Kleiner Nachtrag zum „Salone del Mobile“: Frankie Morello überrascht mit einer Möbelkollektion, die in einer Collaboration mit den schwedischen Künstlern Jimmie Karlsson und Martin Nihlmar entstanden sind. Alle Teile der Möbelkollektion sind von Hand gearbeitet und Einzelstücke. Nun kann man natürlich sagen, dass der Lampenschirm auf einer Puppe extrem blöd aussieht (tut es auch) und ein silberner Schrank mit einer Rose aussieht wie von Christian Audigier persönlich designt (sieht wirklich so aus), was ich aber richtig gut finde sind die Dackel auf den barocken Stühlen und auf den Kissen, oder?
Die Designer über ihr Projekt: „We like to describe our creations as playful and unexpected. Each piece is hand painted, this makes them unique. Our main inspirations come from everyday life, from the street, fashion, music, news, people … everything is aimed at creating unexpected combinations that surprise and amaze. We love the imperfection because it makes everything unique, spontaneous and non-verifiable or repeatable.”
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Mai 2011
Endlich Eurovision Song Contest – Nackte Tatsachen und der Siegersong
Posted on 11. Mai 2011Nur noch drei mal schlafen bis zum Eurovison Song Contest, seufzen die Hardcorefans ……
…und der stolze Gastgeber zeigt sich bis hin zum bestellten und pünktlich gelieferten Kaiserwetter von seiner besten Seite. Hatte der Spiegel in seiner Ausgabe No. 18 über den Austragungsort Düsseldorf noch im Artikel Unser Dorf soll schöner werden über denselben und seine Bestrebungen, sich als weltoffene Stadt herauszuputzen, geulkt, ändert das nichts daran, dass ausgerechnet mit diesem ESC in Düsseldorf endgültig das neue Zeitalter für den angestaubten Sängerwettstreit anbrechen wird.
Dafür sorgen schon die Veranstalter und Moderatoren, die alles dazu tun, für Europa und die anreisenden Gäste erlebbar zu machen, dass Deutschland diesen Bewerb liebt und stolz wie Oskar seinen ESC zu einem der schönsten je dagewesenen machen will und wird. Und zu einem moderneren.
Wenn ihr, liebe Leser, jetzt denkt, ich könnte eingefleischter Fan oder gar Experte sein, so muss ich euch enttäuschen. Bis zum letzten Jahr war das Feuer-Licht-Bein-und-Busenspektakel gar nichts für mich. Zu schlagerlastig, zu kitschig, schlechte Songs mit zu wenig Noten, oft schlecht gesungen und von Leuten, deren Stylings ich einfach nicht verstehen konnte. Schon klar, dass ich damit einigen guten Leuten unrecht getan habe, aber so kam das antiquierte Kitschopus ESC als Ganzes bei mir an. Aber ich gebe zu, ich war schon im letzten Jahr interessiert daran, ob sich eine Modernisierung und Qualitätsverbesserung durch die Teilnahme anderer Akteure als sonst erreichen lassen könnte. Und wie mir scheint, hat das in Ansätzen schon geklappt. Ausgerechnet mit tatkräftiger Hilfe der zur Zeit im Lande wieder hin und her geschubsten Lena Meyer Landrut und ihrem Mentor Stefan Raab.
Auf die heimlichen Könige des ESC seit dem Bestehen, die Briten, hat dieser Modernisierungs-Vorstoß aus Deutschland anscheinend so viel Eindruck gemacht, dass man diesmal ganz auf Nummer sicher geht und die Boyband Blue ins Rennen schickt. Die vier überaus ansehnlichen Jungs haben vor ihrer Trennung oder Schaffenspause annähernd 15 Millionen Platten verkauft …. Nun gibt es eine Blue Reunion mit dem ersten selbst geschriebenen Song zum Album in Arbeit, das man wohl kaum besser promoten könnte, als vor zirka 125 Millionen Zuschauern in ganz Europa beim ESC aus vollen Kehlen I Can zu singen.
Um die Claims der Favoriten gleich unübersehbar abzustecken, hat sich die Band für das britische Magazin Attitude nun ganz schön nackt gemacht. Man posiert in Calvins oder gar nichts und zeigt den Fans, wie gut man sich in der Zwischenzeit in Shape gehalten hat. Ich wäre ehrlich gesagt sehr verwundert, wenn der hymnische Ohrwurm-Song I Can, das Gesangskönnen und die Bühnenshow von Blue nicht ausreichen sollten, um die wichtigsten Zielgruppen unter den ESC Fans für den britischen Beitrag einzunehmen.
