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Horst

News

C.P. Company kooperiert mit Gore-Tex

(Foto: C.P. Company)

Da schreibt man nun seit über zehn Jahren ein kleines, feines Blog, hat aber eine textile Innovation weitestgehend außer Acht gelassen – dabei hat der Großteil der Horstson-Leser zumindest ein Teil im Ankleidezimmer haben, in dem das Membran, für das Gore-Tex bekannt ist, verarbeitet wurde. Die Vorzüge liegen auf der Hand: Die Produkte, in denen Gore-Tex zum Einsatz kommt, sind einerseits wind- und wasserdicht, aber andererseits wasserdampfdurchlässig, wodurch man nicht so leicht schwitzt.
Als Teil der aktuellen Herbst/Winter-Kollektion 2020 kooperiert C.P. Company nun erstmalig mit der Marke Gore-Tex.

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Accessories

Fendi kooperiert mit Blizzard

(Blizzard x Fendi; Foto: Fendi)

Es gab eine Zeit, in der Davos und St.Moritz vom wahren Jetset bevölkert waren und Skifahren noch eine Art Society-Sport, fernab von Après-Ski und Anton aus Tirol.
Nun werden in diesem Jahr die wenigsten Leser das Vergnügen haben, die Pisten elegant runter zu wedeln und selbst wenn, dann bremsen Maskenpflicht am Skilift und die Ungewissheit vorm nächsten Lockdown die Laune. Aber für den Kreis der Menschen, die einerseits in einem Skiort wohnen und für die andererseits Geld keine Rolle spielt, haben wir hier spannende News (und für alle anderen natürlich auch, denn selbst Corona wird irgendwann in die Knie gehen): Fendi kooperiert mit dem 1945 gegründeten Unternehmen Blizzard.

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Beauty Düfte News

LGNDR Scents: Legendäre Düfte?

(Bild: PR)

Jedes Jahr werden zahllose neue Düfte auf dem Markt lanciert. Der Großteil dieser Neuerscheinungen verschwindet nach nur einer Saison, nur wenige überdauern einige Jahre und noch viel weniger haben das Zeug zur Legende.
Gerade die Nischendüfte haben es schwer, sich am Markt zu behaupten. Dabei sind es gerade diese Düfte, die nicht die breite Masse ansprechen und sehr eigenständig sind, die sich lohnen, entdeckt zu werden.
Wenn sich eine Firma, deren Fokus auf Schreibgeräte und die dazugehörigen Lederaccessoires liegt, „Legendär“ nennt, zeugt das von großer Selbstsicherheit. Wenn dann diese Firma zwei Unisex-Düfte lanciert, werden wir hellhörig. Wir haben die Düfte von „LGNDR“ getestet. Doch von Anfang an.

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News

549 Karat: Louis Vuittons Sethunya Diamant

(Sethunya Diamant; Bild: Philippe Lacombe)

Diamonds are forever: Nachdem sich Louis Vuitton Anfang 2020 den zweitgrößten Rohdiamanten der Welt, Sewelô (was übrigens in der Landessprache Setswana „seltener Fund“ bedeutet), in den Tresor gelegt hat, gesellt sich nun ein weiteres beeindruckendes Juwel in die Schatzkammer hinzu: Das Luxushaus verkündet eine außergewöhnliche Entdeckung im Bereich der Diamanten. Es handelt sich um einen 549-karätigen Rohdiamanten. Sethunya, so der Name des Edelsteins, wurde in der Karowe-Mine des kanadischen Förderers Lucara Diamond Corp. in Botswana gefunden. Der Kaufpreis ist selbstredend sowohl beim Sewelô- als auch Sethunya-Diamenten geheim.

