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Berlin

News

Philip Treacy im Friedrichstadt-Palast

(Philip Treacy; Foto: Kevin Davies)

Glaubt man der Times, ist Philip Treacy der berühmteste Hutmacher der Welt – uns würde im Traum nicht einfallen, der altehrwürdigen britischen Tageszeitung zu widersprechen. Fakt ist: die avantgardistischen Entwürfe von Treacy schmücken schon seit Jahrzehnten die prominentesten Köpfe.
Philip Treacy arbeitete für Thierry Mugler, Alexander McQueen, Karl Lagerfeld, Ralph Lauren und Valentino. Er entwarf Hutdesigns für Harry Potter und Sex and the City, wurde fünf Mal als britischer Accessoire-Designer des Jahres ausgezeichnet, Queen Elizabeth II. verlieh ihm den „Order of the British Empire“. Neben der Queen selbst ließen sich Königin Silvia von Schweden, Königin Mathilde von Belgien, Herzogin Kate und der Popkulturadel Victoria und David Beckham, Naomi Campbell, Lady Gaga, Madonna, Diana Ross, Oprah Winfrey – um eine kleine Auswahl zu nennen – von Philip Treacy behüten.

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Kultur

Nachtrag: Licht & Spiegel – Das war „Skalar“ in Berlin

(Skalar, Foto: Ralph Larmann)

Als alter Spiegel- und Licht-Fan, so seltsam das jetzt klingt, musste ich natürlich in die Skalar-Ausstellung im Berliner Kraftwerk. Spätestens seit der Spiegel- und Lichtinstallationen von Olafur Eliasson sind diese Dinge im Zusammenspiel für mich das Allergrößte. Aber kommen wir vom Fanboy-Gehabe weg zur tatsächlichen Ausstellung. Eines vorweg: Die Ausstellung ist vorbei. Und alle, die keine Chance hatten vorbeizuschauen, haben tatsächlich mal etwas in Berlin verpasst.

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News

Paul Smith eröffnet Shop in Berlin

(Bild: Courtesy of Paul Smith)

Berlin ist in wenigen Tagen eine Reise wert: Schuld an diesem äußerst positiven „Umstand“ ist Paul Smith, der in Berlin einen Store eröffnet.
Der Paul-Smith-Store öffnet auf der Potsdamer Straße im Tiergarten in guter Nachbarschaft: Galerien, Cafés und Bars geben sich in dieser Ecke Berlins die Klinke in die Hand.
Wie bei jedem Geschäft von Paul Smith wurde auch in den Räumlichkeiten in der Potsdamer Straße die Innen- und Außengestaltung so gestaltet, dass sie sich in die Umgebung integriert. Die Fassade wird mit einem Hakensystem verkleidet, das es dem Shop ermöglicht, die Fassade individuell zu gestalten – eine Praxis, die von lokalen Geschäften inspiriert wurde, die ähnliche Haken zur Präsentation ihrer Waren benutzten.

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News

Dior am Ku’damm 56

(Bild: ® Aldo Sperber)

Eben haben wir noch über den Maskenball von Dior geplaudert und schon gibt’s die nächste Neuigkeit des französischen Edel-Hauses: Dior eröffnete am 27. Januar auf dem Ku’damm seine erste Boutique in Berlin.
Die Adresse dürfte dem ein oder anderen Leser sicher bekannt vorkommen – wenngleich aus einem anderen Zusammenhang: „Ku’damm 56“ ist der Name eines deutschen Fernsehfilms, der in der fiktiven Tanzschule „Galant“ am Kurfürstendamm 56 spielte. Gedreht wurde der Dreiteiler aber nicht in den Räumlichkeiten, die jetzt Dior bezogen hat, sondern in der Richard-Wagner-Straße.

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Fashion Week Berlin

Bestandsaufnahme, Berlin

(Dawid Tomaszewski; Bild: PR)

Neuausrichtung, Relevanz und Standortwechsel – Die diesjährige Berliner Modewoche stand ganz im Zeichen des Aufbruchs. Weniger Schauen im Veranstaltungskalender, das ewerk als neuer Austragungsort und überhaupt: Qualität statt Quantität. Schon klar, der ein oder andere Pessimist suhlte sich seit Bekanntwerden der Änderungen durch die Hauptsponsoren Mercedes Benz und IMG (den Artikel zu den News gibt’s hier zum Nachlesen) in Prophezeiungen à la „Berlin hat halt keinen Stellenwert im Modewochenkalender“ oder „eh nur Trash“. So einfach ist es glücklicherweise (!!!) nicht und ich kann die Stimmen ehrlich gesagt nicht mehr hören, die ewig meckern, schlechtreden und schließlich doch à la „nächste Saison mache ich denn wirklich nur noch New York, London, Mailand und Paris“ partizipieren wollen. Diese defizitorientierten Sprachrohre unserer Zunft sind gewiss nicht neu, und doch sind sie jedes Mal nervenaufreibend lästig. Warum? Weil Berlin auf einem guten Weg ist, ehrlich versprochen und selbst erlebt! Gerade wenn man mitbekommt, wie tolle und vielversprechende Persönlichkeiten der Branche gemeinsam an einem Strang ziehen, ist es frustrierend die ewig negativen Worte verschiedener Redakteure/ Blogger wahrzunehmen.

