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Paris

Männermode

Live Stream: Louis Vuitton Männer Herbst/Winter 2017

Am Donnerstag ist es schon wieder soweit. Wir streamen ab 14:30 Uhr live aus dem Palais Royal in Paris die Louis Vuitton Herbst/Winter-Kollektion für Männer!
Dass wir auch dieses Mal mehr als gespannt sind, was Kim Jones für die nächste Herbst/Winter-Saison präsentiert, hängt auch ein bisschen mit einem Gerücht zusammen, das seit einigen Tagen die Runde macht: Kooperiert das Luxushaus Louis Vuitton mit de Streetwear-Label Supreme? Wir werden es sehen …

Der Stream startet am Donnerstag, 19.01.2017 um 14:30 Uhr. Ab in die Frontrow, liebe LeserInnen, wir freuen uns und wünschen viel Spaß!

(Bild und Medien: Louis Vuitton)

Persönliches

Sandwich-Club-Rykiel

(Zeichnung: Patrick Vollrath)

Was bisher geschah: Ich war ein junger Designer mit eigenem Büro und ohne Geld in Paris, der sich bei Margiela in einen Mantel verliebte, der aber Michael Stipe gehörte und den ich mir, selbst, wenn er nicht Michael Stipe gehört hätte, nie hätte leisten können. Und nebenbei wäre fast noch ein Verkäufer gestorben.
Nach dieser für mich eindrucksvollen Episode bei Margiela ging mein aufregendes Paris-Leben natürlich noch weiter und ich genoss es in vollen Zügen. Und weil sich die Leute in der alten Heimat gerne an einen erinnern, wenn die neue Heimat Paris ist, hatten wir immer viel Besuch in unserem 38qm-Wohnbüro (in dem wir auch heute noch ansässig sind).

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Damenmode

Chanel – Paris Cosmopolite Métiers d’Art 2016/17

(Bild: Stephane Gallois)

Wenn man heute von der fortschreitenden Langeweile in der Mode, von Uniformität bei den Luxuslabels spricht, hat man die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn das, was Karl Lagerfeld für Chanel am 6. Dezember im Pariser Hotel Ritz präsentierte, sprengte jede Vorstellungskraft. Die Kollektion belegt par excellence, dass Fashion Spaß machen kann und die kühnsten Träume von Modefans wahr werden lässt.

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News

Dior-Weihnachtsbaum im Hotel Plaza Athénée

(© Dior)

Ins Pariser Hotel Plaza Athénée, also ganz in der Nähe der geschichtsträchtigen Adresse von Dior, der Avenue Montaigne Nr. 30, kehrte Christian Dior gerne ein. Dafür gab es gleich mehrere Gründe: Er brauchte ein Haus, das nicht nur einen Steinwurf von seiner Boutique entfernt war, sondern das auch mindestens so gut ist, dass er dort seine Geschäftspartner unterbringen konnte. So verwundert es dann auch nicht, dass Diors deutscher Haus-und-Hof-Fotograf, Willy Maiwald, das Hotel Plaza Athénée häufig für seine Fotos als Kulisse nutzte…

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Damenmode

Dior Spring-Summer 2017 – Maria Grazia Chiuris Weiblichkeit

(Foto: © Morgan O’Donovan)

Manchmal ist es ganz gut, wenn man öfters hinschaut und auch ein wenig Zeit verstreichen lässt, um über eine Kollektion zu berichten. „Gut Ding will schließlich Weile haben“, wie ein altes Sprichwort sagt. Etwas, was wir in der Mode fast verlernt haben, obwohl die Ende September in Paris gezeigten Kollektionen ja erst für das Frühjahr gedacht sind. Dennoch findet die Berichterstattung Schlag auf Schlag nach den Schauen statt und lässt es auch den Modejournalisten kaum Zeit zu reflektieren. Dabei werden dann vorschnell Urteile gefällt, die der Kollektion bei längerem Hinsehen gar nicht gerecht werden.

