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Mai 2011

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Die Woche auf Horstson

Gestern war es dann endlich soweit: Der Eurovision Song Contest ging über die Bühne. Leider hat es Lena nicht geschafft, ihren Vorjahreserfolg zu wiederholen – hätten es ihr aber gegönnt.
Sei es drum, so können wir uns wieder den alltäglichen Dingen des Lebens widmen: Zum Beispiel der Mode. Und wer letzte Woche im ESC-Fieber vielleicht einfach nicht die Zeit hatte, auf Horstson zu surfen – hier nochmal die Highlights der Woche auf Horstson:
1) Daisydora ist schon ganz auf Urlaub eingestimmt und hat für uns schonmal den Mykonoskoffer gepackt – ganz ohne pinkfarbenen String und Bodyoel…
2) Sind Hermès die Pferde durchgegangen? Nein – aber das französische Modehaus hat die Entwürfe von Pierre Péron wieder auf einige Accessoires gebracht und erobern als Quadrige unser Herz
3) H&M lud zur Präsentation der Herbstkollektion 2011 ein und wir brachten sehr schöne Eindrücke mit
4) Am Dienstag machte ich mich auf den Weg nach München und war ganz begeistert von den kommenden Kollektionen der Damen und der Herren
5) Auch wenn man Lady Gaga vielleicht nicht mag – ihre Musik polarisiert – so auch ihr neuer Song „The Edge of Glory“
6) Blomquist war neulich in Stockholm im Acne Archive und zeigt uns seine Errungenschaften

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Was tragen eigentlich die anderen? x Herr von Eden feat. Jan Delay @ Eurovision Song Contest

Was Lena trägt, können wir uns ja denken. Es wird irgendwas Schwarzes sein und vielleicht n bißchen was mit Absätzen. Aber auch nicht zuviel, denn sonst würde das ja von ihrer außergewöhnlichen Stimme ablenken. Wissen tun wir aber jetzt, was Jan Delay & Disko No.1 tragen werden. Herr von Eden nämlich. Die Outfits wurden exklusiv für den Hamburger und seine Combo im Hamburger Maßatelier entworfen. Und da Jan ja bekennender Herr von Eden Fan ist und man auch beim Grand Prix in etwas etravagant-klassischem wie wir es von Herr von Eden kennen nichts falsch machen kann, sind wir gespannt auf den Auftritt. Wir wissen natürlich schon wie die Outfits aussehen werden und halten es euch nicht länger vor. Ich sage mal: Schottenkaro meets Colour-Blocking. Also liebe Leser: Einschalten und mitwippen.
Zur Entwurfsskizze von Bent Angelo Jensen gehts nach dem Klick

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The Actor wears Prada x Robert Pattinson + Jude Law in PRADA

Gut ok. Was ist daran neu, dass Prominente Marken wie PRADA tragen? Eigentlich nix. Aber wenn es Zwei der gefragtesten Schauspieler sind und es sie dann auch noch ganz außerordentlich gut kleidet, kann man darüber schon mal was posten. Robert Pattinson bekommt es bei der Premiere zu „Wasser für die Elefanten“ nämlich hin, einen glänzenden Anzug so zu tragen, dass er nicht billig aussieht (vielleicht liegt das auch am Teppich?!) und Jude Law kombiniert die Brogues endlich mal so, dass auch ich sagen muss: Würde ich auch tragen. Vielleicht hat er sich ja auch seinen Schuhbeutel personalisieren lassen, wie es ab sofort jeder im E-Shop von Prada tun kann. Dann könnte er im Fall von akuter Geldnot das Säckchen noch bei Ebay versteigern. Das bringt mich auf eine Idee…

Bilder: Prada

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Wie man eine Luxusmarke erst erfolgreich trivialisiert und sich dann als Ikone demontiert

Kann mir einer der Schönheitschirurgen unter euch bitte sagen, ob man sich auch im Gesicht Fett absaugen lassen kann? Diese Frage beschäftigt mich, seit ich das neueste Bild von unser aller Vroni gesehen habe, auf dem das Ex-Superweib bei der Eröffnung des Schwarzkopf Kubus in Düsseldorf – in knappes schwarzes Leder hinein genäht – zwischen Karl Lagerfeld und Baptiste Giabiconi triumphierend posiert. Ganz schön definiert, die früher so drallen Wangen der Ferres. Aber um die neuerdings hervortretenden Wangenknochen der Ferres geht es hier gar nicht. Das wirklich schockierende Ergebnis dieses Treffens im allerwichtigsten Dorf der Bundesrepublik: Karl Lagerfeld will Veronica Ferres nackt fotografieren. Tatsache, weit und breit keine Rede von Chanel, ganz ohne Klamotten will er sie haben, die BILD hat es dann ja auch sofort vermeldet, dass da mindestens ein kunstästhetisches Großereignis auf uns zukommt, gegen das wir uns nun wohl nicht mehr zur Wehr setzen können.

