Wenn es eine Rubrik bei Horstson gibt, die fast gar kein Feedback in den letzten Jahren bekommen hat, dann ist es der sonntägliche Wochenrückblick. Nun wurden vergangene Woche Stimmen laut, dass unser kleine Review doch irgendwie zu Horstson gehört. Also werfen wir in Zukunft wieder am Sonntag einen Blick zurück und starten nach vorn …
Hier also die Woche auf Horstson:
1) Chanel rief nach Salzburg und Peter ist diesem Ruf nur zu gerne gefolgt. Peters Schauen-Rezension zur Métiers d’Art Collection Paris-Salzburg gibt es hier zu lesen.
2) Na na na na na na na na na na na na na na na na – Hermès! Nicht Batman, sondern Hermès wird gerufen, um Paris zu retten.
3) Für einen Ohrwurm war diese Woche Jan zuständig: Beth Dito hat sich mit den The Shoes zusammengetan und das Ergebnis ist wirklich sehr hörenswert: „Cerrone’s Supernature“. Leider passte das Bild nicht so gut in die Collage und ich habe stattdessen das Cover von Gwen Stefani „Baby Don’t Lie“ ausgewählt.
4) Julian war für uns auf der Suche nach dem passenden Mäntelein und wurde fündig!
Wir wünschen einen schönen Sonntag!
Allgemein
Hermès goes Comic – natürlich nicht irgendein Comic, sondern Batman. Zumindest hat sich Dimitri Rybaltchenko für die limitierte Carré-Serie „Super H“ von den legendären Superhelden inspirieren lassen und vom Eiffelturm ein Signal senden lassen – statt des Batman-Symbols natürlich ein großes „H“. Angesprochen durch das Zeichen fühlt sich im Falle von Hermès das Pferd, das über Hermès wacht, um in Aktion zu treten und wegzufliegen …
Vor einigen Jahren prangte übrigens selbiges Pferd noch auf dem Seidentuch Quand Soudain, auch von Dimitri Rybaltchenko gestaltet und in vollem Galopp, mit wehender Mähne und seinem Reiter auf dem Rücken. Diskret vom Groom der Maison vom Fenster aus beobachtet, trägt es heute das Kostüm von Batman à la Hermès …
Erhältlich sind die Tücher der Serie „Super H“ in insgesamt 5 Farben ab sofort bei Hermès und geben dem Träger vermutlich ein sehr sicheres Gefühl: Na na na na na na na na na na na na na na na na – Hermès!
*frei nach dem legendären Batman-Serien-Intro aus dem Jahre 1966.

Foto: Mert Alas & Marcus Piggott
Donatella Versace und Madonna haben einiges gemeinsam – neben ihrer Liebe zur Mode eint sie auch ein mehr oder minder ausgeprägter Hang zu Operationen, wobei Madonna eindeutig der Rundensieger ist, da sie sich immer noch am ähnlichsten sieht …
Da wir ein service-orientiertes Blog sind und unter keinen Umständen möchten, dass irgendjemand im kommenden Jahr die falsche Farbe kauft, ist diese Meldung auf jeden Fall eine Erwähnung wert: „Marsala“ ist die Farbe des Jahres 2015.
Bisher kannte ich „Marsala“ nur als Likörwein und als Sauce auf Leber. Nun also als Farbton, den man am besten als eine Mischung aus Wein- und Rostrot beschreiben kann …
„Die Farbe des Jahres 2014, das faszinierende Pantone 18-3224 Radiant Orchid, ermutigte zu mehr Kreativität und Innovation. Im Gegensatz dazu bereichert Marsala von innen heraus, berührt die Seele und vermittelt Vertrauen und Stabilität“, erklärt Leatrice Eiseman, Executive Director des Pantone Color Institute. „Ähnlich wie der Likörwein, der Marsala seinen Namen leiht, verkörpert dieser geschmackvolle Farbton die satte Zufriedenheit nach einer gelungenen Mahlzeit, während seine rotbraune Grundnote eine subtile, urige Natürlichkeit ausstrahlt. Der kräftige, aber stilvolle Ton spricht jeden an und lässt sich leicht in Mode, Kosmetik, Industriedesign, Einrichtungsgegenstände und Innenräume übersetzen.“
Wenn ein Weltkulturerbe zur Mode wird – Chanel Métiers d’Art Collection Paris-Salzburg
Posted on 4. Dezember 2014Am Dienstag zeigte Karl Lagerfeld in Schloss Leopoldskron in Salzburg in Österreich seine jährliche, seit nun mehr zehn Jahren zur guten Tradition gewordene Métiers d’Art Schau für das Modehaus Chanel. Unter dem Motto „Paris-Salzburg“ soll auch in diesem Jahr für die Ende Mai als Pre-Collection für den Winter in die Boutiquen kommende Themenkollektion der Bogen zwischen der Geschichte und den Eigenschaften des Stammhauses und der Begründerin Coco Chanel mit dem Ort verbunden werden, an dem die Präsentation stattfand …

