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Horst

News

Wohnen wie Domenico Dolce und Stefano Gabbana

(Villa von Dolce und Gabbana auf Stromboli; Bild: Courtesy of Lionard)

Die Villa von Dolce und Gabbana auf Stromboli steht zum Verkauf. Das wichtigste also zuerst: Die Insel kann sowohl mit dem Hubschrauber als auch per Schiff erreicht werden. Es dürfte dem zukünftigen Villen-Besitzer also nicht schwerfallen, sein neues Domizil zu erreichen. Dort angekommen, kann man die einzigartige Lage am Meer genießen – inklusive Blick sowohl auf die Insel Strombolicchio als auch auf den Vulkan, der von den Einwohnern Iddu genannt wird.

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Männermode

Gucci lanciert Manifesto-Kollektion

(Gucci Manifesto; Bild: Gucci)

„Ein Manifest ist eine öffentliche Erklärung von Zielen und Absichten, oftmals politischer Natur. Als Begriff der Kunst- und Literaturgeschichte auch für ästhetische Programme seit 1800 verwendet“ (Wikipedia). Bei Gucci wird traditionell nicht tief gestapelt, wenn es darum geht, die Inspirationsquellen zu erklären – so auch bei der „Gucci Manifesto“-Kollektion, die die Masken, die zahlreiche Models auf dem Laufsteg der Herbst/Winter-Modenschau trugen, zitiert.

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Shopeinrichtung

Dior eröffnet Boutique auf der Avenue des Champs-Élysées

(Dior Avenue des Champs-Élysées; Bild: Dior)

Die Avenue des Champs-Élysées, auch kurz Champs-Élysées, zählt zweifelsohne zu den schönsten Alleen der Welt und in Paris zu den Touristenattraktionen. Seit einigen Tagen dürften sich Besucher des Boulevards, auf dem man eh aus dem Staunen nicht heraus kommt, verwundert die Augen reiben. Den Grund für offene Münder liefert eine Hommage an das Stadthaus von Christian Dior. Eben dieses Haus wird aktuell umgebaut und so „beamt“ kurzerhand ein Trompe-l’œil die Fassade der Avenue Montaigne Nr. 30 wie von Geisterhand auf die Champs-Élysées.

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News

Customizing Strangers Things

(Bild: Levi’s)

Wir sprachen vor einigen Tagen ja schon darüber: Pünktlich zum Start der dritten „Stranger Things“-Staffel hat Levi’s eine Capsule Collection lanciert, für die das Designteam des Jeanslabels eng mit den Kostümbildnern der Serie zusammen gearbeitet hat. So trägt Elfie in einigen Folgen ein gelbes Azteken-Shirt sowie eine Jeans von Levi’s und Dustin fast durchgängig eine grüne „Camp Know Where“-Mütze und in einigen Sequenzen auch das passende Shirt.

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Männermode

Debüt: Giuseppe Marretta zeigt erste Kollektion für Pringle of Scotland

(Pringle of Scotland Frühling/Sommer 2020; Foto: Courtesy of Pringle of Scotland)

Bei Pringle of Scotland gab es einen Designerwechsel, Giuseppe Marretta folgte auf die Vorgänger Massimo Nicosia, Alistair Carr und Clare Waight Keller. Das Label muss, ähnlich wie alle traditionell aufgestellten Modemarken, einerseits seine Marken-DNA, die seit 1815 auf Gestricktem basiert, nutzen und vor allem auffrischen und gleichzeitig überraschend-moderne Akzente eines High-Fashion-Labels im Wettbewerbskanon der mit Marken überbelegten Branche setzen, wie das zum Beispiel damals mit Christopher Bailey bei Burberry gelang. Für dieses Kunststück muss man Giuseppe Marretta sicher noch etwas Zeit lassen, wobei die Pringle-of-Scotland-Erneuerung bemerkenswert ist – und das nicht nur, wenn man im Hinterkopf hat, dass zwischen Bekanntgabe des Designerwechsels und der Präsentation der Frühling/Sommer-Kollektion 2020 nur wenige Wochen lagen. Es lohnt also doppelt, sich durch das Lookbook zu klicken:

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News

Diesel lanciert „Haus des Geldes“-Kollektion

(„Diesel x Haus des Geldes“-Kollektion; Bild: Diesel)

