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Tomas Maier verlässt Bottega Veneta

(Bild: Collier Schorr)

Eins muss man Tomas Maier lassen: Der Designer erweckte Bottega Veneta aus dem Dornröschenschlaf, in den das Unternehmen in den 80er-Jahren gefallen ist, und führte es wieder zu Weltruhm. Nun gab François-Henri Pinault, CEO von Kering, dem Pariser Mode- und Accessoires-Konzern, zu dem Bottega Veneta gehört, das Ende der 17-jährigen Zusammenarbeit bekannt: „Ich bin Tomas Maier sehr dankbar und möchte ihm persönlich für die Arbeit, die er geleistet hat, und den außergewöhnlichen Erfolg, zu dem er beigetragen hat, danken.“

Bottega Veneta, bekannt dafür, Leder in einer Art „Flechttechnik“ zu verarbeiten, wird immer wieder als italienischer Gegenpart zum französischen Haus Hermès gestellt, für das Tomas Maier neun Jahre lang die Damen Ready-to-wear-Linie verantwortet hat. Aber auch mit seinen Damen- und Herrenkollektionen schaffte es der Designer, das Label an die Spitze der Luxusfirmen zu bringen. Mit seiner Schlichtheit wirkte Bottega Veneta allerdings auch wie aus der Zeit gefallen.

Neben seiner nun beendeten Tätigkeit für Bottega Veneta verantwortet Tomas Maier eine eigene Linie, sowie aktuell eine Capsule-Kollektion für Uniqlo.

3 Comments

  • Siegmar
    13. Juni 2018 at 22:45

    Das ist schade, obwohl mein Bankkonto immer „nein“ sagt wenn ich mich bei Bottega Veneta umgesehen habe.

  • vk
    14. Juni 2018 at 00:44

    bottega veneta in den 70ern und 80ern war bitterer trash. hab nen keller voll mit koffern meiner tante aus dieser zeit. ich hoffe, die fressen bald die ratten.

  • fred
    18. Juni 2018 at 23:11

    Ich hoff, die Tante liegt nicht auch in dem alten Koffer.
    Tante, Koffer und Keller. Das klingt verdächtig. Jetzt fehlt
    nur noch der weisse Lieferwagen, auf dem „Reinigung“
    steht.

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