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Horst

Schmuck

Louis Vuitton lanciert Modeschmuck-Linie von Virgil Abloh

(Louis Vuitton Men’s Fashion Jewellery Collection; Bild: Louis Vuitton)

Es lag auf der Hand, dennoch kommen die News überraschend: Louis Vuitton lanciert als Teil der Frühling/Sommer-Männerkollektion 2019 eine neue Modeschmuck-Linie. Die Linie versteht sich als ein neues Konzept von Men’s Artistic Director Virgil Abloh.
Nun gab es bei Louis Vuitton in den letzten Jahren natürlich auch Modeschmuck, nur klaffte gewissermaßen eine Lücke zwischen Runway-Kollektion und regulärer Schmuckkollektion. Das ist ein Problem, dem sich auch andere Modehäuser immer wieder konfrontiert sehen – das, was der Kunde in der Boutique kaufen kann, spiegelt nur in Spurenelementen das wider, was auf dem Laufsteg zu sehen ist.

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News

Neues von Funke: Fashion Icons

(Alessandro Michele auf dem Cover der „Fashion Icons“-Erstausgabe; Bild: Courtesy of Funke Mediengruppe)

Wo war doch gerade über Konzeptmagazine geplaudert haben: Die Funke Mediengruppe launcht ein neues Magazin. Ähnlich wie bei „A Magazine Curated By“ wurde auch für „Fashion Icons“ ein Themenschwerpunkt gesetzt, allerdings nicht mit einem Gastkuratoren, sondern ein von der Redaktion gewählten Fokus.
Das Magazin, das in hochwertigem Gewand daherkommt, ist keine Modezeitschrift im klassischen Sinn. Sie dokumentiert vielmehr die Geschichte und Geschichten, die hinter den weltweit bekannten Unternehmen der Fashionbranche stecken. Der erste Titel der Magazinserie „Fashion Icons“ widmet sich – vielleicht will man bei Funke auf Nummer Sicher gehen – dem Aufmerksamkeitsgarant Gucci.

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News

Kim Jones kuratiert neueste Ausgabe von „A Magazine Curated By“

(A Magazine Curated By Kim Jones; Bild: Courtesy of Dior)

„A Magazine Curated By“ ist, und das ist wahrlich nicht übertrieben, ein einzigartiges Zeitschriftenkonzept. Der etwas sperrige Name beschreibt auch schon recht gut, worum es überhaupt geht: Jede Ausgabe wird von einem „Gastkurator“ gestaltet.
Die Idee hierfür hatte Walter Van Beirendock, der 2001 „A Magazine“ ins Leben rief: „N°A Featuring Dirk Van Saene“ war die erste Ausgabe, die anlässlich des Modefestivals in Antwerpen erschien. Es folgten die Zahlen N°B, N°C, N°D und N°E Magazine, kuratiert von Bernhard Willhelm, Hussein Chalayan, Olivier Theyskens sowie Viktor & Rolf, wobei die Buchstaben des Alphabets in aufsteigender Reihenfolge verwendet wurden. Seit 2004 erscheint das Magazin unter dem Namen „A Magazine Curated By“ und kann auf äußerst namhafte Gastkuratoren zurückblicken.

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Pride

Asos kooperiert erneut mit GLAAD

(„Asos x glaad&“-Kollektion; Bild: Asos)

GLAAD? Mit dem Namen kann man vielleicht nicht so viel anfangen, mit der Arbeit der Non-Profit-Organisation – und insbesondere den Ergebnissen – werden wir häufig konfrontiert – und das ist auch gut so.
Die „Gay & Lesbian Alliance Against Defamation“ wurde 1985 in New York von Arnie Kantrowitz, Darrell Yates Rist und Vito Russo gegründet. Den Auslöser für die Gründung lieferte den US-amerikanischen Gay-Aktivisten die diffamierende AIDS-Berichterstattung des Boulevardblattes „New York Post“. GLAAD hatte Erfolg und konnte wenig später selbst die „New York Times“ dazu bringen, auf herabwürdigende Begriffe für „homosexuell“ zu verzichten.

