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News

Uhren

Unzerstörbarer Feuervogel

Bild: G-Shock

Wie Phönix aus der Asche? Der neueste Streich von G-Shock wurde von dem blauen Feuervogel inspiriert, der laut östlicher Mythologie verheißungsvolle Nachrichten verkündet. Doch dass ich mit dem Namen „Phönix“ in erster Linie eine wirtschaftliche Niederlage assoziiere, aus der das Unternehmen gestärkt herauskommt, was zu G-Shock gar nicht passen möchte – immerhin ist die Marke aus der Idee und dem Wunsch entstanden, eine unzerstörbare Uhr zu erschaffen – liegt an der heutigen Bedeutung des Fabelwesens. Im eigentlichen Sinne gilt der Phönix als farbenprächtiger Wundervogel mit langer Lebensdauer. Apropos Farbe: Die Farbwelten, die sich durch die Regenbogen-Ionenplattierung auf der Lünette und dem Gehäuse sowie auf dem mehrfarbigen Ziffernblatt abspielen, unterscheiden die „MTG-B2000PH-2AER“ folgerichtig deutlich von anderen G-Shock-Modellen.

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Damenmode News

Blanca Padilla und Ecoalf bringen gemeinsame Kollektion auf den Markt

Bild: Ecoalf

Sie lief für Elie Saab, Giorgio Armani und Salvatore Ferragamo, wurde 2017 das neue Gesicht von Givenchy Beauty., Valentino – ja, Blanca Padilla ist zweifelsohne das, was zwar jedes Jahr auf’s Neue im Fernsehen gesucht wird, nur mit dem feinen Unterschied, dass die Spanierin kein Mitglied einer überaus ergiebigen Verwertungskette an Kurzbeiträgen für alle möglichen Formate und Sendungen hauptsächlich ein kostengünstiger MAZ-Materiallieferant ist, sondern ein richtiges Model – die zwar auf Instagram aktiv ist, die aber – im Gegensatz zu ihren Kollegen, die Heidi Klum sucht – keine klassische Influencerin ist.

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News

Das Leben von Karl Lagerfeld als Serie

(Karl Lagerfeld, 2012, Bild: Horstson)

Geboren wurde er 1933, hatte eine für damalige Zeit typische Kindheit, die durch Abstand zu den Eltern und die damalige Zeit geprägt wurde: Die Rede ist von Karl Lagerfeld, der in der Nachkriegszeit in der Provinz als Kind großbürgerlicher Eltern aufwuchs. Die Geschichte ist bekannt und oft erzählt, zuletzt durch Alfons Kaiser, der den Designer persönlich kannte. Kaiser machte sich für sein Buch, „Karl Lagerfeld: Ein Deutscher in Paris„, die Mühe, sich durch Briefe von Vorfahren und Verwandten bis hin zum Archiv in Wladiwostok zu arbeiten, wo Otto Lagerfeld, der Vater des Designers, für die Amerikaner ein Dosenmilch-Imperium aufbaute.

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Accessories

Die rosaroteblaue Palmen-Brille

(Bild: Rimowa)

Setzt man eine rosarote Brille auf, ist klar, was man sieht: Das Weltbild ist etwas verrückt, zu positiv, zu naiv. Vielleicht also genau das, was derzeit fehlt, wenn man morgens noch im Bett mit dem Handy durch die Nachrichten scrollt. Doch was sieht man durch eine Palmen-Brille mit Gläsern, die nicht nur rosa, sondern auch blau eingefärbt sind? Wahrscheinlich ist es die beste Variante, der aktuellen Situation den Mittelfinger zu zeigen …

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Sneakers

Geteilte Meinung, geteilte Zehen

(Classic Leather Tabi; Bild: Courtesy of Reebok)

Ende der 1980er-Jahre führte Martin Margiela Schuhe ein, die zum Synonym des Labels werden sollten: Die Inspiration für die Tabi-Schuhe lieferten knöchelhohe Socken mit abgeteiltem großem Zeh, wie man sie von traditioneller japanischer Kleidung kennt. Die Silhouette war damals noch unkonventionell und im Westen nahezu unbekannt, wodurch bis heute nicht nur der Zeh, sondern auch die Meinung zu den Schuhen durchaus geteilt ist.
Der charakteristische Fußabdruck, den Tabi-Schuhe hinterlassen, repräsentiert bis heute die dekonstruktive Designphilosophie, die für das Modehaus von zentraler Bedeutung ist. Margielas Tabi-Design richtete sich anfangs an Frauen und erst Jahre nach dem Weggang des Designers begann das Modehaus, Tabi-Stiefel für Männer herzustellen.
Basierend auf Codes der Maison Margiela entwickelte Kreativdirektor John Galliano für Reebok ein Design, das gleichermaßen die Charakteristika des französischen Modelabels und des Sportartikelherstellers widerspiegelt.

