Billy, Lack und Expedit sind uns allen lange Zeit treue Begleiter gewesen. Und die meisten von uns haben mindestens einen von ihnen (oder einen der Kollegen Hemnes, Ektorp und Malm) in irgendeiner Ecke unseres Heims stehen. Wir wollen nicht undankbar sein, aber man kommt irgendwann an den Punkt, an dem man es nicht mehr „total lustig“ findet, dass das eigene Wohnzimmer bis auf die Fensterbänke von dem der besten Freundin nicht zu unterscheiden ist. Wem nun aber für Maßanfertigungen das nötige Kleingeld fehlt und wer die Jugendstil-Erbstücke der Eltern noch nicht in seinen eigenen vier Wänden verteilen kann, der sollte sich dringend bei avandeo umschauen. Laut Homepage ist das Münchner Unternehmen das „Online-Designmöbel-Label“. Und tatsächlich gibt es dort individuelle und sehr schöne Möbel zu humanen Preisen.
April 2011
Das weiße Blatt Papier oder wo kommen bloß die Inhalte für Modeblogs her?
Posted on 17. April 2011Dies ist also der angekündigte dritte Teil des Versuches meiner kleinen besser-bloggen-Reihe auf Horstson. Weil Daisy das Thema Inhalte nicht mit anderen Aspekten wie dem durchfüttern eines Modeblogs beziehungsweise der Monetisierung von Berichten vermischen will, kommt dazu dieser Tage noch ein vierter Teil. Aber bevor wir in meinen Bericht einsteigen ein kleines Update zum Bericht und den Reaktionen darauf vom letzten Sonntag: Niemals hatte ich erwartet, dass ausgerechnet dieser Bericht so hohe Wellen schlagen könnte und die unglaubliche Zahl von mehr als 340 gefällt mir Klicks bei facebook zustande kommt. Bleibt mir nur, mich sehr herzlich für jedwede Unterstützung aber auch Hinweise und Kritik unserer Stammleser und den großen Zuspruch der Zufallsleser via facebook zu bedanken. Wenn ich schon schreibe, obwohl ich mich stilistisch nicht für das Gelbe vom Ei halte, möchte ich auch mal zu Themen schreiben, die sich politisch beziehungsweise kritisch mit der Branche beschäftigen.
Was für eine Woche: Insbesondere ein Artikel hat für Zündstoff gesorgt – aber auch andere Artikel gehören zu den Highlights der Woche:
1) Viele würden ihn haben wollen, aber es bleibt vermutlich ein Traum: Der Vans x Hermès Vintage des Stylisten Robert Verdi
2) Burberry zeigte uns wieder eindrucksvoll, was durch Technik und Kreativität möglich ist und Horstson-Leser durften exklusiv dabei sein: Der Livestream des Burberry Events aus Beijing ist auch jetzt noch sehenswert
3) Ein wenig fehlt das gewisse Etwas bei der Gucci Pre-Fall 2011 Kollektion, oder?
4) Habt ihr es bemerkt? Das Restaurant La Baracca stellte uns ein Gastautor vor, denn wir brauchen Verstärkung…
5) Tony Ward ist für Wrangler Blue Bell eine sichere Sache – wie immer überzeugen die Kampagnenbilder, oder?
6) Daisydora forderte mehr Anarchie in euren Gedanken und hat eine wahre Kommentarwelle losgetreten
Auf den Künstler Billie Achilleos wurde ich letztes Jahr aufmerksam: Da zeichnete er sich für diverse Louis Vuitton Schaufensterdekorationen in London und New York verantwortlich und ließ Gürtel zu Schlangen werden, grüne Taschen zu Fröschen und aus Louis Vuitton Buttons wurden Fische. Anlässlich zum 100. Jubiläum der „Louis Vuitton SLG Savoir Faire” Kollektion bastelte die Künstlerin nun wieder aus diversen Kleinlederwaren 4 Tiere, die zu nichts Nütze sind, aber hübsch anzuschauen sind.
Weitere Bilder, auch von den Schaufensterdekorationen vom letztem Jahr, gibt es nach dem Klick
Es ist definitiv der Schuh, den fast alle haben wollen: Der Prada Brogue für die Spring/ Summer Saison 2011/2012. Etwas dezenter kommt die Herbst/ Winter Variante daher – weder eine Bast- noch ein bunte Sohlen-Schicht, dafür sehr klassisch und doch sehr dicht an dem Sommerschuh dran. Zu bekommen wird der Schuh in 2 Farbvarianten sein: Bourdeaux (oben) und schwarz. Ich bin mir nicht sicher ob dieser Schuh auch so einen Hype auslösen wird, aber mir gefällt er…
Zu der schwarzen Variante gehts nach dem Klick
Ein Traum wird wahr – Der Royal Wedding Schuh von New Balance! Der 29.April rückt näher und bis zur Hochzeit muss ich noch einiges erledigen: Anzug zum Lüften raus hängen, eine William und Kate-Tasse kaufen und wenn obige Schuhe zu kaufen wären – ich könnte wetten, dass einige Fans des Brautpaares Ende April vor der Londoner Westminster Abbey sich in eben diesen Schuhen von New Balance die Beine in den Bauch stehen würden. New Balance UK verschenkt sie aber – an Paare, die zufällig auch Will und Kate heissen…
Mehr Bilder des Royal Wedding Schuh’s gibt es nach dem Klick
Da sass ich vorgestern etwas sprachlos im Büro vorm Computer und verfolgte das Geschehen auf dem Roten Teppich im Vorfeld zum Burberry Event in Peking: Maggie Cheung, Fan Bing Bing, Li Bing Bing, Won Bin, Chen Kun, Du Juan, Dou Xiao, Shang Wen Jie; Yan Ni; Jia Nai Liang, Rock Ji, Super VC, Philip Huang und VJ Zhu Zhu zogen an mir vorbei und ich wusste gar nicht, ob es sich um Stars vom Formate einer Collien Fernandes und eines Marco Schreyl’s handelt oder eben richtige Stars. Grund genug einmal genauer hinzuschauen und den hübschen Gesichtern Namen und Beruf zuzuorden.
Die junge Dame oben ist Fan Bing Bing – in Japan absoluter Superstar. Schauspielerin und Sängerin, von der Gala „Asiens Stil-Export“ genannt.
Ich gehe ja gern essen. Und ich gebe es zu: Auch weil ich mich gern bedienen lasse. Wer allerdings von überambitionierten Kellnern genervt ist, die im Zehn-Minuten-Takt an den Tisch kommen um mit aufgesetztem Grinsen ständig fragen, ob alles in Ordnung sei und ob man wirklich nichts mehr brauche, und wer Trinkgeld für guten Service sowieso für überbewertet hält, wird sich beim Italiener „La Baracca“ mehr als wohl fühlen: Der Gast gibt seine Bestellung am Tisch selbst in ein Touchpad ein und hat außer beim Entgegennehmen seiner Mahlzeit (die ihm immerhin an den Tisch gebracht wird) und beim Bezahlen derselben keinen Kontakt zum Personal.
Det is Berlin: Zuerst gibt es gar keinen Schirmherrn bei dem „Designer for Tomorrow“ Award von Peek und Cloppenburg, dann bringt letztes Jahr die „Sex an the City“-Stylistin Patricia Field Berlin im Zuge ihrer kleinen P&C Tournee durcheinander und dieses Jahr hat niemand geringeres als Marc Jabobs die Schirmherrschaft übernommen. Glückwunsch!
Auf dem Mailänder „Salone del Mobile“ wurde die neueste Möbelkollektion vom guten Giorgio vorgestellt. Nun ist es bei Armani ja so, dass es eigentlich keiner mehr braucht, aber dennoch gibt es immer mehr, wo Armani draufsteht. Die Möbel sehen soweit aber ganz hübsch aus (die passende Wohnung mal vorrausgesetzt). Dieses Jahr ist die Möbelkollektion in zwei wesentliche Themen unterteilt. „Metropolitan Home“ und „Holiday Home“. Wer sich darunter jetzt nichts vorstellen kann (was auch nicht weiter schlimm ist), dem sei gesagt: „Metropolitan“ steht für Entwürfe in denen Glamour im Vordergrund steht, wohin gegen „Holiday“ eher praktisch in Design und Funktion sein soll. Dieses Praktische wird aber dennoch immer von einer Spur warmem Ambiente begleitet. So steht es geschrieben, so soll es sein. Der (alte) Meister hat gesprochen. Wenigstens kann er mit den Möbeln nicht an den Strand und sich fotografieren lassen.
Mehr Möbel nach dem Klick.










