Browsing Category

Werbung – In Kooperation mit Taschen Verlag

Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Salvador Dalí Tarot: Symbole, Simsalabim und Surrealismus

(© Cartamundi, Turnhout Belgium © Salvador Dalí, Fundació Gala-Salvador Dalí, VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Denke ich an Tarotkarten, denke ich an den Hamburger Dom. Nun werden nicht nur Hamburger wissen, dass es sich bei dem Hamburger Dom keinesfalls um eine Kirche handelt, sondern um eine Kirmes, die viel Mal im Jahr auf dem Heiligengeistfeld in St. Pauli stattfindet. Inmitten des Trubels aus Karussell, Zuckerwatte und Würstchenbude steht immer ein Zirkuswagen, in dem der Besucher die Karten gelegt bekommt, um sich aus selbigen die Zukunft vorherzusagen zu lassen.
Ich mag solche Dinge. Sie wirken genauso aus der Zeit gefallen, wie das Kettenkarussell, das seine Runden dreht, und die Jahrmarktbude, in der die Frau ohne Unterleib zur Schau gestellt wird. Continue Reading

Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Goldrausch

(Goldmine von Serra Pelada, State of Pará, Brasilien, 1986; © Sebastião Salgado)

Wohl kaum ein anderes Element hat eine solche Anziehungskraft auf den Menschen wie Gold. Nicht nur das Wirtschaftssystem richtet sich nach dem Edelmetall, auch ist ein Synonym für etwas Gutes: Goldjunge, Goldesel, Goldene Zeiten.
Auf der anderen Seite ist das Schürfen von Gold zwar Stoff für Legenden, aber ebenso knüppelharte Arbeit.
Eine dieser Minen ist die, die sich unweit des brasilianischen Dorfes Serra Pelada befindet. Seitdem man 1979 in einem der Flüsse der Gegend Gold entdeckt hatte, weckte dieser Ort Sehnsüchte nach dem legendären Goldland El Dorado. Ein Jahrzehnt lang war sie die weltgrößte Freiluftgoldmine, in der unter unmenschlichen Bedingungen rund 50.000 Goldgräber arbeiteten. Der Tagebau galt als einer der größten der Welt, die Glücksritter errichteten unter katastrophalen Bedingungen eine eigene Stadt, in der – um sich möglichen Konflikten entgegenzustellen – Prostitution und Alkohol verboten waren. Continue Reading

Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Der Taschen Verlag zeigt „Ai Weiwei. The Papercut Portfolio“

(Ai Weiwei; Bild: Gao Yuan/TASCHEN)

Ai Weiwei ist wohl das, was man kontrovers bezeichnet. Vor wenigen Wochen hat der Künstler in der „Welt“ erklärt, dass seine temporäre Wahlheimat verlassen will. Deutschland sei keine offene Gesellschaft, wie der 61-Jährige im lesenswerten Interview mit der Tageszeitung äußerte. „Es ist eine Gesellschaft, die offen sein möchte, aber vor allem sich selbst beschützt. Die deutsche Kultur ist so stark, dass sie nicht wirklich andere Ideen und Argumente akzeptiert. Es gibt kaum Raum für offene Debatten, kaum Respekt für abweichende Stimmen.“ Zudem hänge die hiesige Industrie von China ab, was auch der Grund ist, dass die Menschenrechtsfrage nicht angesprochen würde.
Nun ist Ai Weiwei bekannt für seine klaren Aussagen zu drängenden geopolitischen Fragen unserer Zeit, aber die Ankündigung seines Rückzugs aus seinem Exil in Deutschland sorgte für ein mediales Echo, das selbst den chinesischen Künstler überrascht haben dürfte.
Der Taschen Verlag präsentiert nun ein limitiertes Portfolio das Leben und Werk von Ai Weiwei. Im Mittelpunkt steht eine alte chinesische Kunstform, die 2.000 Jahre zurückreicht: Der Scherenschnitt. Continue Reading

Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Alles auf einen Blick

(© Klassik Stiftung Weimar / Herzogin Anna Amalia Bibliothek)

