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Berlin

Berlin Fashionweek

BREAD & BUTTER insolvent

bread an butter berlin 2015

Wir hatten in den letzten Tagen ja häufiger über das Hü und Hott der BREAD & BUTTER berichtet: erst das Hin und Her wegen des Ortes, später dann die Unklarheiten wegen der teilnehmenden Brands und der Absage am 09.Dezember, bis die Messe nun Insolvenz angemeldet hat: „In Folge der Absage der im Januar 2015 geplanten Messe BREAD & BUTTER sah sich die Geschäftsleitung der BREAD & butter GmbH & Co. KG gezwungen, am 16.12.2014 Insolvenzantrag zu stellen. Bereits am gleichen Tag wurde Rechtsanwalt Christian Graf Brockdorff (BBL) zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt,“ gibt es in der neuesten Pressemitteilung zu lesen. Und weiter:

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Allgemein

BREAD AND BUTTER offiziell abgesagt

bread an butter berlin 2015
Zukunft unklar: BREAD AND BUTTER

Nun also wirklich: die kommende BREAD AND BUTTER wurde heute durch Karl-Heinz Müller offiziell abgesagt. Erst letzte Woche gab es Gerüchte, nachdem die Messe zuerst von fünf auf nur noch eine Halle des Flughafens Tempelhof geschrumpft ist, und der Messeveranstalter es den angemeldeten Brands offen ließ, die Anmeldung aufrecht zu halten. Ob es ein finales Ende der BREAD AND BUTTER ist, wurde hingegen nicht kommuniziert: „Nicht zuletzt durch selbst verursachten Turbulenzen ist es uns nicht gelungen, eine ausreichende Anzahl an Ausstellern zu einer Teilnahme zu bewegen,“ so Müller. Und weiter:

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Allgemein

ZWINGER im Theaterforum Kreuzberg Berlin

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Bild: © Caterina Rancho

Nein, ZWINGER ist keine neue und angesagte Partyreihe und es geht auch nicht um durch Wildwechsel verursachte Autounfälle. Vielmehr ist „ZWINGER“ ein Theaterprojekt von Nora Huetz und Sebastian Schlecht. Das Stück fragt: Wie unabhängig und aufgeschlossen ist unsere Gesellschaft wirklich und beschäftigt sich mit der Thematik des späten Outings …

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Allgemein

BREAD AND BUTTER halb abgesagt, aber auch halb zugesagt

bread an butter berlin 2015

Schaut man sich unsere Artikel der letzten Jahre zum Thema „BREAD AND BUTTER“ an, könnte man meinen, dass die Fachmesse schon seit längerer Zeit am schlittern ist: 2013 das Drama um die Blogger, die nur gegen Zahlung von 500€ Eintritt für drei Tage in die heiligen Hallen des ehemaligen Flughafens Tempelhof eingelassen wurden – ein Betrag, den mancher regulärer Besucher liebend gern gezahlt, die Messe nicht besuchen zu müssen. Eine Saison später kündigte das Marketing der „BREAD AND BUTTER“ das Motto „It’s Time For A Change“ an, was dann für Juni 2014 bedeutete, dass jeder Interessent kommen durfte. Der Grund dafür lag auf der Hand: war 2013 verhältnismäßig wenig bei der „BREAD AND BUTTER“ los, da zuwenig Nicht-Fachpublikum die 500€ Eintrittsgeld zahlen wollte, musste wieder mehr Frequenz her, denn mehr Frequenz bedeutet auf den ersten Blick mehr Relevanz. Ob dieses Ziel erreicht wurde, also prallgefüllte Hallen und glückliche Aussteller, weiß ich nicht zu beurteilen, man hörte aber, dass der Plan nicht ganz aufging. Ein Indiz dafür wäre die Strategie, die dann just am Eröffnungstag von Veranstalter Karl-Heinz Müller bekanntgegeben wurde: die Messe soll zukünftig im Wechsel in Barcelona und in Berlin stattfinden. Zusätzlich sei eine Veranstaltung in Seoul geplant …

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Auto

Das ist aber groß hier.

Bild: Cadillac Europe

Es gibt verschiedene Möglichkeiten von A nach B zu kommen. Für längere Wege nimmt man die Bahn oder ein Flugzeug, für kurze Strecken ein Auto oder, zumindest wenn man Medienmanager ist, einen Helikopter. Gestern Abend galt es für mich, die Strecke von meinem Hotel zu einem Veranstaltungsort zu überbrücken. Die 300m hätte ich im Normalfall locker zu Fuß geschafft, doch die Frage ist allerdings: was ist schon normal? Also bot man mir einen Shuttleservice für die Strecke an und damit sich die lange Reise zur „Cadillac Experience“ wenigstens lohnt, nahm mein Fahrer einen kleinen Umweg. Nach zwei Minuten im Escalade, den meine zufällige Beifahrerin mit einem „Das ist aber groß hier.“ beschrieb, war auch schon das Ziel erreicht – für technische Details bleibt halt manchmal keine Zeit.
Natürlich war ich nicht der einzige Gast des Abends und so spuckte die gesamte Fahrzeugpalette des amerikanischen Automobilhersteller nach und nach die im Vorfeld von Hand erlesenen und später von Cadillacs aufgelesenen Gäste in einer Tiefgarage mitten in Berlin wieder aus …