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News

H&M kooperiert mit Diane von Fürstenberg

(Diane von Fürstenberg; © Courtesy of H&M x DvF)

Traditionell wurde immer – also in den letzten 16 Jahren – die Designerkooperation des Jahres gelauncht. Den Startschuss machte 2004 Karl Lagerfeld, es folgten unter anderem Jimmy Choo, Lanvin, Margiela, Alexander Wang, Balmain und Kenzo. Nur in diesem Jahr ist alles anders – eine richtige Designerkooperation gab es nicht, eher kleine Zusammenarbeiten mit kleineren Labels wie Kangol und The Vampire’s Wife, die zwar weniger glamurös waren, dafür aber spannender.
Nun gab H&M den neuesten Coup bekannt: H&M HOME kooperiert mit Diane von Fürstenberg. Es handelt sich um eine Interior-Kollektion, welche 2021 gelauncht wird.

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Kampagne

Gucci Weihnachtskampagne 2020

(Gucci Weihnachtskampagne 2020; Foto: Mark Peckmezian)

Die Gucci Weihnachtskampagne 2020 rückt eine ganz besondere Feier in den Mittelpunkt: Eine Büroparty in den 1990er-Jahren – also einer jener Abende, als der Arbeitsplatz zu einer Mischung aus Tanzfläche, Nachtclub und Bar wurde.
Das Datum steht seit Monaten im Kalender, und ein leichter Schauer der Aufregung durchzieht die graue und triste Landschaft aus Schreibtischen, Kopierern und Metall-Aktenschränken. Wenn die Uhr dann endlich fünf schlägt, werden die Tische umgedreht, und die Ordnung des Ortes wird durch die Popmusik der 1980er-Jahre und das Knallen der Korken auf den Kopf gestellt.
Das Outfit spielt bei einer solchen Party eine große Rolle: Morgens graue Maus, abends Superheld und extrovertierter Clubgänger.

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Accessories

Tragbare Kunst

(Ai Weiwei, Tücher „Cats and Dogs“ und „Citizens‘ Investigation“; Foto: Courtesy of Taschen)

Ai Weiwei ist wohl das, was man mit Fug und Recht als ‚kontrovers‘ bezeichnen kann. Im vergangenen Jahr hat der Künstler in der „Welt“ erklärt, dass seine temporäre Wahlheimat verlassen will. Deutschland sei keine offene Gesellschaft, wie der 63-Jährige damals im Interview mit der Tageszeitung äußerte. Seinen Worten sollten Taten folgen: Mittlerweile wohnt der chinesische Künstler in Cambridge. Ob er wohl im Brixit-geplagten England eine offene Gesellschaft findet? Doch vielleicht ging es Ai Weiwei vor allem um ein Signal, immerhin benutzt er von Skulpturen und Installationen über Architektur bis hin zu Dokumentationen und Social Media eine Vielzahl von Medien, um die Gesellschaft und ihre Werte auf immer neue künstlerische Weise zu hinterfragen – warum nicht also ein Umzug, der im Feuilleton ausgiebig diskutiert wurde?
Als neuesten Streich hat Ai Weiwei Seidenschals und Taschen in limitierten Sammlerausgaben entworfen: Tragbare Kunst, denn die Motive entstammen Ai Weiweis „The Papercut Portfolio“.

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Männermode News

Wabi-sabi und Saville Row-Präzision: Fred Perry kooperiert mit Casely-Hayford

(Fred Perry x Casely Hayford; Foto: Olivia Rose)

Mode verbindet: Christy Turlington und Bono lernten sich 1992 bei Fotoaufnahme kennen – Andrew MacPherson schoss die Bilder für die Dezember-Ausgabe 1992 der englischen „Vogue“. Die Bilder brannten sich ins Gedächtnis, vielleicht auch wegen des Lederoutfits, das der U2-Sänger trug. Geschneidert wurde es von dem britischen Designer Joe Casely-Hayford, der damals as Schneider der Rockstars galt.
2009 gründete Joe Casely-Hayford zusammen mit seinem Sohn Charlie das Männerlabel Casely-Hayford, das sich ziemlich schnell großer Beliebtheit erfreute: Prominente wie David Beckham und Lewis Hamilton gehören zu den Kunden. Die britische „GQ“ zählte Charlie Casely-Hayford vor einigen Jahren sogar zu den einflussreichsten Männern unter 38.
Joe Casely-Hayford ist 2019 im Alter von 62 Jahren verstorben, sein Sohn führt seitdem das Label Casely-Hayford alleine. Nun ging Charlie eine Kooperation mit Fred Perry ein.

