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LVMH ernennt Matthew M. Williams zum neuen Designer bei Givenchy

(Matthew M. Williams; © Paolo Roversi)

Ihr werdet es mitbekommen haben: Clare Waight Keller gab im April bekannt, Givenchy zu verlassen: „Nach drei wunderbaren Jahren ist die Zeit gekommen, mein Kapitel bei Givenchy zu schließen. Als erste Frau, die die künstlerische Leiterin dieses legendären Maison war, fühle ich mich geehrt, dass ich die Gelegenheit hatte, das Vermächtnis dieses Hauses zu pflegen und ihm neues Leben einzuhauchen“, wie die Designerin per Instagram erklärte.
Nun gab LVMH den Nachfolger bekannt: Matthew M. Williams wird zukünftig die Damen- und Herrenkollektionen von Givenchy verantworten.

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News Sneakers

Kenzo kooperiert mit Vans

(Kenzo x Vans; Bild: Courtesy of Vans)

Streetwear-Fans dürfen sich freuen: Vans und Kenzo gehen erneut eine Kooperation ein. Die erste Zusammenarbeit zwischen der Sneakerbrand und dem Label, das 2011 von den kalifornischen „Opening Ceremony“-Designern Humberto Leon und Carol Lim aus dem Dornröschenschlaf geküsst wurde, war vor sieben Jahren.
Seit 2013 ist natürlich viel Wasser der Seine bzw. den Sacramento River runter geflossen. Während Vans weiterhin für Skate-Klassiker sorgt, feierte bei Kenzo Felipe Oliveira Baptista erst vor einigen Monaten sein Debüt.

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Dolce Vita: Dior und Vespa

„Vespa 946 Christian Dior“; Bild: Dior

1946 wurden zwei Firmen gegründete, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein können: Vespa und Dior. Auf den zweiten Blick verbinden die italienische Marke und das Pariser Couture-Haus eine gehörige Portion Kreativität, Inspiration und ein stückweit die Leichtigkeit des Dolce Vita, also ein „luxuriöses Leben, das aus Müßiggang und Vergnügen besteht“, wie es im Duden steht. Für ein Projekt arbeiten beide Firmen zusammen.

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Die Fashion Week bleibt in Berlin

(Bild: Berlin Fashion Week, Nowadays)

Machen wir es kurz: Die Fashion Week bleibt in Berlin. In der Chronologie kann wohl nicht mehr festgestellt werden, wer wann zuerst behauptet hat, dass es das Schauenformat Mercedes-Benz Fashion Week Berlin der Premium Group gleichtut und nach Frankfurt zieht. Schlussendlich war es aber überall zu lesen. Die für die Fashion Week Berlin Verantwortlichen werden sich in den letzten Tagen die Augen vor Verwunderung gerieben haben …

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Mode, Standort, Streitigkeiten

Hui, da wehte gestern aber ein stürmischer Wind durch die digitalen Straßenschluchten von Instagram und Konsorten. Ich meine damit nicht die, zu einer Millionen Prozent begründete Anteilnahme, friedliche Mobilisierung und Unterstützung der Black Lives Matter-Bewegung im Kampf gegen Rassismus, die bereits seit ein paar Tagen dafür sorgt, dass leichte Outfits gegen ernste Themen getauscht werden. Nein, vielmehr meine ich den Aufschrei und das enorme Presseecho zum vermeintlichen Wegzug der Fashion Week in Berlin (was nicht korrekt ist, denn schlussendlich zieht nur die Premium Group nach Frankfurt und initiiert dort die Frankfurt Fashion Week). Kaum eine Schlagzeile hat gestern so sehr meine Timeline dominiert und Stimmen hervorgebracht, die irgendwo zwischen pöbelnd, destruktiv und unreflektiert argumentierend einzuordnen sind.

