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Freitag

Interview

Nachgefragt bei … Nicola Stäubli, Produktdesigner bei Freitag

(Bild: Lina Suter)

Trolley klein, Trolley groß – Über die Schweizer Taschenmarke Freitag haben wir bereits mehrfach berichtet (den letzten Artikel gibt’s hier zum Nachlesen), als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit in der Modewelt überraschen die Firmengründerbrüder Daniel und Markus seit bald 25 Jahren den Markt mit jeder Menge Ideenreichtum. Da wäre zum einen das Alleinstellungsmerkmal schlechthin zu nennen, recycelte LKW-Planen-Taschen made in Zürich. Weltweit, in beinahe jeder Groß- und Kleinstadt, trifft man auf die farbenfrohen Unikate. Selbst in der Designsammlung des MoMA ist das Label vertreten. Schaut man auf deren Auszeichnungen und Nominierungen in Sachen Designwettbewerben, könnte man meinen: Rubel und Geschäft rollen wie von selbst, da lässt es sich getrost zur Ruhe setzen! Falsch gedacht: Statt sich auf seinen Taschenerfolgen auszuruhen, setzen die Macher von Freitag auf immer neue Konzepte. Seit 2010 wird, neben dem steten Ausbau der Hauptlinie, auf das Konzept REFERENCE gesetzt. Erwachsener und schlichter im Auftritt, werden hier Accessoires und Taschen im höheren Preissegment angeboten. Zudem launchte das Label 2014 mit F-ABRIC eine Kleiderkollektion, die aus biologisch abbaubaren Textilien in Europa gefertigt wird. Warum beginne ich jedoch mit einem zeitlichen Abriss des Unternehmens und rede um den heißen Brei herum? Ganz einfach, denn Freitag kommt ab sofort mit einem weiteren Coup um die Ecke: Unter dem Arbeitstitel ZIPPELIN wird es fortan einen Reise-Trolley der besonderen Art geben. Soviel sei verraten: Es wird platzsparend, volumenflexibel und ziemlich praktisch. Um Euch weitere Informationen nicht vorzuenthalten, habe ich Nicola Stäubli zum Interview gebeten. Der Schweizer ist eigentlich als Produktmanager bei Freitag tätig, hat mit ZIPPELIN jedoch erstmals auch als Entwickler und Designer fungiert. Ein Gespräch über Fahrradschläuche, Kickstarter und Zürich als Produktionsstandort. Continue Reading

Accessories

Reiserucksack for Rent

(Bild: Flavio Leone)

Vergleicht man die Gepäckbänder einzelner Flughafen, fällt auf: Der Geschmack der Reisenden scheint, feinsäuberlich auf das Reiseziel abgestimmt, sehr ähnlich zu sein. Beim Flughafen Nizza kann es sein, dass man vor lauter Koffer von Louis Vuitton denkt, man sei in einer Boutique des Taschenherstellers, während in München das Aufkommen an Alukoffern überproportional hoch zu sein scheint. Verwechslungsgefahr: Hoch – Individualität: Niedrig!
FREITAG hätte dafür zumindest die perfekte Reisetasche – denn damit niemand mehr fälschlicherweise eine vertraut wirkende, aber dennoch komplett fremde Tasche vom Gepäckband mit nach Hause nimmt, gibt es den Reiserucksack F512 VOYAGER. Und da jede FREITAG-Tasche ein Unikat ist, schließlich sind die Teile aus alten LKW-Planen hergestellt, wird dies bestimmt nicht mehr passieren. Continue Reading

Männermode

Hanf-Hosen

(Bild: Yves Bachmann)

Auch wenn man vielleicht denken mag, dass Jeans bei Freitag aus LKW-Planen bestehen und sich dann fragt, wer das tragen soll, sieht die Realität tatsächlich ganz anders aus. Wir haben uns die Jeans mal für Euch eingetragen. Continue Reading

Gadgets Technik

Deutsch schweizerische Freundschaft: Sennheiser x Freitag

Bild: Oliver Nanzig

Erst eben hatten wir noch über die neueste Kooperation von Jette Joop mit dem Fashionhouse „Aldi Süd“ gestaunt. Dass es aber auch besser geht und sich zwei Labels zusammentun, die wie die sprichwörtliche Faust auf’s Auge passen, beweisen die Kopfhörerprofis von Sennheiser und die Taschenspezialisten von Freitag.
Bei Sennheiser × Freitag prallt deutsche Ingenieurtradition auf Schweizer Recyclingdesign und so ist das Resultat eine Mischung aus LKW-Plane und Technik – verpackt in einem ansehnlichen Etui: Continue Reading

Allgemein

Zukunfsttragend

Bei dem Taschenlabel Freitag scheiden sich die Geister: Für die einen ist es das Alleinstellungsmerkmal alternativer Uni-Rasta-Ich-Rette-Die-Welt-Menschen, für die anderen ein zeitloser Begleiter höchster Qualität. Ich gehöre zu Letzterem, meine Taschensammlung aus dem Hause „F“ wächst unaufhörlich und ein regelmäßiger Besuch in Davos (Obacht, Hinweis für echte Fans: hier gibt es weltweit die einzige Schnäppchenecke) bleibt nicht aus … < Kurz in den Supermarkt? Modell „Miami Vice“ sorgt in der richtigen Kombination für stilvolle Schleppjagden vom Obststand bis zur Tiefkühlabteilung. Den Unialltag überstehen? „Dragnet“, „Carolus“ und „Lois“ sind abwechselnd mit dabei, werden zu Acne, Cos und Margiela kombiniert und verschaffen mir ein zeitweiliges Zugehörigkeitsgefühl stigmatisierter Uni-Rasta-Ich-Rette-Die-Welt-Kommilitonen. Der neueste Clou von Daniel und Markus Freitag, den Gründern des Unternehmens, scheint gewagt und doch plausibel: „F-ABRIC“ – Die beiden Schweizer wagen sich nach fünf Jahren harter Arbeit endlich an die Bekleidung ran. Natürlich keine wahllosen Entwürfe, nein: Komplett kompostierbare Klamotten, ein selbstentwickelter Stoff. Etwaige Käufer investieren hierbei guten Gewissens in langlebige Produkte, die in Europa unter fairen Bedingungen produziert werden und dem ewigen Fast-Fashion-Diktat bestimmt den Finger zeigen. Ab sofort kann man sich in den hauseigenen Freitag-Stores in Berlin, Wien und Zürich von den Produkten überzeugen, ich bin mehr als gespannt. Gute-Laune-Video gefällig?! Anbei einmal das zugehörige Freitag-Filmchen, die sympathischen Brüder haben natürlich selber getestet und geben meiner Meinung nach ein sehr, sehr ansehnliches Bild ab: