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Wirtschaft

Beauty Gesellschaft

Das stank zum Himmel: 7.680 gefälschte Parfumflakons vernichtet

Bild: Hauptzollamt Krefeld

Spätestens seit Samantha Jones in „Sex and the City“ von einer Party in der Playboy Mansion geschmissen wurde, weil sie einen Bunny verdächtigt hat, ihre gefälschte Fendi-Tasche gestohlen zu haben, wissen wir: Fakes sind ein absolutes No-Go. Nicht nur, dass man sich mit ihnen komplett lächerlich macht, auch schädigt man dem Handel. So schätzt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag den Schaden, der allein der deutschen Wirtschaft durch Produktpiraterie entsteht, auf jährlich mehr als 50 Milliarden Euro. Und doch begegnen einem täglich Fakes – nicht nur in der U-Bahn, sondern auch dann, wenn man sich durch die hiesigen Blogs und Instagram-Accounts scrollt. Warum sich die Besitzer mit Taschen, Sneaker und Co. schmücken, die „so tun als ob“, erschließt sich mir nicht. Oft genug erkennt man das Fake auf den ersten Blick und man – pardon – bescheißt nicht nur sich, sondern auch seine Leser.
Doch es werden auch Parfums gefälscht. Ein Teil dieser gefälschten Düfte wurde nun aus Anlass des Welttages zum Schutz des geistigen Eigentums in Zusammenarbeit der Hauptzollämter Krefeld, Düsseldorf und Hamburg, des VKE-Kosmetikverbandes und des Museum Plagiarius in Solingen vernichtet …

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Interview Schreibgeräte

Nachgefragt bei … Jérôme Lambert

Bild: Montblanc

Anspruch, Meppen und Visionen  – Was kann man sich unter der Arbeit eines CEOs vorstellen? Für Horstson war ich in London unterwegs und durfte keinen Geringeren als Jérôme Lambert zum Gespräch treffen. Der überaus sympathische Franzose leitet mit großem Erfolg das Hamburger Traditionshaus Montblanc, „Chapeau, Hut ab!“. Grund genug, um näher nachzuhaken:

Zuallererst: Ich habe gehört, dass Sie im Reitsport aktiv sind?
Richtig, ich habe ein eigenes Pferd. Momentan lässt sich das Reiten jedoch schwer in meinem Alltag integrieren. Ich bin regelmäßig geritten, bis ich in Hamburg angefangen habe für Montblanc zu arbeiten.

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Allgemein

Was verdienen Modeblogger?

Modeblogger Verdienst
Grafik: styleranking media GmbH

Was verdienen Modeblogger? Spötter würden jetzt sagen, dass sie in erster Linie eine gehörige Tracht Prügel verdienen, so locker, wie sie mit der Kennzeichnungspflicht von Werbung umgehen. Die Kollegen von Styleranking gingen aber nicht der moralischen Frage nach dem Verdienst nach, sondern der rein monetären und starteten bei 115 Modebloggern eine Umfrage zum Thema „Monetarisierung von Blogs“. Das Ergebnis verwundert zumindest diejenigen unter uns nicht, die sich ein wenig mit Blogs beschäftigen: Der Rubel rollt im Modebloggerland, aber bei Weitem nicht so, wie sich so mancher erhofft. Lt. der Umfrage, die sicher nicht den Anspruch auf Vollständigkeit hat, kommen nur magere 2 % der Blogger zu Einnahmen, mit denen man nach Steuern, Kranken- und Rentenversicherung und Co. über die Runden kommt – große Sprünge kann man davon aber noch nicht machen. Der ambitionierte Modeblogger weiß sich da natürlich zu helfen und nennt sich fortan „Berater“ und berät so vor sich hin – vorzugsweise Firmen im Social Media Bereich. Da kommt dann also doch ein hübsches Sümmchen zusammen, was aber insofern Augenwischerei ist, da der Modeblogger eben nicht nur Modeblogger ist – Tausende Mädchen und Jungs müssen also ihren Wunschberuf „Modeblogger“ an den Nagel hängen, wenn sie denn davon leben wollen. Kommen wir also zu den einzelnen Verdienstmöglichkeiten durch den Modeblog:

