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Horst

Damenmode Männermode

Gucci zeigt von Dapper Dan inspirierte Kollektion

(Gucci „Dapper Dan“-Kollektion Foto: Ari Marcopoulos)

Dapper Dan, geboren als Daniel Day, wurde mit seinem ursprünglichen Shop in der 125. Straße in New Yorker Stadtteil Harlem zum Kultdesigner. Rapper und Künstler liebten seine Entwürfe – auch, weil Dans Kleidung für die damalige Zeit regelrecht mutig war, denn der Amerikaner kokettierte in den 80er- und 90er-Jahren mit den Logoprints zahlreicher Luxuslabels. Doch des einen Freud ist des anderen Leid: Labels wie Gucci und Louis Vuitton verklagten den Designer, da er sich bei den Logos der Unternehmen bediente. Diese Klagen hatten zur Folge, dass Dapper Dans namensgleiche Boutique geschlossen werden musste.
Vielleicht war es das, was Alessandro Michele motivierte, erneut mit Dapper Dan zu kooperieren (letztes Jahr modelte Dan schon für Gucci), denn der Italiener lässt sich ebenfalls von einer Vielzahl von Quellen inspirieren.

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News

Maria Grazia Chiuri interpretiert Dior Saddle Bag neu

(Revival: Dior Saddle Bag; Bild: Courtesy of Dior)

„Ich glaube, Männer haben ein ähnliches Verhältnis zu ihren Eiern wie Frauen zu ihren Handtaschen. Es mag zwar nur ein kleiner Beutel sein, aber ohne ihn fühlen wir uns in der Öffentlichkeit schutzlos.“ Carrie Bradshaw und ihr Zitat waren es, die mir sofort eingefallen sind, als mich die News erreichten, dass Maria Grazia Chiuri die Saddle Bag von Dior neu interpretiert. Denn sie war es auch, die dafür verantwortlich war, dass die Ur-Version dieser Handtasche zum ultimativen It-Piece avancierte. In der fünften Episode der dritten Sex-and-the-City-Staffel trug Carrie Bradshaw die Saddle Bag und trat damit den Trend der It-Bags los.
Entworfen wurde die Saddle Bag ursprünglich von John Galliano, damals Designer bei Dior, für seine Frühjahr/Sommer-Kollektion 2000, die im Oktober 1999 in Paris präsentiert wurde. Die komplette Kollektion zitierte seinerzeit die US-amerikanische Sängerin Lauryn Hill.

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Sneakers

Toys Toys Toys

(Converse x JW Anderson Chuck 70 Toy; Courtesy of Converse)

Glaubt man der Pressemitteilung, ließ sich Jonathan Anderson für seine neueste Zusammenarbeit mit Converse von Ron Nagle inspirieren – immerhin sammelt der Designer Skulpturen des Keramikkünstlers. Anderson übersetzte die Werke des amerikanischen Künstlers in verschiedene Texturen und in ein Spiel aus Farbverläufen. Die Schnürsenkel sollen hingegen Stuckarbeiten aus San Francisco, dem Geburtsort von Ron Nagle, zitieren.
Das mag alles sein, wenngleich mich die Schuhe eher an Puppenschuhe erinnern, was sie – zumindest wenn man den Namen der Kooperation folgt, „Converse x JW Anderson Chuck 70 Toy“, auch kein Zufall ist …

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Ausstellung

Porcelain Couture

(Sonderausstellung Porcelain Couture ; Courtesy of Fürstenberg)

Was haben ein Couture-Kostüm und kostbares Porzellan gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Niemand würde auf die Idee kommen, sein Kaffeeservice als neuestes Accessoire auszuführen, um damit bewundernde Blicke zu ernten, oder die Teekanne als neues It-Piece zu bezeichnen. Doch bei genauerem Hinsehen verbindet beide Branchen mehr, als man denkt – eine Idee, die ehemalige Kunden des Concept Stores „Kuball & Kempe“ noch kennen dürften. Trat man in den Laden in der Hamburger City, wusste man manchmal nicht, wo man als Erstes hinschauen sollte: Auf die Sneaker von Adidas, das alte Spielzeug, den Chanel-Bearbrick oder die Kristallgläser und das kostbare Porzellan?
Die Ausstellung „Porcelain Couture – Porzellan trifft Mode von Chanel bis Yves Saint Laurent“ macht genau dieses Konzept des Mix-and-Match auf anschauliche Art deutlich. In eindrucksvollen Inszenierungen wird im Museum Schloss Fürstenberg gezeigt, wie unmittelbar uns Mode und Porzellan im Leben begleiten und welche Wechselwirkungen zwischen den beiden exklusiven Luxusbranchen existieren.
Hier ein flüchtiger Blick hinter die Kulissen der Ausstellung „Porcelain Couture – Porzellan trifft Mode von Chanel bis Yves Saint Laurent“:

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Werbung - in Kooperation mit Freitag

Hotel schön, Koffer weg

(F512VOYAGER by Markus Freitag; Courtesy of FREITAG)

„Hotel schön, Koffer weg“ – während der Sommermonate stolpert vermutlich jeder auf seiner Facebook-Timeline über diesen einen Satz, der einem einen leichten Schauer über den Rücken jagen lässt. Man fühlt sofort mit, denn wer möchte schon seinen Koffer oder seine Reisetasche missen, nur weil es am Gepäckband zur folgenschweren Verwechslung kam. Oder – noch viel schlimmer – man merkt erst beim Öffnen des Koffers, dass es gar nicht der eigene ist und man die schmutzige Wäsche anderer Reisenden in die eigenen vier Wände in den dritten Stock geschleppt hat. Es kann jeden treffen: Immerhin gehen jedes Jahr mehr als 20 Millionen Gepäckstücke bei Flügen verloren …

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Werbung

Der digitale Weltrekord. Oder: Was das Kurorchester Bad Kissingen mit Land Rover gemeinsam hat.