Drum wette ich schon jetzt, dass wir euch hier den Siegersong schon Tage vor dem ECS vorspielen konnten. Hört euch I Can ruhig schon mal an, ab Sonntag läuft der ohnehin überall rauf und runter:
Ihr glaubt nicht an den Sieg von Blue? Wer hält dagegen? Traut euch doch…..
Dienstag 11.10 Uhr. Radio läuft und wie so oft hört man eher nebenbei hin. Nicht so, als dieses Lied auftaucht. Vielleicht kennt ihr das. Man bekommt von einem Lied den Text gar nicht so mit, aber der Refrain fräst sich in den Kopf ein, sodass man ihn nicht mehr aus dem kopf bekommt. Und wenn er dann auch noch mit einer prägnanten Stimme (quäkig/kreischend) gesungen wird, kann man gar nicht umher das Lied den ganzen Tag rauf und runter zu hören. Passt es doch auch so wunderbar zur kommenden Sommersaison. The Asteroids Galaxy Tour haben mit „Golden Age“ einen ganz fabelhaften Song zum mitwippen und Autofahren mit Zigarette geschrieben. Die Band selbst gründete sich bereits 2007 und hatte zu meiner Verwunderung bereits ein Album veröffentlicht, dass bei uns allerdings so gut wie unbekannt ist. „The golden Age“ ist als EP mit insgesamt 3 Tracks bei Itunes zu bekommen. Alle Songs schwanken zwischen Funk und Indipendent. Mit dem Video beweist dänische Kombo eine Menge Humor und erinnern ein wenig an ein Scissor Sisters Video. Und wir alle wollten doch schon immer mal auf übergroßen Klaviertasten rumhüpfen oder?
Vorgestern habe ich es schon angedroht angekündigt – heute zeige ich die Bilder: Nicht nur die Herbst Kollektion der Männer wurde im H&M Showroom präsentiert, sondern auch die Home Collection – und wer mich kennt, würde es mir nicht abnehmen, wenn ich jetzt Blümchenmuster auf Handtüchern abfeiern würde. Nein – aber vielleicht gefällt es ja dem ein oder anderen unter euch?
Und für alle anderen: Ich finde ich könnte auch beim Impressionen-Versand als Fotograf anfangen, oder?
Weitere Bilder der H&M Home Collection gibt es nach dem Klick
Bei uns stehen die Ferien erst vor der Tür und Chanel zeigt schon wieder die Urlaubskollektion für das nächste Jahr, die Croisière 2012. Nachdem die letzte Croisière -Kollektion in St.Tropez vorgestellt wurde, ist das Chanel Modekarussel
nur ein paar Kilometer an der Côte d’Azur weitergezogen und zeigte am Montag in meinem absoluten südfranzösischen Lieblingshotel, dem Eden Roc am Cap d’Antibes seine Vorschläge für den Sommer 2012.
Das Eden Roc ist legendär und wird vorbildlich von der Hotelgruppe des Puddingpulver-Königs Dr.Oetker geführt – seine Besucher, selbst Legenden wie die Kennedy’s, machten hier Urlaub, Marlene Dietrich hatte hier ihre Affäre mit dem von den Nazis verfemten Autor Erich Maria Remarque, der den Bestseller „Im Westen nichts Neues“ geschrieben hatte, dem Roman, der die Greuel des ersten Weltkrieges kritisch verarbeitete und damit auf die Liste der verbotenen Schriften gesetzt wurde…
Alle Jet Set Kandidaten wie Barbara Hutton, Porfirio Rubirosa oder auch Playboy Gunter Sachs sind hier schon in längeren Ferien gewesen. Und genau für die Art von Zeitgenossen, die ihren Urlaub in Hotels wie dem Eden Roc, der Villa Marie oder dem Grand Hotel du Cap Ferrat verbringen, zielt die Chanel Croisière Collection ab.