Simryn Gill; Bild: Courtesy of Louis Vuitton
Grüß Gott & Servus – Ich habe erstmals München unsicher gemacht und dabei den Espace Louis Vuitton besuchen dürfen: Anlässlich des neuartigen Residency- und Open Studio Programms IN SITU-1, wurden drei international renommierte Künstlerinnen nach München, Paris und Tokio eingeladen, um vor Ort ihren kreativen Ideen nachgehen zu können. Simryn Gill, bildende Künstlerin mit Fokus auf Fotografie und den Einsatz von gefundenen Gegenständen, hat hierfür zwischen September und November ihr Atelier in den Münchener Espace des Traditionshauses verlegt …
Spätestens seit dem Wochenende herrscht wieder Kinowetter. Was will man bei der Kälte auch draußen anstellen? Bisher hatten wir allerdings einen milden Herbst, darum sind euch diese Perlen bisher vielleicht entgangen.
Mommy
Kann man ein krankes Kind mit Geduld und Liebe retten? Diese Frage spürt Mommy nach. Regisseur Xavier Dolan (Ikilled my mother, Sag nicht, wer du bist!) legt in einem Alter, in dem andere gerade ihre dritte Ausbildung abbrechen schon seine fünfte Regiearbeit vor. Und wird seinem Ruf als filmisches Wunderkind dabei absolut gerecht.
Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.
(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)
Wer kennt es nicht, das Kinderlied überhaupt?! Als Zwerg von drei Jahren kam ich das erste Mal in den Genuss des Singsangs und kann bis heute garantieren, dass es sich dabei um keine besonders schöne Interpretation gehandelt hat: Voller Elan mitsamt Schweißperlen auf der Stirn, schmetterte meine Kindergärtnerin den Klassiker von 1843 in unser Bewusstsein und siehe da, trotz heißerem Nachhallen, ist das Lied im Gedächtnis geblieben. Erst letztes Wochenende bin ich trällernd durch den Hamburger Jenischpark gestiefelt und habe dabei, neben Laub und Sonnenschein, den oben abgebildeten Parka von den oben abgebildeten Parka von Timberland gesichtet …
Was soll man denn dazu anziehen? Heute: der „Oscar de la Reindeer“ Sweater von Très Click*
Posted on 28. November 2014Hallo allerseits, seid Ihr auch schon in fröhlicher Weihnachtslaune? Nein? Willkommen im Club! Vielleicht versetzt uns ja dieser knallrote Sweater von Très Click in die richtigen Stimmung für die besinnliche Vorweihnachtszeit. Ich denke ich würde ihn so kombinieren. Und falls das alles nichts bringt empfehle ich sofort einen großen Becher Glühwein auf dem nächsten Weihnachtsmarkt!

Jurgen Ostarhild „Kate Moss“ Camber Sands, South England, 1991 © Jurgen Ostarhilt; courtesy ONO arte contemporanea
Kate Moss fiel mir das erste Mal Anfang der Neunziger auf – allerdings nicht nur mir, sondern jedem, der damals auch nur bisschen an Mode und/oder Gossip interessiert war. Schuld an dem damaligen Popularitätsschub war das Editorial „Under Exposure“, das im Juni 1993 in der britischen Vogue veröffentlicht wurde und den Vorwurf nachzog, zu freizügig zu sein. Entdeckt wurde das Model allerdings schon 1988 von Sarah Doukas, der Gründerin der legendären Modelagentur Storm. Noch im selben Jahr schloss die damals 14-jährige Moss einen Werbevertrag mit Calvin Klein und warb vor allem in Nordamerika in Printmedien und auf
Plakaten für die Unterwäsche der Marke. Calvin Klein hielt sie genauso wie ihren Skandalen und ihrem guten Aussehen die Treue – Grund genug, ihr eine eigene Ausstellung zu widmen: „Kate Moss: The Icon“