Ihr werdet es mitbekommen haben: Die neuen „Haus des Geldes“-Episoden sind ab 19. Juli auf Netflix zu sehen. Zum Start der mittlerweile dritten Staffel der spanischen Serie von Álex Pina kooperiert Diesel mit dem Format – allerdings wartet das Label mit einer sehr hintergründigen Idee auf …

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Kampagne

Gucci lanciert Herbst/Winter-Kampagne für 2019/2020: Gucci Prêt-à-porter

(Gucci Herbst/Winter-Kampagne 2019/2020: „Gucci Prêt-à-porter“; Bild: Glen Luchford)

Es gab mal eine Zeit, in der die Leser eines Modemagazins genau wussten, was zukünftig im Trend ist, ganz ohne dieses merkwürdige Gefühl, dass es einen Zusammenhang zwischen Anzeigen und redaktionellen Inhalt geben könnte. Das ist zugegebenermaßen schon einige Jahre her und so fühlt man sich manchmal hingerissen, voller Sehnsucht nach der guten alten Zeit von eben dieser zu träumen.
Die Geschichte der Mode und Geschichten über die Mode sind der Stoff der Legende, die mit dem Aufkommen der Prêt-à-porter und ihrer Blütezeit zum Leben erwacht, jene ikonischen Bilder, die vier Jahrzehnte umfassen: die 50er-, 60er-, 70er- und 80er Jahre. Diese Jahrzehnte sind es, die Alessandro Michele für Gucci in den Fokus der Herbst/Winter-Kampagne für 2019/2020 rückt.

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Shopeinrichtung

C.P. Company eröffnet neuen Store in Mailand

1978 änderte Massimo Osti, ein junger Grafikdesigner aus Bologna, der später als „Pate der urbanen Sportbekleidung“ gelten sollte, den Namen seiner 1971 gegründeten und für ihre siebbedruckten T-Shirts bekannten Marke – Chester Perry – in C.P. Company. Dieser trockenere, man möchte sagen reifere Name gab den Startschuss für einen der einflussreichsten Kreativitätsimpulse in der Geschichte der Sportbekleidung. Doch es dauerte noch einige Jahre, bis dann Anfang der 1980er-Jahre italienische Designer und Labels weltweite Trends setzten – dann aber richtig: Umberto Ginocchietti, Gianfranco Ferré, Enrico Coveri und Missoni sorgten für frischen Wind in den Kleiderschränken. Es war die Zeit, zu der Giorgio Armani zu einem der berühmtesten Designer aufstieg, während Valentino Garavani seine Herren- und die Jeanslinie populär machte. Junge Designer wie Romeo Gigli lancierten ihre Labels und Italien galt fortan als Mittelpunkt des männlichen Stils und Geschmacks.
Die neu aufkommende Sportswear wurde von Marken wie Stone Island, Iceberg und eben auch Massimo Ostis C.P. Company mit Inputs aus Italien dominiert.
Während aber Romeo Gigli, Enrico Coveri und Umberto Ginocchietti durch diverse Verkäufe und Lizenzvergaben an Relevanz eingebüßt haben, sorgen Ferré, Valentino, Stone Island, Iceberg und C.P. Company weiter für Furore.

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Kampagne

Steven Meisel fotografiert Dior-Kampagne Herbst/Winter 2019/20 …

(Dior-Kampagne Herbst/Winter 2019/20; Foto: Steven Meisel)

… und ließ sich dafür von Raymond Pettibon inspirieren. Um das Chaos komplett zu machen: Dior-Menswear-Designer Kim Jones und Meisel wollen mit den Bildern Christian Dior in einer Art Hommage ehren, denn bevor die Designlegende sein gleichnamiges Modehaus gründete, war er Galerist und Kunstsammler.
Doch von Anfang an: Für seine Dior-Herbst/Winter-Kollektion kooperierte Kim Jones mit der Künstlerlegende Raymond Pettibon. Der US-Amerikaner gilt seit den 1980er-Jahren zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern, der durch seine Arbeiten für Punkbands wie Black-Flag und Firehose zur Ikone der kalifornischen Punkszene der 1970er-Jahre avancierte. Viele Leser dürften das Cover der Sonic-Youth-LP „Goo“ noch im Gedächtnis und das Album noch im Plattenregal stehen haben – Raymond Pettibons Originalzeichnung wurde vor wenigen Jahren für 183.425 US-Dollar versteigert.

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