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Event

Palazzo Berlin 2018 x Irgendwas ist ja immer

(Bild: PR)

Fangen wir diese Kritik gleich mit einer guten und einer schlechten Nachricht an. Die Gute: In diesem Jahr hat das Palazzo gelernt und erfindet nicht komplett sinnbefreite und uninspirierte Geschichten um Showacts und Gerichte zu verbinden. Das Motto ist: Keep it clean, was in diesem Fall bedeutet Miss Frisky (Laura Corcoran) führt als Moderatorin durch den Abend und präsentiert allerlei kuriose und tatsächlich auch beeindruckende Acts. Die Schlechte: An diesem Abend leider der Hauptgang. Aber irgendwas ist ja immer.

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News

Berlin, zu Fuß

(adidas Originals EQT Support 93/Berlin; Bild adidas Originals)

„Einmal die Fahrkarten, bittteeee“, so oder so ähnlich geht’s mir immer wieder mit den Öffentlichen, meist krame ich mein Ticket bei der Kontrolle immer erst in letzter Minute aus den Tiefen meiner Taschen. Mal in Hamburg, Heim und Hofadresse Wuppertal oder aber Berlin. Letztere Stadt aka deren Verkehrsbetriebe BVG lassen mein Herz in Sachen Originalität nun mehr als hochschlagen. Kein Geringerer als Sneaker-Gigant adidas Originals hat nämlich eine Kooperation der besonderen Art vorgestellt: den EQT Support 93/Berlin Sneaker. Nicht nur, dass der Schuh das Designelement der Berliner Sitzbezüge in seinem Design aufgreift, nein… Es gibt wirklich – und das ist jetzt kein Scherz – ein eingearbeitetes BVG-Jahresticket in der Zunge des Schuhs. Also besser geht es kaum, da muss man nicht mal lange suchen.

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Ausstellung

No one can do Versace better than Versace

(Bild: Courtesy of Gianni Versace Retrospektive Berlin)

In Berlin eröffnet Ende Januar die weltweit größte Ausstellung der Werke Gianni Versaces. „Kultur, Mode und Inspiration fügen sich zu einem überraschenden, noch nie da gewesenen Erlebnisort zusammenfügen“ – so konnte ich es zumindest der Pressemitteilung entnehmen.
Einige Leser werden sich vielleicht noch erinnern können: Gianni Versaces letzte selbst kuratierte Ausstellung fand 1994 unter dem Titel „Signatures“ im Berliner Kunstgewerbemuseum statt. Die Stadt hinterließ bei Versace einen bleibenden Eindruck.
Das 40. Jahr des Bestehens der Marke „Gianni Versace“ liefert Anlass genug, dem Gründer eine in Berlin Retrospektive zu widmen, denn: No one can do Versace better than Versace!

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Kunst

Drebin in Berlin

(David Drebin „Dont ever call me again“; Copyright David Drebin; Courtesy Camera Work)

Klick, Klick – Vor ein paar Tagen hat mich eine Pressemitteilung aus den Bereichen Fotografie und Kunst erreicht, die ich gerne in einer Shortnews mit Euch teilen möchte: David Drebin, Mode- und Werbefotograf aus New York City, zeigt ab diesem Wochenende in der Berliner CWC Gallery. Die Ausstellung „Love & Lights“ kommt mit jeder Menge großformatige Fotografie und Lightboxes daher – zudem werden verschiedene Neon Light Installationen zu sehen sein.

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In Zusammenarbeit mit DRIVE. Volkswagen Group Forum

Nachgefragt bei … Neue Meister / Drive. Volkswagen Group Forum

(Bild: Sebastian Reuter, Getty Images / VW)

Klassik der Zukunft – Na, hin und wieder ärgert man sich ja doch in Sachen „temporär auf der anderen Seite der Welt leben“. Eigentlich bin ich durchweg happy und wortwörtlich auf der Sonnenseite Kaliforniens unterwegs, doch manchmal verpasst man dadurch auch spannende Projekte in der Heimat. So gerade erst geschehen: Zum 6. Mal lud das Label Neue Meister in Berlin zum Konzert „Modern Classical Music“ und ich war erstmals nicht mit von der Partie, schade. Seit über einem Jahr arbeite ich mit dem DRIVE. Volkswagen Group Forum zusammen – nicht nur aufgrund meines Studiums Kultur-und Medienmanagement eine Herzensangelegenheit – und darf auf Horstson festhalten, welche musikalischen Akzente hier neu gesetzt werden. Die Konzertreihe sagt mir gerade deshalb zu, weil sie immer wieder mit ungewöhnlichen Kombinationen aus internationalen Musikern auftrumpft und erfrischend heterogen Zielgruppen anspricht bzw. fasziniert. Elitär und prestigelüsternes Publikum? Fehlanzeige! Hier kommen Musikliebhaber, Kunst- und Kulturinteressenten der verschiedensten Sparten zusammen und genießen einen Abend voller musikalischer Stilmixe bestehend aus Klassik, Elektro und Pop!

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