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Showroom Louis Vuitton – Women Herbst-Winter 2011-2012

Wie schon erwähnt: Am Dienstag habe ich Louis Vuitton einen Besuch abgestattet um die Herrenkollektion genauer unter die Lupe zu betrachten. Aber neben der Herrenlinie wurde natürlich auf die Frauenkollektion gezeigt und die hat es mir angetan, ganz ohne den Willen, einmal ein solches Stück haben zu wollen, nein – aber selten hat mich eine Kollektion so fasziniert.
Daisydora erklärte die Kollektion damals so: „Wenn man die mehr als gelungenen Designs zum spielerisch interpretierten Generalthema Frauen und ihre Fetische genauer betrachtet, dann verlangt deren spezifische Qualität geradezu nach Haltung und großem femininem Selbstbewusstsein“ – recht hat sie.
Zu weiteren wirklich lohnenden Eindrücken aus dem Showroom gehts nach dem Klick

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HAPPY BIRTHDAY HORSTSON!

„Guten Morgen aus Hamburg! Ihr seht heute wieder großartig aus!“ – so oder so ähnlich begrüßen wir jeden Morgen unsere Leser per Facebook und Twitter – seit genau einem Jahr: Am 13.Mai 2010 startete Horstson, nicht um die Bloglandschaft aufzumischen, sondern nur um unsere Ideen weiterzugeben, und das haben wir sehr fleissig: 1.415 Artikel haben wir geschrieben, wir haben tolle Momente erlebt, wir haben tatsächlich auch kritisiert, wir wurden kritisiert, wir haben dolle Modenschauen besucht, spannende Leute kennengelernt und das alles nur mit dem Ziel, unsere Leser zu unterhalten.
Danken möchte ich an dieser Stelle den anderen Schreibern von Horstson: Daisydora, Blomquist, Peter, Jan und Frau Willis – danke das es euch gibt. Und natürlich danke ich unseren Lesern, die das Salz in der Suppe sind und umso mehr freue ich mich, dass es jeden Tag mehr werden.
Auf die nächsten 1.415 Artikel…!

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Summer Dreaming x Iittala „Korento“ by Klaus Haapaniemi

Ich kann mich noch gut an „Summerday“, das Familienporzellan meiner Eltern von Villeroy und Boch erinnern. Es erinnerte es mich mit seinen grünen Blättern und den gelb-roten Blüten immer ein wenig an ein wunderschönes Landhaus mit Garten und das in unserer Stadtwohnung. Und trotz der Tatsache, dass ich nun wirklich noch nix von Porzellan oder sonstigen Sachen verstand, war ich immer froh, wenn es auf dem Tisch stand. Dann verkaufte es meine Mutter, weil sie es nicht mehr brauchte und ich leider immer noch nichts für Porzellan übrig hatte und es nicht wollte. Hätte ich mal. Aber zum Glück hat Iittala jetzt dafür gesorgt, dass ich mir wieder etwas von meinen Sommertags-Landhaus-Erinnerungen an meinen Tisch holen kann.

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The Tale of a Fairy – Karl Lagerfeld’s Côte d’Azur Hommage

 
Passend zur Location und Kollektions-Lancierung von Chanels neuer Croisière-Collection hat Karl Lagerfeld einen mit Impressionen und Anspielungen auf die Côte d’Azur gespickten Film gedreht.
Seine Protagonisten sind gut gemischt, aus aktuellen Gesichtern von Chanel Freja Beha Erichsen und Baptiste, Musen wie Anna Mouglalis und Lady Amanda Harlech sowie den Starmodel Klassikern der neunziger Jahre: Kristen McMenamy und Mark Vandeloo. Die große Kristen war schon in den Neunzigern eine der Icons von Karl und ist durch ihre pure Aussage Anfang der Neunziger ein totaler Bruch zu den weiblich-hochgeschminkten Model-Persönlichkeiten der Zeit gewesen.
Mark Vanderloo war die Männermode-Ikone der späten Achtziger und Neunziger, als Boss-Mann berühmt und in jeder Kampagne vertreten, war er das meistbeschäftigste Model seiner Zeit und hat, was bei Männern früher weniger üblich war, Kultstatus erzielt.
 