(Bild: Screenshot Land Rover Parade)

Glaubt man der Eigenwerbung von Bad Kissingen, wird in der unterfränkischen Kleinstadt schon seit 182 Jahren Kurmusik gespielt. Damals, also 1832, unterhielten eine Saison lang 15 böhmische Musiker die Besucher. Es war der Anfang einer Tradition, die bis heute gleichermaßen Kurgäste wie -schatten in Verzückung geraten lässt.
Mit 727 Auftritten im Jahr – gemessen vom 1. Juni 2010 bis 31. Mai 2011 – wurde das Kurorchester mit seinen zwei Kurkonzerten pro Tag sowie zusätzlichen Abend- und Sonderkonzerten als „meistspielendes Ensemble der Welt“ anerkannt und brachte die Stadt ins Buch der Rekorde.

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Interieur

More Décor

(„Gucci Décor“-Kollektion; Illustrated by Alex Merry)

Modelektion 1: Trage niemals und unter gar keinen Umständen einen Komplettlook. Das, was in der Mode gilt und was wir natürlich alle beherzigen, versteht sich auch bei den eigenen vier Wänden. Jedes Zimmer, und sei es noch so klein, lebt durch einen Stilbruch oder, das ist dann sogar noch besser, durch ganz viele Stilbrüche.
Ganz ähnlich ist die Idee hinter der „Gucci Décor“-Kollektion. Alessandro Michele sorgt eben nicht für einen ganzheitlichen heimischen Look, sondert liefert Elemente, mit denen Lebensräume persönlich gestaltet werden können – also kein Gucci-Komplettlook für die Wohnung. Gott sei Dank, möchte ich da mal in Richtung Mailand sagen.
Die „Gucci Décor“-Kollektion greift auch beim zweiten Durchgang (ihre Premiere feierte die Interieurlinie vergangenes Jahr) bekannte Laufstegmotive des Hauses auf. Das Ergebnis: eine wilde Kombination aus Farben, Mustern und Designs, bei der es nur eine Regel zu geben scheint: Bunt muss es sein, was auch durchs Lookbook – illustriert von Alex Merry – unterstrichen wird.

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News

Vivienne Westwood kooperiert mit Burberry

(Andreas Kronthaler, Vivienne Westwood und Riccardo Tisci; Bild: © Courtesy of Burberry/ Brett Lloyd )

Es ist eigentlich keine Erwähnung mehr wert, wenn zwei Labels eine Zusammenarbeit eingehen: Off-White zum Beispiel kooperiert mit jeder Brand, die anfragt (zumindest wirkt es relativ wahllos) – da wird scheinbar nicht lange gefackelt, wo der Name drauf gedruckt werden soll. Das ergibt insofern Sinn, als dass die hauseigene Designhandschrift schlicht zu wenig hergibt und jetzt der Zeitpunkt gekommen zu sein scheint, viel Geld zu machen.
Aktuell arbeitet nun die britische Designerin Vivienne Westwood mit Burberry an einer Kollektion, Styles aus dem Burberry-Archiv neu interpretiert – es wird also aus dem Vollen geschöpft. Die Idee zu dieser Kooperation hatte Riccardo Tisci:

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Werbung - auf Einladung von Douglas

50 Quadratmeter Kampen: Gur Dai Douglas*!

(Douglas-Store auf Sylt in Kampen; Bild: Michael Tinnefeld für Bunte/Douglas)

Da oftmals Marketingspezialisten tonangebend für Produktschöpfungen sind, werden heutzutage Düfte, dekorative Kosmetik, Beautyprodukte und deren Vermarktung als Idee aus der Luft gegriffen und dann wird von den Kreativen in darauf spezialisierten Unternehmen das passgenaue Produkt zur Starkampagne hergestellt.
Die Formel ist simpel: Auf der einen Seite steht ein Star, der Begehrlichkeiten weckt und auf der anderen Seite die Parfum- und Kosmetikindustrie und ihr schier unerschöpflicher Erfindergeist, der darauf abzielt, das Publikum mit Stardüften an die Kassen zu locken.
Es ist sicher ungewöhnlich, mit dem anzufangen, was es nicht gibt, wenn man einen neuen Store vorstellt, doch in Kampen ist eben alles etwas anders. Doch von Anfang an.

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News

Pauls Porsche

(Porsche 911; Bild: Courtesy of Paul Smith)

Wo wir doch vor wenigen Tagen noch über spleenige Hobbys sprachen … Der britische Porsche-Händler James Turner lackierte seinen 911er aus dem Jahre 1965 in den Farben, für die Paul Smith steht, und wird mit dem Wagen am 7. Juli 2018 bei den „Le Mans Classic“ an den Start gehen.
Liebe zum Detail wurde in den Bau dieses ganz speziellen Autos gesteckt: Die „Artist Stripe“-Lackierung („Artist Stripe“ nennt sich das Paul-Smith-Streifenmuster) zieht sich selbst durch den Innenraum und sogar auf der Unterseite des Fahrzeugs.
Den Überrollkäfig des Porsche 911 ließ Turner dunkelgrün lackieren, um dem vorderen Teil des Autos zu entsprechen; die Sitzkissen sind aus feuerfestem benzinblauem Material, passend zum hinteren Teil. Der Schaltknauf aus Balsaholz im Stil des Porsche 917 wurde von Paul Smith handsigniert. Es lohnt also ein genauerer Blick:

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