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Drebin in Berlin

(David Drebin „Dont ever call me again“; Copyright David Drebin; Courtesy Camera Work)

Klick, Klick – Vor ein paar Tagen hat mich eine Pressemitteilung aus den Bereichen Fotografie und Kunst erreicht, die ich gerne in einer Shortnews mit Euch teilen möchte: David Drebin, Mode- und Werbefotograf aus New York City, zeigt ab diesem Wochenende in der Berliner CWC Gallery. Die Ausstellung „Love & Lights“ kommt mit jeder Menge großformatige Fotografie und Lightboxes daher – zudem werden verschiedene Neon Light Installationen zu sehen sein. Continue Reading

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Cos’es Murmelparadies

(Bild: COS)

Koreanisch, komplex, COS – Das Modeunternehmen macht erneut gemeinsame Sache mit dem New Yorker Designstudio Snarkitecture und überzeugt mit einer Installation in tadaaa… Südkorea. Kein Witz, diesmal führt die Kulturverbundenheit der Marke nicht zu den Serpentine Galleries im Londoner Hyde Park oder Salone del Mobile nach Mailand, sondern schnurstracks in die asiatische Millionenmetropole Seoul. Binnen weniger Minuten war mein gesamter Instagram-Feed voller Aufnahmen der Arbeit Loop und da wollte ich euch die Eindrücke samt Murmelbahnassoziation nicht vorenthalten. Continue Reading

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Kunst, Kultur St. Moritz Art Masters

(Martin Kippenberger; Transportabler U-Bahn-Eingang, 1997; Eisen, Lack, 343 x 740 x 245 cm; Seit 2004 in Zuoz; Copyright: Estate of Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, Cologne und Walter; A. Bechtler Stiftung)

„Es gibt nur ein Engadin auf der ganzen Welt, wir sind hier restlos begeistert und schlürfen die Luft der Gemsen wie französichen Champagner! Kein Wunder, dass der gute Nietzsche hier übergeschnappt ist“ – Diese Worte stammen nicht von mir und doch könnten sie es, wenn es darum gehen würde, die Gegend um St. Moritz bestmöglich zu beschreiben. Sie stehen vielmehr in einem Artikel der NZZ (den empfehlenswerten Beitrag von Kurt Wanner gibt’s hier zum Nachlesen) und stammen aus einem Briefwechsel von keinem Geringeren als Richard Strauss, 1947 berichtete der Komponist von seinen Ferien in den Schweizer Bergen. Celerina, Pontresina, Sils oder Silvaplana, vor fünf Jahren war ich erstmals selbst mit meinem Freund vor Ort und bin seitdem jeden Sommer wiedergekehrt. Continue Reading

Kunst

Parknächte mit COS

(Serpentine Pavilion 2017, Design: Francis Kéré. Serpentine Gallery, London (23. Juni bis 08. Oktober 2017) © Kéré Architecture, Foto © 2017 Iwan Baan)

Hello Hyde Park, hello COS – Just vor ein paar Tagen war ich in London zugegen, habe immens viel geshoppt, gegessen und Geburtstage gefeiert. Meine große Schwester lebt vor Ort und ihre kleine Familie gehört regelmäßig besucht, ganz gleich, wieviel Arbeit auf der Agenda steht. Wann immer ich da bin, genieße ich jeden Moment und kann immer noch nicht richtig begreifen, dass der Brexit mit seinen vielen Nachteilen über die Insel rollen wird. Seriously? Keiner weiß, inwieweit und welche Auswirkungen das Ganze im Detail auf uns, Europa, haben wird. Gerade deshalb bin ich wie ein sehnsuchtshungriges Kind im Urlaub, dass nicht weiß, wann es das nächste Mal vor Ort sein wird. Mache unsagbar viele Fotos, sauge alles auf und sitze ziemlich traurig im Flieger Richtung Heimat. Meine gute Laune kommt spätestens beim Durchscrollen der Eindrücke auf Instagram und Konsorten zurück, besonders der temporäre Serpentine Pavilion ist im Kopf geblieben. Continue Reading

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Ausgezeichnet: Ernst Gamperl gewinnt Loewe Craft Prize 2017

(Ernst Gamperl, Germany; „Tree of Life 2“, 2016; oak; Courtesy of Loewe)

Gratulation, herzlichen Glückwunsch, der Preis geht an Ernst Gamperl! Wer, was, wo? Keine Sorge, es geht hier nicht um Bambi, Deutschen Fernsehpreis oder verspätete Berlinale. Nein, heute schreibe ich über – tadaaa – den Loewe Craft Prize, kürzlich verliehen in Madrid. Während alle Welt, zumindest in Sachen Kunst-Modemetamorphose, auf Louis Vuitton und Jeff Koons schaut, gerät die Preisverleihung in Spanien fast in den Hintergrund. Völlig zu Unrecht, wie ich finde. Handwerkskunst kann genauso spannend sein wie zeitgenössische Kunst, nicht? Continue Reading