Die Geschichte ist schnell erzählt und man sieht sofort wo es spielt:
An der Côte d’Azur zwischen Monte Carlo und St.Tropez, dargestellt durch ein drehendes Roulette-Rad und plätschernde Wellen an den Gestaden von St.Tropez. Kristen im Original Outfit der Sommerkollektion 1994 – weiße, weite Leinenhose, schwarzes Oberteil mit Kaskaden von Perlen und Haarband – Karl hatte das Outfit original übernommen von Coco Chanel, die mit dem Tänzer Serge Lifar in ihrem Haus „La Pausa“ am Cap Martin, nahe Roquebrune, sich während der Ferien 1937 vergnügte.

Die Handlung und der Ablauf, die wie ein Traum erscheinen, erinnern stark an den Film mit Chanel Freundin Jeanne Moreau, dem legendären Côte d’Azur-Klassiker „La Baie des Anges“ in dem die Moreau eine Glücksspiel-Süchtige spielt – an der Seite von Claude Mann, mit der legendären Musik von Michel Legrand. Der Filmklassiker von 1962 war damals schon in der neuen Auffassung der Nouvelle Vague gedreht und die Passagen in Lagerfelds Film sind eine moderne Interpretation davon: Die Kuss-Szene mit Baptiste und Kristen ist ein Zitat wie auch Lady Amanda Harlech am, mit Kristallgläser überbordenden, Esstisch. Fein und leise lässt Lagerfeld den Filmklassiker in die Chanel-Welt 2011 überwachsen.

Ich finde da,s der Film auf eine angenehme Weise und nicht „Werbefilm-mäßig“ den Geist der Côte d’Azur rüberbringt, ein bisschen an die Filmfestspiele in Cannes anknüpft und die Verbindung zum ewigen Chanel-Universum schafft, das aus Klassikern mit ewig neuen Gesichtern die Geschichte von Liebe und Qualität erzählt. Das symbolisieren auch die altbekannten und neuen Protagonisten.
Der Traum der Côte d’Azur, auch wenn heute die Realität an einigen Stellen anders aussieht, als Sommerparadies und Luxuswelt wie im Eden Roc, bleibt ebenfalls immer bestehen – wie im Märchen, dem Fairy Tale eben…

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Der BMW mit zwei Rädern – BMW M Bike Carbon Racer

Normalerweise kennt man BMW eher als Auto und wenn man Pech hat sogar in der Trussardi Variante und nicht als Fahrrad, oder? Um so erstaunter war ich, als ich die Pressemitteilung zum BMW M Bike Carbon Racer las, in der nämlich stand (Zitat): „[…] BMW, mit über 60 Jahren Erfahrung im Fahrradbau […]“. Das war mir neu und ich habe noch nie ein Fahrrad von dem bayerischen Autohersteller gesehen. Vielleicht habe ich ja in den letzten Jahren auch richtig was verpasst, denn obiges Rennrad sieht schon flott aus. Und weil BMW mitdenkt haben sie das Fahrrad aus Carbon konstruiert, so dass ich es auch auf der Strasse stehen lassen kann, damit es nicht rostet und nicht in den vierten Stock in unsere Wohnung schleppen muss – obwohl es leichter als ein Kasten Bier ist: 7,4Kg.
Aber etwas hat das BMW Fahrrad mit einem herkömmlichen BMW gemeinsam: Mit 2.750 € sprengt es meinen Rahmen.
Zu weiteren Bildern gehts nach dem Klick

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Showroom Louis Vuitton – HOMME Herbst-Winter 2011-2012

Das Header-Bild verwirrt – ich geb es zu. Eigentlich müsste oben ein ganz fabelhaftes Teil aus der Herren Herbst-Winterkollektion von Louis Vuitton zu sehen sein, denn das war auch der Grund, warum ich mich am Dienstag von Hamburg nach München auf den Weg machte. Zu meiner Überraschung waren aber auch 4 Figuren von Billie Achilleos im Showroom zu sehen, die diese aus Kleinlederwaren gebastelt hat. Woher Achilleos die Inspiration für die Tier-Skulptur-Serie hat, die anlässlich des 100. Jubläum von „Louis Vuitton SLG Savoir Faire” gestaltet wurden, weiß ich nicht – dafür kenne ich jetzt um so mehr die Inspiriationsquelle für die Herrenkollektion des Men’s Studio Directors Paul Helbers, unter der künstlerischen Leitung von Marc Jacobs: Den Amish-Stil.
Elemente des Amish-Stils tauchen immer wieder in der Kollektion auf: Knöpfe werden durch Haken und Ösen ersetzt, gewebte Elemente sind Strick- und Amish-Makramee empfunden und wer sich jetzt fragt, wie das aussieht, kann mir entweder glauben (es sieht richtig gut aus) oder sich nach dem Klick davon überzeugen…

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