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April 2011

Allgemein

Dr. Martens Spring/ Summer 2011 – Taschen

Dr. Martens macht Taschen? Ja! Sogar richtig schöne – Sehr oldschool sehen sie aus, was aber sehr gut zum Image der britischen Firma passt und so traut sich Dr. Martens neben der ersten Klamottenkollektion (gibts z.B. hier zu sehen) auch gleich an das schmückende Beiwerk. Das Problem ist: Die Taschen sind pro Farbe und Ausführung auf 350 Stück limitiert, was vermutlich den Kauf unmöglich macht. Schade – oder?
Zu der gesamten Kollektion gehts nach dem Klick und insbesondere die grüne (oben) und die weisse Ausführung hat es mir angetan…

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Allgemein

Rumble Fish 2011

Wer von euch kennt das auch?
Man sieht ein Bild aus einem alten Film und schon beginnt es in der Fantasie zu rattern, wie derselbe Film mit denselben Darstellern, die heute erst im Alter von damals wären, wohl wäre. So ging es Daisy mit einem Bild von Mickey Rourke und Matt Dillon in Rumble Fish aus dem Jahr 1983. Also zu einer Zeit, in der Mickey Rourke vor seinem Erfolg in 9 1/2 Wochen und allem, was danach gut oder schief und dann wieder gut lief, war. Und dem jungen Matt Dillon, der seine gesamte Karriere damals auch noch vor sich hatte. Sie waren die Brüder Rusty James und Motorradboy, der farbenblinde Grübler, den Mickey Rourke so intensiv gespielt hat, dass er heute dafür wahrscheinlich unter großem Applaus für einen Academy Award nominiert werden würde. Keine Ahnung, warum dieser Film des Regisseurs Francis Ford Coppola, den er nach dem Paten Teil eins und zwei und nach Aopcalypse Now als Fortsetzung zu The Outsiders gedreht hat, weniger Ruhm eingeheimst hat, als andere Genrefilme. Auch heute gäbe die Geschichte genügend Stoff für einen guten Film über Beziehungen zwischen jungen Männern, deren Probleme, Rituale, Gedanken und das Leben in irgendwelchen Suburbs ab…

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Allgemein

Die blöde Idee: Rauchen für Nichtraucher

Als Blogger hat man es nicht leicht: Man macht morgens seinen Briefkasten auf und kann kiloweise Lookbooks in den 4.Stock der Horstson-Mansion schleppen, um, oben angekommen, festzustellen, dass meistens keine Bilder-CD beiliegt und man sowieso immer nur das postet, worauf man gerade Lust hat und in den wenigsten Fällen handelt es sich um das zugeschickte Trachten-Lookbook 2011, welches ich selbst zum Oktoberfest keinem Leser zumuten möchte.
Ähnlich ist es im virtuellen Postfach, aber ab und zu kommen Novitäten – wie z.B. gestern eine Mail von SNOKE, was sowas ähnliches ist, wie eine Schokozigarette für Erwachsene. Zuerst dachte ich – als ich obiges Bild gesehen habe – dass es sich um eine neue Rosenstolz CD handelt, aber der Pressetext belehrte mich eines Besseren: SNOKE – die neue, rauchfreie Zigarette mit Stil. Ein eleganter Blickfang mit edlem Design, der ganz ohne störenden Tabakrauch auskommt. Als innovatives Livestyle-Produkt stammt SNOKE von einem qualifizierten Kompetenz- und Entwicklungsteam aus Deutschland. „Made in Germany“ bedeutet höchste Qualität: Von der Idee über die Entwicklung bis hin zum fertigen Produkt.
Und weil SNOKE das trendy Modevolk im Visier hat, wurde auf der letzten Fashionweek auch gleich ein ganz doller Imagefilm gedreht und den ich euch nicht vorenthalten möchte, den wir aber nicht mehr zeigen.