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News

Marcus Rashford für Nike Underwear

(Marcus Rashford; Bild: Nike)

Marcus Rashford ist das Gesicht der Nike-Unterwäsche-Kampagne Herbst-Winter 2020. Ich bin mir gar nicht so ganz sicher, was hier die „Haupt-Nachricht“ ist: Dass der ManU-Stürmer modelt, oder Nike überhaupt Underwear im Portfolio hat?
Dass man den amerikanischen Sportartikelhersteller nicht mit Wäsche in Verbindung bringt, verwundert eigentlich nicht – die Partnerschaft zwischen PVH Corporation und Nike wurde erst 2019 vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit war es, Nike-Männerunterwäsche zu entwickeln.
Mit PVH Corporation arbeitet Nike mit einem Wäsche-Profi zusammen: Zu dem amerikanischen Bekleidungskonzern gehören Marken wie Calvin Klein und Tommy Hilfiger.

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Ausstellung News

Ausstellungstipp: „Helmut Newton One Hundred“ in Berlin

Wo wir doch gerade über Helmut Newton gesprochen haben … Neben der Neuauflage des legendären Buches „Helmut Newton: SUMO“ gibt es noch eine andere Newton-Neuigkeit.
Am vergangenen Samstag wäre der Fotograf 100 Jahre alt geworden. Dieses besondere Jubiläum nimmt die Helmut Newton Stiftung, deren Sitz übrigens in Berlin ist, zum Anlass, den Fotografen zu ehren, indem ein Teil seiner Werke erstmals und frei zugänglich ist – in einer Outdoor-Ausstellung in Berlin-Kreuzberg.

Helmut Newton hat sein Handwerk nicht weit entfernt vom Ausstellungsort, der Köpenicker Straße, gelernt: Zwischen 1936 und 1938 ließ er sich von der Modefotografin Else Ernestine Neuländer-Simon – besser bekannt als Yva – zum Fotografen ausbilden. In ihrem Studio in Charlottenburg entstanden seine ersten Selbstporträts.
Trotz Newtons Flucht vor den Nationalsozialisten, über Italien und Singapur bis nach Australien, blieb Berlin in seinem Herzen und er kehrte regelmäßig in seine Heimatstadt zurück. So produzierte er 1979 zum Beispiel für die zweite Ausgabe der deutschen Ausgabe der „Vogue“ eine fotografische Hommage an die Orte seiner Jugend.

Als Erinnerung an Newtons Zeit in Berlin präsentiert die Helmut Newton Stiftung nun im Rahmen einer Outdoor-Ausstellung, „Helmut Newton One Hundred“ rund 30 Fotografien auf einer 85 m langen Wand am Kraftwerk in Berlin-Kreuzberg – ganz Corona-konform und rund um die Uhr. Ergänzt werden die Motive mit einigen Zitate des Fotografen.

Ein Spaziergang während der trostlosen Zeit des Lockdowns lohnt sicher: Newton schuf ein unvergleichliches Werk subtiler Verführung und zeitloser Eleganz und begleitet und kommentiert den Wandel der Rolle der Frau in der westlichen Gesellschaft jener Zeit – das kam übrigens nicht immer gut an: Feministinnen reichten 1978 eine Unterlassungsklage gegen den „Stern“ an, um dem Magazin aus ihrer Sicht sexistische Darstellungen verbieten zu lassen. Auslöser war ein Titelbild, das Helmut Newton fotografiert hat. Die Unterlassungsklage bleib erfolglos.

Helmut Newton One Hundred
31. Oktober bis 8. November 2020
85m Wand am Kraftwerk, Köpenicker Straße 70, Berlin-Kreuzberg