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News

Vogue Deutschland widmet Karl Lagerfeld die Juliausgabe

(Birgit Kos; Bild: © Peter Lindbergh für VOGUE Deutschland)

Ihr werdet es mitbekommen haben: Die deutsche Ausgabe der Vogue feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass holt das Magazin, tja, sagen wir es diplomatisch, das Who-is-who aus Musik, Kultur und Design auf’s Cover. Leider lässt sich bisher kein roter Faden ausmachen: Nach Helene Fischer, Angelique Kerber, Bastian Schweinsteiger und seiner Frau Ana Ivanovic, Carolyn Murphy, Isabella Rossellini und Miuccia Prada sowie Gisele Bündchen, guckten uns dann vergangenen Monat Stella Tennant und Saskia de Brauw von der Titelseite entgegen.
Die Idee ist offiziell, mit unerwarteten Cover-Persönlichkeiten und Themenschwerpunkt-Ausgaben zu überraschen und so begibt man sich in der Juliausgabe mit dem Titel „Ein Heft für & über Karl Lagerfeld” auf die Spuren des Designers.

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Styling

Was soll man denn dazu anziehen? Heute: Die Hose von Ev Bravado

Hose von Ev Bravado

Man kann über die Hose die Nase rümpfen und sie, nun ja, ein wenig ‚too much‘ finden. Vermutlich ist es genau diese Reaktion, die Everard Best beim Betrachter hervorrufen möchte. Der Gründer des Labels Ev Bravado schert sich scheinbar nicht darum, wie man über seine Entwürfe denkt: „Viele Marken sind damit beschäftigt, die immer gleichen Ideen und Logos wiederzubeleben, doch dieser Trend wird nicht lange anhalten“, wie er sich in der Vogue Online geäußert hat. Diese Selbstsicherheit wird Everard Best auch aus seinen bisherigen Zusammenarbeiten mit Heron Preston und Virgil Abloh ziehen.
Ich bin mir sehr sicher, dass wir hier in Zukunft häufiger über den Designer Everard Best bzw. seinem Label Ev Bravado stolpern werden – Grund genug, drei Looks um die (gewöhnungsbedürftige) Hose zu kreieren …

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Shopeinrichtung

Peter Marino gestaltet neuen Dior Flagship-Store in München

(Dior Boutique München, Maximilianstraße; Design: Peter Marino; Foto: Kristen Pelou)

Dior eröffnet in München einen neuen Flagship-Store – mitten auf der Luxusmeile Maximilianstraße, nur wenige Schritte vom Bayerischen Nationaltheater entfernt. Seit dem 24. Mai werden dort dem Kunden die aktuellen Damen- und Herren-Kollektionen sowie Schuhe, Accessoires und Lederwaren von Maria Grazia Chiuri und Kim Jones präsentiert. Das ist, man mag es kaum glauben, eine Premiere: Zum ersten Mal in der Geschichte von Dior werden die Herren- und Damendivisionen in einem Store vereint.

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Pride

Levi’s präsentiert Pride-Kollektion 2019

(Levi’s Pride-Kollektion 2019; Bild: Levi’s)

Man muss sich schon wundern, was unter dem Namen „Pride-Kollektion“ um die Gunst der Käufer buhlt. Von Sandwiches über Marmelade bis hin zum Pride-Shirt im Trump-eigenen Fanshop findet sich alles mögliche, was man braucht, um seine Solidarität mit der LGBTQ+-Community bekunden zu können. Das mag mit Sandwiches und Marmelade mit viel Fantasie vielleicht noch funktionieren, mit dem Shirt von Trump hingegen nicht. Es ist ein herber Schlag für die Community, dass die Trump-Regierung lt. Medienberichten offenbar plant, eine US-Gesetzesregelung abzuschaffen, die trans- und intergeschlechtlichen Menschen vor Diskriminierung im Gesundheitswesen schützt. Auch erklärte der US-Präsident – anders als seine Vorgänger Barack Obama und Bill Clinton – den Juni nicht mehr zum offiziellen „National Pride Month“, der an die „Stonewall Riots“ erinnern soll, also den Beginn der LGBTQ+-Bewegung. Lediglich Ivanka Trump bekundete ihre, nun ja, Solidarität mit der LGBTQ+-Community mit einigen Tweets. Man kann sich seine Familie nicht aussuchen, mag die Trump-Tochter vielleicht manchmal denken – in die Familie wird man hineingeboren.

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