Sonnenbrillen

Berluti lanciert erste Sonnenbrillenkollektion mit Thélios

(Berluti x Thélios; Courtesy of Berluti)

Weiter geht’s mit den Sonnenbrillen für die Sommersaison 2019. Nachdem vor wenigen Tagen die Kooperation von Fendi mit Gentle Monster für Verblüffen sorgte, kommen nun die Entwürfe aus der ersten Zusammenarbeit zwischen Berluti und Thélios.
Berluti, die 1895 in Paris gegründete Ledermanufaktur feinster Güte, die von vier Schuhmacher-Generationen aufgebaut wurde, ist im Grunde genommen noch ein Brillen-Newcomer: Anfang der 2000er-Jahre wurden Lederwaren mit ins Portfolio aufgenommen und einige Jahre später um eine vollständige Bekleidungskollektion ergänzt, für die sich einige Jahre Haider Ackermann verantwortlich zeichnete, der erst 2017 die erste Brillenkollektion (damals eine Kooperation mit Oliver Peoples) mit ins Sortiment nahm.

Für die Produktion der Brillen ist das Joint-Venture Thélios verantwortlich, das LVMH vor einigen Jahren mit dem italienischen Brillenhersteller Marcolin, die Herstellung der Brillen von Celine verantwortet (Konkurrent Kering Eyewear hingegen hat Flaggschiffe wie Gucci, Pomellato, Brioni, Tomas Maier im Portfolio).

Die sechs verschiedenen Sonnenbrillenmodelle sind von Berlutis charakteristischer Patina inspiriert, also dem traditionellen Verfahren zur Lederfarbgebung, die Kris Van Assche neu interpretierte. Zudem versteht sich die Kollektion auch als eine Hommage an die alten Marmortische, an denen Handwerker die Patina der Schuhe in Handarbeit färben.

Kris Van Assche scheint das Kunststück gelungen zu sein, dem etwas eingestaubten Haus Berluti eine neue Marschrichtung vorzugeben. Der traditionelle Berluti-Kunde wird von diesem neuen Stil nicht viel mitbekommen – die Schuhe, für die das Haus steht, sind weiterhin im Sortiment. Es eher darum zu gehen, ganz nebenbei einen ganz neuen Kundenkreis zu erschließen, ohne Stammkunden zu verärgern. LVMH-Chef Bernard Arnault und seinem Sohn Antoine (CEO von Berluti) wird es freuen …

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