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Gefühlter Sommerbeginn auf www.horstson.de

Die Sonne scheint und irgendwann braucht jeder Horstsonian zum ersten Mal in der Saison eine Badehose. Vielleicht erst mal zum Sonnen auf der Terrasse oder aber gleich zum Schwimmen in den Osterferien und den heran nahenden Jahresurlauben. Diesem Moment möchte euch Horstson nicht gänzlich unvorbereitet entgegen gehen lassen… drum hat Daisy als Minimarktforschung Horst und die Schreiberkollegen nach ihren Badehosenmarken abseits von Chanel, Hermès und Dior befragt und dabei kam erstaunliches heraus: Nur bei Jan war die Haus- und Leibmarke Villebrequin nicht dabei. Der jüngste unter den Horstson-Männern schlüpft lieber in Badehosen beziehungsweise Schwimmshorts von Jil Sander, Cos oder H&M.

Das klingt pragmatisch, auch wenn ich leider keine deiner Marken in diesem Bericht dabeihabe, Jan. Wer jetzt vermutet, Peter würde hier wieder den Premiumanspruch schlechthin vertreten, der liegt wie ich daneben. Die weitaus aufwändigsten Schwimmshorts hatte Blomquist auf dem Zettel. Der schwimmt in bestickten Orlebar Brown’s wie ein eleganter Fisch im Wasser und beweist damit modische Attitüde. Ein paar der Teile, die Orlebar Brown für Blomquist und andere Premiumschwimmer in dieser Saison bereit hält, zeige ich euch gleich. Ganz klassisch aber schon mit genügend schick wollen es euer Lieblingsblogger Horst und Schreiberkollege Peter, die schwören auf das südfranzösische Trendlabel Villebrequin, bei dem so ziemlich alles, das die Unterwasser- und Pflanzenwelt dem Auge bescheren kann, als Stoffmuster auf die schnell trocknenden und ganz leichten Synthetikmaterialien gedruckt wurde. Und das auch noch in verschiedenen Farbkombinationen. Da fällt die Entscheidung schwer, ihr werdet es sehen… Aber Horst ist es ja ohnehin am Wichtigsten, dass seine transparenten und wasserfesten Kultschuhe von Jeremy Scott, die er auch beim Schwimmen nur ungern auszieht, zusammen mit den Schwimmshorts ein perfektes Outfit für jeden Tag am Wasser ergeben. Ich hab da was für dich rausgesucht, lieber Horst. Für Peter sollten es schon seine Lieblings-Schwimmshorts mit fischenden Pelikanen sein, wenn es ans Wasser geht… und sein Lieblingslabel Hermès bräuchte dringend einen internationalen Badehosendesigner an Bord, weil Peter partout keine passende Badehose bei seinen Freunden aus der faubourg St. Honoré findet…. Aber bevor ich hier noch länger aus dem Nähkästchen über vorhandene Badehosen bei Horst und den Schreiberkollegen erzähle, zeige ich euch eine Auswahl an Schwimmshorts, in denen man bedenkenlos seinen Platz an der Sonne einnehmen und dekorativ ins Wasser springen kann…


Los geht es mit den Teilen von Orlebar Brown (alle oben), die ihre Preise auch mit klingenden Namen rechtfertigen könnten. Stellt euch vor, nach eurer schönen Badehose gefragt zu werden und dann kommt als Antwort: Ach ich habe mir heute nur schnell meine Alan Aldridge Third Eye Trip Embroidered Bulldog Swimshorts von Orlebar Brown in Weiß übergeworfen, die habe ich auch noch in Blau… Das lässt sich auch mit den Alan Aldridge Giggling Guru Embroidered Bulldog Swimshorts und den Alan Aldridge Face of Utopia Embroidered Bulldog Swimshorts beliebig fortsetzen. Kosten alle so um die 250 Euro. Etwas günstiger aber auch sehr schön finde ich die Bulldog Geometric Swim Shorts oder die einfache Variante von Orlebar Brown in schönen Farben wie Gelb und dezenteren Unifarbtönen für knapp über 100 bis 150 Euro.

Bevor ich euch nun einige federleichte Häppchen aus der aktuellen Villebrequin Kollektion zeige, seht ihr zwei Schwimmshorts von Etro (oben), die mir als Paisley-Klassiker in Blau und Orange schlichtweg gut gefallen haben. Wie die sitzen und sich nass und trocken tragen, weiß ich leider nicht, Mein Freund und Freunde tragen auch nur Villebrequin oder Speedos bei sportlichen Glanzauftritten. Aber das wird ja nun vielleicht anders, wenn auch Gemustertes von Etro gefällt.