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Allgemein

Kate Moss: The Icon @ Galerie Hiltawsky

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Jurgen Ostarhild „Kate Moss“ Camber Sands, South England, 1991 © Jurgen Ostarhilt; courtesy ONO arte contemporanea

Kate Moss fiel mir das erste Mal Anfang der Neunziger auf – allerdings nicht nur mir, sondern jedem, der damals auch nur bisschen an Mode und/oder Gossip interessiert war. Schuld an dem damaligen Popularitätsschub war das Editorial „Under Exposure“, das im Juni 1993 in der britischen Vogue veröffentlicht wurde und den Vorwurf nachzog, zu freizügig zu sein. Entdeckt wurde das Model allerdings schon 1988 von Sarah Doukas, der Gründerin der legendären Modelagentur Storm. Noch im selben Jahr schloss die damals 14-jährige Moss einen Werbevertrag mit Calvin Klein und warb vor allem in Nordamerika in Printmedien und auf
Plakaten für die Unterwäsche der Marke. Calvin Klein hielt sie genauso wie ihren Skandalen und ihrem guten Aussehen die Treue – Grund genug, ihr eine eigene Ausstellung zu widmen: „Kate Moss: The Icon“

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Interview

NACHGEFRAGT BEI … SISSI GOETZE

Bild: Julian Gadatsch

Die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin liegt schon eine Weile zurück, der letzte Medienansturm ebenso: Ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, erst jetzt über meine Erlebnisse im Erika-Heß-Eisstadion zu berichten. Warum? Weil ich der Meinung bin, dass die Designer nicht nur ein, bis zwei Wochen Newsfeed bei Google verdient haben, sondern 365 Tage im Jahr.
Also los, den Anfang macht Sissi Goetze: Die Dame mit dem unverwechselbaren Gespür für zeitlose Herrenbekleidung hatte am letzten offiziellen Modewochentag nach Wedding geladen und trotz schmerzender Füße (nie wieder ungetragene Marc Jacobs-Slipper ohne Socken!!!) muss ich sagen: „Es hat sich mehr als gelohnt, vorbeizuschauen!“ Vollauf begeistert von den gezeigten Outfits, habe ich die Designerin anschließend zum kurzen Gespräch gebeten …

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Berlin Fashionweek

DxR + DxJ = All about pop religion

Kilian Kerner Show - Mercedes-Benz Fashion Week Spring/Summer 2015
Bild: Kilian Kerner

„DxR + DxJ = All about pop religion“ – was in Teilen wie ein Formel aus dem Chemieunterricht erinnert, ist in Wirklichkeit das Thema, unter dem die Spring-Summer 2015 Kollektion von Kilian Kerner steht und die am Dienstag in Berlin während der Fashionweek präsentiert wurde.
Der hintere Teil des Themas lässt dann schon eher Rückschlüsse zu und so verwundert es nicht, dass sich Kerner von Popmusik inspirieren lassen hat. Der Berliner Designer wollte scheinbare Gegensätze vereinen, „so wie die Songs von David Bowie, Rihanna oder Justin Bieber unterschiedlichste Emotionen auslösen.“ Rihanna und Justin Bieber lösen bei mir nur Ratlosigkeit aus – ein Gefühl, das sich bei mir übrigens bei den Schuhen der Kollektion komplett durchzieht. Von Bowie und dem obigen Print, der sich als Reminiszenz an die Pop-Religion versteht und von der Künstlerin Amber Serbin entworfen wurde, bin ich hingegen entzückt.
Doch kommen wir zu den eigentlichen Kollektionen von Kilian Kerner:

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Allgemein

Fashiondesigner Hotels – Casa Camper in Berlin

Casa Camper Berlin Hotel Horstson91

“Casa Camper – Kenn ich! Gutes Hotel” so begrüßte mich der Taxifahrer am Berliner Hauptbahnhof vor etwas über einer Woche und ich finde das ist ein gutes Gefühl. Auf der Fahrt zeigte er sich dann auch weiter sehr gesprächig und nach knapp 20 Minuten Fahrt kamen wir dann auch an, in Berlin Mitte – dem Disney-Land der Trends und der Hochburg der aufgesetzten Coolness.

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Interieur

Fashiondesigner Hotels – Karl Lagerfeld: Schlosshotel Grunewald Berlin

 

1911 wurde im Grunewald für die Familie von Pannwitz ein Haus im Stil der italienischen Renaissance für die damals aberwitzige Summe von 5 Millionen Goldmark gebaut. Nach wechselvoller Geschichte vom Privathaus über als Botschaft genutztes Haus wurde es  schließlich und endlich, nach dem zweiten Weltkrieg, zum Hotel. Gerne wurde es für Filmaufnahmen genutzt und die Westberliner, vor allem die Filmprominenz, traf sich nur zu gerne dort.

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