Was hat der Lamborghini Aventador LP700-4 auf einem Modeblog zu suchen? Nicht viel, denn mit Mode und Stil haben die Fahrer eines solchen Wagens, zumindest wenn man dem Klischee glaubt, nicht viel am Hut. Ich glaube es verhält sich anders und entgegen häufiger Vermutungen kompensieren die Besitzer auch in den seltensten Fällen mit einem solchen Wagen ihre zu klein geratenen primären Geschlechtsmerkmale. Warum man nun 240.000€ lieber in ein Auto investieren sollte, statt in die komplette Sommerkollektion von Prada, plus diverser Rolex und einem Urlaub von 6 monatiger Dauer, erschließt sich einem vielleicht nachdem man den Commercial gesehen hat. Vielleicht auch nicht – wie Blomquist und den anderen Horstson-Schreibern – die vermutlich das Geld in Prada investieren würden, oder?
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April 2011
Da haben wir den Salat: Gestern war Ostern, was neben Weihnachten das Geschenkefest ist und wenn wir davon ausgehen, dass Weihnachten der Orgasmus des Kapitalismus sein soll, ist Ostern zumindest eine Art Heavy Petting – viele Geschenke, nur alles eine Nummer kleiner und so hat bestimmt der ein oder andere von Euch einen H&M Gutschein in seinem Osternest gefunden. Im aktuellem Lookbook zeigt uns H&M, was man für seinen Gutschein bekommt: Zeitloses, denn es sieht aus wie immer, oder?
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Frohe Ostern wünschen wir von Horstson – und wer nach dem Eiersuchen noch ein wenig nach guten Berichten im Internet suchen möchte, für den hätte ich hier eine kleine Auswahl von den Highlights der Woche auf Horstson:
1) Sehr österlich ist das Editorial „Anatomy of a Murder“ von Steven Klein nicht – aber sehenswert allemal
2) Rauchen für Nichtraucher? Ich würde eher zu einer Schokoladenzigarette greifen als zu SNOKE – und Du?
3) So simpel geht das bei einer Jeans: Einfach rein hüpfen und gut aussehen – Levis Lookbook FW11
4) Bei Avandeo ist alles ein wenig anders: Da wird zuerst gevotet und dann gekauft. Unsere Gastautorin stellt ein spannendes Shopkonzept vor
5) Es wird langsam Zeit für neue Badehosen. Daisydora hat für uns ein paar Highlights rausgesucht, mit denen man am Strand immer eine gute Figur macht
6) 49 Euro für ein Schokoei im Animal-Design? Von welchem Designer ist das wohl? Roberto Cavalli!
Happy Easter, liebe Leser x Papst Benedikts Sixtina Spring/Summer 2011
Posted on 24. April 2011Es ist Ostern und ich darf euch allen – naturgemäß überkonfessionell gemeint – Happy Easter zurufen und schöne – für die meisten sogar sonnige – Feiertage wünschen. Wir haben ja fast alle frei, während der oberste Vertreter der Kirche, Papst Benedikt, richtig gut zu tun hat dieser Tage. Der päpstliche Segen Urbi et Orbi am Ostersonntag ist sowas wie die jährliche Hauptveranstaltung der Christen und los ging es ja schon mit dem traditionellen Kreuzweg am Kolosseum am Karfreitag und den Fusswaschungen. Den Höhepunkt der Oster-Feierlichkeiten im Vatikan bildet die Messe zur Osternacht am Samstag-abend. Da sind der Vatikanstaat, der Petersdom, der Petersplatz und die Sixtinische Kapelle voll und jeder Pilger oder Glaubenstourist will zumindest einen flüchtigen Blick auf den Heiligen Vater erhaschen. Auch wenn den meisten der Bewunderer des Papstes das nicht bewusst sein dürfte, weil der Heiligen Vater ja kein Karl Lagerfeld der Kirche auf Erden ist, gibt es da sehr viel an modischen Traditionen und Gestus, wie Daisy beim Sichten von Bildern und kleinen Filmchen aufgefallen ist. Dass die jeweilige Bedeutung des christlichen Festes eine dementsprechend festliche Garderobe des Pontifex erfordert, leuchtet ein.