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Christo kommt nach Berlin

(© Christo, Foto: Wolfgang Volz)

Setzen wir uns kurz in einer Zeitmaschine und katapultieren uns zurück ins Jahr 1995. Musikalisch sieht es düster in Deutschland aus: The Kelly Family und Rednex führen die Hitparaden an und selbst für Die Schlümpfe und Die Doofen ist man sich nicht zu schade. Ganz anders präsentiert sich die Deutschland in der Kunst – fünf Millionen Menschen strömten nämlich zum Berliner Reichstag, den Christo und Jeanne-Claude mit silberfarbenem Gewebe verhüllten. Es war das erste Kunstwerk, über das ein gewähltes Parlament diskutieren und abstimmen musste – und das, obwohl es noch nicht einmal existierte. Jahre der technischen Vorbereitung erlaubte es Christo und Jeanne-Claude 1995 dann endlich, das große wilhelminische Gebäude in 100.000 m² Stoff und 15.600 m blaues Seil zu verhüllen. Continue Reading

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Giuseppe Penone: Matrice

(Giuseppe Penone: „Matrice“, Abete; Bild: Fendi)

Rom ist immer eine Reise wert – seit einigen Tagen auch wegen einer neuen Ausstellung im Palazzo Civiltà Italiana, dem Headquarter von Fendi. Zu betrachten sind in „Matrice“, die übrigens die erste Soloausstellung in den Räumen des Palazzos ist, alte und neue Werke des italienischen Avantgardeküntlers Giuseppe Penone, der eigens für Fendi eine gigantische Installation aus Holz und Bambus erschuf und sie vor dem imposanten Bau errichten lies. „Bäume scheinen feste Lebewesen zu sein, wenn wir sie jedoch über längere Zeit beobachten und wachsen sehen, werden sie zu einer fließenden, formbaren Materie“, wie Giuseppe Penone erklärt. Ein Baum sei nach seiner philosophischen Sichtweise ein Wesen, das sich seine eigene Form einprägt und diese unabdingbar für sein Leben ist. Daher ist für den Italiener der Baum eine perfekte Skulptur, „denn er trägt die Notwendigkeit seiner Existenz in sich“. Continue Reading

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Träume sind Schäume: Louis Vuitton x adidas

(Bild: Courtesy of Dent Kicks Custom)

In meiner Kindheit hatte ich einen Traum: selbstschnürende Sneaker. Nike war so nett und hat mir diesen Traum vor einigen Wochen erfüllt – zumindest fast. Der Preis sprengt leider meinen finanziellen Rahmen. Ganz andere Träume wurden hingegen (noch) nicht wahr: Es gibt keine annehmbare Chanel-Kollektion für den Mann und Louis Vuitton will partout nicht mit einem waschechten Streetwearlabel zusammenarbeiten.
Angenommen, Nicolas Ghesquière und Kim Jones, Louis Vuittons künstlerische Leiter für die Damen- und Herrenkollektionen, würden sich breitschlagen lassen und zum Beispiel mit adidas kooperieren, könnte das Ergebnis, zumindest wenn es nach Dent Kicks Custom geht, so aussehen: Continue Reading

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Cos, ganz gross im Guggenheim

(Bild: David M. Heald; © The Solomom R. Guggenheim Foundation, New York)

Wenn das nicht mal großartige Neuigkeiten für Mode- UND Kunstfreunde sind: Mein Lieblingslabel COS sponsert die Retrospektive der amerikanischen Künstlerin Agnes Martin, die vom 7. Oktober 2016 bis 11. Januar 2017 im Solomon R. Guggenheim Museum New York gezeigt wird. Für mich eine ganz besondere Freude (auch wenn ich etwas traurig bin, dass ich wohl kaum selber nach Manhattan jetten kann), denn Martin gehört meiner Meinung nach zu den spannendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Gemälde, Druckgrafiken, Zeichnungen und Skulpturen wird es zu sehen geben, juhu… Continue Reading

Kunst

Pariert in Riehen: Der Blaue Reiter

(Franz Marc
, Blauschwarzer Fuchs, 1911 
Öl auf Leinwand, 50 x 63 cm; 
Von der Heydt-Museum Wuppertal 
Foto: © Medienzentrum, Antje Zeis-Loi / Von der Heydt-Museum Wuppertal)

„Na, der scheint mich aber zu verfolgen“, denke ich mir, als ich noch etwas urlaubslethargisch mein Mailfach öffne und Rat von Unrat sortiere. Es geht um die Ankündigung einer großen, vermutlich phänomenalen Ausstellung in der Fondation Beyeler: „Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter“ – ganz bestimmt kein Unrat. Mit „der“ meine ich natürlich etwas salopp ausgedrückt die Künstlerbewegung samt gleichnamiger Münchner Ausstellung aus dem Jahr 1911. Continue Reading