Es ist ein weitverbreiteter Irrtum: Wer umweltbewusst ist oder Umweltschutz betreibt, müsse in Sack und Asche gehen beziehungsweise sich alternativ in Birkenstöcker und ökige Hänger-Pullover kleiden. Ebenfalls müsse Charity Engagement von Prominenten langweilig sein und nur aus Image aufpolierenden Gründen geschehen.
Ein leuchtendes Gegenbeispiel ist der Spross einer der bekanntesten Bankiers-Familien – den Rothschilds: David de Rothschild ist atemberaubend sexy, stets gut und trendig gekleidet und engagiert sich dazu noch mit vollem Herzen und hauptberuflich für den Umweltschutz.
November 2011
Aufmerksame Leser wissen, wo ich mich am letzten Freitag rumgetrieben habe: ich war im Berliner Umspannwerk und habe dort das Urbanproof-Event von G-Shock miterlebt.
Weil aber bei mir aber ein paar Fragen bzgl. der teilnehmenden Künstler entstanden sind, traf ich mich mit zweien von ihnen: Mit dem Chemnitzer DJ Ron und mit dem Breakdancer AirDit zum Interview.
Mit DJ Ron unterhielt ich mich über seine Anfänge als DJ, über den Stil anderer DJ’s und warum soviele Menschen die Aufkleber an ihren New Era Caps dran lassen – und bekam überraschende Antworten.
Zum ersten Teil Interviews, beginnend mit DJ Ron und einigen Impressionen gehts nach dem Klick
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Wir haben ein Herz für Klassiker – oder zumindest für Sachen, die das Zeug zum Klassiker haben. Auch haben wir ein Herz für Vintage (also ich meine jetzt natürlich für richtiges Vintage und keine Klamotten aus dem örtlichen Seconhandladen sondern z.B. einen alten YSL Anzug aus den 80ern).
Nun ist das Problem natürlich, dass es richtig gutes Vintage in den wenigsten Humana-Läden oder einfach gar nicht mehr gibt – also muss der geneigte Kunde Weitsicht beim Neu-Kauf beweisen und hoffen, dass er zeitloses Design erworben hat, oder zu einer Neuauflage greifen – das hat den Vorteil das alle Vorzüge der heutigen Zeit gleich inklusive sind und man das Objekt der Begierde auch einfacher bekommt – wie zum Beispiel obige TUDOR Heritage Advisor im 50’s Design – bzw. um genau zu sein vom ursprünglichen Design der Original Advisor aus dem Jahr 1957 inspiriert :
Das Bloggerkarussell dreht sich … und drinnen sitzt heute Jana
Posted on 29. November 2011Herzlich willkommen zur zweiten Runde des Bloggerkarussells. Heute sitzt Jana von „Boris Mom’s Style“ drinnen und fordert auf:
Es ist nicht Prado, nicht MoMa, nicht Louvre – es ist das Museum für Kommunikation in Berlin.
Ach und wo doch das Thema Demokratisierung in aller Munde ist: Das ist ein demokratisches Museum. Kein langes Anstehen, keine überteuerten Eintrittspreise, kein hochgestochenes Philosophieren über die veränderliche Wirkung des Sonnenlichtes auf Objekte zu verschiedenen Tageszeiten (pssst: Monet). Und das Wichtigste: Alle dürfen mitmachen! Das ist demokratisch.
Es ist ein nützliches Museum: Man darf und soll hier alles anfassen. Aber vor allem ist es ein Museum, dessen Themengebiet uns alle betrifft – die Kommunikation.
…diese Frage stellte sich Todd Selby und besuchte „die deutsche Tänzerin, promovierte Kunsthistorikerin und Verlegerin“ (Wikipedia) in ihrer Wohnung in Berlin, von der man die Ausmaße auf den Bildern nur erahnen kann…
Von außen wirkt ihr Heim eher etwas bescheiden, allein die Balkontür deutet auf die Höhe der Decken hin. In der Wohnung selber stößt man auf eine lustiges Durcheinander von Design-Klassikern: Vom Eames-Stuhl, 3107er von Arne Jacobsen bis zur Panton-Muschel-Lampe ist alles dabei. Was ich aber ganz besonders sympathisch finde: Auf einem Bild steht noch ein Bügelbrett in der Ecke – endlich mal eine Wohnung, die auch nach Leben aussieht…
Weitere Bilder gibts nach dem Klick
Geht’s Marni nicht gut? – das war der erste Gedanke der mir heute Morgen durch den Kopf schoss. Schuld an dieser Vermutung ist die Kooperation, die das italienische Modehaus mit der schwedischen Fast-Fashion-Kette H&M eingegangen ist und ab März verkauft wird.