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News

Bestätigt: Alessandro Michele ist neuer Creative Director bei GUCCI

Bild: GUCCI

Spekuliert wurde viel: Riccardo Tisci, Hedi Slimane, Valentinos Maria Grazia Chiuri und Joseph Altuzarra waren zum Beispiel die Namen, die als potenzielle Nachfolger von Frida Giannini bei GUCCI gehandelt wurde. Sogar Tom Ford war im Gespräch, der jedoch zügig dementierte. Final wurde es jetzt jemand ganz anderes: Alessandro Michele ist fortan der neue Creative Director bei GUCCI.
Mir sagte der Name übrigens nichts, dabei ist Alessandro Michele schon seit 2002 im Design-Team von GUCCI und seit 20122 für die Lederwaren, für den Schmuck und für die Home Collection des Hauses zuständig. Im vergangenen September wurde Michele dann zum Creative Director der italienischen Porzellanmanufaktur „Richard Ginori 1735 SpA“ ernannt, die GUCCI erst im April 2013 für 13 Mio. Euro gekauft hat.

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Berlin Fashionweek

BREAD & BUTTER: Back to the Street mit like-minded People

Bread an Butter Back to the Street Logo

Karl-Heinz Müller hatte es angekündigt: „Heute ist nicht alle Tage; ich komm wieder, keine Frage“ – insofern kommt es nicht aus heiterem Himmel, dass die sich gerade in Insolvenz befindende BREAD & BUTTER nun doch für ein paar Tage ihre Pforten öffnet. Allerdings nicht in den heiligen Hallen des Berliner Flughafens Tempelhof und auch nicht als Guerilla-Messe mit den „Gastronomen der Weihnachtsmärkte und richtiger Block-Party, mit Street Food, Street Music & Street People“, nein. Vom 19. – 21. Januar 2015 hostet die BREAD & BUTTER eine Guerilla Tradeshow in ihren eigenen Räumlichkeiten in der Münzstrasse 13 sowie im „The Blue Yard“, Münzstrasse 21, Berlin-Mitte.

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Allgemein

Googles Style-Suche

Bildschirmfoto 2014-12-18 um 16.32.23
Bild: Google

„A Year in Search“ – Google hat sein Suchergebnis-Ranking für 2014 veröffentlicht und siehe da, bei der Modemeute lassen sich nicht nur die üblichen Verdächtigen finden! Klar, Jennifer Lawrence wurde ohne große Verwunderung zu der meistgesuchtesten Person gewählt (nicht zuletzt aufgrund ihres Oscar-Erfolges, den zahlreichen Modekooperationen und dem Leak intimer Privatfotos) und Rihanna für ihre überwiegend polarisierenden Red-Carpet-Outfits (à la weniger ist mehr bei den CFDA Awards in New York) geehrt …

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Berlin Fashionweek

BREAD & BUTTER insolvent

bread an butter berlin 2015

Wir hatten in den letzten Tagen ja häufiger über das Hü und Hott der BREAD & BUTTER berichtet: erst das Hin und Her wegen des Ortes, später dann die Unklarheiten wegen der teilnehmenden Brands und der Absage am 09.Dezember, bis die Messe nun Insolvenz angemeldet hat: „In Folge der Absage der im Januar 2015 geplanten Messe BREAD & BUTTER sah sich die Geschäftsleitung der BREAD & butter GmbH & Co. KG gezwungen, am 16.12.2014 Insolvenzantrag zu stellen. Bereits am gleichen Tag wurde Rechtsanwalt Christian Graf Brockdorff (BBL) zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt,“ gibt es in der neuesten Pressemitteilung zu lesen. Und weiter:

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Allgemein

Generation unbezahlt

Conde Nast USA Vogue

Ja, genau. Richtig gelesen, ich gehöre dazu und winke dem Verderben mit angsterfülltem Blick – Heimatbesuch, sonntägliches Kaffeetrinken bei Oma, Schwarzwälder Kirschtorte und bohrende Fragen: „Wie läuft es in der Universität? Was macht der Job und vor allem wie finanzierst du dich in einer Stadt wie Hamburg?“ Beinahe automatisch spule ich meine einstudierten Antworten ab, heuchle Zuversicht und nicke zustimmend auf die Frage „Machst du denn auch genügend Fortbildungen und Praktika?“.