Allgemein

Einfach rein hüpfen und gut aussehen x Levis Lookbook FW11

Manchmal brauche auch ich eine Auszeit von allzu modischen Gedanken und Outfits zu Preisen oberhalb der Schallmauer. Aufmerksame Leser wissen ja, dass Daisy es ganz gerne sieht, wenn junge oder eben nicht mehr ganz junge Leute ohne lange über ihren Look du jour (der musste sein 🙂 ) nachzudenken, einfach mal in ein paar Jeans und ein T-Shirt hüpfen, in ihre Chucks, Sneakers oder irgendwelche Boots steigen und los geht es.
Jeden Tag großes Fashiongedöns ist mir zu viel. Da passt es sehr gut, dass ich im Levis Lookbook FW11 genau das gefunden habe, was mir an schluffig gelaunten Stylingverweigerungstagen so vorschwebt für euch und mich. Zu sehen sind die von den Levis Designern im Geiste der Kunst des Handwerkens gestalteten, einfachen Jeans, Arbeitshosen mit oder ohne Latz, T-Shirts, Sweatshirts und ähnliches. Die Kollektion ist absichtlich so unaufgeregt und unprätentiös gemacht, das ist es, was den legeren Look von Levis zu einem Allzeitklassiker in vielen Kleiderschränken rund um den Globus macht.

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Music

Judas Priest mal anders x Lady Gagas „Judas“

Es sickerte irgendwie durch den Newsfeed von der entweder geliebten oder gehassten italienischen Provokations-Fashion-Geschmacklosigkeitsqueen. Erst war es nur eine Ankündigung, dann war es das Profilbild, dann war es ein Download bei Itunes, welchen ich mir als zugegebenermaßen immer noch Fan natürlich gleich mal anhören musste. Nachdem ich „Born this way“ erst nach permanenter Radiobeschallung in meinem Büro mehr oder weniger gut finden musste, war ich bei „Judas“ anfangs auch etwas verstört. Der Beginn klingt, wie der folgende Beat auch, stark nach „Bad Romance“. Außerdem springt Frau Germanotta in Rhythmus und Melodie ganze zweimal im Lied. Mag anfangs anstrengend klingen, nach mehrmaligem Hören muss man ihr aber zugestehen: SO muss ein Lady Gaga Lied halt klingen. Natürlich kann man sagen, dass sie an ihr erstes Album nie wieder rankommen wird. Stimmt auch. Aber wieso sollte sie das auch. Madonna ist auch nie wieder an „Confessions on a Dancefloor“ rangekommen (und an ältere Alben sowieso nicht), aber trotzdem macht sie immer noch Spaß. Insofern sind wir auf das„Born this way“ – Album am 23.5.2011 gespannt (allein wegen dem Nick Knight Cover (siehe Bild)). Und bis dahin hören wir einfach weiterhin Textzeilen wie:

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Allgemein

Rendez-vous mit Signor Beppe…

Wahrscheinlich kennen die meisten von euch Beppe noch gar nicht. Und das, obwohl der ältere Herr aus Mailand es mit seinem eleganten Look mühelos geschafft hat, Scott Schuman, den Sartorialist, rundweg zu faszinieren… und laut darüber nachdenken zu lassen: „I think if I ever did a men’s style guide, I would have to call it „What Would Beppe Do?“
Das Urteil geht in Richtung Ritterschlag, modisch gesehen und der Blick, den Scott Schuman auf Menschen in ihrer Mode richtet, gefällt Daisy sehr gut; auch deshalb, weil Signor Beppe keine Stylisten beschäftigt, die aus Bergen von aktueller Designerware das passende für den nächsten Anlass, die Emmys, die Academy Awards oder eine Filmpremiere raussuchen…. Der Mann, so viel ist sicher, hat vielleicht einen guten Schneider, aber ganz sicher seinen eigenen Geschmack und sonst gar nichts.
Grund genug für mich, meinen Bericht über schöne Anzüge und die dazu passenden Accessoires und Hemden im Geiste des sicheren Stilempfindens von Männern wie Signor Beppe zu schreiben….

