in Amerika weiterhin größter Beliebtheit. Nun sind die USA wahrlich kein Geschmacks-Barometer, aber zumindest im Fall der Late-Night-Talkshows kann sich die hiesige TV-Landschaft ein Scheibchen von diesem popkulturellen Phänomen abschneiden. Insbesondere die „The Late Late Show with James Corden“ ist ein Novum, das Gucci in der „Beloved Lines“-Kampagne zitiert.
James Corden – in Deutschland hauptsächlich durch die „Carpool Karaoke“-Sequenzen aus der Talkshow bekannt – lädt für die Fake-„The Beloved Show“ Diane Keaton, Awkwafina, Dakota Johnson, Harry Styles, Serena Williams und Sienna Miller ein, um ein wenig mit ihnen bzw. über ihre Gucci-Taschen zu plaudern.

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Kris Van Assche verlässt Berluti

(Bild: Berluti)

Vor wenigen Tagen zeigten wir noch die Herbst-Winter-Kollektion 2021-2022 von Kris Van Assche für Berluti, nun wird bekannt, dass der Designer das Luxuslabel verlässt. The Business of Fashion berichtet, dass Berluti zudem dem eigenen Präsentationsplan mehr Freiheit geben möchte. Das Branchenportal beruft sich auf ein Statement von Berluti-CEO, Antoine Arnault.
Kris Van Assche war nur kurz bei Berluti: Im Frühjahr 2018 wechselte der Belgier von Dior, wo er elf Jahre die Männerkollektion verantwortete, zum italienischen Label, wo er die künstlerische Leitung übernahm und für die Schuh-, Lederwaren-, Konfektions- und Accessoireskollektionen zuständig war.

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Dr. Martens kooperiert mit Atmos

(Bild: Courtesy of Dr. Martens)

Levis, G-Shock, Nike, Lacoste: Die Liste der Kooperationen, die Atmos in den letzten Jahren eingegangen ist, ist beeindruckend – insbesondere dann, wenn man im Hinterkopf hat, dass der Modehändler im Jahr 2000 als kleiner Laden in den Seitenstraßen von Tokio angefangen hat.
Der Name „Atmos“ leitet sich übrigens von dem Wort „Atmosphere“ ab, also genau das, was der Shop vermitteln soll, wenn man ihn erstmals betritt. Diese ist sicher geblieben, was sich aber etwas verändert hat, ist der Fokus des Sortiments: Waren es anfangs fast ausschließlich Sneaker, die angeboten wurden, finden sich mittlerweile auch Streetwear und eben auch Zusammenarbeiten mit Brands, die mit Turnschuhen nicht viel zu tun haben, wie die Kooperation mit Dr. Martens.

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Armani-Gruppe setzt auf nachhaltige Brillen

Bild: Courtesy of Armani

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere Leser noch: Zu Beginn der Corona-Krise wandte sich Giorgio Armani in einem Brief an die Womens Wear Daily. Der Designer kritisierte die Schnelllebigkeit der Mode und die Zyklen, die immer schneller getaktet neue Kleidung auf den Markt schwappt: „Der Niedergang des Modesystems, wie wir es kennen, hat begonnen, als das Luxussegment die Arbeitsmethoden der Fast-Fashion übernahm und deren endlosen Lieferzyklus nachahmte – in der Hoffnung, mehr zu verkaufen. Dabei wurde aber vergessen, dass Luxus Zeit braucht.“ Armani appellierte, dass die aktuelle Notsituation aufzeigt, dass eine vorsichtige und intelligente Entschleunigung der einzige Ausweg aus dieser Misere sei. Durch diese Prämisse des Gründers wird die gesamte Armani-Gruppe geprägt. So liegt der Fokus der „R-EA“-Kollektion der Armani-Zweitlinie Emporio Armani neben funktionalem Design auf Nachhaltigkeit: Alle Stoffe und Accessoires wurden entsprechend der internationalen Normen zu ökologischer Nachhaltigkeit zertifiziert, wie das Unternehmen erklärt. Auch werden, anders als bei Hermès, wo „Pilz-Leder“ zum Einsatz kommt, recycelte Leder verarbeitet.
Nun weitet die Armani-Gruppe ihr Engagement auf die Brillenlinien Giorgio Armani, Emporio Armani und A|X Armani Exchange aus.

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Damenmode Männermode News

Gucci Aria: Das zu nutzen, was bereits gegeben wurde

Gucci „Aria“, Herbst-Winter 2021/2022; Bild: Cinzia Camela

Die Gerüchte gab es schon länger, nun wurde es bestätigt: Die Labels Gucci und Balenciaga finden sich gemeinsam in einer Kollektion, wobei Alessandro Michele und Demna Gvasalia – die beiden Designer hinter den Labels – nicht direkt zusammengearbeitet haben. Es war eher so, dass Alessandro Michele eine Auswahl von Balenciaga-Designs „gehackt“ und mit ihnen experimentiert hat.
Auch wenn dieser konzeptionelle Ansatz sehr ungewöhnlich ist, ist zumindest die Idee einer regulären Zusammenarbeit zwischen zwei Luxuslabels nicht neu: 1996 feierte Louis Vuitton den 100. Geburtstag des Monogramm-Canvas. Lange bevor Marc Jacobs der Creative Director der französischen Marke war, wurden die „Seven Designers in Monogram“ gebeten, eine Sonderedition zu kreieren. Vivienne Westwood entwarf eine „Bump Bag“ die ihrer „Cul de Paris“-Silhouette entsprach. Isaac Mizrahi steuerte eine transparente Strandtasche bei, Romeo Gigli eine Schultertasche und Sybilla einen Ruck mit integriertem Sonnenschirm. Manolo Blahnik war natürlich für eine runde Shoebag zuständig und Helmut Lang entwarf einen DJ-Koffer.
Doch auch heute sind Kooperationen zwischen High-end-Label nicht ungewöhnlich: Die Tücher aus der Zusammenarbeit zwischen Comme des Garçons und Hermès werden acht Jahre nach ihrem Release zu Höchstpreisen gehandelt und die Kollaboration zwischen Vivienne Westwood und Burberry ist legendär. Dennoch überrascht es, das Balenciaga-Label in einer Kollektion von Gucci zu finden. Den Anlass lieferte – wie schon bei Louis Vuitton – der 100. Geburtstag, allerdings nicht der des Musters (das berühmte Monogramm-Muster von Gucci wurde erst in den 1930er-Jahren von Aldo Gucci entworfen), sondern der des Labels: Guccio Gucci gründete 1921 das Unternehmen als kleine Werkstatt für Lederwaren und Gepäck.

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Die Ganzjahressandale

(Feng Chen Wang x UGG; Bild: UGG)

Sucht man bei Google nach „Ganzjahressandale“, werden lediglich drei Suchergebnisse angezeigt. Vielleicht gab dieses magere Ergebnis die Initialzündung für Feng Chen Wang, eine Sandale zu entwerfen, die man das ganze Jahr tragen kann, ohne kalte Füße zu bekommen? Die chinesische Designerin hat diese ungewöhnliche Schuhform für UGG kreiert und damit einen Sandalen-Boot-Hybrid entworfen, von dem man niemals gedacht hätte, dass man ihn braucht, nun aber unbedingt haben will.
Das Besondere ist, dass die Ganzjahressandale durch ein Lammfell-„Inlay“ auf zwei Arten getragen werden kann.

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