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März 2012

Music

Der melancholische Alien x Soko – „I thought I was an Alien“

Sokos Album an sonnigen Frühlingstagen zu hören ist vielleicht nicht die beste Idee. Ansonsten sollte man allerdings ein Ohr riskieren und sich das Debut von Stephanie Sokolinski zu Gemüte führend. Und ans Gemüt geht es. Die 26-jährige in Bordeaux geborene und in einer polnischstämmigen Familie aufgewachsene Sängerin, machte im Jahr 2007 mit ihrem Song „I’ll kill her“ auf sich aufmerksam. Bereits damals ging es um eher unschöne Themen des Lebens wie in diesem Fall die neue, natürlich bekloppte, Freundin des Ex-Freundes.
In der neuen Ausgabe des „INTERVIEW“ – Magazins ist es also kein Wunder, wenn sie sagt, ihre Musik klinge so, als würde sie sich auf ihrer Gitarre ausheulen. Denn das tut sie. Über alles eigentlich. Gebrochenes Herz, die erste große Liebe, die niemals zu Ende geht („First love never die“) aber auch Drogen („For Marlon“). Das ist, trotz des zauberhaften französischen Akzents, über ein ganzes Album lang recht schwere Kost. Deshalb empfiehlt es sich an sonnigen Tagen vereinzelte Songs zu hören. Oder eben das komplette Album wenn es mal regnen sollte.

Auch hören:
„First love never die“
„I thought I was an Alien“
„For Marlon“

„I thought I was an Alien“ ist ab sofort erhältlich.

Allgemein

Vertragt euch (nicht) x „How to“ Videos von FREITAG

Ich habe neulich einer Freundin erklären müssen, wofür das kleine Fach innerhalb ihrer Tasche gedacht ist (Handy). „Achsooo, ich dachte das wäre für Zigaretten“. So oder ähnlich geht es ja vielleicht mal jedem, der sich mit der Fülle an Unterbringungsmöglichkeiten in modischen Aufbewahrungsbehältnissen namens Taschen konfrontiert sieht. Aber auch bei allerlei ausklappbaren und faltbaren Innenfächern diverser Portemonaies oder sonstigen Accessoires fragt man sich manchmal: Wozu zum Teufel ist das und wie benutze ich das?

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Allgemein

Warum Peters Cutting’s heute den Grünen Punkt und einen angebissenen Apfel haben

Unser lieber Schreiberkollege Peter hat einen großen Schritt in Richtung Vollvernetzung seines wuseligen Couture-und-Stilguru-Lebens beherzt in Angriff genommen und nun wird noch dran gebastelt, sein Rechenzentrum hier in Hamburg fehlerfrei in Gang zu setzen. Um die Wartezeit auf den ersten Bericht aus der IT-Neuzeit zu überbrücken, haben wir ein paar seiner charmanten Berichte recycelt und Horst hat eine kleine Collage dazu gebastelt. Bei uns ist halt alle für einen und einer für alle und umgekehrt angesagt.
Im Angebot haben wir:

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Allgemein

Im Trend: Taschen in Regenbogenfarben – EPI RAINBOW von Louis Vuitton

Herrlich! Nun ist es endlich wirklich Frühling und die Lust auf Farben jenseits von Tintenblau, Preußischblau, Blaugrau und Schwarz wächst auch bei mir deutlich …
Bisher, da plaudere ich mal aus dem Nähkästchen, besitze ich keine Handtasche von Louis Vuitton (auch keine von Chanel und Hermès), weil ich Logo-Taschen nicht mag und überdies die fixe Idee hatte, die machen womöglich alt. Dass ich diesen modeneurotischen Daisy-Standpunkt nicht weiter aufrecht erhalten kann (und will), ist den EPI RAINBOW Taschen und Accessoires zu verdanken, die mir sehr gut gefallen. Das wird also diesmal etwas …
Pünktlich zum Frühlingsanfang strahlen die Regenbogenfarben um die Wette. Wer farbige Taschen mag, dem macht es diese große Auswahl sicherlich nicht ganz einfach, sich für nur Eine davon zu entscheiden. Die praktische und geräumige aber nicht monströse Taschenform gibt es schon seit 1985, nunmehr wird das Leder mit der einzigartigen Struktur durch frische und lebendige Modefarben erweitert.