Wahre Musterorgien werden auf allen Villebrequins gefeiert. Es würde mich nicht wundern, wenn der Eine oder andere dort auch noch das Gardinenmuster seiner Hochseejacht findet. Entscheidend für den Erfolg des Badehosenlabels scheinen aber neben dem Artenreichtum der Musterpaletten auch die Qualität der gut sitzenden Schnitte, das Material mit seinen Trage- und Trocknungseigenschaften und die hochwertige Verarbeitung zu sein. Der Mann von Welt will ja nicht plötzlich ohne Schwimmshorts an den Beckenrand des Designerhotel-Pools schwimmen müssen, weil da Nähte oder Schnüre nicht gehalten haben…. Wie auch immer, sucht euch was raus, wenn ihr Lust auf neue Schwimmshorts habt. Preislich liegen die Teile der Südfranzosen so bei 150 Euro.

Aber ein paar Außenseiter habe ich da vorher schon noch: Ideal für unverbesserliche Romantiker sind die Floral Print Swim Shorts von Hartford mit Streublümchenmuster auf Blauem Grund (oben). Die kann man auch überziehen, wenn man Tante Erna in ihrem Wildblumengarten besucht und ein heißer Tag nach anlassgemäßer Kleidung verlangt.

Sollten eure Sportprogramme schon deutliche Erfolge zeigen, könntet ihr euch in die knappen Schwimmshorts von Paul Smith (oben links und mitte) zwängen, die es mit Pyjamastreifen oder Paisleys zu kaufen gibt. Bleibt Daisy nun nur noch die Erwähnung des karierten Klassikers von Sundek (oben rechts), bei dem wie bei allen Sundeks der Po sehr schön durch den Regenbogen, wie ich die Rückseitengestaltung mangels genaueren Infos nenne, betont wird. So eine würde ich als Mann zumindest mal anprobieren.

Als Schlusslicht zeige ich euch eine meiner favorisierten Schwimmshorts: Die psychedelisch gemusterte Mr. Limo von Limoland (oben). Die ist definitiv was für dich, lieber Horst.

Was sagt ihr denn dazu, lieber Leser … und zu meinen anderen Vorschlägen für euch, Horst und meine lieben Schreibekollegen? Ich wäre wirklich begeistert, wenn da für weitere Berichte noch einige Marken dazu kämen, ist ja modisch gesehen echt schlimm, wenn man wie ich immer nur Badeanzüge von eres und Speedo kauft…

Zur Einstimmung auf einen großartigen Sommer hier noch ein kleiner Film aus der Reihe Nike 6.0
Nike 6.0 x Alejo Muniz Somewhere in Africa

Badehosen über: mrporter.com und stylebop.com

  • siegmarberlin
    18. April 2011 at 11:43

    meines Erachtens sind Preise von 250,00 € und mehr für eine Badehose wirklich nicht zu rechtfertigen. Sorry, die ist zum schwimmen da und nicht jeder von uns macht Urlaub in St. Tropez. Die einzigste Badehose die mir tatsächlich gefällt ist der Klassiker Sundek. Bei den orlebar browns sollte man jung und Figur haben, sonst wirken die sofort absolut bescheuert, wovón ich mich im letzten Sommerurlaub überzeugen konnte.

  • Jan Who
    18. April 2011 at 11:45

    @Daisy
    du hast Dior Homme vergessen. Diese Vorschläge sind leider alle viel zu bunt, gemustert oder zu lang für mich :). Aber es geht hier ja auch nicht um mich in diesem Bericht ;). N paar schöne Muster sind aber dabei!

  • Sven
    18. April 2011 at 12:37

    Baden mit und ohne …

  • Daisydora
    18. April 2011 at 13:32

    @siegmarberlin

    Ich finde die Teile auch rundweg zu teuer, aber da ich mir die Marken der Schwimmshorts mangels eigener Kenntnisse von den Kollegen geholt habe, ist es wohl mit mir durchgegangen … 🙂

    @Jan Who

    Ich dachte du schreibst über die edlen graphitgrauen Badehosen von Dior Homme … 😉

    @Chris

    Danke…ist ja nur ein Versuch … 🙂

    @alle

    Die sind zu teuer; welche Marken sind denn gut geschnitten und verarbeitet, sind schön und vernünftiger im Preis?

  • siegmarberlin
    18. April 2011 at 16:49

    es gibt bei speedo immer schöne,bezahlbare Teile.