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Philipp Plein vs. Ferrari

(Bild: Screenshot, Pressemitteilung, Philipp Plein)

Was bisher geschah: Philipp Plein befindet sich seit einiger Zeit im Streit mit Ferrari. Der Sportwagenhersteller stört sich an Fotos, die der Textilunternehmer auf Instagram hochgeladen hat. Plein hatte auf eben diesen Bildern Turnschuhe seinen grünen Ferrari 812 Superfast inszeniert. Zudem gab es ein kleines (und nicht so sehr feines) Video – man erahnt es – das eine trashige Carwash-Szene zeigte, mit allerlei halbnackten Menschen, jeder Menge Turnschuhen und eben auch dem besagten Sportwagen. Das war für Ferrari zu viel: „Ferrari wird in den Beiträgen mit einem Lifestyle zusammengebracht, der nicht mit dem Markenbild von Ferrari vereinbar ist“, schrieb der Ferrari-Anwalt in einem Brief. Die Rechte der Ferrari-Lizenznehmer würden verletzt und überhaupt sei das alles „per se geschmacklos“. Geschmacklos? Stimmt, möchte ich kurz einwerfen, allerdings bedient Ferrari eben auch eine Zielgruppe, die sich nicht immer durch Geschmack, sondern durch ziemlich viel Geld auszeichnet.
Sei es drum: Man scheint sich auf eine finanzielle Entschädigung von 200.000 Euro, die Plein an Ferrari zahlen soll, geeinigt zu haben.

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Meinung News

Toni Kroos in GQ: Wenig Pride inside

(GQ Cover; Bild: © Anne Wilk/Broadview TV für GQ Germany)

Wir schreiben das Jahr 2020, auf der gesamten Welt geht es drunter und drüber, Regierungschefs haben zwar für ihre eigenen Karrieren einen guten aber für das Volk kaum einen Plan, Jugendliche und gut ausgebildete junge Erwachsene bekommen keine Jobs, schon gar keine gerecht bezahlten, von der Rezession ganz zu schweigen und ein Präsident in Amerika hat nichts Wichtigeres zu tun, als sein hässlichstes Gesicht zu zeigen.

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Berluti interpretiert den Buggy

(Bild: Berluti)

Vielleicht kann sich der ein oder andere Leser noch an die Krimikomödie „Thomas Crown ist nicht zu fassen“ erinnern? Steve McQueen fuhr in ihr in den später 1960er-Jahren über den Strand von Massachusetts, neben ihm Faye Dunaway als seine Beifahrerin. Als fahrbarer Untersatz fungierte damals ein legendäres Auto – ein Strandbuggy.
Der ursprüngliche „Meyers Manx Buggy“, so der Name des luftigen Vehikels mit offener Fiberglaskarosserie, wurde 1964 von Bruce F. Meyers in Newport Beach entwickelt, um damit die dortige Dünenlandschaft nach dem perfekten Surfspot zu durchstreifen.
Spätestens seit der Original-Buggy im vergangenen Jahr für € 407,361 versteigert wurde, gilt der Meyers Manx wieder als fashionable und zeitlose Ikone.
Nun stellt Berluti einen eigenen Buggy vor, der, genau wie damals, auf einem VW Käfer-Rahmen und Motor basiert.

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Männermode

Landschaftsvisionen

(„Next Landscape“ – C.P. Company Herbst/Winter 2020; Bild: C.P. Company)

Nein, das Headerbild hat nichts mit der aktuellen Pandemie zu tun. Es entstammt dem neuen Lookbook zur Herbst/Winter-Kollektion 2020 von C.P. Company. Auch wenn es vielleicht ein wenig dystopisch wirkt, war die Intention von Paul Harvey, dem Designer der italienischen Brand, eine ganz andere: „Next Landscape“, so der Name der Kollektion, soll ein hoffnungsvolles Bild einer zukünftigen städtischen Umgebung zeichnen – ein Umfeld, in der die Natur den Raum erhält, sich vital und spontan unter den wesentlichen architektonischen Formen der Stadt zu entwickeln. Mehr noch: Die Arbeit basiert direkt auf Referenzbildern der verlassenen und jetzt überwucherten Stadt Tschernobyl.

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