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Sneaker

Männermode Sneakers

Selbst ist der Sneaker

Bild: Nike

Vermutlich hat sich schon jedes Blog/ Magazin auf das (Sport- und Mode-)Thema des Tages gestürzt, und doch, ich muss folgendes verkünden: Der selbstschnürbare Turnschuh von Nike ist eeennndddlliiicchh da! Obwohl die Welt bereits vor 30 Jahren durch „Zurück in die Zukunft“ auf den Science-Fiction-Schuh aufmerksam gemacht wurde, musste es bis zur finalen Umsetzung noch bis 2016 dauern.

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Kooperation Männermode Sneakers

Neue Kooperation: Riccardo Tisci x Nike – NikeLab Dunk Lux High x RT

Bild: Nike

Gestern erst stellte ich Euch mein aktuelles Objekt der Begierde vor: Sneakers aus der Kooperation zwischen Raf Simons mit adidas.
Heute nun kann ich Euch Sneaker vorstellen, die zumindest für mich kein Objekt der Begierde sind, die aber mit Sicherheit bei dem ein oder anderen Leser für Herzrasen sorgen werden: Eine Neuinterpretation des Basketballschuhs „Nike Dunk“, der in seiner Ursprungsform 1985 das Licht der Welt erblickte …

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Kooperation Männermode Sneakers

Das Leben ist kein Ponyhof …

© adidas

… insbesondere auch, weil ständig neue Sneaker zum Objekt der Begierde avancieren. Ganz aktuell ist wieder mal Pharrell Williams dafür verantwortlich, dass das Schuh-Herz etwas höher schlägt.
Diesmal hat Pharrell sein Label Billionaire Boys Club hinzugezogen und das ikonische „Diamanten und Dollar“-Logo auf Ponyfell drucken lassen. Die Schuhe gibt es in zwei Farbvarianten, wobei mir die dunkle Version um einiges besser gefällt, oder?

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Männermode Sneakers

Bling Bling, New York und Diadora

Bild: Diadora

Even if it ain’t all it seems, 
I got a pocketful of dreams
Baby I’m from New York,
Concrete jungle where dreams are made of
There’s nothing you can’t do.
Now you’re in New York,
These streets will make you feel brand new
Big lights will inspire you.
Hear it for New York, New York, New Yoooork

Mein Soundtrack – ganz egal ob in Altona, D`dorf oder eben Manhattan. Ich trällere beim Anklingen des Ohrwurms immer sofort drauf los und ertappe mich als Stimmungsmacher in Sachen Fernweh. „Where dreams are made of“ ist erklärtes Lebensmotto und allzeit gesuchtes Ziel auf all meinen Wegen. Ebenfalls gesucht auf diesem Weg? Kleine und große (Mode-)Schätze!

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Gesellschaft Männermode Pride Sneakers

Nike #BeTrue-Kollektion: „Abartige Werte“ – Vitaly Milonov

Bild: Nike

Heute findet in Hamburg die Parade zum CSD statt und ich bin – das erste Mal seit 12 Jahren – nicht mit dabei. Der Grund dafür, dass ich dieses Jahr nicht für die Rechte der LGBT-Community auf die Straße gehe, ist hingegen ein schöner: eine Freundin heiratet. Allerdings gäbe es seit dieser Woche einen Grund mehr zu demonstrieren. Während in Deutschland aktuell aufgrund eines Bauchgefühls der Bundeskanzlerin die Ehe nicht für Homosexuelle geöffnet wird, fährt der russische Politiker Vitaly Milonov, der Mitglied der gesetzgebenden Versammlung von Sankt Petersburg ist, absurde Geschütze gegen Homosexuelle auf: Einem Bericht der The Moscow Times zur Folge falle lt. Milonov die #BeTrue-Kollektion von Nike unter das Gesetz, das „homosexuelle Propaganda“ in Russland verbietet.

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Männermode Sneakers

S(ohl)ymbiose

Athletic Sport BOOST Mid; Bild: Porsche Design Sport by adidas

Das ich Porsche Design Sport by adidas-Fan bin, wisst ihr ja spätestens seitdem ich mit den Sportbekleidungsexperten der oberen Preisklasse im Stanglwirt unterwegs war (den Beitrag vom Workshop der etwas anderen Art gibt’s hier zum Nachlesen). Jetzt erreichen mich Neuigkeiten von der BOOST-Schuhserie, die ich euch keinesfalls vorenthalten will. Es geht um neue Modelle…

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Sneakers

Jetzt auch in bequem: Chucks

Bild: PR

Mick Jagger heiratete 1971 in einem grünen Anzug und weißen Turnschuhen. Die Marke des Anzuges ist nicht überliefert, die der Schuhe hingegen schon: Der Sänger der Rolling Stones wählte zur Hochzeit den „Chuck Taylor All Star“ von Converse. Seit seinem Debüt 1917, wurde der Chuck Taylor All Star zu einem der meist gefeierten Sneakers der Welt und wurde nicht nur zur Hochzeit oder Sport getragen. Für Fans, Künstler und Musiker wurde er zum Kennzeichen für Kreativität und galt lange Zeit als einzig akzeptabler Sneaker für Punks – die Ramones prägten den passenden Look zum Trend. Der Chuck hatte allerdings ein Problem: er war unglaublich unbequem. Bis jetzt.