Man gewinnt aber den Eindruck, dass die Kirche es über das Erfordernis würdiger Kleidung zu zelebrieren versteht, der Welt und den Gläubigen stets einen besonders gut gekleideten Papst präsentieren zu können. Mein unangefochtener Favorit aller päpstlichen Outfits ist das weiße Mantelkleid für alle Tage – getragen mit den Roten Schuhen vom päpstlichen Schuhmachermeister Adriano Stefanelli aus Novara. Die bequemen Loafers des Heiligen Vaters sind aus feinstem Nappaleder und können auch von unsereins mit den eigenen Initialen versehen bei Signor Stefanelli geordert werden. Mir stehen solche Schuhe nicht, sonst würde ich ein Paar feine Himbeerrote Daisy Loafers mit Monogramm bestellen und damit durch Hamburg schweben und heimlich nachts an der Außenalster versuchen, ob man damit eventuell auch über Wasser gehen könnte….
Nein, ganz im Ernst: Ältere Herren, mit weißem Haar, wie der von mir als theologischer Philosoph sehr geschätzte und gemochte Papst Benedikt, sollten öfter ganz in Weiß gekleidet auftreten. Das sieht einfach sehr elegant und gut aus, lenkt nicht vom Wesentlichen, den Botschaften, ab. Aber zu gucken gibt es modisch gesehen insgesamt sehr viel, da der Heilige Vater, die Kardinäle, Erzbischöfe und anderen kirchlichen Würdenträger es im Kleiderschrank streng genommen nicht einfacher haben wollen und müssen, als ihre Tage in einer Art Haute Couture Kollektion zu verbringen, die ich der Einfachheit halber Sixtina nenne. Ganz wie bei den bekannten Kollegen der letzten Couturehäuser in Paris, werden nach Maß von Hand gefertigte Mäntel und Kleider aus feinsten italienischen Wollstoffen mit geklöppelten oder gehäkelten Spitzen und kostbaren Stickereien versehen, nicht selten mit echten Goldfäden prachtvoll gestaltet. Knopflöcher und Kanten sind von Hand mit kontrastierenden Farben paspeliert – kurzum, alles, das in der normalen Konfektionsherstellung viel zu aufwändig und teuer wäre, wird zu Fertigung der Gewänder des Heiligen Vaters und seiner Gefolgschaft immer benötigt. Dementsprechend gut sitzend sind die Outfits der Geistlichen. Daisy hat noch nie ein Bild gesehen, auf dem die Schulterpartien des päpstlichen Mantels an Ostern nicht richtig saßen…. und ich wünsche mir ehrlich gesagt auch nicht, dass er den Segen Urbi et Orbi in etwas weniger perfekt sitzendem spenden müsste. Für mich ist das ja auch so eine Art Folklore. In prachtvollem Kirchenambientes will ich ehrlich gesagt nur vollkommen entrückt erleuchtete ältere Herren in solchen Gewändern sehen, die vom Altar oder der Kanzel herunter ihre Predigt halten, die ich aus Gründen meiner schon sehr lausigen Lateinkenntnisse und deren Mantra-artigem Artikultations-Stil ohnehin nicht verstehe… schließlich ist die Musik oft ganz großartig, das, und der elegante Anblick reichen mir in aller Regel.