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Allgemein

Prada Fall/ Winter 2011 2012 – Schuhe

Das ist sie also – Die Prada Schuh Kollektion für den kommenden Winter. Ich finde heute ist der richtige Zeitpunkt die Bilder zu veröffentlichen, denn ich habe heute morgen auf dem Weg zum Bäcker den ersten Mann mit Flip Flops in dieser Saison gesehen und da wurde mir wieder bewusst, was der größter Vorzug des Winters ist: Die Schuhe sind geschlossen.
Einen kleinen Teaser habe ich euch schon am Samstag gezeigt – hier nun die anderen Modelle, die bestimmt nicht jedermanns Sache sind, aber beim Gehen zumindest nicht dieses furchtbare „Flip-Flop“-Geräusch machen…

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Music

Zerkratzte Spiegel x Jamie Woon – „Mirrorwriting“

Was ist Jamie Woon? Antwort: Geil. Er ist aber auch der 28-jährige Sohn von Mae McKenna, die ihres Zeichens Backroundsängerin bei unter anderem Blur, Michael Jackson oder Kylie Minogue war. Ich bekam den Musiktip glücklicherweise einen Tag bevor das Album raus kam (heute) und bin seit heute Morgen hellauf begeistert. Musikalisch ordnet zumindest Wikipedia ihn zwischen Dubstep, R&B und Soul ein. Für mich klingt es nach männlicher Sade mit n bisschen mehr Wumms zwischendrin. Man wählte ihn übrigens bei der BBC Umfrage „Sound of 2011“ (dort prognostiziert man den musikalischen Durchbruch 2011) auf Platz 4. Ich sage: Zu weit hinten! Klingt doch dieses Album verdächtig nach Sommer und einer CD, die bei mir auf meinem (noch) imaginären Balkon laufen wird, während ich auf einer Liege den Sonnenuntergang beobachte und mit einem Drink genüsslich wieder anfangen werde zu rauchen.
Das Video zu seiner Single „Night Air“ seht ihr hier.
Jamie Woon – „Mirrorwriting“ ist heute bei Polydor (Universal) erschienen.

Allgemein

Nie mehr Essensreste x Das Kochhaus

Vielleicht kennt ihr das. Man hat gekocht und es ist (natürlich) etwas übrig geblieben (besonders beliebt: Reis und Nudeln). Und was nun? Ist man bei der Familie und will es wegschmeißen, fallen entweder die Worte Krieg oder Afrika. Ist man alleine wird es entweder am nächsten Tag mit ins Büro genommen oder man stellt es kalt und redet sich ein es ja noch die Tage zu essen schmeißt es dann aber entweder unbenutzt oder angeschimmelt und unbenutzt in den Müll. Wahrscheinlich ging es den Gründern des Kochhauses ähnlich und sie kamen auf eine einfache wie gleichzeitig geniale Idee.
Und so kommt man in den Laden an der Eberswalder Straße in Berlin und findet sich tatsächlich in einem real gewordenen Kochbuch wieder.

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Allgemein

Gefühlter Sommerbeginn auf www.horstson.de

Die Sonne scheint und irgendwann braucht jeder Horstsonian zum ersten Mal in der Saison eine Badehose. Vielleicht erst mal zum Sonnen auf der Terrasse oder aber gleich zum Schwimmen in den Osterferien und den heran nahenden Jahresurlauben. Diesem Moment möchte euch Horstson nicht gänzlich unvorbereitet entgegen gehen lassen… drum hat Daisy als Minimarktforschung Horst und die Schreiberkollegen nach ihren Badehosenmarken abseits von Chanel, Hermès und Dior befragt und dabei kam erstaunliches heraus: Nur bei Jan war die Haus- und Leibmarke Villebrequin nicht dabei. Der jüngste unter den Horstson-Männern schlüpft lieber in Badehosen beziehungsweise Schwimmshorts von Jil Sander, Cos oder H&M.

