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Christian Dior

Live Stream

Live Stream: Dior Ready-to-Wear Frühling-Sommer 2022

(Bild: Dior)

Waren sonst die Teaser zu den Dior-Modenschauen eine verlässliche Quelle, wenn es darum ging, ein paar Infos zu dem zu bekommen, was einen erwartet, ist es dieses Mal ein wenig geheimnisvoller: Nahaufnahmen einer Discokugel und Lavalampen, Nippes und Bücher aus vergangenen Epochen.
Maria Grazia Chiuri macht es spannend, was sie für die Dior Ready-to-Wear Frühling-Sommer-Kollektion 2022 entworfen hat. Doch spätestens am Dienstag, 28. September 2021 wissen wir mehr, wenn der Live Stream um 14:30 Uhr startet.
Wir wünschen viel Spaß!

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Interieur

Salone del Mobile: Dior lässt Medaillonsessel neu interpretieren

Bild: © Alessandro Garofalo

Anlässlich der Interieurmesse Salone del Mobile (läuft noch bis zum 10.September, Corona-bedingt nicht wie gewohnt) in Mailand hat Dior siebzehn Künstler eingeladen, eines seiner ikonischen Embleme neu zu interpretieren: den Medaillonsessel. Der Stuhl ist Symbol des Stils Ludwigs XVI., den Christian Dior von Anfang an wählte, um seine Gäste während seiner Modeschauen in einem Dekor zu platzieren, das „nüchtern, einfach und vor allem so klassisch und pariserisch“ war, wie der Designer es in seinen Memoiren beschrieb. Das Oval, das von einer Fontanges-Schleife „gekrönt“ wird, ist neben den Maiglöckchen unvermeidlich zu einem der Codes der Avenue Montaigne 30 geworden.

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News

Das Kunstgewerbemuseum Berlin widmet Christian Dior und seinen Nachfolgern eine Ausstellung

(Christian Dior, Perlenbesticktes Abendkleid mit großer Samtschleife, Modell „Mexique“, Ligne Longue, Herbst/Winter 1951, Blick in die Restaurierungswerkstatt, © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Raban Renatus)

Es ist zwar noch etwas hin, aber die schönste Art des Wartens ist die Vorfreude. Ab 16. Dezember 2021, also vielleicht passend zu einem vorweihnachtlichen Städtetrip in die Hauptstadt, zeigt das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin die Sonderpräsentation „Christian Dior und seine Nachfolger“.
Den Anlass für diese Ausstellung liefern die jüngsten Zugänge von Dior-Modellen in die Sammlung des Kunstgewerbemuseums, das übrigens als eine der bedeutendsten Sammlungen europäischen Kunsthandwerks vom Mittelalter bis zur Gegenwart gilt.

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Damenmode

Avenue Montaigne goes Greek – Dior Cruise 2022

(Dior Cruise 2022; Foto: © Ria Mor)

Jean-Pierre Pedrazzini fotografierte die Haute Couture 1951 von Christian Dior für die Paris-Match vor der spektakulären Kulisse der Akropolis in Athen. Sechs Jahre nach dem Krieg wurden Shootings noch meist im Studio gemacht oder die in Bettlaken gehüllten Models (man hatte ständige Angst vor dem Kopieren) kurz auf dem Place de la Concorde oder einer anderen Location in Paris im Eiltempo fotografiert. Eine Produktion, die nicht nur die Prinzessinnen-Träume der Leser nach den Kleidern des schüchternen, introvertierten Genies weckte, sondern auch das Fernweh, das erste Mal ins Ausland zu fahren und eine Reise in die Welt der Antike zu wagen. Auf die Idee gekommen war Pedrazzini, weil Dior für seine aufwendigen Drapierungen der Abendkleider immer wieder Skulpturen der Antike im Louvre oder aus Kunstbüchern studierte, die die Ateliers dann aufwendig umsetzten. Das Fließen von römischen oder griechischen Gewändern – eine ewige Inspiration, die bis heute in die Dior-Codes der großen Abendroben einfließt.

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Live Stream

Live Stream: Dior Cruise 2022

(Bild und Medien: Dior)

Athen, Athen, wir fahren nach Athen. Nach Monaten der Abstinenz tut ein wenig Normalität erstaunlich gut. So auch bei Dior: Das Luxuslabel präsentiert die Cruise-Kollektion 2022 im Panathenaic-Stadion, also dem Veranstaltungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit im Jahre 1896.
Die Akropolis selbst darf hingegen nicht für eine Modenschau genutzt werden – das ist eine schmerzvolle Erfahrung, die auch Gucci vor einigen Jahren machen musste. Das Kulturministerium hat damals eine entsprechende Anfrage der italienischen Luxusmarke abgelehnt.