Regisseur Franco Zeffirelli sieht das mit den prunkvollen Gewändern anscheinend etwas anders als ich. Der hatte Gelegenheit dazu, den Heiligen Vater zu treffen und in der päpstlichen Garderobe zu schnüffeln und meinte dann gegenüber La Stampa in Kürze zusammengefasst: Die Auftritte des Papstes seien zu prunkvoll „Die päpstliche Garderobe muss neu organisiert werden. Wir leben nicht in einer Zeit der hochstehenden kirchlichen Schneiderei.“ Nach Angaben des Regisseurs braucht es bei den päpstlichen Auftritten mehr Schlichtheit und Nüchternheit, wie das schon jetzt bei Kardinälen und Bischöfen der Fall sei… „Die päpstlichen Gewänder sind zu prunkhaft und mit einer zu auffälligen Art erneuert worden.“Nach Angaben des Regisseurs gäbe es auch eine Dreiergruppe, die bereit wäre, das Außenbild der öffentlichen Auftritte von Papst Benedikt XVI. zu verbessern. Papst Benedikt mit einem homosexuellen Regisseur als Imageberater, Daisy glaubt ja, dass vieles heute möglich ist, aber das, definitiv nicht.
Und ich denke auch, es gibt in der Kirche großen Reformbedarf, auch wenn ich keine weiblichen Kardinäle in modischen Roben in der Kirche sehen will, weil diese Klamotten den älteren Herren ohnehin viel besser stehen und der Singsang von deren Stimmen pure Meditation sein kann… aber die Klamotten der Geistlichen dürfen von mir aus ohnehin bis zum Jüngsten Gericht so bleiben.
Der Papst braucht weder einen Imageberater noch einen Imagewechsel, aber die Welt braucht viel mehr Toleranz und wesentlich weniger religiösen Wahn und Scheinheiligkeit, ganz egal, um welche Konfession es geht. Wir müssen spätestens jetzt lernen, Religion als reine Privatsache zu handhaben und zu kapieren, dass das Glaubensbekenntnis rein gar nichts darüber aussagt, ob wir auch einen guten Mensch vor uns haben. Und wenn wir dann einen guten Mensch vor uns haben, dann hat das auch nicht immer damit zu tun, dass der auch gläubig sein könnte. Als guter Mensch schafft man es in der Regel nicht bis in die Kirche, so viel gibt es auf der Straße für alle zu tun. In diesem Sinne hofft Daisy auf bessere Zeiten mit weniger Kriegen, deren Ursachen mittelbar mit Glaubensdifferenzen zu tun haben und Regierungschefs, die es bitte endlich bleiben lassen, bei der Angelobung dieses vollkommen überflüssige: So wahr mir Gott helfe, auszusprechen. Ihr habt euren Job aus eigener Kraft und ganz professionell auszuüben, ganz so, als wäret ihr nur die Chefs von BMW oder der Deutschen Telekom, denen Gott ja auch nicht helfen muss….
Wer von euch während der Osterbesinnlichkeit mal kurz in die privaten Gemächer des Papst hinein linsen will, der kann das auf YT tun.
Richtig lange überlegen mussten wir nicht, um zu entscheiden, ob wir die Bilder Euch zeigen oder nicht. Sicher bedient das Editorial „Anatomy of a Murder“ stilistisch eher den Fetisch- als den Fashionbereich – schließlich haben die Bilder mit den Models Brian Shimansky, Rick Genest (den kennen wir spätestens seit dem lauwarmen Comeback von Mugler sowieso schon alle mehr oder minder ausgezogen), Zeb Ringle, Seth Kuhlmann und Kevin Baker eine sehr eindeutige Spache, aber gerade im Vergleich zum fast unerträglichen Editorial „Punished“, welches vor knapp 3 Jahren aus der Arena Homme+ verbannt wurde, kommt ‚Anatomy of a Murder‘ sehr ästethisch daher. Sicher lässt sich kontrovers über die Bilder diskutieren – deren Aussagen man auch die Verharmlosung von Waffennutzung bzw. des Waffenbesitzes vorwerfen könnte, wenn man nicht genau wüsste, dass der Fotograf Steven Klein damit gar nichts am Hut hat und das Ganze sicher eher kritisch meint… also wollen wir mal zu Ostern nicht päpstlicher als der Papst sein, oder?