Euch war schon klar, dass ich den Countdown zum neuen Album „Born this way“ eiskalt begleiten werde oder? Noch immer bin ich davon überzeugt, dass das Album gut werden wird. Während sich zum Beispiel die Berliner Morgenpost am Wochenende über die Omni- bzw. Überpräsenz von Lady Gaga ausließ und man sich zwangsläufig bei solchen Artikeln immer fragt, was der Sinn hinter dem ganzen sein soll (wahrscheinlich einfach zu wenig Füllmaterial für die Wochenendausgabe), trommele ich fröhlich weiter und habe schon längst aufgehört mir über den tieferen Sinn ihrer Musik oder ihres Auftretens Gedanken zu machen. „The Edge of Glory“ ist einer von zwei Songs, die vor Erscheinen ihres neuen Albums am 23.5.2011 bei Itunes verfügbar sind (das Lied „Hair“ wird am 16.5.2011 zum Download freigegeben). Der Anfang klingt ein wenig wie Johann Sebastians „Air“ in D-Dur auf der „Cafe del Mar – Classics“ – Compilation (muss man nicht besitzen). Der Rest klingt wie Großraumdisco ohne Dach am Strand bei Sonnenaufgang. Und wenn ich so aus dem Fenster schaue, drehe ich das Lied doch mal ein bisschen lauter und nerve neben meinen Nachbarn auch gleich noch sämtliche Kritiker, die einfach nicht aufhören sich über den Sinn dieser Musik Gedanken zu machen. Hört auf damit. Dafür gibt es andere Interpreten!
So, liebe Leser; das Thermometer winkt zwar auch bei uns mit der 30 Grad Marke, aber wegfahren ist trotzdem schön und der zweite Daisy-Ferienkoffer ist auch schon fertig gepackt. Weil Horstson ein Männerblog ist, erschien es eurem Lieblingsblogger passend, echten Männerurlaub vorzuschlagen, als ich Horst nach einer Idee für meine kleine Ferienkoffer-Serie gefragt habe. Los geht es ins leuchtend Blau-Weiße, nach Mykonos… und wenn es nach Horst geht, dann sollte man für so einen Urlaub die alten Versace Badehosen rausholen, aus der Zeit, als Opulenz à la Versace noch die Handschrift von Gianni trug… Für den Fall, dass zwei bis drei unter euch doch eine neue Badehose brauchen oder bevorzugen, habe ich einige der netten Trunks und Schwimmshorts von Robinsons Les Bains vorbereitet:



Was soll man dazu sagen, das man nicht ohnehin auf den ersten Blick sieht: Die sind knapp genug geschnitten, haben maritime Streifen und schöne Farben, die inmitten all dem Blau und Weiß auf Mykonos den einen oder anderen bewundernden Blick auf euren durchtrainierten Körper lenken könnten.
Wie finden wir denn das? Camouflage Sonnenbrillen von Trussardi 1911
Posted on 10. Mai 2011So sind die Designer von Trussardi 1911 – da wird ohne Rücksicht auf Verluste überall das Camouflage Muster draufgedruckt, was nicht schnell genug verkauft ist: Fahrräder, Taschen, iPad-Hüllen – eigentlich gibt es alles von Trussardi in Tarnoptik. Pünktlich zum 100. Geburtstag des Labels gibt es jetzt auch Sonnenbrillen mit Camouflage-Gläsern und das hört sich nicht nur unglaublich blöd an – nein – es sieht auch unglaublich blöd aus, oder?
Günstig ist der Spass übrigens auch nicht – 590€ kostet die auf 750 Exemplare limitierte Sonnenbrille – Eine Massenproduktion hätte sich vermutlich auch nicht gelohnt, denn ich glaube nicht, dass Trussardi die 750 Brillen los wird…
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Warum sitzt Patrick Mohr am Samstag Nachmittag beim Grünen Jäger auf der Hamburger Schanze mit freiem Oberkörper auf einem Kunstledersofa und ißt ca. 25 Kaugummis auf einmal? Wir haben es nicht genau verstanden aber unterhaltsam war es allemal: Mohr drehte mit seiner Crew einen Imagefilm für seine Jeans und wir hätten mit dabei sein können, die Zeit reichte aber nur für obigen kleinen Schnappschuss.
Wann das entstandene Meisterwerk veröffentlicht werden soll, steht noch nicht fest – nur einen kleinen Teaser gibts nach dem Klick.
Man kennt das Motiv der vierspännigen Quadriga des römischen Streitwagens ja vom Brandenburger Tor oder der großen Skulptur aus dem Grand Palais. Ben Hur hatte einen Quadrigen Wagen und er galt im alten Rom als Status Symbol wenn man einen hatte. Mein Lieblings Sattler Hermès hat das Thema aufgegriffen und herrliche Sommer-Accessoires daraus gezaubert.
Pierre Péron hatte 1973 die Idee, die vier Pferde zu nehmen und sie ganz in Manier der Siebziger zweidimensional und graphisch in Knallfarben umzusetzen – für sein Carrée Quadrige. Dieses total schöne Muster, das aktueller denn je wirkt, gibt’s jetzt als Carrée-Fluide, aber auch auf Taschen und Armreifen und als Stall oder Shoppingbag.