Es vergeht wohl kaum ein Tag, an dem man nicht mit Infografiken konfrontiert wird – Wetterkarte, Wahlergebnisse, U-Bahn-Fahrplan: Vermutlich lässt sich fast alles in einer Grafik darstellen. Gut gestaltet, pointiert und detailreich vermitteln sie auf übersichtliche Weise noch die schwierigsten Sachverhalte. Gibt man bei „Google News“ das Wort ‚Infografik‘ ein, kommt man auf 18.300.000 Ergebnisse – ungefähr, wohlgemerkt, es können also auch 18.300.002 Grafiken sein, oder nur 18.299.996? Die Suchmaschine nimmt es da nicht so genau.
Infografiken nehmen es hingegen äußerst genau, was nicht verwundert: Es gilt heutzutage, Infos schnell zu vermitteln und ebenso schnell zu erfassen. Doch das Vorgehen ist keineswegs neu – die Geschichte der Informationsgrafik reicht Jahrhunderte zurück. Der Taschen Verlag widmet der „visuellen Repräsentation von Gesamtzusammenhängen in einer Abbildung“ (Wikipedia) nun einen eigenen Band: „History of Information Graphics“. Continue Reading

Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Selfietime!

(Rembrandt van Rijn – Selbstporträt mit Barett, mit erstauntem Blick, 1630 Radierung mit etwas Kaltnadel; © Albertina, Vienna)

Vor einigen Jahren merkte Karl Lagerfeld im Interview mit der britischen Tageszeitung „The Guardian“ an, dass er gar nichts von Selfies hält: „Das Kinn ist zu groß, der Kopf ist zu klein. Nein, das ist elektronische Masturbation.“ Wie der Designer hingegen über Selbstporträts gedacht hat, lässt sich schwer sagen – insbesondere dann, wenn es sich um Werke von Rembrandt van Rijn handelt.
Der Taschen Verlag hat nun sämtliche Selbstporträts des niederländischen Malers in einem Band zusammengefasst. Continue Reading

Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Guter Katzencontent: Krazy Kat beim Taschen Verlag

George Herriman „Krazy Kat“. Die kompletten Sonntagsseiten in Farbe 1935–1944; Bild: Taschen Verlag

Vor einigen Jahren entwickelten sich Katzen zum Trend. Schuld an dem erhöhten Katzen-Aufkommen war natürlich Karl Lagerfeld, der eigentlich nur temporär auf die Siamkatze von Baptiste Giabiconi aufpassen sollte, sie aber lieb gewonnen hat und sie kurzerhand adoptierte. Wenige Monate später zog dann Fa-raon nach. Die burmesische Tempelkatze lebt bis heute als Dauergast im exklusiven „Le Bristol“ in der Pariser Rue du Faubourg Saint-Honoré. Fa-raons Leben ist hingegen wesentlich diskreter – zwar postet das Hotel immer wieder Fotos auf der Facebook-Seite, aber sie verfügt über keinen eigenen Instagram-Kanal wie Choupette. Doch sind Katzen neu in der Medienlandschaft? Nein, schon 1913 gab es einen Stubentiger, der über eine treue Fangemeinde verfügte: Krazy, eine Katze, der George Herriman einen eigenen Zeitungsstrip widmete – „Krazy Kat“. Continue Reading

Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Sommer-Sale bei Taschen

(Taschen Store Berlin; Foto: Mark Seelen)

Wurden sämtliche Bücher verkauft? Nein, wenn man auf obigem Foto genau hinschaut, finden sich noch zwei Coffee Table Books auf dem, nun ja, Coffee Table. Der TASCHEN Store in Berlin hat eben mehr zu bieten als nur Bücher – so zum Beispiel einen Galeriebereich, in dem immer mal wieder Ausstellungen zu sehen sind (aktuell werden dort homoerotische Bilder von George Quaintance präsentiert). Doch auch Liebhaber feinsten Interieurdesigns werden sicherlich Gefallen an der Innenraumgestaltung nach Entwürfen der italienischen Innenarchitekten Alberto Stampanoni Bassi und Salvatore Licitra finden.
Licitra, Enkel von Designlegende Gio Ponti, gelang es, einige für seinen Großvater typische Gestaltungselemente in den TASCHEN Store einfließen zu lassen, insbesondere in Form der blau-weißen Ponti-Bodenfliesen, die sich durch die insgesamt fünf Räume in unterschiedlicher geometrischer Anordnung ziehen. Continue Reading

Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

20 Jahre SUMO

(Bild: © Helmut Newton Estate)

„Die Leute von den Magazinen sagen immer: Wir wollen deine Bilder zeigen. Und wenn ich dann antworte, dass ich schöne Bilder von Blumen und von Bergen habe, dann sagen sie: „Ach Helmut, das wollen wir nicht, wir wollen lieber nackte Frauen.“ – und eben diese nackten Frauen, von denen Helmut Newton im Interview mit dem „Spiegel“ sprach, gibt es bald in Berlin zu sehen.
Doch von Anfang an: 1999, also vor 20 Jahren, veröffentlichte der TASCHEN-Verlag sein erstes monumentales Kunstbuch: Helmut Newton’s SUMO. Es kam in einem ungewöhnlich großen Format von 70 x 50 cm auf den Markt, in einer Auflage von 10.000 Exemplaren, alle vom Fotografen persönlich signiert. Da ein solch großes Buch in kein Bücherregal passt, gehörte ein von Philippe Starck entworfener Buchständer dazu. Nur kurze Zeit später waren alle Bücher ausverkauft und vervielfachten ihren Wert – die Nummer eins, handsigniert von über 100 der in dem Buch abgebildeten Persönlichkeiten, wurde für damals 620.000 DM versteigert. Noch heute werden die Bücher der ersten Auflage zu hohen Preisen gehandelt. Continue Reading

Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Albert Oehlen gibt Signierstunde in Hamburg

© Albert Oehlen; p. 342; Albert Oehlen, Martin Peter, 2006, acrylic and oil on canvas, 280 x 680 cm / 110 1⁄4 x 267 3⁄4 inches (2 parts); Photo Credit: Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin | Paris and the artist

Es war ein Chiffre des Glücks, leider vor meiner Zeit: 238. Wahl, II. Quartal 1985. Die Mitglieder der Griffelkunst konnten 1985 in der 238. Wahl aus sechs handsignierten Kombinationsdrucken von Albert Oehlen ihre Wahlblätter auswählen. Da war ich gerade mal zwölf Jahre alt, meine Eltern keine Mitglieder der renommierten Hamburger Vereinigung, was zur Folge hat, dass kein Original „Oehlen“ bei uns an der Wand hängt. Das mag egal sein, aber ärgerlich trotzdem, denn Oehlen lebt von waghalsigen Strategien, die ich äußerst spannend finde. Mit ihnen hinterfragt der Künstler Bildsprachen und die Gesetze der Abstraktion und erschließt – häufig durch gänzlich unerwartete Mittel – immer wieder ästhetisches Neuland. Continue Reading

Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Laurent Benaïm gibt Signierstunde in Berlin

(Doppelseite aus „Laurent Benaïm“; Bild: Taschen Verlag)

Eins vorweg – die Bildauswahl hat mir bei diesem Beitrag Kopfzerbrechen bereitet. Bei der zur Auswahl stehenden Pressebildern gab es ein Problem: Sie waren explizit. Nun macht es mir nicht sonderlich viel aus, nackte Menschen zu sehen, wie sie Sex haben, Sex hatten oder Sex haben werden, aber nun darf man eben solche Bilder nicht ohne Altersabfrage en détail zeigen. Dabei ist es dann auch egal, ob sie der Kunst zuzuordnen sind, wie in diesem Fall, oder ob sie lediglich die Fantasie und die niederen Instinkte beleidigen und nur plumpen Sex darstellen. Bei Laurent Benaïm ist das anders: „Ich war schon immer von Sex fasziniert, der Vielfältigkeit der Praktiken und dem unbedingten Willen der Menschen, ihre Fantasien zu verwirklichen“, wie der Pariser Fotograf erklärt. „Diese Augenblicke der Lust fesseln mich in all ihren Formen: den schönen, den hässlichen. Ich habe keine Kriterien für eine ästhetische Auswahl, mich interessiert nur der Ausdruck menschlichen Verlangens.“ Continue Reading