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News

Jil Sander und Uniqlo arbeiten an Frühling-Sommer-Kollektion 2021

(„+J“-Frühjahr-Sommer-Kollektion 2021; Foto: Uniqlo)

Uniqlo und Jil Sander verlängern ihre Zusammenarbeit: Nachdem „+J“, so der Name der Linie, im vergangenen Herbst für lange Schlangen vor den Uniqlo-Stores sorgte, gab der japanische Modegigant nun den bevorstehenden Launch einer „+J“-Frühjahr-Sommer-Kollektion 2021 bekannt.

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News

GQ: Neues Konzept, ohne Joko Winterscheidt

(Bild: Condé Nast/GQ)

Nur ein Jahr, nachdem Condé Nast Germany bekannt gab, „Marken und unseren Content künftig anders [zu] denken“, und zur Folge Joko Winterscheidt den eigens geschaffenen Posten des Chief Curiosity Officer (CCO) bei der GQ gab, kommt es zu neuen Veränderungen bei der Print-Ausgabe des Männermagazins: Die GQ Gentlemen’s Quarterly wird ihrem Namen gerecht und erscheint ab sofort quartalsweise. Das redaktionelle Führungsteam bilden weiterhin André Pollmann, Chief Creative Director, Michalis Pantelouris, Co-Chief Creative Director, Jana Meier-Roberts, Art Direktorin, und Johannes Patzig, Executive Director Editorial.

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News

Fred Perry übernimmt George Cox Footwear

(Bild: Fred Perry)

Beide Marken arbeiten seit langem zusammen, beide mit tiefen subkulturellen Wurzeln, nun gab Fred Perry Holdings Ltd. bekannt, das Handelsgeschäft von Geo J Cox Ltd., also der Gesellschaft hinter dem Label George Cox, übernommen zu haben. Der Vorteil liegt auf der Hand: George Cox bekommt durch die Partnerschaft die Möglichkeit, sich als globale Marke weiterzuentwickeln – soll heißen: Mit der digitalen Reichweite wächst der Umsatz.
Mit George Cox und Fred Perry schließen sich zwei Schwergewichte der britischen Alternativszene zusammen. Das Schuhlabel, das seit 1906 in Northampton, England, ansässig ist, startete mit nur zwei klassischen Modellen: dem Derby und dem Oxford, die jeweils in Handarbeit gefertigt wurden.

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Kampagne News

Diesel lanciert neue Brand-Kampagne: „When Together“

(Bild: Cheryl Dunn)

Gründe von zeitweiliger Trennung gibt es verschiedene: Von selbst auferlegten Trennungsphasen oder achtmonatigem Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten physischen Treffen bis zu anhaltenden Fernbeziehungskrisen, Corona-bedingte Unnahbarkeit und ganz alltäglichen Herausforderungen im Leben. Jeder hat seine Trennungsgeschichten, ganz gleich, wie lang der Abstand zum Partner war. Doch egal, wie lang die körperliche Abstinenz zum Partner war, das erste Wiedersehen gestaltet sich um so emotionaler. Ein Moment, den Diesel in der Brand-Kampagne „When Together“ einfängt: echt, ungestellt, intim, wie das Unternehmen betont. Es geht in der Kampagne um die Vorfreude auf eine Welt, in der ein physisches Miteinander wieder möglich ist – ohne Sorgen und Ängste. Und ohne Corona.

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Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Ein Buch-gewordener Pucci-Entwurf

(Marquis Emilio Pucci und Laudomia im Palazzo Pucci, Florenz, 1986. Foto: © Emilio Pucci Archiv, Florenz)

Denke ich an Pucci, kommt mir Karl Lagerfeld in den Sinn: “I think tattoos are horrible. It’s like living in a Pucci dress full-time!” Zumindest wäre damit das Verhältnis des Designers zu Tätowierungen geklärt. Wie Lagerfeld aber zu den Entwürfen des italienischen Labels stand, dürfte nicht final geklärt werden können.
Der Gründer des Hauses, Emilio Pucci, präsentierte seit Ende der 1940er-Jahren farbenfrohe Musterfantasien und galt spätestens seit den 1960er-Jahren für viele Modefans als stoffgewordenen Inbegriff von Dolce Vita.
Geboren 1914 in Florenz in einer Familie aus altem Adel, dessen Ahnenreihe bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht, war Pucci ein begeisterter Skifahrer und sogar Teil des italienischen Skiteams für die Olympischen Winterspiele.
Nach Kriegsende verfolgte Pucci seine Leidenschaft für Modedesign und versuchte sich mit der Kreation von Skibekleidung. In dieser Zeit begann Pucci, Stretch-Stoffe zu verwenden, mit denen in Europa vor dem Krieg zwar experimentiert wurde, die aber nicht weit verbreitet waren. Den Stoff setzte Pucci bei Bademode ein.

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