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Sneakers

adidas x Rick Owens Spring-Summer 2016

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Eigentlich sollte unsere diesjährige Sandalenwoche erst nächste Woche beginnen, doch Rick Owens hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht: Seine Entwürfe für adidas (wir stellten vorhin schon die Spring-Summer 2016 Kollektion von Owens‘ Kollegen Raf Simons vor) sind aus vielerlei Hinsicht zu schade, um sie noch länger in der Schublade zu lassen – auch wenn man sie erst ab Mitte Februar 2016 kaufen kann. Zum einen habe ich ehrlich gesagt noch nie einen Hybrid aus Gladiatorensandale und Sneaker gesehen. Zum anderen hat Designer bei uns noch einen gut: Owens wollte nämlich nicht, dass man die Message, die eines seiner Models während seiner letzten Schau gezeigt hat, lesen kann. Wir haben es trotzdem gezeigt … Sei es drum.
Also zeigen wir auch nonchalant die gesamte Kollektion von Owens für adidas. Mit der offiziellen Sandalenwoche 2015 geht es dann am kommenden Montag los …

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Sneakers

adidas by Raf Simons 2016 Spring-Summer

Bild: adidas

Ich habe nachgezählt: Nachdem nun wirklich jeder mindestens fünf Paare Stan Smith in den unterschiedlichsten Ausführungen im Schuhregal stehen hat, könnte man denken, dass der Markt spätestens Sommer 2016 gesättigt sei. Nicht, wenn es nach adidas geht: unsere Freunde aus Mittelfranken – genauer gesagt aus Herzogenaurach – kooperieren ein weiteres Mal mit Raf Simons.
Das Ergebnis ist gleichermaßen sehens- und kaufenswert und ich oute mich hiermit als Fan der obigen Variante. Da wir aber gewohnt serviceorient sind, hier noch fix den erst der Kollektion. Ich bin auf Eure Meinung zu den (nicht ganz billigen Schuhen) gespannt …

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Gesellschaft Pride Sneakers

Was diese Sneaker von adidas mit einem Schrebergarten zu tun haben …

Es gibt viel zu tun: SPD und Union hatten 2013 im Koalitionsvertrag vereinbart, „dass bestehende Diskriminierungen von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften und von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität in allen gesellschaftlichen Bereichen beendet werden.“ Ein erster (und vermutlich auch letzter) Schritt wurde letzte Woche getan: Das Bundeskabinett hat auf Grundlage eines Gesetzentwurfs, den Heiko Maas, Bundesminister der Justiz, eingereicht hat, beschlossen, dass die Regelung, dass Verträge zur Nutzung von Schrebergärten nach dem Tod eines Ehegatten weitergelten, auf homosexuelle Partnerschaften übertragen wird. Super! Die geschätzt 78 Menschen, die einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft angehören und gleichzeitig einen Schrebergarten ihr Eigen nennen, werden sich gefreut haben. Warum nicht auch die restlichen 127 Regelungen in 54 Gesetzen, in denen gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften gegenüber der Ehe diskriminiert werden, zugunsten der Homosexuellen geändert wurde (insgesamt gab es in 23 verschiedenen Gesetzen und Verordnungen Änderungen), lässt sich vermutlich mit dem selben Bauchgefühl beschreiben, welches Angela Merkel schon bei der Diskussion um das Adoptionsrecht für Homosexuelle hatte:

Bundeskanzlerin Merkel möchte also ihre „Unsicherheit zum Ausdruck bringen, ohne jemanden zu diskriminieren“. Dabei hat sie sicher nur vergessen, dass Kinder, die bei Homosexuellen leben – wenn überhaupt – lediglich unter der Homophobie anderer Menschen leiden, aber mit Sicherheit nicht daran, dass ihre Eltern zufällig dem gleichen Geschlecht angehören.
Einen ähnlichen Eiertanz führte der Regierungssprecher Steffen Seibert auf, als Tilo Jung von „Jung & Naiv“ bei der Bundespressekonferenz nachfragte, ob Seibert den Widerspruch aufklären kann, gleichzeitig in allen Lebensbereichen die Diskriminierung von Homosexuellen aufheben zu wollen, die vollständige Gleichstellung aber kein Projekt der Bundesregierung sei:

„Tradition, Religion und Kultur“ – ahhh, weil es schon immer so war, wird es also auch immer so bleiben?
Einen Ansatz, den Erika Steinbach, seit 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zu teilen scheint: Auf Twitter wird sie zwar nicht müde zu betonen, dass sie gegen die „Ehe für alle“ sei, aber partout keine annehmbare Begründung dafür liefert. Gleichzeitig beruft sie sich darauf, dass ihre Meinung verdammt noch mal jeder zu respektieren hat:

Steinbach, selbst kinderlos, wird sicher nicht bedacht haben, dass in der Diskussion um die Öffnung der Ehe nicht um eine simple Meinung geht, die ihr auch keiner abspricht. Vielmehr geht es um Diskriminierungen von homosexuellen Menschen.
Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was gegen die „Ehe für alle“ spricht – selbst im Grundgesetz steht, dass Ehe und Familie unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung stehen. Dass „Ehe und Familie“ nur „Mann und Frau“ meint, steht da hingegen nicht.
Frau Steinbach macht sich derweil schon Sorgen, was nach der „Ehe für alle“ kommen kann und führt die Diskussion ad absurdum:

Und was haben nun die obigen Schuhe von adidas mit diesem Thema zu tun? Adidas hat anlässlich der diesjährigen Pride-Saison Specialeditions des Superstars, der Adilette und des Stan Smith herausgebracht, bei denen die Farben des Regenbogens zitiert werden. Mit Sicherheit wird dadurch nicht die Diskriminierung von Menschen, die zufällig gerade nicht heterosexuell sind, gestoppt. Es ist aber eine schöne Form, seine Solidarität auszudrücken …

Ich bin auf Eure Meinung zum Sneaker und zur „Ehe für alle“ gespannt.