  • san
    18. April 2011 at 22:18

    wie ich mich über weitere Folgen dieser Sommerserie freue! Nicht dass mich Bloggen übers Bloggen nicht auch ein wenig interessieren würde, aber die Badehose ist doch wirklich mal ein Thema, wos um Herz und Verstand geht. Wo anfangen? Orlebar nie und nimmer…die sitzen wirklich grauenhaft. Wie sigmarberlin gesagt hat, das geht nur an genetisch fadendünnen Avatermännern mit langem Torso sonst sieht es aus wie Windeln. Villebrequin ist halt kultig-langweilig aber lässt einen zumindest nicht unvorteilhafter erscheinen. sundeck ist ein Ja. Grundsätzlich finde ich, dass man unterscheiden sollte zwischen der Sportbadehose, die man für die Fitness anzieht und der Badetuchbadehose, in der man dann anschliessend die Sommerlektüre verschlingt. Speedo geht nur für ersteres (wie auch Arena etc,). Bordershorts gehen wohl gar nie und nirgendwo (deshalb im Text auch nicht erwähnt?). Für letzteres würde ich mal bei den Italienern schauen. Calzedonia und Bianco haben zuweilen gute + günstige Sachen, die sich vor allem neben aber auch im Wasser gut machen (solange es sich um lockeres Pool-Plantschen und Brust-Schwimmen handelt). Auch Zara macht gut und günstig mit. Ich habe die von Robinsons les bains (das wäre das dritte Bild im Text, auf welches im Text nicht eingegangen wird und wohl auch nicht von mrporter oder stylebop stammt), welche sehr zu empfehlen sind (wie auch die Marke allgemein). Was Badehosen von high-end Marken betrifft, sollte man Bottega und Moncler in Betracht ziehen. Der Preis dieser Modelle ist insofern irrelevant, weil man, um darin gut auszusehen, sowie schon ordentlich Geld ins Aussehen investiert hat. Armani und d2 sind reine Geldverschwendung, aber das muss man hier ja niemandem sagen.

  • Horst
    19. April 2011 at 08:42

    Mir Limoland find ich schon wegen des Names klasse 🙂
    Modell Hartford wär allerdings bei der Auswahl mein Favorit
    @san neee, boardshorts gehen nie – auch nicht bei ewig-jungen surferboys 😉

  • Daisydora
    19. April 2011 at 09:35

    @siegmarberlin

    Speedo ist auch miene eigene Haus- und Leibmarke zum Schwimmen, ich hatte nur die Schwimmshorts nicht so auf dem Schirm und wollte mir Speedo aufsparen für meinen Bericht über knappe und sportliche Badehosen… Danke 🙂

    @san

    Da kommt noch mal was zum Schwimmen… und nur noch ein letztes Mal was zum Bloggen…wir gehen also unbeschwerten Zeiten entgegen .. 😉

    …vielen Dank für deine Tipps, dort werde ich nach neuen Badeshorts und -hosen suchen, aber Robinsons sind hier bestimmt keine dabei unter den Bildern… Ich finde die Orlebar Shorts trotz deines humorigen Exkurs über die Nebenkosten der Badesaison dennoch ganz schön happig im Preis, aber es sind definitiv sehr schöne darunter … zum Beispel die beiden mit dem Augendessin … und Blomquist hatte die sicher genannt, weil er weiss, dass die ab und an auch bei normalen Männern sitzen … aber jedem Tierchen sein Plaisierchen …und Zara kann ich leider nicht zeigen, weil ich keine Zeit habe, sieben Stunden irgendwo auf Jagd nach Screenshots zu gehen, um das Bildmaterial zusammen zu bekommen … aber das wäre dann ja schon wieder das Sonntagsthema .. 🙂

    @horst

    Schön, dass wenigstens du was bei mir gefunden hast 🙂 ich mag auch beide Modelle sehr ..das Mr. Limoland-Monster-Logo auf den Shorts ist lustig…

    Zu Sundek noch eine Zusatzinfo:
    Wer die Shorts einfarbig haben will, findet auch welche bei Maendler im Onlineshop

  • san
    19. April 2011 at 20:14

    @daisy: danke! wobei bademode ja vielerorts als ein gemütsmässig pesanteres Thema als Bloggen empfunden wird…auf dem dritten Bild trägt River Viiperi und der Typ daneben Bodehosen von Robinsons les bains (aus einer Strecke im ominösen Guapo magazin http://thefashionisto.com/river-viiperi-roger-frampton-ryan-mertz-erik-johansson-by-simon-harris-for-guapo-3/ )

  • Horstson » Blog Archiv » Die Woche auf Horstson
    24. April 2011 at 12:38

    […] langsam Zeit für neue Badehosen. Daisydora hat für uns ein paar Highlights rausgesucht, mit denen man am Strand immer eine gute Figur macht 6) 49 Euro für ein Schokoei im Animal-Design? Von welchem Designer ist das wohl? Roberto […]

  • Horstson » Blog Archiv » River Viiperi – Essential Homme Mai/Juni 2011
    2. Mai 2011 at 14:25

    […] geht langsam los mit den Badehosen in den Magazinen. Daisydora hatte uns schon ein paar Vorschläge gemacht und auch ich habe euch schon gezeigt, welche Badekleidung ich am Strand sehen will, nämlich […]