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Ausstellung

Sehenswert: FIAC Paris 2016 – École Jean Prouvé 1949

Was die Salons von Genf oder Frankfurt in Sachen Auto, oder die CEBIT in Hannover für das digitale Hightech, ist die FIAC für die moderne Kunst. Alljährlich versammelt die Foire Internationale de l’Art Contemporain in Paris alles und alle, die in Sachen zeitgenössischer Kreation Rang und Namen besitzen.
Die Crème de la Crème der internationalen Galeristen zeigt, was in der Kunst von heute und morgen en vogue ist. Vom 18. bis 27. Oktober 2016 konzentriert sich Paris allein auf die zeitgenössische Kunst. Den angemessenen Rahmen für das Ereignis liefert das unlängst renovierte Grand Palais mit seiner grandiosen Kuppel, unter der sich für neun Tage Sammler, Kuratoren, Kunsthändler oder einfach nur Liebhaber durch die Gänge zwischen den Ausstellungsständen drängeln.

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Damenmode

Wir gucken Hermès: Livestream Hermès Damen-Defilee Frühjahr/Sommer 2017

Hermès wird das Damen-Defilee Frühjahr/ Sommer 2017 von Nadège Vanhée-Cybulski, künstlerische Leitung von Hermès Woman’s Ready-to-Wear, als Livestream übertragen. Horstson-Leser sitzen wie üblich in der ersten Reihe. Als Ort für die Schau wurde die historische Location gewonnen, die mit dem ersten „Kunden“ des Hauses sehr viel zu tun hat – dem Pferd.
Hermès wandte sich erst spät der Herren- und Damenmode zu. Bis heute kann man in den Stores alles kaufen, was rund um den Reiter und das Pferd an Accessoires und Bekleidung gebraucht wird. Auch die meisten Taschen und die Tücher haben ihre Wurzeln in der „Equestrian Heritage“: Pferde, Kutschen, Trensen, Gerten – all das sind Motive, die immer wieder auf den Carrés erscheinen und variiert werden.

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Accessories Haute Joaillerie

Haute Joaillerie – Les Blés de Chanel

(Bild: Courtesy of Chanel)

Als 1947 Salvador Dalí eine naturalistisch, bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Weizenähre auf seine schwarz grundierte Leinwand brachte, die so aussah, als wäre sie gerade von einem der unendlichen Felder geerntet worden, dachte er sofort an seine Freundin Gabrielle Chanel.
Die Frau, die schon seit Jahrzehnten für ihre Mode und für das Bild der befreiten Frau stand, war eine der wenigen, die das exzentrische Genie zu händeln wusste. Sie forderte ihn stets auf, wenn er Ferien in „La Pausa“, ihrer Villa in Roquebrune-Cap-Martin, im Süden Frankreichs machte, „seine Verrücktheit an der Garderobe abzugeben“. Ihn beeindruckte Chanel, die schon immer die Nähe von Künstlern gesucht hatte und deren Freiheit im Kopf als Inspiration in ihre Couture Kreationen umsetzte.

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Beauty

Chanel im Ritz – Beauty de luxe

(Bild: Courtesy of Chanel)

Über die Neueröffnung vom Hotel Ritz am Place Vendôme in Paris, das wie kein anderes als das Synonym eines Luxushotels gilt, haben wir bereits berichtet. Neben gekrönten Häuptern und allem, was prominent war und Paris besuchte, hatte es über viele Jahrzehnte eine Bewohnerin, die hier fest wohnte und nur einen Steinwurf entfernt in der Rue Cambon zur berühmtesten Modeschöpferin des 20. Jahrhunderts avancierte: Gabrielle Chanel.

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Gesellschaft

Ein (Fashion)Nachmittag in Paris

(Zeichnung: Patrick Vollrath)

Als wir 2002 nach Paris gezogen sind, um dort unser Designbüro zu etablieren, waren wir recht arm. Wir hatten kaum mehr, als unsere Jeans am Leib, den Hund unter dem Arm und ein Mini-Appartement mit knapp 38 qm, das unsere Wohnung und unser Büro war (und noch immer ist).
2002 war eine Zeit des Umbruchs. Alles war neu und alles war aufregend. In Paris lernte man schnell neue Leute kennen und es war immer etwas los. Man vergass rasch, dass man eigentlich kein Geld hatte und im Grunde genommen brauchte man für die wirklichen tollen Dinge eigentlich auch wenig. Meist genügte eine Busfahrkarte nach Saint-Germain in die Grande Épicerie du Bon Marché um vorzüglich zu essen. In den einzelnen Abteilungen der Épicerie gab es Probierstände und nach der zweiten Runde hatte man die besten Köstlichkeiten der Stadt probiert und war satt. Besonders vor Ostern war es immer eine Freude, denn es wurden einem viele Süßigkeiten, wie z.b. frischgemachte Trüffel zum Probieren angeboten.

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