„Jeder ist besonders“-Set von Lego; Bild: Lego
Als Gilbert Baker 1978 die Regenbogenflagge entwarf, war er sich sicher nicht bewusst, dass er das Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung geschaffen hat. Vielleicht hätte sich Baker dann überlegt, ob er Flagge rechtlich schützen lässt – auch, um der gnadenlosen Kommerzialisierung seines Entwurfs entgegenzutreten.
Dass sich mit der Regenbogenflagge gar nicht wenig Geld verdienen lässt, zeigt sich insbesondere im Vorfeld der Pride-Monate, wenn wieder zahlreiche Labels auf den Pride-Zug aufspringen und entsprechende Kollektionen auf den Markt werfen. Ob die Diskriminierung von Menschen gestoppt wird, wenn sich auf zahlreichen Produkten die Regenbogenfarben finden? Wohl kaum. Nichtsdestotrotz ist es aber eine Form, seine Solidarität ggü. der LGBTQIA+-Community auszudrücken.