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Ausstellung

Ausstellungstipp: „Lady Dior As Seen By“ in Berlin

(„Lady Dior As Seen By“ Olympia Scarry; Bild: Courtesy of Dior)

Ende der 1980er-Jahre sorgte der Designer Gianfranco Ferré für frischen Wind bei Dior. Handwerklich war zuvor an den Kollektionen natürlich nichts auszusetzen. Während aber andere Häuser nach und nach besonders auf dem Gebiet der Accessoires für Furore sorgten, gab es bei Dior kein wirkliches Teil, das Potenzial zum „Must-have“ hat.
Bernard Arnault ist es zu verdanken, dass Gianfranco Ferré zum Nachfolger von Marc Bohan als künstlerischer Leiter der Damenmode unter Vertrag genommen wurde – als erster Nicht-Franzose in dieser Rolle. Eine Personalentscheidung, die zur damaligen Zeit neu war und die für große Irritationen sorgte. Ein Italiener bei Dior – kann das funktionieren?
Es funktionierte. Gianfranco Ferré bestand 1989 seine Feuertaufe. Und auch wenn er nie mit Christian Dior zusammengearbeitet hat, teilen sich beide Designer eine Leidenschaft für die Mischung aus Männlich- und Weiblichkeit sowie die Farbe Rot, Blumen und Gärten, Musik und Oper.

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Damenmode

Maria Grazia Chiuri interpretiert zu Ehren von Mizza Bricard das Bar Jacket von Dior

Bild: Sophie Carre

Die Beziehung von Christian Dior zu Mizza Bricard gilt als legendär: „Madame Bricard gehört zu den immer seltener werdenden Menschen, die Eleganz zu ihrer einzigen Daseinsberechtigung machen“, soll der Designer über sie gesagt haben. „Sie betrachtet das Leben sozusagen aus den Fenstern des Ritz und ist herrlich gleichgültig gegenüber so profanen Dingen wie Politik, Finanzen oder sozialem Wandel.“
Bricard war, wie andere Frauen, mit denen sich Dior umgab, seine Mitarbeiterin. Der Designer machte sie zu seiner Leiterin der Hutlinie, doch ihre Rolle war viel weitreichender – sie war auch seine Muse. Eine äußerst sinnliche Frau mit wegweisendem Chic und Ausstrahlung, die ganz nebenbei den Namen eines der bekanntesten Düfte der Parfumgeschichte erschuf: Diors Schwester Catherine betrat den Raum, just, während ihr Bruder Christian mit Bricard über den Namen für einen neuen Duft grübelten. „Ah, Miss Dior!“, rief Bricard, und der Modeschöpfer antwortete, dass das der Name für sein Parfum werden sollte.

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News

Dior Prêt-à-porter Frühling-Sommer 2021 – Savoir-faire der Extraklasse

Dior Prêt-à-porter Frühling-Sommer 2021; Foto: Dior

Wie in jedem Jahr eröffnete Dior die Pariser Prêt-à-porter-Woche – dieses Mal mit besonderer Spannung erwartet, schließlich war die Frage, wie die Alternativen aussehen, die sich die Häuser ausdenken mussten, um halbwegs Normalität in die Präsentationen zu bringen.
Die verschärfte Situation in Paris führte natürlich dazu, dass aus vielen Ländern keine Journalisten in die Metropole reisen konnten. Selbst einige Teams der Modehäuser konnten nur von zu Hause aus die Defilees verfolgten – online.

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Damenmode

Große Schneiderkunst

Bild: Courtesy of Dior

73 Jahre ist es her, dass Christian Dior seine berühmte „La Ligne Corolle“-Kollektion präsentierte. ‚Corolle‘, weil sich der Designer beim Anblick der Silhouette an umgedrehte Blütenkelche erinnert gefühlt hat. Der amerikanischen Harper’s Bazaar verdanken wir aber den Begriff, der sich ins kollektive Gedächtnis gebrannt hat und der noch heute für das Modehaus steht: „New Look“.
Christian Dior träumte nach entbehrungsreichen Zeiten davon, dass Frauen mit schlanker Taille, verstärkten Hüften, weiche Schultern, einem dezenten Busen und langen Röcken die Eleganz wieder für sich entdeckten. Seine Idee war, den Körper zu verfeinern, ohne aber die Taille optisch zu brechen. Sein „Bar Jacket“, genäht von dem jungen Pierre Cardin, bilde zusammen mit den schwarzen Taft-Abendkleidern und die Cocktailkleidern mit Kuppelsilhouette bis heute die Codes des Hauses.

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Damenmode News

Dior lanciert neue Tasche: Die „Dior Bobby“

Christian Dior mit Bobby; ca. 1950; © All rights reserved

Wenn Christian Dior Inspiration suchte, zog er sich gerne in sein Landhaus, eine alte Mühle namens „Le Coudret“, zurück. Fernab von seinem 1946 begründeten Modehaus in der Avenue Montaigne in Paris konnte sich der Designer auf neue Kollektionen vorbereiten oder einfach nur die Seele baumeln lassen.
Mit seinem Hund Bobby, in jeder Saison war übrigens ein Kleid nach ihm benannt, saß er gern im Garten oder auf der weitläufigen Terrasse und zeichnete die Entwürfe und die Linie für die nächste Saison: „Jede Kollektion enthält einen Power Suit namens Bobby“, schrieb der Gründer und Couturier einst in seinen Memoiren. Doch es gab nicht nur zahlreiche von Christian Dior erdachte „Bobby Ensembles“, selbst für einen Parfümflakon, der wie ein Kunstwerk nach seinem Vorbild von Fernand Guery-Colas entworfen wurde, lieferte Bobby die Vorlage:

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