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Liebe Freunde des schlechten Wortwitzes. Als ich die Nachricht erhielt, dass Cavalli Ostereier aus Schokolade macht, war der erste Gedanke: Nehme ich den Witz mit oder nicht? Und natürlich tue ich das, denn wer für Schokoladeneier wahlweise in Zebra, Tiger – oder Giraffenoptik ernsthaft 49 Euro (für 140gr) bezahlt, hat es verdient sich Witze darüber anhören zu müssen. Für alle die sich die Eier nicht kaufen, bleibt hoffentlich ein kleines Schmunzeln und die Hoffnung, dass sie so etwas nicht zu Ostern geschenkt bekommen. In diesem Sinne: Frohe Ostern euch allen!
Weitere Bilder von Roberto Cavallis Ostereiern gibts nach dem Klick
Achtundachtzig Überglückliche? – Michael Schumacher MSone x Navyboot
Posted on 21. April 20115.000 Euro für ein paar Starboot Sneakers aus rot gefärbtem Leder einer schön gezeichneten Wasserschlange dürfen die achtundachtzig Glücklichen auf den Ladentisch legen, die eine Einheit beziehungsweise Box der Limited Edition des MSone by Michael Schumacher von Navyboot erwischen können. Dafür gibt es dann aber auch sieben Sternchen aus echtem Gold auf den Sneakers, für jeden Weltmeistertitel einen. Und eine Metallplakette mit der Seriennummer, ein von Hand signiertes Buch zum Mythos Michael Schumacher und eine personalisierte Urkunde für den stolzen Besitzer.
Alles kommt wieder: Pünktlich zum Sommer präsentiert Longchamp seine neueste Tasche aus der Traditions-Collaboration mit dem U.S.-Designer Jeremy Scott. Diesmal sind, nachdem sich in den letzten Jahren schon Pudel, Telefonhörer, Knochen, Rosen und Jeremy Scott persönlich auf den Taschen wieder gefunden haben, Pillen an der Reihe und wurden auf den Longchamp-Klassiker Le Pliage gedruckt. Erhältlich ist der Spass ab dem 1. Juni 2011 für 205€ bei Colette (wo auch sonst?) und ich hoffe das die Tasche in einer für Männer tragbare Größe verkauft wird – weiß das einer?
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Wir schreiben noch immer das Jahr 2011, sind heute mal in der Formel 1 mit ihren 12 Rennställen und 25 Fahrer-Startnummern, aber nur die Rennfahrer mit der Nummer 3 und 4 werden vielleicht die Ehre haben, beim Finale einen Mc Laren x Hugo BOSS Rennanzug zu tragen, den einer von euch designt hat.
Wie aufgeregt Lewis Hamilton und Jenson Button diesem modischen Höhepunkt der kniffligen Formel 1 Saison 2011 entgegen sehen, ist bisher nicht überliefert. Aber ihr wisst ja auch noch gar nicht, was es da genau zu tun gibt. Und wo.
So geht das: Hugo BOSS und der Rennstall Mc Laren Mercedes initiieren und organisieren anlässlich des 30. Jubiläums der Partnerschaft einen internationalen Designwettbewerb, Dress Me For The Finale, der Motorsportfans die Chance gibt, zwei der attraktivsten Fahrer der Formel 1 zum Finale in den Rennanzug zu stecken, der einem selbst am besten für die Jungs gefallen würde.
The worst Wurst bursts first was soviel heisst wie: Die schlechteste Wurst platzt zuerst. Gut, dann haben wir das schonmal geklärt – fehlt nur ein anständiger Grill, wo die schlechteste Wurst zuerst platzt. Natürlich ersetzt obiger Carhartt Grill auf keinen Fall einen Kugelgrill auf der heimischen Terrasse aber zum entspannten BBQ im Stadtpark oder an der Alster ist das Edelstahl-Modell eine super Alternative. Und weil man auf dem Weg zum Grillplatz sowieso alle Hände mit Bier, Kohle und Würstchen voll hat, gibts zum Grill auch eine Schultertasche dazu.
Zu weiteren Bildern, die jeden Einweg-Grill-Besitzer erblassen lassen, gehts nach dem Klick