Ab sofort sind sowohl die legendäre Alma Tasche als auch Portemonnaies, Kreditkarten-Etuis und Kosmetiktaschen in nicht weniger als 15 frischen Sommerfarben in den Louis Vuitton Stores erhältlich. Im Verlauf des Jahres wird die Kollektion darüber hinaus um weitere Taschenmodelle und Accessoires erweitert, darunter auch die Petit Noé sowie der beliebte Pegase-Trolley.
Die Farben gehen vom tiefen Feigenton zu gewagtem Fuchsia, von würzigem Orangerot (Tangerine) bis zu saftigem Gelb, von knalligem Cyan-Blau (Lagunenblau) bis zu sattem Kakao-Braun, von frischem Mintgrün zu kühlem Grau. Wunderbar glänzend kommen die Töne Amarant, Schwarz und Pflaume hinzu. Jede Farbe ist ein persönliches Statement, die stilsichere Art, die eigene Persönlichkeit zu unterstreichen. Mal Indigo-Blau, mal Kamin-Rot – das könnte mir gefallen. Aber ich vermute, dass ich dem Charme des Lagunenblau erliegen könnte … man wird sehen, in welcher der Regebogenfarben meine erste Alma von Louis Vuitton leuchten wird ….

Am besten, ihr schaut euch die bunte Pracht in einem der Stores mal aus der Nähe an. Inklusive Accessoires. Diese Farben machen gute Laune und eine Tasche oder Accessoires von Louis Vuitton sind ja auch immer Begleiter für lange, lange Zeit.
Damit ihr seht, wie hübsch die bunten Farben auf der Straße anzuschauen sind, kommen hier noch Streetstyles von Tommy Ton. Da denkt ihr euch dann an Stelle der Prada mit riesen Goldplakette (wann verschwindet dieses auffallende Ding endlich) einfach eine von den Regenbogen Alma’s rein …

Bilder Tommy Ton, Louis Vuitton, das Bild aus dem Lederlager habe ich bei Susie Bubble gefunden, ihren schönen Artikel mit großartigen Bildern aus Asniers – Louis Vuitton: The Secret (and not so secret) Places, empfehle ich euch, der könnte fast von Peter sein.

Die Alma Taschen sind zu einem Preis ab ca. 1040,– Euro erhältlich. Die Noe ab 925,– Euro, die Geldbeutel liegen bei ca. 485,– Euro.

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Die Woche auf Horstson

Es ist Sonntag. Ihr wisst was das bedeutet: Es ist Zeit für den abwechslungsreichen Wochenrückblick!
1) Das Ergebnis des neuen Musik-Projekt Caligola (der beiden Frontmänner der Band Mando Diao) steht seit wenigen Tagen in den Plattenläden – Jan Who berichtete am Freitag.
2) Proll bleibt Proll. Da hilft auch der Preppy-Stil nicht weiter. Daisydora’s Gedanken dazu gab es am Donnerstag.
3) Am Dienstag wollte Daisydora wissen wie die Horstson Leser die Ansteckblüten von Lanvin finden. Ich würde die nehmen…
4) Der Livestream der Mugler Show ruckelte am Mittwoch vor sich hin. Am Freitag zeigte Horst das Mugler-Möchtegern-Designer Nicola Formichetti besser aus dem Archiv klaut, als selber zu entwerfen
5) Peter hatte bereits am Montag einen Fernsehtip fürs Wochenende: Das Fashion-Weekend auf Arte. Auch heute laufen noch spannende Beitrage…
6) Daisydora präsentierte am Montag die sehr gelungene Kollektion für den nächsten Winter von Bottega Veneta.

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Im Trend: Das Große und das Kleine Weiße

Was war das schön anzuschauen!
Gwyneth Paltrow bei den Oscars in ihrem weißen Abendkleid mit asymmetrischem Ausschnitt und Cape, beides von Tom Ford. Das Bild wirkt wie eine Dauerwerbesendung für weiße Kleider nach. In diesem Jahr gibt es Weiß ohnehin in besonders vielen Kollektionen … selbst in der Couture … also habe ich mich drangemacht, die schönsten Modelle für euch rauszusuchen, die man als Großes oder Kleines Weißes tragen kann.
Aber zuerst stelle ich die Frage, ob wirklich jede Frau jedes weiße Kleid tragen kann. Welcher Typ sieht in welchem Stil besonders gut aus? Stellt euch vor, Gwyneth Paltrow hätte ein verspieltes Abendkleid mit Volants und Schleifen getragen, oder eines im Stile der Hollywood-Diven der Vergangenheit, drapiert und am Körper entlang geformt. Eine so schöner Frau kann zwar nichts so richtig verunstalten, aber wirklich auf den Punkt elegant und modern wirkt sie eben nur in dem auf den ersten Blick zwar schlichten aber grandios raffinierten Ensemble aus Abendkleid und offenem Cape.