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News

Plagiate shoppen beim Plagiate Shop

Denke ich an Fakes, also an Kleidung und Accessoires, die vorgaukeln, etwas zu sein, was sie nicht sind, denke ich einen Augenblick später an Samantha Jones, der in der Playboy Mansion von einem Bunny eine Tasche gestohlen wurde – zumindest glaubt sie das. Doch im Gegensatz zu Samanthas Tasche wurde die Fendi des Bunnys nicht in China hergestellt, sondern in Frankreich … Das ist zugegebenerweise bei „Sex and the City“ ziemlich lustig, in der Realität wäre es hingegen peinlich und doch sieht man regelmäßig auf der Straße und in Modeblogs gefälschte Kleidung und Taschen – immer getreu dem Motto: „Wird schon nicht auffallen!“ Dabei ist der Kauf von Fakes – und da spielt es auch keine Rolle mehr, ob es eine nachgemachte Tasche von Fendi ist oder eine Sonnenbrille von Ray Ban, mit Sicherheit kein Kavaliersdelikt.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag schätzt den Schaden, den allein der deutschen Wirtschaft durch Produktpiraterie entsteht, auf jährlich mehr als 50 Milliarden Euro. Und die Tendenz ist steigend: War die gefälschte Uhr von Rolex früher ein beliebtes Urlaubsmitbringsel, kann man heute bequem von zu Hause aus Fakes in diversen Onlineshops einkaufen – nur beim „Plagiate-Shop“ will es einfach nicht gelingen, das Schnäppchen von „Channel“ oder von „Farmer Castle“ in den virtuellen Einkaufskorb zu packen, denn sofort taucht ein Hinweis auf:

WARUM PLAGIATE KEINE ALTERNATIVE SIND:
Wussten Sie eigentlich, dass Kenner nur Originale kaufen? Ihnen reicht schon das Etikett? Sie haben an Nachgemachtem wirklich Freude? Das können wir uns nicht vorstellen. Wir versprechen Ihnen: Plagiate werden jedenfalls keine Ihrer Erwartungen erfüllen. Freuen Sie sich, wir haben Sie vor dem Kauf billiger Kopien bewahrt und vor den möglichen Folgen.

Hinter dieser ungewöhnlichen Kampagne steckt der „MEISTERKREIS“, der mit einem Bruttomediavolumen von mehr als 500.000 Euro der Marken- und Wertepiraterie den Kampf ansagen will.
Der MEISTERKREIS vereint laut Eigenbeschreibung Menschen, Unternehmen und Institutionen, die für Kultur, Kreativität und höchste Qualität aus und in Deutschland stehen.
Zum MEISTERKREIS gehören Unternehmen wie Gaggenau, Glashütte Original, Leica, Porsche, Meissen, Montblanc, Robert Weil, Thonet und Talbot Runhof sowie die internationalen Marken Armani Prive, Chanel, Dior, Condé Nast Verlag, Rolex und Estée Lauder Companies – also Unternehmen, die mit den Folgen von Fakes zu kämpfen haben …

Allgemein

Marco Zanini verlässt Schiaparelli

Gemunkelt wurde es schon einige Wochen, nun ging es dann aber doch ziemlich schnell: Marco Zanini, der erst im September 2103 seinen Job als Kreativdirektor bei Schiaparelli antrat, verlässt das Modehaus auch nun schon wieder. Seine Mission war es, den Namen Schiaparelli sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft wieder laut ertönen zu lassen. In der Realität fiel es ihm dann allerdings schwer, einen roten Faden für seine Kollektionen zu finden:

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