Inspiriert ist die Kollektion übrigens vom Bauhaus (oha!): “I wanted to create a true Marni wardrobe by revisiting all our favorite pieces in signature fabrics and prints. As always, I love juxtaposing prints and colours, mixing modern tribal with Bauhaus graphic adding sporty utilitarian elements” – so die Chefdesignerin und Marni-Gründerin Consuelo Castiglioni in der heute veröffentlichten Pressemitteilung.
Nach dem Kooperationen mit Designern wie Karl Lagerfeld, Stella McCartney, Comme des Garçons, Jimmy Choo, Lanvin und Versace beeindruckt mich die Zusammenarbeit mit Marni – denn obiges Bild lässt Gutes erhoffen – doch warten wir den 08.März ab – manchmal scheitert gutes Design an schlechter Verarbeitung…
Weitere Bilder von Marni x H&M gibts nach dem Klick
Ein wenig haben sie mich an auf den ersten Blick an Golf-Schuhe in einer Disco-Version erinnert (und wenn ich ehrlich bin machen sie das immer noch) – aber das ist ja nicht schlimm und vielleicht muss man sich erstmal an die Optik gewöhnen, denn Schuhe in diesem Material- und Farbmix sieht man nicht alle Tage.
Ob diese Prada-Schuhe aus der Spring/Summer 2012 Kollektion denn aber auch so einen Hype wie die Brogues auslösen, bleibt abzuwarten… Was denkst Du?
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…dieses Zitat von Loriot hatte sich am Wochenende bewahrheitet: Da hatten Blomquist und ich die ehrenvolle Aufgabe, auf Lotte aufzupassen.
Lotte ist das Supermodel unter den Möpsen – gerade mal 15 Monate alt schaffte sie es sogar schon in die Dogs (das ist so was wie die Vogue für Hunde), auch war sie Model für Manhattan Cosmetics (siehe Bild links, fotografiert von Esther Haase; Halsband & Leine von Pet Shop Boyz).
Für uns eine ganz neue Situation und eine tolle Erfahrung, immer einen Hund um sich herum zu haben und entsprechend schnell ist sie uns ans Herz gewachsen…
Ein paar Bilder sind während des Wochenendes entstanden, die ich euch auch nicht vorenthalten möchte – allerdings mussten wir feststellen, dass Lotte dann doch nicht das Profi-Model ist: Sie zog es vor, sobald die Kamera gezückt wurde, noch mehr rumzuzappeln – und das ist auch gut so!
Weitere Bilder gibt es nach dem Klick
Peter’s Cuttings – Justine Picardie, die andere Chanel-Biographin
Posted on 28. November 2011
Karl Lagerfeld hat wunderbare Zeichnungen gemacht für die Chanel-Biographie der englischen Schriftstellerin Justine Picardie. Das Buch fiel mir sofort ins Auge und wenn ich ehrlich bin, dachte ich zunächst: Na noch ne Chanel-Biographie…
Bisher waren meine absoluten Lieblingsbücher die wunderbare Darstellung von Edmonde Charles-Roux, der legendären Chefredakteurin der französischen Vogue und Weggefährtin von Mademoiselle „Chanel Solitaire“. Charles-Roux wurde bei Vogue entlassen, weil sie es wagte, ein farbiges Model aufs Titelbild zu setzen, was in den Sechzigerjahren noch einen Skandal auslöste und sie entsprach überdies ziemlich genau dem Typ Chanel.
Außerdem liebe ich das Buch „Chanel hat mir erzählt“ von Lilou Grumbach-Marquandt. Kein Mensch hat in den Jahren nach Chanels Comeback mehr Zeit mit ihr verbracht als Lilou und hat sie bis zu ihrem Tod 1971 begleitet.
Eigentlich ist über diese Frau viel – wenn nicht alles – gesagt und nun kommt das Porträt der Engländerin Justine Picardie, die eine wunderbare Biographie über Daphne du Maurier geschrieben hat und sich publizistisch intensiv mit den Schwestern Bronte beschäftigte.
Das kann ja schnell passieren, man trägt ein Strickteil, bleibt hängen und schon reißt ein Wollfaden und das gute Stück muss fachgerecht repariert, repassiert – eben wieder hergestellt werden. Und so richtig froh sind wir mit unseren teuer gekauften Luxusteilen nur dann, wenn diese lange Zeit unbeschadet überstehen, oder?