Das klingt pragmatisch, auch wenn ich leider keine deiner Marken in diesem Bericht dabeihabe, Jan. Wer jetzt vermutet, Peter würde hier wieder den Premiumanspruch schlechthin vertreten, der liegt wie ich daneben. Die weitaus aufwändigsten Schwimmshorts hatte Blomquist auf dem Zettel. Der schwimmt in bestickten Orlebar Brown’s wie ein eleganter Fisch im Wasser und beweist damit modische Attitüde. Ein paar der Teile, die Orlebar Brown für Blomquist und andere Premiumschwimmer in dieser Saison bereit hält, zeige ich euch gleich. Ganz klassisch aber schon mit genügend schick wollen es euer Lieblingsblogger Horst und Schreiberkollege Peter, die schwören auf das südfranzösische Trendlabel Villebrequin, bei dem so ziemlich alles, das die Unterwasser- und Pflanzenwelt dem Auge bescheren kann, als Stoffmuster auf die schnell trocknenden und ganz leichten Synthetikmaterialien gedruckt wurde. Und das auch noch in verschiedenen Farbkombinationen. Da fällt die Entscheidung schwer, ihr werdet es sehen… Aber Horst ist es ja ohnehin am Wichtigsten, dass seine transparenten und wasserfesten Kultschuhe von Jeremy Scott, die er auch beim Schwimmen nur ungern auszieht, zusammen mit den Schwimmshorts ein perfektes Outfit für jeden Tag am Wasser ergeben. Ich hab da was für dich rausgesucht, lieber Horst. Für Peter sollten es schon seine Lieblings-Schwimmshorts mit fischenden Pelikanen sein, wenn es ans Wasser geht… und sein Lieblingslabel Hermès bräuchte dringend einen internationalen Badehosendesigner an Bord, weil Peter partout keine passende Badehose bei seinen Freunden aus der faubourg St. Honoré findet…. Aber bevor ich hier noch länger aus dem Nähkästchen über vorhandene Badehosen bei Horst und den Schreiberkollegen erzähle, zeige ich euch eine Auswahl an Schwimmshorts, in denen man bedenkenlos seinen Platz an der Sonne einnehmen und dekorativ ins Wasser springen kann…

Bevor ich euch nun einige federleichte Häppchen aus der aktuellen Villebrequin Kollektion zeige, seht ihr zwei Schwimmshorts von Etro (oben), die mir als Paisley-Klassiker in Blau und Orange schlichtweg gut gefallen haben. Wie die sitzen und sich nass und trocken tragen, weiß ich leider nicht, Mein Freund und Freunde tragen auch nur Villebrequin oder Speedos bei sportlichen Glanzauftritten. Aber das wird ja nun vielleicht anders, wenn auch Gemustertes von Etro gefällt.

Wahre Musterorgien werden auf allen Villebrequins gefeiert. Es würde mich nicht wundern, wenn der Eine oder andere dort auch noch das Gardinenmuster seiner Hochseejacht findet. Entscheidend für den Erfolg des Badehosenlabels scheinen aber neben dem Artenreichtum der Musterpaletten auch die Qualität der gut sitzenden Schnitte, das Material mit seinen Trage- und Trocknungseigenschaften und die hochwertige Verarbeitung zu sein. Der Mann von Welt will ja nicht plötzlich ohne Schwimmshorts an den Beckenrand des Designerhotel-Pools schwimmen müssen, weil da Nähte oder Schnüre nicht gehalten haben…. Wie auch immer, sucht euch was raus, wenn ihr Lust auf neue Schwimmshorts habt. Preislich liegen die Teile der Südfranzosen so bei 150 Euro.

Aber ein paar Außenseiter habe ich da vorher schon noch: Ideal für unverbesserliche Romantiker sind die Floral Print Swim Shorts von Hartford mit Streublümchenmuster auf Blauem Grund (oben). Die kann man auch überziehen, wenn man Tante Erna in ihrem Wildblumengarten besucht und ein heißer Tag nach anlassgemäßer Kleidung verlangt.

Sollten eure Sportprogramme schon deutliche Erfolge zeigen, könntet ihr euch in die knappen Schwimmshorts von Paul Smith (oben links und mitte) zwängen, die es mit Pyjamastreifen oder Paisleys zu kaufen gibt. Bleibt Daisy nun nur noch die Erwähnung des karierten Klassikers von Sundek (oben rechts), bei dem wie bei allen Sundeks der Po sehr schön durch den Regenbogen, wie ich die Rückseitengestaltung mangels genaueren Infos nenne, betont wird. So eine würde ich als Mann zumindest mal anprobieren.

Als Schlusslicht zeige ich euch eine meiner favorisierten Schwimmshorts: Die psychedelisch gemusterte Mr. Limo von Limoland (oben). Die ist definitiv was für dich, lieber Horst.

Was sagt ihr denn dazu, lieber Leser … und zu meinen anderen Vorschlägen für euch, Horst und meine lieben Schreibekollegen? Ich wäre wirklich begeistert, wenn da für weitere Berichte noch einige Marken dazu kämen, ist ja modisch gesehen echt schlimm, wenn man wie ich immer nur Badeanzüge von eres und Speedo kauft…