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Allgemein

Ein Regenmantel namens FRISKIES – Katell Gélébart erhält den KAIROS 2012

Alle Welt wirft alles weg.
Unser Gewissen bettet sich auf ein sanftes Ruhekissen: Bei uns wird korrekt getrennt, das sollte schon sein. Es gibt so viel Müll, dass wir Mülltourismus und Müllverkauf erfinden mussten, um Teile unserer Umweltsünden wieder los zu werden. Und am Ende der Müllverwertungskette wühlen die Ärmsten der Armen im Müll der Reichen nach Brauchbarem.
Das Gegenmodell dazu ist die Bretonin Katell Gélébart.
Begonnen hat das mit der Wiederverwertung schon im Kindesalter, aber seit nunmehr fünfzehn Jahren widmet sich die studierte Kunstgeschichtlerin und Recycling-Designerin mit ihrem Öko-Label der Nutzung vorhandener Materialien und Ressourcen. Dabei sind ihr Leinensäcke der Deutschen Post genauso nützlich, wie Filze aus sowjetischen Armeebeständen, Verpackungen aller Art, Seide aus indischen Produktionsüberschüssen; sie baut Lampen aus Wasserflaschen und Designer-Lampenschirme aus den Lamellen kaputter Jalousien.

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Interieur

Wie wohnt eigentlich Diane von Furstenberg?

Mir sind Menschen suspekt, die Bilder von sich in ihrer Wohnung hängen haben – warum machen die das? Ist das eine eine Form der Selbstbeweihräucherung?
Die Designerin Diane von Furstenberg hat ein Bild von sich in ihrer Wohnung hängen und auch bei ihr wirkt es irgendwie tragisch. Der Rest der Wohnung ist dann alles andere als tragisch, sondern bunt zusammengewürfelt und selbst die Lage ist etwas ungewöhnlich: 3150 Quadratmeter in Manhattan’s Meatpacking District nennt sie ihr Eigen und sagt selbst darüber: “Everybody told me when I came to this neighborhood that I was crazy—that it was full of drag queens, that it smelled awful because of all the butchers. All of that is true.“ – Hätte sie Sex and the City geguckt, hätte sie gewußt, dass Samantha genau diese Erfahrung gemacht hat und nach ein paar Wochen entnervt weggezogen ist…
Weitere Bilder von Diane von Furstenberg’s Appartment gibts nach dem Klick

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Music

Neues von meinem Schnulzenheini :-) – Chris Isaak „Beyond The Sun“

Auf langen Autofahrten höre ich immer Chris Isaak. Das hatte ich ja schon mal hier auf Horstson preisgegeben.

Dann gibt es eben zweimal Musik. Weil unser Musiksonderbeauftragter, Jan Who, in letzter Zeit immer bis über beide Ohren in Arbeit steckte und das Musikalische zum Wochenende ausfallen musste, wollte ich heute die günstige Gelegenheit frech nutzen und mich hier an seinem Musiktag mit einem Musiktipp in eigener Sache ausbreiten. Schließlich hat der einzige Schnulzenheini, der mir über die Schwelle meines Waldmännleingrünen Spießerautos kommt, in den berühmten Sun Studios in Memphis, dem „Birthplace of Rock’n’Roll“, neunzehn seiner liebsten Songs der Music-Icons und Helden des Rock’n Roll wie Johny Cash, Elvis, Roy Orbison, Jerry Lee Lewis und Carl Perkins aufgenommen.

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Music

Vergeben und vergessen x Caligola – „Back to Earth“

Wenn man mit einer Band so ziemlich alles erreicht hat und brav das Best-Of Album auf dem Markt ist, dann kann man auch mal was anderes machen. Warum sollten es also Björn Dixgard und Gustaf Norén, auch als Frontmänner von Mando Diao bekannt, anders machen.
Also schminkten sich wie Skelette, organisierten ein paar Dj`s, peppten das Ganze mit ein bisschen Voodoo auf. Und was kommt raus? Ein ziemlich cooler neuer Sound mit altbekannten Stimmen. Neben der Debutsingle „Forgive/Forget“ bietet das Album guten und tanzbaren Alternativepop mit einem Schuss R&B („Sting of Battle“) aber auch etwas Funk&Soul („Violettas Rap“, „My sister rising“).

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